EDITION digital     

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14.04.2016: SF-Autor Alexander Kröger ist tot
EDITION digital setzt Herausgabe seines Gesamtwerks fort

17.03.2016: "Flaschendrehen" oder die Magie der Möglichkeiten
"Mäxchen und Pauline" 2 von Siegfried Maaß bei EDITION digital

25.02.2016: Zweiundzwanzig Tage bis ins Paradies
"Gold der Templer" 2 von Ulrich Hinse bei EDITION digital

18.02.2016: Ähnlichkeiten weder ausgeschlossen noch beabsichtigt
EDITION digital präsentiert vier E-Books von Albrecht Franke

28.01.2016: Dietrich Biewald: Pionierauftrag ausgeführt
EDITION digital legt spezielle Militärgeschichte vor

14.01.2016: Schatzkammern der Spielfreude für Spielefreunde
EDITION digital veröffentlicht vier Titel von Rita Danyliuk

28.12.2015: Die Heilung der Königin und anderes
EDITION digital veröffentlicht weitere Bücher von Renate Krüger

10.12.2015: Erinnerung an einen treuen Sozialisten
Mehr als 500 Gedichte von Helmut Preißler bei EDITION digital

27.11.2015: Der Traum vom Glück ohne Ende
Neue Bücher von Ingrid Möller bei EDITION digital

23.11.2015: Wasserspeiende Schildkröten auf dem Marktplatz
EDITION digital legt Schwerin-Bildkalender für 2016 vor

12.11.2015: Memoiren als Ausrede oder so was wollen die Leute lesen
Zwölf Bücher von Rudi Czerwenka bei EDITION digital

02.11.2015: Gelegentliche Ähnlichkeiten zur Realität beabsichtigt
Politkrimi von Isabel Leyla Erdem bei Schweriner Literaturtagen

29.10.2015: Die Entdeckung der Farben
EDITION digital bringt Fortsetzung von Hoffnung für Dan heraus

15.10.2015: Guten Tag, Bürger Büchner oder Fragen an sich selbst
EDITION digital gratuliert Ulrich Völkel zum 75. Geburtstag

05.10.2015: Was ist eigentlich ein Glatteisagent?
Ulrich Hinse stellt eine Geschichte aus dem Kalten Krieg vor

01.10.2015: Die Wahrheit ist immer konkret
Drei Dokumentationen von Dr. Kurt Redmer bei EDITION digital

17.09.2015: Erster Kontakt mit Außerirdischen?
EDITION digital verlegt 14 Titel von SF-Autor Carlos Rasch

27.08.2015: Kommunismus, Preußen und eine Autobiografie
EDITION digital veröffentlicht 17 Bücher von Hans Bentzien

13.08.2015: Was ist eigentlich Fliegenragwurz?
EDITION digital präsentiert Debütroman von Stefan Eikermann

30.07.2015: Dem Hang zum Kriminellen nachgegeben
Mit neun Büchern gratuliert EDITION digital Jan Eik zum 75.

16.07.2015: Schritte ins Leben - mit und ohne Uniform
Drei Bücher von Jürgen Ritschel bei EDITION digital

02.07.2015: Klassiker des Bitterfelder Weges: "Welches Unmaß an Hoffnung!"
EDITION digital präsentiert Gesamtwerk von Max Walter Schulz

18.06.2015: Das Glück kommt doch nicht von allein
Drei Bücher der Schwerinerin Karina Brauer bei EDITION digital

04.06.2015: Wenn die Allmächtigen ohnmächtig sind
EDITION digital präsentiert Krimi- und SF-Autor Heiner Rank

21.05.2015: Mohr davon, bitte oder Nachsingen erwünscht
14 Bücher des vielseitigen Leipziger Autors bei EDITION digital

07.05.2015: "Auerbachs Keller" in Bessarabien
EDITION digital veröffentlicht zwei Bücher von Liselotte Pottetz

23.04.2015: Geschichten von Menschen und von Tieren
EDITION digital bringt 16 Bücher von Wolf Spillner heraus

09.04.2015: Ein Meister des historischen Romans
EDITION digital veröffentlicht zwölf Bücher von Heinz-Jürgen

18.03.2015: Leipzig war wieder eine Buchmesse wert
Großes Interesse für gedruckte Titel von EDITION digital

10.03.2015: Sturz vom galoppierenden Zirkuspferd
EDITION digital erinnert zum 90. Geburtstag an Herbert Otto

05.03.2015: B 306, Halle 5: Zum fünften Mal zur Leipziger Buchmesse
EDITION digital aus Godern hat 600 E-Books im Reisegepäck

19.02.2015: Ein ziemlich perfekter Mord oder der Teufel ist ein Eichhörnchen
EDITION digital veröffentlich zwei neue Bücher von Ulrich Hinse

05.02.2015: Ostfriesland und das Meer: Gedichte und Aquarelle
Unveröffentlichte Lyrik von Uwe Berger bei EDITION digital

03.02.2015: Sprung über den Lankower Kamelhöcker
EDITION digital präsentiert Schweriner Motorsportgeschichte

22.01.2015: Wolkenberge tragen nicht oder die Liebe der Simone D.
EDITION digital veröffentlicht alle DDR-Titel von Dorothea Iser

08.01.2015: Andy, der Chef der Familie, und andere Abenteuer
EDITION digital startet mit Schumacher-Paket ins neue Jahr

18.12.2014: Glück mit Rollstuhl oder keine Reise nach Sibirien
EDITION digital verlegt alle DDR-Bücher von Siegfried Maaß

27.11.2014: Spannend, vielseitig und weltläufig
EDITION digital verlegt 23 Bücher von Dietmar Beetz

13.11.2014: Zahme Vögel singen von der Freiheit, wilde Vögel fliegen
EDITION digital erinnert an Schriftstellerin Maria Seidemann

06.11.2014: In Raschkes Revier oder der Ermittler ohne Vornamen
EDITION digital mit Pinnowkrimis bei Schweriner Literaturtagen

30.10.2014: Auf der Suche nach der freundlichen Welt
EDITION digital verlegt 28 Titel von Heinz Kruschel als E-Books

17.10.2014: Liebe und andere Geschichten aus dem Alltag
EDITION digital gratuliert Schweriner Autorin Jutta Schlott

10,10.2014: "Die Zeit der Störche" kommt im Frühjahr
EDITION digital aus Godern bei Schwerin feiert 20. Geburtstag

02,10.2014: Die Trompete von Tante Amalie, Leibniz und ein Rollentausch
EDITION digital veröffentlicht vier Bücher von Manfred Richter

25.09.2014: Besuch bei den Schmetterlingen in Surinam
EDITION digital präsentiert Künstlerromane von Ingrid Möller

18.09.2014: Kann Zeitreisende Aphrodite die Welt retten?
Vorerst letzter Titel von Hardy Manthey bei EDITION digital

11.09.2014: Manne Forschtrat, Alwin und vielfältige Sagen aus dem Harz
EDITION digital gratuliert Bernd Wolff zum 75. Geburtstag

04.09.2014: Gelegentliche Ähnlichkeiten zur Realität beabsichtigt
Packender Politkrimi von Isabel Leyla Erdem bei EDITION digital

28.08.2014: Vorwiegend für jugendliche Leser geschrieben
EDITION digital präsentiert Gesamtwerk von Christa Grasmeyer

21.08.2014: Wenn Kindern trauern und andere Neuerscheinungen
Diese Woche sehr verschiedene Bücher bei EDITION digital

14.08.2014: Die Entdeckung von Grönland
Edition digital verlegt drei Kinderbücher von Gerhard Dallmann

07.08.2014: Ein DDR Klassiker: Seine "Spur der Steine" bleibt
Zum ersten Todestag jetzt alle Bücher von Erik Neutsch digital

31.07.2014: Cordula, Matthias und eine lustige Beerdigung
EDITION digital gratuliert Klaus Möckel zum 80. Geburtstag

17.07.2014: Jedes Leben hat auch seine Zeit
Gesamtwerk von Elisabeth Schulz-Semrau bei EDITION digital

10.07.2014: Aufbruch aus Mecklenburg
Schweriner Schriftstellerin Renate Krüger präsentiert sich digital

03.07.2014: Wer kennt Stephan Möhring nicht?
Zehn Bücher von Jurij Koch jetzt bei EDITION digital als E-Books

26.06.2014: Dem Leben auf der Spur - literarisch und dokumentarisch
EDITION digital präsentiert E-Book-Kollektion von Barbara Kühl

12.06.2014: Grüne Glasscherben, das Meer und keine Hexen
EDITION digital gratuliert zum 80. von Lonny Neumann

05.06.2014: Altes Märchen ganz neu erzählt
E-Book-Premiere für „Der Hasenhirt“ von Erwin Johannes Bach

30.05.2014: Wie man sich mit dem Wind anfreundet
EDITION digital präsentiert zwei E-Books von Helma Heymann

22.05.2014: Die drei Leben von Josef, dem Zimmermann
Zwei Bücher von Rainer Lindow bei EDITION digital erschienen

15.05.2014: Sternschnuppen fängt man nicht
EDITION digital legt E-Book-Kollektion von Jan Flieger vor

08.05.2014: Die Geschichte von Maria, die ihr Glück verteidigt
„Eine Stunde Sanduhr“ von Peter Ahnefeld als E-Book erschienen

17.04.2014: Wer hat Winckelmann ermordet?
EDITION digital gratuliert Joachim Lindner zum 90. Geburtstag

10.04.2014: Die Zeitreise geht weiter
Drei neue Titel von Hardy Manthey bei EDITION digital

03.04.2014: Indirekte Angriffe auf Partei, Staatsmacht, Sozialismus
„Der Brunnen“ von Erich-Günther Sasse jetzt auch als E-Book

27.03.2014: Mord in Mueß und anderswo
EDITION digital legt zwei neue Krimis von Ulrich Hinse vor

20.03.2014: Großes Interesse für E-Books aus Godern
Erfolgreiche Leipziger Buchmesse für EDITION digital

27.02.2014: Mit 400 E-Books von 100 Autoren im Gepäck
EDITION digital wieder auf Leipziger Buchmesse präsent

20.02.2014: Wenn der Staubsauger Trompete bläst
Sechs Bücher von Hannes Hüttner als E-Book

17.02.2014: Glücklich, dass Prosawerk noch als E-Book erschien
Lyriker, Essayist und Erzähler Uwe Berger ist gestorben

13.02.2014: Der Falke flog nur im Westen
Alle Bücher des Fernsehautors Walter Baumert jetzt als E-Book

06.02.2014: „Die Mühle vom Rothen Strumpf“ klappert nicht mehr
Sechs Bücher von Jürgen Borchert als E-Books neu aufgelegt

23.01.2014: Woher kommt eigentlich der Urknall?
Satirische Texte eines Mathematikers für jeden Tag des Jahres

16.01.2014: Die gefährlichste Frau der Welt
EDITION digital aus Godern legt einen Erotikkrimi vor

09.01.2014: "Der schwarze Jäger aus Sachsen" ist wieder da
Drei Bücher von Peter Löw als E-Books neu aufgelegt

02.01.2014: "Wohin der Mensch gehört"
Zum 90. Geburtstag von Walter Kaufmann 14 E-Books neu

19.12.2013: Auf der Suche nach Napoleon
Zwei historische Romane von Heinz-Jürgen Zierke als E-Books

12.12.2013: Flucht nach Afrika oder von der Tanzmusik zum Schreiben
10 E-Books von Günter Saalmann bei Edition digital erschienen

05.12.2013: Mit dem Rennrad nach Hause ins Erzgebirge
Alle Bücher von Karl Sewart jetzt als E-Books neu aufgelegt

28.11.2013: Kennen Sie schon Kneli?
Zwei Weihnachtswartezeitverkürzer jetzt als E-Books zu haben

21.11.2013: Auf der Suche nach dem Eldorado
Erste Romane von Otto Emersleben jetzt auch als E-Books

14.11.2013: Von einem Jungen, der auszog, sich neue Eltern zu suchen
Kinder- und Jugendbücher von Brigitte Birnbaum jetzt als E-Book

07.11.2013: "Magellans Page": Sein erstes Buch wurde gleich zum Bestseller
Historische Jugendbücher von Rudi Czerwenka jetzt als E-Book

01.11.2013: „Sie werden sie trotzdem in die Luft jagen“
Roman über Abriss der Leipziger Unikirche jetzt als E-Book

24.10.2013: "Neh'm Se Platz, Herr Jeheimrat!"
Frisör Kleinekorte und anderes von C. U. Wiesner jetzt als E-Book

17.10.2013: Bilanz mit 75: Dem Zwang zur Poesie erlegen
Alle Bücher von Wolfgang Licht jetzt als E-Book erschienen

11.10.2013: Wenn Kriminalhauptkommissar Raschke ermittelt
Alle bisherigen Bücher von Ulrich Hinse als E-Book erschienen

08.10.2013: "Pusten Sie freiwillig?"
Udo Pütsch erlaubt klare Blicke hinter schwedische Gardinen

26.09.2013: Todesprognose um mehr als drei Jahrzehnte überlebt
Gesamtwerk von Hans-Ulrich Lüdemann als E-Book veröffentlicht

19.09.2013: Uwe Berger: „Ungesagtem lauschen“
Prosawerk des Lyrikers, Essayisten und Erzählers als E-Book

12.09.2013: Lebensrezept: Jeden Tag neu anfangen
Belletristisches Werk von Prof. Johannes Helm als E-Book

05.09.2013: Weltgeschichte in der Eifel
Literarisches Gesamtwerk von Katharina Schubert als E-Book

29.08.2013: Literatur und Psychologie, Psychologie und Literatur
Gesamtwerk der Schriftstellerin Helga Schubert als E-Book

22.08.2013: Auf der Flucht vor den Russen – und zwar zwei Mal
Gesamtwerk der Leipziger Autorin Holda Schiller als E-Book

15.08.2013: Lebensmaxime „Einer trage des anderen Last“
17 Bücher des Weimarer Schriftstellers Wolfgang Held als E-Book

08.08.2013: Mehr Aufmerksamkeit für Außenseiter
E-Book-Kollektion zum 70. Geburtstag von Martin Meißner

01.08.2013: Prädikat "Spannend erzählt"
E-Book-Kollektion zum 75. Geburtstag von Elke Nagel

25.07.2013: Wer ist Nikolai Bachnow?
EDITION digital lüftet bislang streng gehütetes Geheimnis

18.07.2013: Gesamtwerk auf E-Book als Geburtstagsgeschenk
EDITION digital präsentiert Leipziger Autor Joachim Nowotny

11.07.2013: „Schüsse über der Ostsee“ wieder zu haben
DDR-Werk von Wolfgang Schreyer jetzt komplett als E-Book

18.03.2013: Sehr großes Interesse an E-Books auf der Leipziger Buchmesse
Mecklenburger Verlag liegt im Trend

03.03.2013: Alle Bücher in der Handtasche
Mecklenburger Verlegerin reist mit 260 E-Books zur Leipziger Buchmesse

17.10.2012: BÄCKERBROT UND BERGKRISTALL von Klaus Möckel
Nach den Aufzeichnungen von Gisela Pekrul

14.04.2016:
SF-Autor Alexander Kröger ist tot

EDITION digital setzt Herausgabe seines Gesamtwerks fort

Godern bei Schwerin Sein Name stand viele Jahre für ebenso spannende wie philosophisch gehaltvolle phantastische-wissenschaftliche Romane und Geschichten. Jetzt ist Alexander Kröger, der zu den bekanntesten Autoren in der deutschsprachigen Science Fiction zählte, im Alter von 81 Jahren gestorben. Das teilte die "Lausitzer Rundschau" aus Cottbus am vergangenen Wochenende mit.

Markenzeichen seiner Phantastik war das Verbinden markanter Zukunftsvisionen mit der Gegenwart und die Diskussion von ethischen und moralischen Fragen in der Wissenschaft - in allen seinen insgesamt 35 Büchern. Dies zeigte sich bereits in seinem 1969 erschienenen Erstlingswerk "Sieben fielen vom Himmel": Sieben Astronauten gelingt es, sich nach der Havarie des Mutterschiffes auf einen Planeten zu retten, den sie "Hoffnung" nennen. Doch dort müssen sie mitten im Dschungel überleben. Die technisch hochstehenden Bewohner der Welt, die ihnen vielleicht helfen könnten, sind zunächst nicht zu finden. Doch wer sind eigentlich diese Astronauten? Spannung und Philosophie - das zeichnete auch seine 34 folgenden Bücher aus. Allerdings fand sich nach 1990 zunächst kein Verlag mehr für seine Bücher. Gemeinsam mit seiner Frau gründete er daher den KRÖGER-Vertrieb und gab bis 2008 seine Werke in Eigenregie heraus. 2008 hatte der Projekte-Verlag Cornelius in Halle (Saale) eine Gesamtausgabe aller Romane Krögers in überarbeiteter Neuauflage begonnen, die allerdings wegen der Insolvenz des Verlages nicht abgeschlossen werden konnte. Vor einiger Zeit begann dann die EDITION digital mit der Herausgabe von Krögers Gesamtwerk als E-Books, die natürlich auch nach dem Tode des Autors fortgesetzt wird. Alle Titel, darunter "Die Kristallwelt der Robina Crux" und "Antarktis 2020", sind unter www.ddrautoren.de, bei Thalia, Apple, Google und Amazon zu haben.

Hinter dem Pseudonym Alexander Kröger verbirgt sich der am 25. September 1934 in Zarch in der Tschechoslowakei geborene zweite Sohn einer Bergarbeiterfamilie Helmut Routschek. Nach der Umsiedlung aus dem Sudetenland nach Thüringen besuchte er ab 1946 in Mühlhausen die Schule bis zum Abitur und studierte von 1954 bis 1959 an der Bergakademie Freiberg, wo er auch promovierte, Markscheidewesen und Bergschadenkunde. Ab 1964 arbeitete er zunächst als Markscheider und später als Experte für Automatisierung und Untergrundgasspeicherung im VEB Gaskombinat Schwarze Pumpe. Nach 1981 war er in der Gebäude- und Wohnungswirtschaft des Rates des Bezirkes Cottbus tätig. 1990 wurde er in die Bauabteilung für Bundesbauten der Oberfinanzdirektion Brandenburg übernommen. In dieser Zeit schrieb er zahlreiche Fachbeiträge und ein Sachbuch, das er unter seinem bürgerlichen Namen veröffentlichte. Ebenfalls bewusst unter dem Namen Routschek hatte er 1996 das Sachbuch "Das Sudelfaß, eine gewöhnliche Stasiakte" vorgelegt. Dabei handelt es um seine eigene, komplett in Faksimile abgedruckte und mit einem autobiografischen Begleittext versehene Akte. Dr. Helmut Routschek alias Alexander Kröger starb am 7. April 2016 in Heidenau an den Folgen eines im Januar 2015 erlittenen schweren Verkehrsunfalls. Der Ingenieur und Schriftsteller, der von 1986 bis 1981 in Hoyerswerda und seitdem in Cottbus lebte, war seit 1956 mit seiner ehemaligen Mitschülerin Susanne verheiratet und hatte mit ihr Sohn und Tochter.

Die vor 20 Jahren von Gisela und Sören Pekrul gegründete EDITION digital hat sich seit 2011 verstärkt dem E-Book verschrieben. Heute sind es rund 800 Titel (Stand April 2016) von 100 DDR- und anderen Autoren, wie Wolfgang Held, Klaus Möckel, Wolfgang Schreyer und Erik Neutsch sowie den SF-Autoren Alexander Kröger, Carlos Rasch, Heiner Rank und Karsten Kruschel. Nachzulesen ist das Gesamtprogramm unter www.ddrautoren.de. Jährlich erscheinen rund 200 E-Books neu, so als Nächstes zehn "Nachwendebücher" von Siegfried Maaß aus Sachsen-Anhalt.

Kontakt: EDITION digital – Tel: 03860 505788 – Fax: 03860 505789 - verlag@edition-digital.com
Godern - Alte Dorfstraße 2b – 19065 Pinnow – www.ddrautoren.de

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17.03.2016:
"Flaschendrehen" oder die Magie der Möglichkeiten

"Mäxchen und Pauline" 2 von Siegfried Maaß bei EDITION digital

Godern bei Schwerin Wer "Mäxchen und Pauline" von Siegfried Maaß gelesen und liebgewonnen hat, der will natürlich gern wissen, wie es weitergeht. Das ist jetzt als Buch und E-Book möglich. Denn unter dem Titel "Flaschendrehen" hat die EDITION digital aus Godern bei Schwerin soeben die Fortsetzung des beliebten Buches des Autors aus Sachsen-Anhalt herausgebracht.

Das beginnt auch für bislang Uneingeweihte mit einem "Zuvor", als an einem Sommertag vor einigen Jahren Max und Pauline zum ersten Mal aufeinandergetroffen waren. Sie waren sogar regelrecht aufeinander gestoßen. Mitten auf der Straße. Inzwischen sind Max und auch Pauline etwas älter geworden und besuchen beide das Gymnasium. Und beide leben wie Bruder und Schwester in einer neuen Familie. Meist in Frieden und Eintracht. Aber da ist auch Corinna, die "Mäxchen" für sich zu gewinnen versucht. Und da ist auch noch das titelgebende Flaschendrehen. Pauline hat dieses Spiel für alle Situationen eingeführt, in denen es darum geht, sich zwischen mehreren Möglichkeiten zu entscheiden. Jeweils "dran" ist der, auf den der Flaschenhals wie ein Zeiger verweist. Und "dran" ist meist Max, der Träumer, der am liebsten ein Weltfahrer sein will, neue Pfade und im Regenwald die "Zunge Gottes" entdecken und Pauline am Amazonas vor fresswütigen Krokodilen retten möchte. Die will in der Wirklichkeit Profifußballerin werden und hat sich heimlich am Landessportgymnasium beworben. Wird sie es schaffen? 160 Seiten voller Veränderungen. Wie gesagt: "Was in der neuen Familie weiter geschieht, wird Euch nun erzählt." Ihr müsst es nur noch lesen .- ab sofort ist das Kinderbuch für Kinder ab 10 Jahre im Buchhandel, unter www.ddrautoren.de, bei Thalia, Apple, Google und Amazon zu haben.

Siegfried Maaß wurde am 6. Oktober 1936 in Magdeburg geboren, wuchs jedoch in Staßfurt auf, wo er auch die Schule besuchte und eine Lehre absolvierte. Nach einem Fachschulstudium in Halle war er als Vermessungstechniker im Bergbau und im Katasterwesen tätig. Zwischen 1960 und 1964 studierte er am Literaturinstitut Leipzig und arbeitete danach als Schauspieldramaturg am Salzlandtheater in Staßfurt. Seit 1971 ist Siegfried Maaß Freier Schriftsteller. Er ist verheiratet, hat zwei Kinder und lebt in Hecklingen in Sachsen-Anhalt im Harzvorland am Rande der Magdeburger Börde, südlich von Magdeburg, westlich von Staßfurt und nordöstlich von Aschersleben.

Neben dem eigenen Schreiben engagierte sich der Schriftsteller außerdem ein Jahrzehnt lang für den Autoren-Nachwuchs und leitete von 2005 bis 2015 den Schreibwettbewerb des Friedrich-Bödecker-Kreises "unzensiert und unfrisiert" für Schüler - von Erstklässlern bis zu Abiturienten. Die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen in Schreibwerkstätten wird der Autor nach eigenen Angaben aber auch künftig weiter verfolgen. So fanden zum Beispiel im vergangenen Jahr solche Schreibwerkstätten an drei Standorten in Löderburg, Aschersleben und Bernburg statt. Fast 100 Grundschüler nutzten dort die Gelegenheit, von Siegfried Maaß aus erster Hand zu erfahren, worauf es beim Schreiben ankommt und wie sie ihre eigenen Werke zum Erfolg führen können. Warum er das macht, kommentierte Maaß so: "In erster Linie bin ich Schriftsteller." Die Projektarbeit sei ihm aber ebenso wichtig, auch weil sie eng mit dem Schreiben selbst verbunden sei. Denn die Wettbewerbe und Workshops "führen zu vielen interessanten Begegnungen" und davon leben schließlich auch die Texte, die dabei oder danach entstehen - wie zum Beispiel Mäxchen und Pauline.

Die vor 20 Jahren von Gisela und Sören Pekrul gegründete EDITION digital hat sich seit 2011 verstärkt dem E-Book verschrieben. Als erstes digitales Erzeugnis war 1994 die CD-ROM "Mecklenburg-Vorpommern digital" erschienen. Als erstes tatsächliches E-Book legte der Verlag zur Leipziger Buchmesse 2011 "Schloss Karnitten" von Manfred Kubowsky vor. Heute sind es mehr als 750 Titel (Stand März 2016) von 100 DDR-Autoren, wie Wolfgang Held, Klaus Möckel, Wolfgang Schreyer und Erik Neutsch sowie den SF-Autoren Carlos Rasch, Heiner Rank und Karsten Kruschel. Nachzulesen ist das Gesamtprogramm unter www.ddrautoren.de. Jährlich erscheinen rund 200 E-Books, aber auch 10 gedruckte Bücher neu.

Als sein nächstes Projekt beginnt der Verlag mit der Edition des Gesamtwerks des Ingenieurs und Autors Alexander Kröger, Jahrgang 1934, einem der erfolgreichsten und dienstältesten deutschen Schriftsteller wissenschaftlich-phantastischer Romane und Stories als E-Books. Kröger-Texte, insgesamt 35 Bücher, sind auch ins Polnische, Ungarische, Russische, Sorbische und Chinesische übersetzt worden. Seine Fan-Gemeinde reicht über Europa hinaus bis nach China und Australien. Alexander Kröger ist im Übrigen das Pseudonym für Dr. Helmut Routschek.

Kontakt: EDITION digital – Tel: 03860 505788 – Fax: 03860 505789 - verlag@edition-digital.com
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25.02.2016:
Zweiundzwanzig Tage bis ins Paradies

"Gold der Templer" 2 von Ulrich Hinse bei EDITION digital

Godern bei Schwerin Wo liegt das Paradies? Für João Lourenço, den ursprünglich aus Deutschland stammenden Tempelritter, liegt es eine zweiundzwanzigtägige Schiffsreise von Portugal aus entfernt hinter dem Ozean. Dort finden er und seine Gefährten, die mit der wiederaufgebauten "Buscard" weiter als alle anderen vor ihnen nach Süden gesegelt waren, untrügliche Zeichen:

"Ja, das ist es. Die Felder hinter dem Dorf sind fruchtbar, die Bäume hängen voller Früchte und im Wald gibt es jede Menge Federvieh und Wild. Die Gewässer hier rund um das Dorf sind voller Fische. Die Menschen laufen so herum, wie uns die Bibel das Leben von Adam und Eva erzählt. Es ist das Paradies. Da gibt es keinen Zweifel." So steht es in dem neuen historischen Romans "Der Traum des Templers und seine Reise über das Atlantische Meer" von Ulrich Hinse, mit dem dieser seinen Bestseller "Das Gold der Templer. Ein historischer Roman über den Verbleib des Templerschatzes anno domini 1307" auf spannende Weise fortsetzt. Ein Teil der verfolgten Ritter des Templerordens hatte sich mit einem Teil des unermesslichen Ordensschatzes vor der Verfolgung durch den französischen König Philipp IV. nach Spanien und Portugal retten können. Als die "Buscard" nach Süden reist, hat sie 15 Kisten mit Gold an Bord - eine Art Lebensversicherung für unerwartete Geschehnisse, aber zunächst vor allem Ballast für das Schiff. Wie sich später herausstellt, kann man im Paradies mit diesen irdischen Schätzen, die man weder essen noch trinken kann, nicht viel anfangen. Auch das Paradies selbst erweist sich als trügerisch. Und am Ende bleiben von der Expedition nur noch zwei Mann übrig: Tempelritter João Lourenço selbst und sein muslimischer Freund, der Arzt Kasim. Und auch ihre Wege werden sich trennen. Aber bis dahin sind viele spannende Abenteuer zu bestehen und viel über mehr oder weniger offensichtlich ausgetragene Feindseligkeiten zwischen Christen und Muslimen zu erfahren. Hinse versteht es erneut, seine Leser in eine so ganz andere, faszinierende Welt zu entführen und er lüftet ein Geheimnis des ersten Teils: das Versteck des Goldes.

Bevor der 1947 im westfälischen Münster geborene Autor Ulrich Hinse mit dem Bücherschreiben begann, war er ein Berufsleben lang Kriminalbeamter - sowohl im Bundeskriminalamt als auch im Landeskriminalamt Mecklenburg-Vorpommern und als Referent für Polizeiliche Prävention im Innenministerium des Landes. Zudem hat er hier in MV den Staatsschutz aufgebaut. Vieles davon ist in dem 2002 erschienenen autobiografischen Buch "Wer will schon nach MeckPomm?" nachzulesen. In weiteren Büchern schöpfte Hinse aus seiner eigenen Erfahrung als Kriminalist und erfand unter anderen den scheinbar vornamenlosen Chef der Schweriner Mordkommission, Erster Kriminalhauptkommissar Raschke. Aber auch historische Themen fanden und finden das Interesse des 2005 mit dem Krimipreis der 10. Schweriner Literaturtage ausgezeichneten Gewinners mehrerer norddeutscher Krimiwettbewerbe. Unter www.ddrautoren.de, bei Weltbild, Apple und Amazon und in allen Buchhandlungen sind die beiden Mittelalter-Bücher, die eigentlich auch eine Verfilmung wert sind, sowohl als E-Books wie auch als gedruckte Fassung zu haben.

Die vor 20 Jahren von Gisela und Sören Pekrul gegründete EDITION digital hat sich seit 2011 verstärkt dem E-Book verschrieben. Als erstes digitales Erzeugnis war 1994 die CD-ROM "Mecklenburg-Vorpommern digital" erschienen. Als erstes tatsäch-liches E-Book legte der Verlag zur Leipziger Buchmesse 2011 "Schloss Karnitten" von Manfred Kubowsky vor. Heute sind es mehr als 750 Titel (Stand Februar 2016) von 100 DDR-Autoren, wie Wolfgang Held, Klaus Möckel, Wolfgang Schreyer und Erik Neutsch sowie den SF-Autoren Carlos Rasch und Karsten Kruschel. Nachzulesen ist das Gesamtprogramm unter www.ddrautoren.de. Jährlich erscheinen rund 200 E-Books neu, so als Nächstes unter dem Titel "Flaschendrehen" der zweite Band von "Mäxchen und Pauline" des 1936 in Magdeburg geborenen Schriftstellers Siegfried Maaß, dazu weitere zehn seiner Nachwendebücher. Und EDITION digital bringt "Flaschendrehen" auch als gedrucktes Buch heraus.

Kontakt: EDITION digital – Tel: 03860 505788 – Fax: 03860 505789 - verlag@edition-digital.com
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18.02.2016:
Ähnlichkeiten weder ausgeschlossen noch beabsichtigt

EDITION digital präsentiert vier E-Books von Albrecht Franke

Godern bei Schwerin Zu einer spannenden Begegnung mit vier Büchern des Stendaler Autors Albrecht Franke lädt die EDITION digital aus Godern bei Schwerin ein.

Ausgangspunkt für die Erzählung "Erstarrendes Meer" ist der letzte Besuch des gefeierten Komponisten Georg Friedrich Händel im Frühherbst 1750 in seiner Geburtsstadt Halle. Die Garnisons- und Universitätsstadt an der Saale freilich hat wenig zu bieten, wenn man aus London kommt. Und was wollte Händel eigentlich in Halle? Merkwürdigerweise ist über diese Reise nach Halle kaum etwas bekannt. Franke nutzt diese Lücke in der Überlieferung, um dem Gegensatz von äußerem Glanz und innerer Not des Künstlers nachzuspüren, der zu erblinden droht. Ebenfalls um Künstlerexistenzen geht es in den fünf in dem Band "Letzte Wanderung" versammelten Erzählungen. Der Titel "Letzte Wanderung" ist ernst zu nehmen, geht es doch um Augenblicke scheinbaren Scheiterns und um Schlusspunkte widersprüchlicher Biografien. Zwischen Rebellion und Hoffnung, zwischen Ohnmacht und Handeln, zwischen lautem und leisem Protest gegen versteinerte Verhältnisse - diese Spannungsfelder bestimmten das Leben von Peter Hille, Georg Heym, Georg Trakl, Theodor Däubler und Paul Zech. Ihre humane Anstrengung macht sie gegenwärtig, sowohl bei ihrem ersten Erscheinen 1983 wie auch heute. Zur selben Zeit kam - nicht ohne Schwierigkeiten, aber dann doch in zwei Auflagen 1987 und 1989 - auch die Erzählung "Zugespitzte Situation" heraus. Ein vierzehnjähriges Mädchen wollte sich die Pulsadern aufschneiden und ihr Lehrer muss sich schwierigen Fragen stellen. Und auch wenn es das DDR-Schulsystem längst nicht mehr gibt, verlangen Fragen nach Verantwortungsbewusstsein und Risikobereitschaft sowie nach der Bereitschaft, Konventionen zu dehnen und zu strecken und vorgegebene Muster aufzugeben, immer wieder neue Antworten. Bemerkenswert an dem Buch ist übrigens auch eine Vorbemerkung des Autors: "Ich versichere, dass Ähnlichkeiten nicht ausgeschlossen und nicht beabsichtigt sind." Für "Suche nach Einstein oder im Prüfstand des Gewissens" fungiert Franke nicht als Autor, sondern als Herausgeber eines Manuskriptes seiner Magdeburger Schriftstellerkollegin Christa Johannsen (1914 bis 1981). Als sie ihrem Leben ein Ende setzte, lagen 330 Schreibmaschinenseiten vor. Eine Einstein-Biografie allerdings erwarte der Leser nicht. Vielmehr ist Einstein, gewissermaßen die Spiegelfläche für eine Abrechnung der Schriftstellerin mit der Epoche, in der sie lebte. Die vier E-Books von Albrecht Franke sind unter www.ddrautoren.de, bei Weltbild, Google, Apple und Amazon zu haben.

Albrecht Franke wurde am 10. Februar 1950 in Seehausen in der Magdeburger Börde als Sohn einer Eisenbahnerfamilie geboren. Nach Schule und Studium arbeitete er als Lehrer zunächst in der ebenfalls in der Börde gelegenen Stadt Wanzleben. Seit 1977 ist er in Stendal zu Hause. Von 1991 bis 2013 war er Deutsch- und Philosophielehrer am Winckelmann-Gymnasium und leitete dort auch den Schüler- und Studentenschreibzirkel "Es wird .". Seit 2013 ist Franke als Autor und Lektor tätig. Seit April 2014 ist er zugleich Vorsitzender des 1992 gegründeten Fördervereins der Schriftsteller Magdeburg e. V. Dessen Sinn und Zweck sei ein Ort der Begegnung und des Austausches für Einzelkämpfer, so Franke gegenüber der Zeitung "Volksstimme".

Die vor 20 Jahren von Gisela und Sören Pekrul gegründete EDITION digital hat sich seit 2011 verstärkt dem E-Book verschrieben. Als erstes digitales Erzeugnis war 1994 die CD-ROM "Mecklenburg-Vorpommern digital" erschienen. Als erstes tatsäch-liches E-Book legte der Verlag zur Leipziger Buchmesse 2011 "Schloss Karnitten" von Manfred Kubowsky vor. Heute sind es mehr als 750 Titel (Stand Februar 2016) von 100 DDR-Autoren, wie Wolfgang Held, Klaus Möckel, Wolfgang Schreyer und Erik Neutsch sowie den SF-Autoren Carlos Rasch, Heiner Rank und Karsten Kruschel. Nachzulesen ist das Gesamtprogramm unter www.ddrautoren.de. Jährlich erscheinen rund 200 E-Books neu, so als Nächstes der zweite Teil des Verlags-Bestsellers "Das Gold der Templer" von Ulrich Hinse - sowohl gedruckt als auch als E-Book.

Kontakt: EDITION digital – Tel: 03860 505788 – Fax: 03860 505789 - verlag@edition-digital.com
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28.01.2016:
Dietrich Biewald: Pionierauftrag ausgeführt

EDITION digital legt spezielle Militärgeschichte vor

Godern bei Schwerin Nein, bei den drei jüngsten Neuerscheinungen der EDITION digital aus Godern bei Schwerin geht es weder um Jung- oder Thälmann-, noch um Leninpioniere, sondern um Pioniersoldaten. Deren Bezeichnung leitet sich von dem französischen Wort für Wegbereiter ab, sie sollen die Bewegung der eigenen Truppen unterstützen und die der gegnerischen Truppen hemmen. Pioniersoldaten gab und gibt es in allen Armeen der Welt, natürlich auch in der Nationalen Volksarmee der DDR und speziell in der in den beiden Nordbezirken Rostock und Schwerin dislozierten 8. Motorisierten Schützendivision (MSD).

Deren Geschichte zeichnet Dietrich Biewald sehr ausführlich und detailliert, mit Herzblut und auf dreifache Weise nach. So setzt er mit seinen Bänden "Pioniere in der 8. Motorisierten Schützendivision in der Nationalen Volksarmee der DDR" und "Pioniere der 8. Mot.-Schützendivision der NVA im Bild" allen Pionieren dieser Division zum 60. Jahrestag der NVA am 1. März ein Denkmal - nicht zuletzt mit vielen, vielen Bildern. Zeitgleich erscheint das E-Book "Episoden aus dem Leben der Pioniere", in dem bei aller Härte des Dienstes in der NVA und dem Stolz auf das Erreichte auch der Humor nicht zu kurz kommt. Die Auswahl der Themen reicht von Autorität über Kommunikation und Tarnung total bis zu Wachsamkeit und Enthaltsamkeit. Vervollständigt werden die Episoden durch satirische Zeichnungen des Autors. Die drei Bücher sind durchaus auch für Soldaten der heutigen Zeit interessant. Die E-Books sind unter www.ddrautoren.de, bei Thalia, Apple, Google und Amazon zu haben. Alle drei Bücher werden im Mai auch gedruckt erscheinen. Wer bis zum 15.4. beim Verlag vorbestellt, erhält die Bücher zu dem um 20 % niedrigeren Subskriptionspreis.

Und der Autor weiß sehr gut, wovon er schreibt, war er doch selbst drei Jahrzehnte lang Pionieroffizier. Dietrich Biewald wurde im Januar 1935 in der Nähe von Breslau in Niederschlesien geboren. Sein Vater war seit Kriegsbeginn Soldat und kehrte nicht mehr aus der Kriegsgefangenschaft zurück. Im Januar wurde Biewald gemeinsam mit seiner Mutter und drei Geschwistern zunächst auf einem Pferdewagen in das Riesengebirge evakuiert, später per Eisenbahn in den sogenannten Sudetengau. Von dort wurden sie Juni 1945 durch die nun tschechischen Behörden ausgewiesen und gelangten zu Fuß zurück nach Schlesien. Aber auch aus Schlesien wurden sie im November desselben Jahres durch die polnischen Behörden erneut vertrieben, gelangten wiederum zu Fuß nach Grünberg und fanden nach Umwegen 1946 schließlich in Sachsen eine neue Heimat. Nach der Grundschule absolvierte Biewald dort eine dreijährige Lehre zum Mühlenbautischler. 1952 trat er in die Deutsche Volkspolizei ein und durchlief an der Pionieroffiziersschule der Kasernierten Volkspolizei (KVP) eine ebenfalls dreijährige Ausbildung zum Pionieroffizier. Danach war er als Pionierzugführer, Kompaniechef einer Pionierkompanie sowie als Pionieroffizier in verschiedenen Stäben von Bataillon, Regiment und Division eingesetzt. Bis zu seiner Entlassung aus dem aktiven Dienst 1986 war er mehrere Jahre Leiter Pionierwesen der 8. MSD in Schwerin, wo er seit 1969 zu Hause ist. Von 1986 bis zum Jahr 2000, als er in Rente ging, war Biewald im Katastrophenschutz des Bezirkes Schwerin und des Landes Mecklenburg-Vorpommern tätig.

Die vor 20 Jahren von Gisela und Sören Pekrul gegründete EDITION digital hat sich seit Anfang 2011 verstärkt dem E-Book verschrieben. Als erstes digitales Erzeugnis war 1994 die CD-ROM "Mecklenburg-Vorpommern digital" erschienen. Heute umfasst das E-Book-Programm mehr als 750 Titel (Stand Januar 2016) von 100 DDR-Autoren, wie Erik Neutsch, Klaus Möckel, Wolfgang Schreyer und Hans Bentzien sowie den SF-Autoren Carlos Rasch, Herbert Rank und Karsten Kruschel. Nachzulesen ist das Gesamtprogramm unter www.ddrautoren.de. Jährlich erscheinen rund 200 E-Books neu, so als Nächstes drei Bücher des in Stendal lebenden Lehrers, Schriftstellers und Lektors Albrecht Franke, Jahrgang 1950.

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14.01.2016:
Schatzkammern der Spielfreude für Spielefreunde

EDITION digital veröffentlicht vier Titel von Rita Danyliuk

Godern bei Schwerin Für die EDITION digital aus Godern bei Schwerin beginnt das neue Verlagsjahr gewissermaßen spielerisch - und das gleich auf vierfache Weise. Denn die vier jetzt als E-Books erschienenen Titel von Rita Danyliuk befassen sich alle mit einer der schönsten Freizeitbeschäftigungen von kleinen und großen, von jungen und älteren Menschen - dem Spielen.

So präsentiert "Spielen Sie mit!" fast 400 verschiedene Spiele zum Beispiel für lange Autofahrten, Ball-, Fang-, Wurf-, Schreib-, Geschicklichkeits-, Tanz-, Party-, Pfänder-, Lege-, Sing-, Mal-, Tummel-, Denk-, Lern-, Rate-, Brett-, Karten-, Würfel- und Streichholzspiele sowie Patiencen, Quiz, Pantomime, Wettläufe und Wettkämpfe.

Auch "Das große Buch der Freizeitspiele" ist mit 500 Spielvorschlägen für Glücksspiele, Denksportaufgaben, Rätsel oder Gesellschaftsspiele, Spiele für unterwegs und für Schönwettertage, Karten-, Würfel-, Schreib- und Streichholzspielen und Partyeinlagen sowie internationalen Spielen eine wahre Schatzkammer der Spielfreude.

Gleiches gilt für die Anregungen und Spielvorschläge zu "174 + 1 Würfelspielen" - Spaß und Unterhaltung mit bekannten und neu erdachten Spielen, mit einem und mit mehreren Würfeln, von einfach bis schwierig und allein, zu zweit oder in fröhlicher Runde. Schließlich gehört das Würfelspiel zu den ältesten Glücksspielen der Menschheit. Schon die alten Griechen und besonders die alten Römer, aber auch die alten Germanen würfelten gern.

Speziell an Kinder wendet sich "Das fröhliche Krankenzimmer". Denn Langeweile muss nicht sein - auch nicht im Krankenhaus. Extra für kranke Kinder hat die Autorin fast 150 Spiele zusammengestellt. Die Auswahl reicht von Würfel- und Kartenspielen über Pfänder- und Ratespiele bis zu Zaubertricks. Und natürlich dürfen sie auch von gesunden Kindern und von Erwachsenen ausprobiert werden, wenn diese zumindest für einige Zeit auf Smartphone, Tablet und Gameboy verzichten und sich in froher Runde auf alte und neue Beschäftigungsideen besinnen.

Alle genannten E-Books sind spielend einfach zu beziehen unter www.ddrautoren.de, bei Thalia, Google, Apple und Amazon.

Über Rita Danyliuk ist leider nicht viel Biografisches zu berichten, da sich die erfolgreiche Autorin von Ratgebern und Spielebüchern mit Angaben zu ihrem Leben sehr zurückhält. Es ist lediglich bekannt, dass sie in ihren jungen Jahren Europa und andere Kontinente bereiste und mit einer Fülle an Anregungen und Ideen für eine vergnügliche Freizeitgestaltung zurückkam. Außerdem beschäftigt sich Rita Danyliuk schon seit vielen Jahren mit Horoskopen aus allen Kulturkreisen und hat dazu schon zahlreiche Bücher veröffentlicht. Heute soll sie vor allem Romane schreiben.

Die vor 20 Jahren von Gisela und Sören Pekrul gegründete EDITION digital hat sich seit 2011 verstärkt dem E-Book verschrieben. Heute umfasst das E-Book-Programm mehr als 700 Titel (Stand Januar 2016) von 100 DDR-Autoren, wie Wolfgang Held, Klaus Möckel, Wolfgang Schreyer und Erik Neutsch sowie den SF-Autoren Carlos Rasch, Heiner Rank und Karsten Kruschel. Nachzulesen ist das Gesamtprogramm unter www.ddrautoren.de. Jährlich erscheinen rund 200 E-Books neu, so als Nächstes drei Publikationen zum Thema "Pioniere in der 8. Motorisierten Schützendivision der Nationalen Volksarmee der DDR", die auch als gedruckte Bücher erscheinen - mit Subskription bis zum 31. März 2016. Wer bis dahin vorbestellt, der bekommt die informativen und reich bebilderten Bücher 25 Prozent preiswerter. Die 8. MSD, die eine Friedensstärke von knapp 11.000 Mann hatte und zu der die Mot.-Schützenregimenter 27 (Stern Buchholz bei Schwerin), 28 (Rostock) und 29 (Hagenow, früher Prora auf Rügen) und eben auch das Pionierbataillon 8 "Tudor Vladimirescu" gehörten, war in den Bezirken Schwerin und Rostock disloziert. Das Hauptquartier befand sich in Schwerin. Der militärische Tarnname der 8. MSD lautete übrigens "Winograd".

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28.12.2015:
Die Heilung der Königin und anderes

EDITION digital veröffentlicht weitere Bücher von Renate Krüger

Godern bei Schwerin Was bedeutet eigentlich Empfindsamkeit? Und wann genau war das Zeitalter der Empfindsamkeit? Zu einer spannenden Reise in die Kunst und Kultur des späten 18. Jahrhunderts in Deutschland lädt die Schweriner Schriftstellerin Renate Krüger in ihrem Buch "Das Zeitalter der Empfindsamkeit" ein, das jetzt mit fünf weiteren E-Books bei der EDITION digital wieder erschienen ist. Und es lohnt sich, an dieser kenntnisreichen Reise teilzunehmen, hat diese relativ kurze Kulturperiode doch viele interessante Einzelheiten zu bieten. Den Beweis dafür tritt die Autorin mit aussagekräftigen Beispielen aus Literatur und Gartenkunst, aus Lebensgewohnheiten und Kunsthandwerk sowie aus bildender Kunst und Musik an. Und vom "Triumph der Empfindsamkeit" schrieb übrigens kein Geringerer als der Weimarer Dichterfürst Goethe - allerdings in spöttischer Weise. Aber wie anders soll man auch eine verheiratete Königin von ihrer sentimentalen Schwäche für einen in ihr Abbild verliebten Prinzen heilen? Mehr dazu und über das prinzliche Reisegepäck der Illusionen ab Seite 187. Neben dieser verdienstvollen Wiederauflage des erstmals 1972 bei Koehler & Amelang in Leipzig publizierten Bandes sind von Renate Krüger jetzt auch "Clownschule" - eine besondere Geschichte über einen besonderen Ort in Mecklenburg -, "Das Schloss im Feuerschein" über Ereignisse aus der Geschichte des Schweriner Schlosses und die Annäherungen an ihre Heimat "Mecklenburg. Wege eines Landes" sowie die tagebuchartige Gewinn-und-Verlustrechnung "Paradiesgärtlein" und "Saat und Ernte des Joseph Fabisiak" erschienen - der lebenskluge Romans eines Spießers zwischen Geschäft und Religion. Alle Titel sind unter www.ddrautoren.de, bei Weltbild, Apple, Google und Amazon als E-Book zu haben.

Renate Krüger wurde am 23. Juli 1934 in Slamen bei Spremberg in der Niederlausitz als Tochter eines Baumeisters und einer Verwaltungsangestellten geboren. 1939 zog die Familie nach Schwerin um, wo sie 1941 bis 1954 die Schule besuchte und 1949 in die katholische Kirche eintrat. Nach dem Studium der Kunstgeschichte und der klassischen Archäologie in Rostock arbeitete sie am Staatlichen Museum Schwerin, verlor diesen Arbeitsplatz jedoch 1965 aus politischen Gründen. Nachdem sie von 1966 bis 1971 am Institut für Denkmalpflege Schwerin tätig war, macht sich Renate Krüger seit Anfang der siebziger Jahres des vorigen Jahrhunderts als Publizistin und Schriftstellerin einen Namen, schreibt Sachbücher und biografische Romane. Nach der Wende 1989 arbeitete sie im Stab des ersten Landtagspräsidenten am Aufbau der parlamentarischen Demokratie in Mecklenburg-Vorpommern mit. Ende dieses Jahres wurde sie mit dem Siemerling-Sozialpreis des Dreikönigsvereins Neubrandenburg ausgezeichnet. Die 81-jährige Publizistin habe sich in herausragender Weise um die soziale und kulturelle Entwicklung von Mecklenburg-Vorpommern verdient gemacht, teilte der Verein dazu mit. Krüger habe durch ihren katholischen Glauben in der DDR viele Benachteiligungen hinnehmen müssen, sei aber ihren eigenen Weg gegangen. Nach der Wende habe sie entscheidende Denkanstöße für die kulturelle und historische Identität gegeben, erklärte Vereinsvorsitzender Rainer Prachtl. Der mit 10.000 Euro dotierte Preis, der an eine sozial engagierte Familie von Apothekern, Ärzten und Kaufleuten erinnert, wird 2016 übergeben.

Die vor 20 Jahren von Gisela und Sören Pekrul gegründete EDITION digital hat sich seit 2011 verstärkt dem E-Book verschrieben. Als erstes digitales Erzeugnis war 1994 die CD-ROM "Mecklenburg-Vorpommern digital" erschienen. Als erstes tatsächliches E-Book legte der Verlag zur Leipziger Buchmesse 2011 "Schloss Karnitten" von Manfred Kubowsky vor. Heute umfasst das E-Book-Programm mehr als 700 Titel (Stand Dezember 2015) von 100 DDR-Autoren, wie Wolfgang Held, Klaus Möckel, Wolfgang Schreyer und Erik Neutsch sowie den SF-Autoren Carlos Rasch, Heiner Rank und Karsten Kruschel. Nachzulesen ist das Gesamtprogramm unter www.ddrautoren.de. Jährlich erscheinen rund 200 E-Books neu, so als Nächstes vier Spiele-Bücher von Rita Danyliuk, darunter "Das große Taschenbuch der Freizeitspiele".

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10.12.2015:
Erinnerung an einen treuen Sozialisten

Mehr als 500 Gedichte von Helmut Preißler bei EDITION digital

Godern bei Schwerin Zu einer intensiven Begegnung mit dem umfangreichen lyrischen Schaffen des Schriftstellers, Dichters und Nachdichters Helmut Preißler lädt der jetzt bei der EDITION digital als E-Book erschiene Sammelband "Glück soll dauern und andere Gedichte" ein. Die mehr als 500 darin versammelten Gedichte zeugen von der Vielfalt der Themen und Formen des Autors, der Mitte dieses Monats 90 Jahre alt geworden wäre.

So finden sich in dem Sammelband Natur- und Liebeslyrik sowie Gedichte über Musiker und Maler ebenso wie satirische Postleitzahlenlimericks. Vor allem aber enthält das E-Book politische Gedichte, die von Antifaschismus, Antimilitarismus und Antiimperialismus geprägt sind. Helmut Preißler war bis zu seinem Tode dem Sozialismus in der DDR treu geblieben und so spiegeln seine Gedichte auch das Leben in der DDR und die kommunistische Grundhaltung ihres Verfassers wider. Ganz im Sinne eines Zeitdokuments, wurde aus den von 1957 bis 2010 meist im Verlag Neues Leben Berlin veröffentlichten Bänden bewusst keine Auswahl getroffen. Daher findet man dort auch Texte, welche den Mauerbau befürworten, die Grenzsoldaten würdigen und scharfe Kritik an der Politik der Bundesrepublik üben. "Glück soll dauern und andere Gedichte" ist ab sofort sind unter www.ddrautoren.de, bei Weltbild, Apple, Google und Amazon als E-Book zu haben.

Helmut Preißler wurde am 16. Dezember 1925 als Sohn eines Spinnmeisters und einer Schneiderin in Cottbus geboren. Nach dem Besuch des Realgymnasium und einer Handelsschule absolvierte er eine Lehre für Straßen- und Tiefbau sowie Wasserwirtschaft und begann ein entsprechendes Fachstudium. Bis 1945 war Preißler Soldat und geriet in belgische Kriegsgefangenschaft, wo er bis 1947 blieb. Wieder in Deutschland absolvierte er 1948 eine Neulehrerausbildung und war bis 1955 in Cottbus als Lehrer tätig. Danach studierte er am Institut für Literatur in Leipzig und wirkte dort bis 1958 ein Jahr lang als Assistent. Anschließend war er für mehrere Jahre als Kulturfunktionär des DDR-Gewerkschaftsbundes FDGB im Eisenhüttenkombinat EKO in Eisenhüttenstadt tätig. Von 1965 bis 1981 war Preißler Mitarbeiter am Kleisttheater in Frankfurt (Oder) und gleichzeitig von 1966 bis 1975 Redakteur für Lyrik bei der Zeitschrift "Neue Deutsche Literatur" NDL des DDR-Schriftstellerverbandes. Von 1982 bis 1987 war er Mitarbeiter der Abteilung Kultur beim Rat der Stadt Frankfurt/Oder und ab 1987 freischaffender Autor. Helmut Preißler starb am 20. Dezember 2015 in Bad Saarow, wohin er 1975 umgezogen war.

Für sein literarisches Schaffen war der Schriftsteller in der DDR mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet worden, darunter mit dem Nationalpreis sowie dem Heinrich-Heine-Preis und dem Theodor-Körner-Preis.

Die vor über 20 Jahren von Gisela und Sören Pekrul gegründete EDITION digital hat sich seit 2011 verstärkt dem E-Book verschrieben. Wie Verlagschefin Gisela Pekrul erläuterte, bestehe der Vorteil der E-Books vor allem darin, dass man immer ausreichend Lektüre bei sich habe, die Schrift vergrößern und sich mit manchen Geräten die Bücher sogar vorlesen lassen könne. Außerdem seien digitale Bücher oft preiswerter als gedruckte. Als sein erstes digitales Erzeugnis hatte der Verlag 1994 die CD-ROM "Mecklenburg-Vorpommern digital" herausgebracht. Als erstes tatsächliches E-Book legte EDITION digital zur Leipziger Buchmesse 2011 "Schloss Karnitten" von Manfred Kubowsky vor. Insgesamt umfasst das E-Book-Programm inzwischen mehr als 700 Titel (Stand Dezember 2015) von 100 DDR-Autoren, wie Wolfgang Held, Klaus Möckel, Wolfgang Schreyer und Erik Neutsch sowie den Sience-Fiction-Autoren Carlos Rasch, Heiner Rank und Karsten Kruschel. Nachzulesen ist das Gesamtprogramm unter www.ddrautoren.de. Jährlich erscheinen rund 200 E-Books neu, so als Nächstes und als letzte Lieferung des Jahres 2015 mehrere Bücher der 1934 in Spremberg geborenen Schweriner Schriftstellerin Renate Krüger.

Kontakt: EDITION digital – Tel: 03860 505788 – Fax: 03860 505789 - verlag@edition-digital.com
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27.11.2015:
Der Traum vom Glück ohne Ende

Neue Bücher von Ingrid Möller bei EDITION digital

Godern bei Schwerin Wo findet einer sein Glück? Vielleicht in Rom? In einem ihrer neuen Bücher, die jetzt bei der EDITION digital als E-Books vorliegen, erzählt die Schweriner Schriftstellerin Ingrid Möller aus dem Leben des Malers Adrian Ludwig Richter und von seinem Traum vom Glück ohne Ende - so auch der Titel des Romans: "Der Traum vom Glück ohne Ende". Das Buch spannt einen weiten Bogen von der Kindheit des 1803 geborenen Sohnes eines Dresdner Kupferstechers, der als Junge ein großer Held wie Napoleon werden wollte, bis zu den späten Jahren des berühmten Künstlers der Spätromantik und des Biedermeier. Nach einem langen Leben voller Höhen und Tiefen, Selbstzweifeln und Irrtümern starb Richter 1884 hochgeehrt in seiner Geburtsstadt Dresden. Hatte sich sein Traum erfüllt?

Auch im zweiten ihrer neuen Bücher beschäftigt sich Ingrid Möller mit Künstlern, genauer gesagt mit Künstlerinnen. In ihren "Schicksalsnovellen" bringt sie dem Leser fünf sehr unterschiedlichen Biografien von fünf Malerinnen des 20. Jahrhunderts nahe, die eines gemeinsam haben - ihre Durchsetzungskraft auch gegen widrigste Lebensumstände. So geht es zum Beispiel um die alte japanische Bauersfrau Suma Maruki (1872-1956), einer Überlebenden von Hiroshima, die plötzlich feststellt, dass sie ein Talent zum Malen hat. Ein Wunder. Und in dem Kinder- und Jugendbuch "Eine Mutter im Himmel und eine auf der Erde" schreibt die Autorin über das Schicksal eines Mädchens, das in der Kriegs- und Nachkriegszeit erfährt, dass ihre vermeintlichen Eltern nicht ihre wahren Eltern sind: Was ist wahr? Was ist unwahr? Wie weiterleben? Alle insgesamt 15 E-Books der produktiven Schriftstellerin sind unter www.ddrautoren.de, bei Weltbild, Apple, Google und Amazon als E-Book zu haben.

Ingrid Möller wurde am 25. September 1934 in Rostock geboren und promovierte nach dem Studium der Kunstgeschichte und Klassischen Archäologie an der Humboldt-Universität Berlin zum Dr. phil. Von 1965 bis 1969 war sie Redakteurin am "Lexikon der Kunst" der Humboldt-Universität. Von 1973 bis 1984 leitete sie die Graphische Sammlung des Staatlichen Museums Schwerin. Während dieser Zeit betreute sie Schweriner Ausstellungen unter anderem in Japan, Mexiko und Estland. Studienaufenthalte führten sie auch nach Holland, Frankreich, Großbritannien, Irland, Skandinavien und Italien sowie in die USA. Seit 1985 ist Ingrid Möller freischaffende Schriftstellerin und gehört dem Verband deutscher Schriftsteller sowie dem Friedrich-Bödecker-Kreis an. Die 1991 mit dem Franz-Bunke-Preis und 1994 für ihr Kinderbuch "Ein Schmetterling aus Surinam" über Maria Sibylla Merian mit dem Peter-Härtling-Preis ausgezeichnete Autorin lebt und arbeitet in Seehof bei Schwerin.

Die vor 20 Jahren von Gisela und Sören Pekrul gegründete EDITION digital hat sich seit 2011 verstärkt dem E-Book verschrieben. Wie Verlagschefin Gisela Pekrul erläuterte, bestehe der Vorteil der E-Books vor allem darin, dass man immer ausreichend Lektüre bei sich habe, die Schrift vergrößern und sich mit manchen Geräten die Bücher sogar vorlesen lassen könne. Außerdem seien digitale Bücher oft preiswerter als gedruckte. Als sein erstes digitales Erzeugnis hatte der Verlag 1994 die CD-ROM "Mecklenburg-Vorpommern digital" herausgebracht. Als erstes tatsächliches E-Book legte EDITION digital zur Leipziger Buchmesse 2011 "Schloss Karnitten" von Manfred Kubowsky vor. Insgesamt umfasst das E-Book-Programm inzwischen mehr als 700 Titel (Stand November 2015) von 100 DDR-Autoren, wie Wolfgang Held, Klaus Möckel, Wolfgang Schreyer und Erik Neutsch sowie den Sience-Fiction-Autoren Carlos Rasch und Karsten Kruschel. Nachzulesen ist das Gesamtprogramm unter www.ddrautoren.de. Jährlich erscheinen rund 200 E-Books neu, so als Nächstes mehrere Bücher der 1934 in Spremberg geborenen Schweriner Schriftstellerin Renate Krüger sowie ein umfangreicher Gedichtband des auch mit dem DDR-Nationalpreis ausgezeichneten Lyrikers, Schriftstellers und Nachdichters Helmut Preißler, der am 16. Dezember 90 Jahre alt geworden wäre.

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23.11.2015:
Wasserspeiende Schildkröten auf dem Marktplatz

EDITION digital legt Schwerin-Bildkalender für 2016 vor

Godern bei Schwerin Reizvolle Vergleiche zwischen alten und neuen Schwerin-Ansichten bietet ein jetzt in der EDITION digital herausgegebener Bildkalender für das Jahr 2016. Während auf dem Titelbild natürlich das Schweriner Schloss zum Betrachten der Unterschiede zwischen der Darstellung auf einer historischen Ansichtskarte aus dem Jahre 1910 und auf einer aktuellen Fotografie von heute einlädt, reicht die Auswahl auf den zwölf Monatsblättern vom Schweriner Bahnhof (Januar) und dem Marienplatz (Februar) bis zu Packhof und Paulskirche (November) und zu den Fokkerwerken in der Bornhövedstraße (Dezember).

Kurze Texte zu den jeweils zwei Bildern aus Vergangenheit und Gegenwart weisen die Betrachter auf interessante historische sowie bau- und verkehrsgeschichtliche Details hin. Wer weiß zum Beispiel noch, dass es in Bahnhofsnähe eine 1911 abgebrannte Windmühle gab und dass der heute dort wie selbstverständliche stehende Brunnen "Rettung aus Seenot" mit den Bronzefiguren von Hugo Berwald erst 1927 vom Markt an diese Stelle verlegt wurde? Oder dass das am 3. Oktober 1886 eingeweihte Hoftheater das erste öffentliche Gebäude mit elektrischer Beleuchtung in Schwerin war und dass sein hauseigenes Kraftwerk damals auch das Schweriner Schloss mit Licht versorgte? Mehr dazu auf dem Kalenderblatt für den März 2016. Und nicht jeder Schweriner wird heute noch wissen, dass der seit der Stadtgründung im Jahre 1160 immer an der selben Stelle gelegene, allerdings mindestens zwei Mal erweiterte Markt seit 1848 der zentrale Einsatzort für Pferdedroschken war. Ebenfalls aus dem Kalenderblatt für April 2016 ist zu erfahren, dass der bereits erwähnte Brunnen "Rettung aus Seenot" seit 1911 - also im selben Jahr, als die Windmühle in der heutigen Pestalozzistraße abbrannte - ursprünglich auf dem Markt aufgestellt worden war und erst später "aus Platzmangel" umziehen musste. Und schaut man sich die alte Ansichtskarte einmal etwas genauer an, dann kann man darauf statt der heute am Bahnhofsbrunnen gewohnten wasserspeienden Seelöwen wasserspeiende Schildkröten erkennen. Und tatsächlich soll es diese Schildkröten zumindest für kurze Zeit auf dem Brunnen gegeben haben, bis sie eben durch Seelöwen ersetzt wurden. Unbekannt ist, was der Stifterin des Brunnens, der Witwe des Zigarrenhändlers Mühlenbruch, besser gefiel - Schildkröten oder Seelöwen? Und ob sie mit der ziemlich freizügig bekleideten jungen Frau einverstanden war, die da aus Seenot gerettet wurde. Manche behaupten, Witwe Mühlenbruch sei bei der Einweihung des Brunnens in Ohnmacht gefallen.

Der Kalender kann in den Buchhandlungen und unter www.edition-digital.com erworben werden (ISBN: 978-3-95655-563-3, Preis: 6 Euro).

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12.11.2015:
Memoiren als Ausrede oder so was wollen die Leute lesen

Zwölf Bücher von Rudi Czerwenka bei EDITION digital

Godern bei Schwerin Als 2002 der 75. Geburtstag von Rudi Czerwenka anstand, da kam zuvor ein junger Journalist zu ihm. Er wollte eine Würdigung des Jubilars fabrizieren. Am Ende ihrer Begegnung stellte er dem Schriftsteller eine überraschende Frage: "Und Ihr nächstes Buch?" Schnell und fast wie eine Ausrede kam die Antwort: "Meine Memoiren". Und obwohl Czerwenka zunächst also gar nicht vorhatte, seine Erinnerungen zu schreiben, legte er zwei Jahre später eben solche Memoiren vor. "Viel erlebt - viel verpasst" gehört zu dem Dutzend Büchern von Czerwenka, die jetzt bei der EDITION digital aus Godern bei Schwerin erschienen und unter www.ddrautoren.de, bei Weltbild, Apple, Google und Amazon zu haben sind.

Die Auswahl reicht von "Magellans Page" und "Geheimnisvoller Strom" aus den Jahren 1959 und 1960 über den erstmals 1970 als Heft 165 in der Erzählerreihe Militärverlags erschienenen Krimi "Tatort Studentenheim" bis zu dem spannenden Roman "Die Hexe vom Fischland" über die letzte Hexenverbrennung in Güstrow am 17. Mai 1664 sowie dem noch vor der Wende verfassten Reiseführer "Von Boltenhagen nach Ahlbeck" und der anschaulichen Chronik der berühmten Seefahrtsschule Wustrow "Wo Kapitäne geboren wurden", die jedoch nach dem Beitritt der DDR zur Bundesrepublik geschlossen wurde. Im Übrigen sind alle seine Bücher ein Beweis für jenes Lob eines Czerwenka-Textes, den der Chefredakteur des Geburtstags-Interviewers einst als junger Mann von seinem damaligen Vorgesetzten zu hören bekam: "So musst du schreiben. So was wollen die Leute lesen."

Rudi Czerwenka, der auch unter dem Pseudonym Rudi Wenk schrieb, wurde am 4. April 1927 in Breslau geboren und wuchs im dörflichen Umfeld dieser Stadt auf. Wegen seiner Einberufung zur Wehrmacht brach er die Schule in der 11. Klasse ab, war Flakhelfer und Soldat und geriet in amerikanische Kriegsgefangenschaft. Nach der Entlassung lernte er in Jena Koch, war Volkspolizist und absolvierte eine Kurzausbildung zum Neulehrer. Danach wurde er in Mecklenburg eingesetzt, zuerst in Kröpelin, dann an der einklassigen Dorfschule Spoldershagen und schließlich in Bad Sülze. Bereits seit 1955 hatte er erste journalistische Versuche unternommen. Es gab Kontakte zum Schriftstellerverband, dessen Mitglied er später wurde. Nachdem er zunächst Kinder- und Jugendbücher wie "Magellans Page" und "Geheimnisvoller Strom" geschrieben hatte, arbeitete er seit Mitte der 1970er Jahre ausschließlich für Presse und Rundfunk, Theater und Fernsehen. Als 1983 seine Ehefrau starb, gab Czerwenka den Lehrerberuf endgültig auf und war seitdem als freiberuflicher Schriftsteller und Journalist in Rostock tätig. Seit 2013 ist er in Ahlbeck zu Hause. Fast zwei Jahrzehnte lang wirkte er an dem Almanach "Rostock zwischen zwei Sommern" mit. Und wer noch mehr und detaillierter über den Schriftsteller erfahren will, der sollte unbedingt zu seinen 2004 veröffentlichten Memoiren greifen..

Die vor 20 Jahren von Gisela und Sören Pekrul gegründete EDITION digital hat sich seit 2011 verstärkt dem E-Book verschrieben. Wie Verlagschefin Gisela Pekrul erläuterte, bestehe der Vorteil der E-Books vor allem darin, dass man immer ausreichend Lektüre bei sich habe, die Schrift vergrößern und sich mit manchen Geräten die Bücher sogar vorlesen lassen könne. Außerdem seien digitale Bücher oft preiswerter als gedruckte. Als erstes digitales Erzeugnis war 1994 die CD-ROM "Mecklenburg-Vorpommern digital" erschienen. Als erstes tatsächliches E-Book präsentierte EDITION digital zur Leipziger Buchmesse 2011 "Schloss Karnitten" von Manfred Kubowsky. Heute umfasst das E-Book-Programm mehr als 700 Titel (Stand November 2015) von 100 DDR-Autoren, wie Wolfgang Held, Klaus Möckel, Wolfgang Schreyer und Erik Neutsch sowie SF-Autoren wie Carlos Rasch, Heiner Rank und Karsten Kruschel. Nachzulesen ist das Gesamtprogramm unter www.ddrautoren.de. Jährlich erscheinen rund 200 E-Books neu, so als Nächstes mehrere Bücher der 1934 in Rostock geborenen Schweriner Autorin Ingrid Möller, darunter zwei bisher unveröffentlichte Texte.

Kontakt: EDITION digital – Tel: 03860 505788 – Fax: 03860 505789 - verlag@edition-digital.com
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02.11.2015:
Gelegentliche Ähnlichkeiten zur Realität beabsichtigt

Politkrimi von Isabel Leyla Erdem bei Schweriner Literaturtagen

Godern bei Schwerin "In der Kanzlei schaltete sie die Kaffeemaschine ein. Dabei warf sie einen Blick auf den Wandkalender. Verhandlung im Amtsgericht Tiergarten. Ein Einbruchsdiebstahl." Sie, das ist die Rechtsanwaltsgehilfin Hannah Arndt, die zugleich an einer Dissertation zum Thema Internationale Rechtshilfe zwischen Deutschland und Lateinamerika arbeitet. Und diese eher unspektakulär klingenden Sätze finden sich kurz nach seinem Beginn am Anfang des Romans "Hasta Siempre, Bruder. Tod im Bundestag" von Isabel Lyela Erdem, der sowohl als gedrucktes Buch wie auch als E-Book bei der in Godern bei Schwerin ansässigen EDITION digital erschienen ist. Wer diesen spannenden Politkrimi und zugleich seine Verfasserin kennenlernen möchte, der hat dazu am Sonnabend, dem 7. November, ab 16 Uhr in Schleswig-Holstein-Haus der Landeshauptstadt Gelegenheit.

An diesem Nachmittag liest Isabel Leyla Erdem während der diesjährigen Schweriner Literaturtage aus ihrem literarischen Debüt und beantwortet auch Publikumsfragen zur Entstehungsgeschichte sowie zu den historischen und politischen Hintergründen ihrer Geschichte. Und die hat es durchaus in sich - sie hat mit dem gegen den damaligen sozialistischen Präsidenten Chiles, Dr. Salvador Allende, gerichteten Pinochet-Putsch vom 11. September 1973 ebenso zu tun wie mit einem tödlichen Attentat auf den chilenischen Botschafter in der Bundesrepublik und dessen Bodyguard am 1. Mai 1976 sowie mit dem angeblichen Selbstmord eines Bundestagsabgeordneten. Zugleich wird vor dem Landgericht Bonn in vierter Auflage gegen den des Mordes angeklagten Ramón Rodríguez verhandelt. Und welche Rolle spielt eigentlich ein 30 Jahre alter Text über eine chilenische Guerillagruppe, den Hannah am Anfang des Buches in ihren Händen hält? Wer spielt welches Spiel? Wer weiß was? Im Übrigen findet sich in einer Nachbemerkung zu dem packenden Politkrimi auch die vielsagende Bemerkung "Gelegentliche Ähnlichkeiten zur Realität sind beabsichtigt". Buch und E-Book können vor und nach der Lesung im Schleswig-Holstein-Haus sowie unter www.ddrautoren.de, bei Weltbild, Apple, Amazon und im Buchhandel erworben werden.

Die Autorin von "Hasta Siempre, Bruder" schöpfte für ihren ersten Roman auch aus der eigenen Biografie. Isabel Leyla Erdem wurde 1982 im damaligen Westberlin geboren. Die Juristin und Mutter eines Sohnes hat in Trier Jura studiert, absolvierte ihr Referendariat in Brandenburg und Berlin und promoviert zurzeit über politische Strafjustiz in der (alten und neuen) Bundesrepublik. Sie arbeitete für mehrere Anwaltskanzleien, in einem Landesministerium sowie als wissenschaftliche Mitarbeiterin im Büro eines Bundestagsabgeordneten. Isabel Leyla Erdem veröffentlichte mehrere wissenschaftliche Aufsätze unter anderem zu Problemen des politischen Strafrechts und zum Thema "Terrorismusbekämpfung".

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29.10.2015:
Die Entdeckung der Farben

EDITION digital bringt Fortsetzung von Hoffnung für Dan heraus

Godern bei Schwerin Das jetzt bei der EDITION digital sowohl in gedruckter Form als auch als E-Book erschienene Buch "Hoffnung, die zweite - Dan und seine Bilder" von Aljonna und Klaus Möckel ist ein ebenso ungewöhnliches wie ermutigendes Buch.

Der größte Teil der mehr als 100 Seiten zeigt Bilder - Bilder von Dan. Es ist jener Dan, über den Klaus Möckel in dem erstmals 1983 erschienenen und damals viel aufsehenerregenden Roman über ein behindertes Kind "Hoffnung für Dan" geschrieben hatte. Dan war 1966 zur Welt gekommen und gleich nach der Geburt schwer erkrankt, erlitt irreparable Hirnschäden. Er verlor das Gehör und lernte weder sprechen noch lesen. Zeitlebens ist der heute fast Fünfzigjährige auf seine eigene innere Welt verwiesen, da ihn weder Geräusche noch Erklärungen erreichen. Umso größer das Erlebnis, als er im Malzirkel seines Wohnheimes die Farben für sich entdeckte. "Weniger das Figürliche: Menschen gibt es auf seinen Bildern kaum, und wenn, geraten sie eher kindlich-ungelenk. In solchen Fällen allerdings wiederum bunt und plastisch! Vollends erschließt sich die Leuchtkraft von Rot, Gelb, Grün, Blau aber erst in seinen Landschaften. In Himmeln mit oder ohne Wolken, in den Wäldern und Wiesen unterschiedlicher Schattierungen, in den Häusern, Türmen, Bäumen mit starken Ästen oder zarten, japanisch anmutenden Zweigen", schreiben seine Eltern zu Beginn des berührenden Buches, das seinen Betrachtern Freude und Überraschung bereiten soll. Darüber hinaus bestätigt "Hoffnung, die zweite" eine Erfahrung aus "Hoffnung für Dan": "Immer geht es weiter." Die Neuerscheinung ist sowohl unter www.ddrautoren.de, bei Thalia, Weltbild, Apple, Google und Amazon als auch im Buchhandel zu haben.

Klaus Möckel wurde am 4. August 1934 im sächsischen Kirchberg geboren. Nach einer Lehre als Werkzeugschlosser studierte er an der Universität Leipzig Romanistik und war anschließend Assistent am Romanischen Seminar der Universität Jena und Lektor beim Berliner Verlag Volk und Welt. Seit 1968 ist Möckel, der fünf Jahre zuvor über Saint-Exupéry promoviert hatte, als freier Schriftsteller tätig. Er kann auf eine lange Reihe eigener Bücher und viele Herausgaben sowie auf Übersetzungen und Nachdichtungen aus dem Französischen, Spanischen und - zusammen mit seiner Frau - aus dem Russischen verweisen. Aljonna Möckel, Tochter des Musikprofessors und Schriftstellers Erwin Johannes Bach, wurde am 10. Mai 1941 in Moskau geboren. Sechs Jahre später kehrte die Familie aus der Emigration nach Deutschland zurück. Nach dem Abitur studierte sie in Jena Slawistik und Romanistik und war danach Lektorin für moderne sowjetische Literatur im Berliner Verlag Volk und Welt. Seit 1969 ist sie freiberuflich als literarische Übersetzerin vor allem von Romanen und Erzählungen aus dem Russischen tätig. Aljonna und Klaus Möckel leben in Berlin, Dan in einem Heim für Menschen mit Behinderungen in Potsdam.

Die vor 20 Jahren von Gisela und Sören Pekrul gegründete EDITION digital hat sich seit 2011 verstärkt dem E-Book verschrieben. Wie Verlagschefin Gisela Pekrul erläuterte, bestehe der Vorteil der E-Books vor allem darin, dass man immer ausreichend Lektüre bei sich habe, die Schrift vergrößern und sich mit manchen Geräten die Bücher sogar vorlesen lassen könne. Außerdem seien digitale Bücher oft preiswerter als gedruckte. Als erstes digitales Erzeugnis war 1994 die CD-ROM "Mecklenburg-Vorpommern digital" erschienen. Als erstes tatsächliches E-Book präsentierte EDITION digital zur Leipziger Buchmesse 2011 "Schloss Karnitten" von Manfred Kubowsky. Heute umfasst das E-Book-Programm mehr als 700 Titel (Stand Oktober 2015) von 100 DDR-Autoren, wie Wolfgang Held, Heinz Kruschel, Wolfgang Schreyer und Erik Neutsch sowie SF-Autoren wie Carlos Rasch, Heiner Rank und Karsten Kruschel. Nachzulesen ist das Gesamtprogramm unter www.ddrautoren.de. Jährlich erscheinen rund 200 E-Books neu, so als Nächstes sieben Nachwendebücher des 1927 geborenen Schriftstellers, Journalisten und Drehbuchautors Rudi Czerwenka, der seit 2013 in Ahlbeck lebt.

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15.10.2015:
Guten Tag, Bürger Büchner oder Fragen an sich selbst

EDITION digital gratuliert Ulrich Völkel zum 75. Geburtstag

Godern bei Schwerin Man schreibt das Frühjahr 1988. Der Dramatiker Lukas Stadl, DDR, fährt mit dem Zug nach Darmstadt, Bundesrepublik. Das Hessische Staatstheater hat ihn eingeladen, um ein Stück über Georg Büchner zu schreiben. Das ist die Ausgangssituation für den Roman "Bonjour citoyen" des Weimarer Schriftstellers Ulrich Völkel, der Ende dieses Monats seinen 75. Geburtstag feiern kann. Aus diesem Anlass gratuliert ihm die in Godern bei Schwerin ansässige EDITION digital mit einem Dutzend seiner Bücher als E-Books.

Im Zuge seiner Recherchen in Darmstadt, Straßburg und Zürich stellt sich Stadl aber nicht nur Fragen zu Büchner, sondern auch zu sich selbst und zu dem Land, aus dem er kommt und dem er sich - freilich mit Abstrichen - verbunden fühlt. Dort rumort es bereits kräftig. Kritisch fragt Stadl sich und seine Frau Johanna: "Was geschieht mit uns, was geschieht mit unserem Land?" Neben diesem durchaus autobiografische Züge tragenden Roman befasste sich Völkel auch in zwei anderen Büchern mit Biografien - so in dem Roman um Theodor Körner "Mit Leier und Schwert" und in dem Roman um Ernst Moritz Arndt "Adler mit gebrochenem Flügel". Wieder in die jüngere deutsche Vergangenheit führt "Daheim, in meinem fremden Land": Jemand kommt von der Trasse zurück. Er findet sein Land ganz anders vor, als er es verlassen hatte. Zu den weiteren acht der insgesamt zwölf E-Books von Ulrich Völkel, die jetzt alle unter www.ddrautoren.de, bei Weltbild, Apple, Google und Amazon zu haben sind, gehören der vielleicht in Afrika oder in Südamerika spielende Polit-Thriller "Der Tresor des Diktators", der doppelt spannende Kriminalroman "Der vierte Schlüssel" sowie das Kinderbuch "Freitags beim Angeln" aus der beliebten DDR-Reihe "Die kleinen Trompeterbücher". Und was ist eigentlich langweiliger? Angeln oder Mathematik?

Ulrich Völkel wurde 30. Oktober 1940 in Plauen/Vogtland geboren. Nach Abitur und Wehrdienst absolvierte er 1961 ein Praktikum als Bühnenarbeiter und Dramaturgie-Assistent am Theater Putbus und war 1962 Kulturreferent der Stadt Saßnitz. Im selben Jahr zog er nach Schwerin, wo er das Stadtkabinett für Kulturarbeit leitete. Von 1963 bis 1965 studierte er am Institut für Literatur "Johannes R. Becher" in Leipzig. 1966 war er Oberreferent in der Kulturabteilung des Rates des Bezirkes Schwerin, 1967 bis 1969 Dramaturg und Regieassistent am Staatstheater Schwerin, anschließend künstlerischer Mitarbeiter des Generalintendanten am Volkstheater Rostock und von 1972 bis 1975 Honorar-Dramaturg der Konzert- und Gastspieldirektion Schwerin. 1975 ging Völkel nach Rostock und ist seitdem als freier Schriftsteller tätig. 1988 zog er von Rostock nach Arnstadt, wo er 1993 den RhinoVerlag gründete. 2001 zog er nach Weimar weiter, wo er seitdem lebt und arbeitet. 2005 verkaufte er den Rhino-Verlag und ist seither wieder als Schriftsteller, Lektor und Herausgeber tätig. Völkel ist verheiratet, hat zwei Kinder und drei Enkeltöchter.

Die vor 20 Jahren von Gisela und Sören Pekrul gegründete EDITION digital hat sich seit 2011 verstärkt dem E-Book verschrieben. Wie Verlagschefin Gisela Pekrul erläuterte, bestehe der Vorteil der E-Books vor allem darin, dass man immer ausreichend Lektüre bei sich habe, die Schrift vergrößern und sich mit manchen Geräten die Bücher sogar vorlesen lassen könne. Außerdem seien digitale Bücher oft preiswerter als gedruckte. Als erstes digitales Erzeugnis war 1994 die CD-ROM "Mecklenburg-Vorpommern digital" erschienen. Als erstes tatsächliches E-Book präsentierte EDITION digital zur Leipziger Buchmesse 2011 "Schloss Karnitten" von Manfred Kubowsky. Heute umfasst das E-Book-Programm mehr als 700 Titel (Stand September 2015) von 100 DDR-Autoren, wie Wolfgang Held, Klaus Möckel, Wolfgang Schreyer und Erik Neutsch sowie SF-Autoren wie Carlos Rasch, Heiner Rank und Karsten Kruschel. Nachzulesen ist das Gesamtprogramm unter www.ddrautoren.de. Jährlich erscheinen rund 200 E-Books neu, so als Nächstes das literarische Werk der 1937 in Wernigerode geborenen Schriftstellerin, Dramaturgin und Regisseurin Waldtraut Lewin.

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05.10.2015:
Was ist eigentlich ein Glatteisagent?

Ulrich Hinse stellt eine Geschichte aus dem Kalten Krieg vor

Godern bei Schwerin Wer wissen will, was ein Glatteisagent ist, der sollte sich den kommenden Samstag, 10. Oktober, 16 Uhr, vormerken. Denn dann stellt Ulrich Hinse aus Pinnow während der diesjährigen 20. Schweriner Literaturtage im Schleswig-Holstein-Haus sein gleichnamiges Buch vor - eine Geschichte aus der Zeit des Kalten Krieges, die auf wahren Begebenheiten beruht. Damals, als sich in Ost und West zwei hochgerüstete Militärblöcke gegenüberstanden, sorgte Ende der 1970er, Anfang der 1980er Jahre ein Überläufer aus der DDR in die Bundesrepublik dort für eine Reihe von Enttarnungen. So wurde am 19. Januar 1979 auch Reiner Paul Fülle von Beamten des Bundeskriminalamtes verhaftet - er war das reale Vorbild für die Romanfigur. Und Hinse selbst hatte vor nunmehr 35 Jahren als junger Kriminalbeamter ganz persönlich mit dem DDR-Kundschafter zu tun. Mehr aber hier soll dazu nicht verraten werden.

Hintergrund der deutsch-deutschen Spionagegeschichte sind für das DDR-Ministerium für Staatssicherheit wichtige Informationen über die Wiederaufarbeitung von Kernbrennstoffen am Forschungsreaktor Karlsruhe. Die DDR fürchtete, dass die Bundesrepublik eine Atombombe bauen könnte. Und mitten drin war damals eben jener Reiner Paul Fülle, der seinen Jägern vom BKA allerdings im Sichtschutz einer Straßenbahn entwischt. Später gelangt er auf eine höchst merkwürdige und unbequeme Weise in die DDR, in der er aber nicht für immer bleibt. Und der Leser versteht, warum der Teufel ein Eichhörnchen ist.

Das bei der EDITION digital aus Godern bei Schwerin sowohl als E-Book wie auch als Printausgabe erschienene Buch "Der Glatteisagent. Eine Geschichte aus der Zeit des Kalten Krieges" kann sowohl am Sonnabend vor oder nach der Lesung im Schleswig-Holstein-Haus als auch unter www.ddrautoren.de, im Buchhandel und bei Amazon erworben werden.

Autor Ulrich Hinse, 1947 in Münster/Westfalen geboren, kann auf eine lange Berufserfahrung als Kriminalbeamter unter anderem im Bundeskriminalamt und im Landeskriminalamt Mecklenburg- Vorpommern zurückblicken. Zudem hatte er in MV den Staatsschutz aufgebaut. 2007 pensioniert, verarbeitet er seine kriminalistischen Erfahrungen auf seine eigene Weise - als schon mehrfach ausgezeichneter Krimi-Autor. Auf große Leser-Resonanz stößt außerdem sein historischer Roman "Das Gold der Templer" - ein Besteller des Verlages. Ulrich Hinse, der nicht nur gut schreiben, sondern auch gut vorlesen kann, gehörte bereits im vergangenen Jahr zu den Gästen der Schweriner Literaturtage.

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01.10.2015:
Die Wahrheit ist immer konkret

Drei Dokumentationen von Dr. Kurt Redmer bei EDITION digital

Godern bei Schwerin Das wichtigste Thema des Autors und Historikers Dr. Kurt Redmer ist der Antifaschismus. Und da es inzwischen immer weniger Zeitzeugen des Hitlerfaschismus und des Zweiten Weltkriegs gebe, hält er es für seine Pflicht, persönliche Erfahrungsberichte durch schriftliche Überlieferungen zu kompensieren. Denn nur auf diese Weise, so die Überzeugung des Autors, könnten Neonazis und Rechtsextremisten von heute in die Schranken verwiesen werden.

Zugleich will Redmer dem fehlenden Wissen über die Zeit des Dritten Reichs durch Fakten, historische Ereignisse und Wertungen entgegenwirken, welche mit dem politischen Grunderleben der damaligen Zeitzeugen übereinstimmen und für sie nachvollziehbar sind. Die Wahrheit sei eben immer konkret, schließe auch den Verzicht auf Tabus ein. In der jüngsten seiner Dokumentationen "Damals in Ostpreußen und Mecklenburg" zu den Kriegsjahren 1939 bis 1945 und danach setzt der Autor bisherige Forschungen, Befragungen von Zeitzeugen und Reflexionen über eigene Erlebnisse fort. In den beiden davor erschienenen Büchern "Vergessen? Erinnern! Mahnende Geschichte" und "Die letzten und die ersten Tage" setzt sich der Verfasser auf ebenso aufklärerische wie bewegende Weise mit bis dahin wenig aufgearbeiteten Geschehnissen in den letzten Tagen des Zweiten Weltkrieges besonders in der Region Schwerin sowie mit der schon früh durch die Westmächte betriebenen künftigen Einbeziehung des westlichen Teils Deutschlands in ein Bündnis gegen den Osten auseinander. Die drei jetzt bei der EDITION digital aus Godern bei Schwerin erschienenen antifaschistischen Dokumentationen sind unter www.ddrautoren.de, bei Weltbild, Apple, Google und Amazon zu erwerben.

Kurt Redmer wurde am 25.März 1932 in dem Dorf Gubitten im Kreis Mohrungen im früheren Ostpreußen geboren, besuchte im Nachbardorf Horn die Volksschule und flüchtete 1945 als 13-Jähriger mit seiner Familie nach Mecklenburg, kam zunächst in Wismar an und lebte dann in dem Gutsdorf Barnekow. In seiner neuen Heimat arbeitete er zunächst in der Landwirtschaft und erlernte dann Anfang der fünfziger Jahre in Wismar den Maurerberuf. Er war aber auch auf dem sowjetischen Forschungsschiff "Witjas" als Transportarbeiter tätig. Nach einem Lehrgang für Pionierleiter und Lehrer war Redmer seit 1955 als Unterstufenlehrer und seit 1967 als Lehrer für Geschichte tätig. 1974 promovierte Redmer zum Dr. phil. und arbeitete danach an verschiedenen Instituten als Historiker. Nach der politischen Wende 1989/1990 schrieb Dr. Redmer regionalgeschichtliche Beiträge für die "Schweriner Volkszeitung" und verfasste mehrere Bücher zu antifaschistischen Themen. Der Autor und Historiker lebt und arbeitet seit 1977 in Schwerin.

Die vor 20 Jahren von Gisela und Sören Pekrul gegründete EDITION digital hat sich seit 2011 verstärkt dem E-Book verschrieben. Wie Verlagschefin Gisela Pekrul erläuterte, bestehe der Vorteil der E-Books vor allem darin, dass man immer ausreichend Lektüre bei sich habe, die Schrift vergrößern und sich mit manchen Geräten die Bücher sogar vorlesen lassen könne. Außerdem seien digitale Bücher oft preiswerter als gedruckte. Als erstes digitales Erzeugnis war 1994 die CD-ROM "Mecklenburg-Vorpommern digital" erschienen. Als erstes tatsächliches E-Book präsentierte EDITION digital zur Leipziger Buchmesse 2011 "Schloss Karnitten" von Manfred Kubowsky. Heute umfasst das E-Book-Programm mehr als 700 Titel (Stand September 2015) von 100 DDR-Autoren, wie Wolfgang Held, Klaus Möckel, Wolfgang Schreyer und Erik Neutsch sowie SF-Autoren wie Karsten Kruschel, Carlos Rasch und Heiner Rank. Nachzulesen ist das Gesamtprogramm unter www.ddrautoren.de. Jährlich erscheinen rund 200 E-Books neu, so als Nächstes das literarische Werk des seit 2001 in Weimar lebenden Schriftstellers Ulrich Völkel, der am 30. Oktober seinen 75. Geburtstag feiern kann, darunter die Titel "Das Schiff läuft wieder aus", "Der Tresor des Diktators" und "Auf der Brücke mit Marie. Fünf Geschichten anstelle eines Romans" sowie biografische Romane über Ernst Moritz Arndt, Georg Büchner und Theodor Körner.

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17.09.2015:
Erster Kontakt mit Außerirdischen?

EDITION digital verlegt 14 Titel von SF-Autor Carlos Rasch

Godern bei Schwerin Ihre Arbeit scheint Routine zu sein. Ihre Arbeit, das bedeutet jeweils zehn Monate Dienst als Asteroidenjäger im Trümmergürtel zwischen Mars und Jupiter. In dem ihnen zugewiesenem Segment vernichten sie Meteoriten und installieren Funkwarnfeuer auf Asteroiden und Planetoiden. Zwei Wissenschaftler an Bord von Raumschiff AJ-408 suchen und erforschen zudem Antiteilchen. Alles scheint seinen gewohnten Gang zu gehen. Doch dann nähert sich ihnen ein unbekanntes Raumschiff, das auf keine Signale reagiert. Außerdem hat der Funker schon seit einiger Zeit fremde Signale aufgenommen, die er nicht entschlüsseln kann. Sind sie die Ersten, die Kontakt mit Außerirdischen haben werden?

So beginnt die spannende wissenschaftlich-fantastische Erzählung "Asteroidenjäger" von Carlos Rasch, einem der berühmtesten SF-Autoren der DDR, aus dem Jahre 1961 - als der erste Mensch ins All flog. Einige Jahre später diente seine Erzählung der DEFA als Vorlage für die deutsch-polnische Koproduktion "Signale - ein Weltraumabenteuer" in der Regie von Gottfried Kolditz. Gemeinsam mit 13 anderen SF-Titeln von Rasch aus den Jahren 1961 bis 2011 hat die EDITION digital aus Godern bei Schwerin jetzt die immer noch sehr lesenswerten "Asteroidenjäger" in der Originalfassung wieder aufgelegt. Alle Titel sind unter www.ddrautoren.de, bei Weltbild, Apple und Amazon zu haben.

Carlos Rasch hat einen ungewöhnlichen Geburtsort - er kam am 6. April 1932 in Curitiba unweit von Sao Paulo und dem Kaffeehafen Santos im brasilianischen Hochland von Paraná zur Welt. Seine Eltern, die aus Ostpreußen und aus der Magdeburger Börde stammten, kehrten 1938 nach Deutschland zurück. Nach seiner Schulzeit in Elbing in Ostpreußen, lebte er ab 1945 zunächst in Calbe (Saale) und in Köthen, wo er Dreher lernte, arbeitete aber schon ab 1951 in Berlin als Reporter und Redakteur bei der DDR-Nachrichtenagentur ADN. Bereits damals entstanden seine ersten phantastischen Texte. Seit 1965 war Rasch als freischaffender und äußerst produktiver Schriftsteller tätig. Seine utopischen Bücher erreichten in Deutschland und im angrenzenden Ausland insgesamt 50 Auflagen mit 1,5 Millionen Exemplaren. So erschienen einige von Raschs Büchern auch in Übersetzungen in der Tschechoslowakei, in Bulgarien, in Polen und in Ungarn. Nach 1975 fiel der Autor in der DDR jedoch in Ungnade und musste sich mit Gelegenheitsarbeiten und Veröffentlichungen unter Pseudonym durchschlagen. Nach 1990 arbeitete er als Redakteur bei der Märkischen Allgemeinen Zeitung in Potsdam, wo er mehr als 3.000 Artikel, Porträts und Gerichtsberichte schrieb, und seit 1997 ist er Rentner. Carlos Rasch lebte seit 1963 in Falkensee nahe Berlin, ehe er 2000 nach Brieselang bei Nauen zog. Er hat drei Kinder und fünf Enkel.

Die vor 20 Jahren von Gisela und Sören Pekrul gegründete EDITION digital hat sich seit 2011 verstärkt dem E-Book verschrieben. Wie Verlagschefin Gisela Pekrul erläuterte, bestehe der Vorteil der E-Books vor allem darin, dass man immer ausreichend Lektüre bei sich habe, die Schrift vergrößern und sich mit manchen Geräten die Bücher sogar vorlesen lassen könne. Außerdem seien digitale Bücher oft preiswerter als gedruckte. Als erstes digitales Erzeugnis war 1994 die CD-ROM "Mecklenburg-Vorpommern digital" erschienen. Als erstes tatsächliches E-Book präsentierte EDITION digital zur Leipziger Buchmesse 2011 "Schloss Karnitten" von Manfred Kubowsky. Heute umfasst das E-Book-Programm mehr als 700 Titel (Stand September 2015) von 100 DDR-Autoren, wie Wolfgang Held, Klaus Möckel, Wolfgang Schreyer und Erik Neutsch sowie SF-Autoren wie Karsten Kruschel und Heiner Rank. Nachzulesen ist das Gesamtprogramm unter www.ddrautoren.de. Jährlich erscheinen rund 200 E-Books neu, so als Nächstes drei Bücher des Schweriner Autors Dr. Kurt Redmer, der sich mit Geschehnissen in Mecklenburg während und nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges befasst.

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27.08.2015:
Kommunismus, Preußen und eine Autobiografie

EDITION digital veröffentlicht 17 Bücher von Hans Bentzien

Godern bei Schwerin Wer Fragen zur deutschen und preußischen Geschichte sowie zur DDR hat, der findet ebenso aufschlussreiche wie oft sehr persönliche Antworten in den Büchern von Hans Bentzien. Wenige Monate nach dem Tod des lange Zeit in Bad Saarow lebenden ehemaligen DDR-Politikers und Autors veröffentlicht die EDITION digital insgesamt 17 Bücher aus der großen Auswahl seines Schaffens. Und das Feld ist weit, umfasst Ereignisse, Personen und Persönlichkeiten aus rund fünfeinhalb Jahrhunderten. Es reicht von Martin Luther ("Bruder Martinus") und Thomas Müntzer ("Im Zeichen des Regenbogens") über das Leben Friedrichs des Großen ("Ich, Friedrich II.") und dessen Jahre als junger Kronprinz ("Nur in Rheinsberg bin ich glücklich gewesen") bis zur Geschichte der wenig bekannten SS-Eliteeinheit Division Brandenburg ("Die Ranger von Canaris") und zur Biografie des Hitler-Attentäters Claus Graf Schenk von Stauffenberg. Zum aktuellen Editionsprogramm, das unter www.ddrautoren.de, bei Weltbild, Apple, Google und Amazon zu haben ist, gehören aber auch das erstmals 1976 erschiene "Buch vom Kommunismus" sowie die spannende Autobiografie "Meine Sekretäre und ich" des zu DDR-Zeiten gleich zwei Mal aus hohen politischen Ämtern geschassten Autors.

Hans Bentzien, der am 4. Januar 1927 in Greifswald geboren wurde und am 18. Mai dieses Jahres in Bad Saarow verstarb, konnte auf eine lange und widersprüchliche Karriere als Politiker und Autor zurückblicken. Nach der Volksschule absolvierte er eine Ausbildung zum Lehrer an der Lehrerbildungsanstalt in Rogasen im Warthegau und trat 1944 in die NSDAP ein. Noch im gleichen Jahr wurde er zum Reichsarbeitsdienst und zur Wehrmacht eingezogen. Nach seiner Rückkehr aus britischer Kriegsgefangenschaft trat er, ohne seine NSDAP-Mitgliedschaft zu verleugnen, im März 1946 in die KPD ein und wurde im April Mitglied der SED. Von 1946 bis 1948 war er Lehrer in Greifswald und studierte anschließend in Greifswald und Jena Geschichte. Von 1955 bis 1958 folgte ein Studium an der Parteihochschule der KPdSU in Moskau. Danach war er bis 1961 Sekretär für Kultur und Bildung der SED-Bezirksleitung Halle und Mitglied der Kulturkommission beim SED-Politbüro. Im Alter von lediglich 34 Jahren wurde er Kulturminister der DDR, jedoch in Folge des 11. Plenums des ZK der SED am 12. Januar 1966 "wegen ernsthafter Fehler" abgelöst und durch Klaus Gysi ersetzt. Danach leitete er bis 1975 den Verlag Neues Leben, bis er zum Rundfunk der DDR wechselte. Dort übernahm er für zwei Jahre die Leitung der Hauptabteilung Funkdramatik. 1977 wurde er stellvertretender Vorsitzender des Staatlichen Komitees für Fernsehen, zwei Jahre später jedoch wegen Ausstrahlung der Filme "Geschlossene Gesellschaft" und "Ursula" abgesetzt, blieb aber beim Fernsehen - als einfacher Redakteur. Nach der Wende wurde Bentzien Generalintendant des bald abgewickelten DFF (1989-1990).

Die vor 20 Jahren von Gisela und Sören Pekrul gegründete EDITION digital hat sich seit 2011 verstärkt dem E-Book verschrieben. Wie Verlagschefin Gisela Pekrul erläuterte, bestehe der Vorteil der E-Books vor allem darin, dass man immer ausreichend Lektüre bei sich habe, die Schrift vergrößern und sich mit manchen Geräten die Bücher sogar vorlesen lassen könne. Außerdem seien digitale Bücher oft preiswerter als gedruckte. Als erstes digitales Erzeugnis war 1994 die CD-ROM "Mecklenburg-Vorpommern digital" erschienen. Als erstes tatsächliches E-Book präsentierte EDITION digital zur Leipziger Buchmesse 2011 "Schloss Karnitten" von Manfred Kubowsky. Heute umfasst das E-Book-Programm mehr als 700 Titel (Stand August 2015) von 100 DDR-Autoren, wie Wolfgang Held, Klaus Möckel, Wolfgang Schreyer und Erik Neutsch. Nachzulesen ist das Gesamtprogramm unter www.ddrautoren.de. Jährlich erscheinen rund 200 E-Books neu, so als Nächstes alle Science-Fiction-Bücher des 1932 in Brasilien geborenen deutschen Schriftstellers Carlos Rasch - insgesamt 14 Titel, darunter sein wohl bekanntestes Werk von 1961 "Asteroidenjäger": Vorlage für den DEFA-Film "Signale - ein Weltraumabenteuer".

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13.08.2015:
Was ist eigentlich Fliegenragwurz?

EDITION digital präsentiert Debütroman von Stefan Eikermann

Godern bei Schwerin Das erste Mal kommt der Begriff Fliegenragwurz auf Seite 12 des so benannten Debütromans von Stefan Eikermann vor: "Fliegenragwurz blüht aus Leibeskräften, will die Kartäusernelke übertrumpfen, streckt seine einfältigen Blüten in den Himmel und betörender Duft schwebt über dem Waldboden. Es lässt sich träumen so", heißt es da. Neben ihm im Gras liegen gänzlich ohne Sachen und neben einer aufgebockten 250er AWO Lehrer Roloff und seine Frau, die an einem Montagnachmittag baden gefahren sind. Aber da weiß der Leser schon, dass man sich in unruhigen Vorwende-Zeiten befindet und nichts mehr bleiben wird, wie es war. Weder für Lehrer noch für Schüler noch für deren Eltern. Und schon da steckt der Leser tief in der Geschichte der zu Ende gehenden DDR drin. In schneller Folge wechseln die Schauplätze von Schule und Betrieben über Stasi-Büros und einen Jugendwerkhof bis zu Kreiskulturhaus und Kaufhalle sowie einer Fliegerkaserne im Norden der Republik und einem evangelischen Kindergarten. In vielen Details fängt der Autor die unschlüssig-bedrohliche Atmosphäre dieser Zeit ein. Aber nicht nur die Zeiten ändern sich, sondern auch die Menschen. Das zweite Mal taucht Fliegen-ragwurz auf Seite 130 auf - neben anderen Spuren eines Grenzdurchbruchs Richtung Westen. Dann wieder nach einem Umzug auf Seite 200 - allerdings mit hängenden Blüten. Und noch mehrfach auf den Seiten 261, 307, 340, 370, 371 - jedes Mal eine leichte Wendung der Handlung signalisierend. Der konsequent fast ausschließlich im Präsens geschriebene und mit Sach- und Personenregister versehene Debütroman von Stefan Eikermann ist sowohl als gedruckte Ausgabe als auch als E-Book unter www.ddrautoren.de, bei Weltbild, Google, Apple und Amazon zu haben. Und die Fliegen-Ragwurz (Ophrys insectifera) ist übrigens eine seltene Pflanzenart aus der Gattung der Ragwurzen (Ophrys) innerhalb der Familie der Orchideengewächse. 2003 war die Fliegen-Ragwurz zur Heimischen Orchidee des Jahres 2003 gewählt worden - gleichsam als ein Zeichen für die zunehmende Gefährdung dieser bedrohten Art.

Stefan Eikermann ist der Sohn des Schriftstellers Jan Eik/Helmut Eikermann. Er wurde 1973 in Berlin geboren und gründete 1986 mit einem Freund die "wohnviertelweit agierende Umweltbewegung Greenfuture mit aufsehenerregendem Erfolg bei staatlichen Organen", wie er selber von sich sagt. Seit 1987 war er Mitarbeiter der Umweltbibliothek. Eikermann schloss ein Studium an der Hochschule für Grafik und Buchkunst in Leipzig als Meisterschüler ab und lebt mit seiner Familie auf einem Bauernhof in Grimme in der Uckermark. Für sein fotografisches und literarisches Schaffen wurde er unter anderem mit dem Preis für Dokumentarfotografie der Wüstenrotstiftung, mit dem Kunstpreis der Land Brandenburg Lotto GmbH sowie mit dem Ehm-Welk-Literaturpreis ausgezeichnet.

Die vor 20 Jahren von Gisela und Sören Pekrul gegründete EDITION digital hat sich seit 2011 verstärkt dem E-Book verschrieben. Wie Verlagschefin Gisela Pekrul erläuterte, bestehe der Vorteil der E-Books vor allem darin, dass man immer ausreichend Lektüre bei sich habe, die Schrift vergrößern und sich mit manchen Geräten die Bücher sogar vorlesen lassen könne. Außerdem seien digitale Bücher oft preiswerter als gedruckte. Als erstes digitales Erzeugnis war 1994 die CD-ROM "Mecklenburg-Vorpommern digital" erschienen. Als erstes tatsächliches E-Book präsentierte EDITION digital zur Leipziger Buchmesse 2011 "Schloss Karnitten" von Manfred Kubowsky. Heute umfasst das E-Book-Programm mehr als 700 Titel (Stand August 2015) von 100 DDR-Autoren, wie Wolfgang Held, Klaus Möckel, Wolfgang Schreyer und Erik Neutsch sowie den SF-Autoren Carlos Rasch und Karsten Kruschel. Nachzulesen ist das Gesamtprogramm unter www.ddrautoren.de. Jährlich erscheinen rund 200 E-Books neu, so als Nächstes insgesamt 17 Bücher des im Mai dieses Jahres verstorbenen Politikers und Autors Hans Bentzien (1927 bis 2015), der in den sechziger Jahren DDR-Kulturminister und nach der Wende 1989/1990 Generalintendant des bald abgewickelten Deutschen Fernsehfunks (DFF) war.

Kontakt: EDITION digital – Tel: 03860 505788 – Fax: 03860 505789 - verlag@edition-digital.com
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30.07.2015:
Dem Hang zum Kriminellen nachgegeben

Mit neun Büchern gratuliert EDITION digital Jan Eik zum 75.

Godern bei Schwerin In den späten 1980er Jahren entschloss sich ein Ingenieur und Radio-Mann, nun offiziell seinem Hang zum Kriminellen nachzugeben und Kriminal-Schriftsteller zu werden. Sein Name - Jan Eik. Inzwischen liegen viele Krimis und Kriminalhörspiele, aber auch zahlreiche andere Sachbücher vor. Mit einer Auswahl von neun Büchern aus drei Jahrzehnten gratuliert EDITION digital dem vielseitigen Autor zum Mitte August bevorstehenden 75. Geburtstag.

In dem erstmals 1975 erschienenen Roman "Das lange Wochenende" geht es um ein solches, das jedoch anders abläuft als erwartet, um eine rothaarige Eroberung und um einen verschwundenen Onkel. In dem 1986 veröffentlichten Buch "Poesie ist kein Beweis" stirbt eine junge Frau an einer Überdosis Schlaftabletten. In die Suche nach ihren Motiven mischt sich auch ein Journalist ein. In dem 1990 erschienenen "Siebenten Winter" erlebt Siegfried Korn während seines Urlaubs eine böse Überraschung. Ein Geldtransporter seines Kombinats wird Opfer eines Überfalls, welcher genauso abläuft, wie er ihn sich vor Jahren mit Studienkollegen im Suff aus Jux und Dallerei ausgedacht hatte. Ebenfalls Anfang der neunziger Jahren erschienen "Dann eben Mord" und "Wer nicht stirbt zur rechten Zeit". Während Provinz-Kriminalist Jarosch in Eiks letztem in der DDR spielenden Krimi anfangs überfordert scheint, hat Kommissar Timm angesichts des toten Malers Seibold allen Grund, misstrauisch zu sein. Etwas ganz Besonderes ist "Der Geist des Hauses" von 1998 - ein Friedrichstadtpalast-Krimi. Und wieder scheint die berühmte Tänzerin Jimena in undurchsichtige Todesfälle verwickelt. 1998 und 2002 erschienen "Ausschreibung für einen Mord" und "Auf Mord gebaut". Diesmal spielt das mörderische Spiel im Architektenmilieu. In dem 2000 veröffentlichten Fotografenkrimi "Shooting" gerät ein Privatdetektiv selbst unter Mordverdacht. 2002 folgte der Hansekrimi "Kurisches Gold": An einem trüben Novembermorgen 1524 entdeckt Ritterbruder Martin auf der Eisfläche vor dem Schloss einen Toten . Alle E-Books sind unter www.ddrautoren.de, bei Google, Weltbild, Apple und Amazon zu haben.

Jan Eik wurde am 16. August 1940 als Helmut Eikermann im Berliner Osten geboren. Nach dem Studium in Mittweida und Dresden arbeitete der Diplom-Ingenieur für Informationstechnik bei der Studiotechnik des Rundfunks der DDR. Seit 1961 schrieb er Glossen, Feuilletons, Reportagen und Rezensionen hauptsächlich für "Die Weltbühne" sowie Kinderhörspiele, Features und Jazzsendungen für den Rundfunk. 1984 wurde seine Komödie "Freitagabend oder Ehe der Spaß ein Ende hat" am Volkstheater Rostock uraufgeführt. Seit 1987 lieferte er unter dem Pseudonym Jan Eik als freiberuflicher Autor und Publizist Beiträge zur Medien-, DDR- und Berlin-Geschichte sowie zur Kriminalliteratur. Er war Gründungsmitglied der Sektion Kriminalliteratur im DDR-Schriftstellerverband und gehörte von 1990 bis 2007 auch dem SYNDIKAT an, der Autorengruppe deutschsprachige Kriminalliteratur.

Die vor 20 Jahren von Gisela und Sören Pekrul gegründete EDITION digital hat sich seit 2011 verstärkt dem E-Book verschrieben. Wie Verlagschefin Gisela Pekrul erläuterte, bestehe der Vorteil der E-Books vor allem darin, dass man immer ausreichend Lektüre bei sich habe, die Schrift vergrößern und sich mit manchen Geräten die Bücher sogar vorlesen lassen könne. Außerdem seien digitale Bücher oft preiswerter als gedruckte. Als erstes digitales Erzeugnis war 1994 die CD-ROM "Mecklenburg-Vorpommern digital" erschienen. Als erstes tatsächliches E-Book präsentierte EDITION digital zur Leipziger Buchmesse 2011 "Schloss Karnitten" von Manfred Kubowsky. Heute umfasst das E-Book-Programm mehr als 700 Titel (Stand Juli 2015) von 100 DDR-Autoren, wie Wolfgang Held, Klaus Möckel, Wolfgang Schreyer und Erik Neutsch sowie den SF-Autoren Carlos Rasch und Karsten Kruschel. Nachzulesen ist das Gesamtprogramm unter www.ddrautoren.de. Jährlich erscheinen rund 200 E-Books neu, so als Nächstes der Debütroman "Fliegenragwurz" von Stefan Eikermann - dem Sohn von Jan Eik/Helmut Eikermann.

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16.07.2015:
Schritte ins Leben - mit und ohne Uniform

Drei Bücher von Jürgen Ritschel bei EDITION digital

Godern bei Schwerin "Da standen sie nun auf holprigem Pflaster irgendwo in Mecklenburg zwischen Feld und Wald, junge Männer, achtzehn, neunzehn Jahre alt. Einheitlich gekleidet. Ein Block in Grau. Abgesetzt auf einsamer Landstraße". Einer von ihnen ist Werner Rosenkranz, der nach dem Abitur als Funktechniker einer Fliegerabwehr-Raketeneinheit eingezogen wird. Der Held des ursprünglich 1990 erschienenen Romans "Harte Jahre" von Jürgen Ritschel bekommt es bald mit Methoden zu tun, die er nicht gutheißen kann und will und denen er sich mit Geschick und Schläue entgegensetzt. Zugleich erzählt das jetzt bei der EDITION digital als E-Book erschienene Buch von der Kameradschaft der jungen Männer untereinander und von der Liebe zu ihren Mädchen, die sie mal beflügelt und mal beschwert. Um Schritte ins Leben mit und ohne Uniform geht es auch in den drei Erzählungen des erstmals 1987 veröffentlichten Bandes "Hoffnungen": Da ist der vierzehnjährige Junge, der unbedingt Jagdflieger werden möchte. Da geht es um einen Ausbilder in einem GST-Lager für Studenten. Und da geht es um Konflikte in einer achten Klasse. Viele Jahrzehnte früher, im Nachkriegsdeutschland, spielt der erstmals 1981 erschienene Roman "Barackencarlos". Barackencarlos, das ist Carlos, der älteste Sohn einer Umsiedlerfamilie, die Quartier in einem Barackenlager am Rande einer Elbstadt gefunden hat. Der Klempnerlehrling auf der Schiffswerft wird anfangs von einer Siedlungsbande verfolgt, rettet dann deren Anführer und muss sich schließlich für oder gegen die neue Gesellschaft entscheiden. Alle E-Books sind unter www.ddrautoren.de, bei Weltbild, Apple, Google und Amazon zu haben.

Jürgen Ritschel wurde am 13. März 1943 in Roßlau/Elbe geboren. Nach Schulbesuch und Abitur in seiner Heimatstadt leistete er noch als Freiwilliger seinen zweijährigen Armeedienst als Soldat. Anschließend studierte er an der TU Dresden Feinwerktechnik-Regelungstechnik und war danach in mehreren Betrieben als Konstrukteur und Wissenschaftlicher Mitarbeiter tätig - längstens im Zentrum Forschung und Technik (ZFT) des Robotron-Kombinats Dresden. Eine wichtige Etappe auf dem Weg zum Schriftsteller war für Ritschel, der bereits im Studium erste Schreibversuche unternommen hatte, seine nebenberufliche Mitarbeit im Berliner Arbeitskreis Dramatik. Mitglieder dieses Arbeitskreises nahmen auch an den Zentralen Poetenseminaren der FDJ in Schwerin teil. 1978 startete er in die Freiberuflichkeit. Im selben Jahr übernahm Ritschel auch die Leitung des Zirkels schreibender Arbeiter im Stahl- und Walzwerk Riesa, die er bis 1990 ausübte. 1995 wurde er Leiter der Literaturwerkstatt des Kulturraumes Elbtal mit den Stadtbibliotheken Riesa und Meißen und der Karl-Preusker-Bibliothek Großenhain, die später zur Literaturwerkstatt des Kulturraumes Meißen-Sächsische Schweiz-Osterzgebirge erweitert wurde. Außerdem gründete Ritschel 2003 einen eigenen Verlag und regte 2009 die Gründung der unabhängigen "Autorengruppe Elbtal" an, deren Schirmherr er nach wie vor ist - "ohne Beiträge, ohne Bürokratie, ohne Zwänge".

Die vor nunmehr 20 Jahren von Gisela und Sören Pekrul gegründete EDITION digital hat sich seit 2011 verstärkt dem E-Book verschrieben. Wie Verlagschefin Gisela Pekrul erläuterte, bestehe der Vorteil der E-Books vor allem darin, dass man immer ausreichend Lektüre bei sich habe, die Schrift vergrößern und sich mit manchen Geräten die Bücher sogar vorlesen lassen könne. Außerdem seien digitale Bücher oft preiswerter als gedruckte. Als sein erstes digitales Erzeugnis hatte der Verlag 1994 die CD-ROM "Mecklenburg-Vorpommern digital" herausgebracht. Als erstes tatsächliches E-Book erschien zur Leipziger Buchmesse 2011 "Schloss Karnitten" von Manfred Kubowsky. Heute umfasst das E-Book-Programm fast 700 Titel (Stand Juli 2015) von 100 DDR-Autoren, wie Wolfgang Held, Klaus Möckel, Wolfgang Schreyer und Erik Neutsch sowie den Sience-Fiction-Autoren Carlos Rasch und Karsten Kruschel. Nachzulesen ist das Gesamtprogramm unter www.ddrautoren.de. Jährlich erscheinen rund 200 E-Books neu, so als Nächstes acht Bücher von Jan Eik. Der Berliner Schriftsteller und Sachbuchautor kann am 16. August seinen 75. Geburtstag feiern.

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02.07.2015:
Klassiker des Bitterfelder Weges: "Welches Unmaß an Hoffnung!"

EDITION digital präsentiert Gesamtwerk von Max Walter Schulz

Godern bei Schwerin Wenn es einen noch immer lesenswerten Klassiker des "Bitterfelder Weges" der DDR-Literatur gibt, dann ist es das 1962 beim Mitteldeutschen Verlag Halle erschienene Buch "Wir sind nicht Staub im Wind". Der erste Teil eines geplanten Romanzyklus erzielte damals einen großen Erfolg bei der DDR-Leserschaft.

Die Handlung des vielfach wieder aufgelegten "Romans einer unverlorenen Generation" spielt unmittelbar vor und nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges und diskutiert auf künstlerisch anspruchsvolle Weise die Frage, wie sehr der Mensch dem Schicksal unterworfen ist oder es selbst gestalten kann - eben "nicht Staub im Wind". In diesem Sinne zeugt das Buch von einem Mitte des vorigen Jahrhunderts herrschenden "Unmaß an Hoffnung". Neben diesem wohl bekanntesten Werk von Schulz legt die EDITION digital jetzt weitere sieben seiner Bücher vor, die ursprünglich in den Jahren von 1967 bis 1983 erschienen waren. Dazu gehören die Quasi-Fortsetzung von "Wir sind nicht Staub im Wind", der Roman "Triptychon mit sieben Brücken" (1974), die Essay-Bände "Stegreif und Sattel" (1967) und "Pinocchio und kein Ende (1978) sowie die Novelle "Die Fliegerin oder die Aufhebung einer stummen Legende" (1981) über eine ungewöhnliche Liebesgeschichte mitten im Zweiten Weltkrieg und die ebenfalls im Zweiten Weltkrieg angesiedelten Novellen "Der Soldat und die Frau" (1978) und "Auf Liebe stand Tod" (1983). Dazu zählt aber auch das Kinderbuch "Das kleine Mädchen und der fliegende Fisch" (1978). Alle E-Books sind unter www.ddrautoren.de, bei Weltbild, Google, Apple und Amazon zu haben.

Max Walter Schulz war am 31. Oktober 1921 in Scheibenberg/Erzgebirge als Sohn eines Angestellten geboren worden und starb am 15. November 1991 in Berlin. Nach Volksschule und Gymnasium wurde er zur Wehrmacht eingezogen und nahm von 1939 bis 1945 als Soldat am Zweiten Weltkrieg teil und geriet in amerikanische Kriegsgefangenschaft. Von dort kehrte er noch 1945 in die damalige Sowjetische Besatzungszone (SBZ) zurück und absolvierte nach Tätigkeiten als Hilfsarbeiter und Neulehrer zwischen 1946 und 1949 an der Universität Leipzig ein Pädagogikstudium. Danach war er einige Jahre als Lehrer tätig. Von 1957 bis 1959 studierte Max Walter Schulz selbst am Literaturinstitut "Johannes R. Becher" in Leipzig, von 1964 bis 1983 war er Direktor dieses Instituts. 1969 bis 1990 war er Vizepräsident des Schriftstellerverbandes der DDR und seit 1969 Mitglied der Akademie der Künste der DDR. Von 1983 bis 1990 leitete Prof. Schulz als Chefredakteur die Geschicke der 1949 von Johannes R. Becher und Paul Wiegler gegründeten renommierten Kultur- und Literaturzeitschrift "Sinn und Form". Der Schriftsteller wurde zu DDR-Zeiten mehrfach hochgeehrt, so 1963 mit dem Literaturpreis des FDGB, 1964 und 1980 Nationalpreis der DDR sowie 1978 mit dem Vaterländischen Verdienstorden in Gold.

Die vor nunmehr 20 Jahren von Gisela und Sören Pekrul gegründete EDITION digital hat sich seit 2011 verstärkt dem E-Book verschrieben. Wie Verlagschefin Gisela Pekrul erläuterte, bestehe der Vorteil der E-Books vor allem darin, dass man immer ausreichend Lektüre bei sich habe, die Schrift vergrößern und sich mit manchen Geräten die Bücher sogar vorlesen lassen könne. Außerdem seien digitale Bücher oft preiswerter als gedruckte. Als sein erstes digitales Erzeugnis hatte der Verlag 1994 die CD-ROM "Mecklenburg-Vorpommern digital" herausgebracht. Als erstes tatsächliches E-Book erschien zur Leipziger Buchmesse 2011 "Schloss Karnitten" von Manfred Kubowsky. Heute umfasst das E-Book-Programm fast 700 Titel (Stand Juli 2015) von 100 DDR-Autoren, wie Wolfgang Held, Klaus Möckel, Wolfgang Schreyer und Erik Neutsch sowie den Sience-Fiction-Autoren Carlos Rasch und Karsten Kruschel. Nachzulesen ist das Gesamtprogramm unter www.ddrautoren.de. Jährlich erscheinen rund 200 E-Books neu, so als Nächstes drei Bücher des 1943 in Roßlau/Elbe geborenen Schriftstellers Jürgen Ritschel, darunter der in der Nationalen Volksarmee (NVA) der DDR spielende Roman "Harte Jahre", der sowohl mit Spannung als auch mit sinnlicher Erotik besticht.

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18.06.2015:
Das Glück kommt doch nicht von allein

Drei Bücher der Schwerinerin Karina Brauer bei EDITION digital

Godern bei Schwerin Zumindest eines haben die drei Romane der Schweriner Autorin Karina Brauer, die jetzt von der EDITION digital aus Godern vorgelegt wurden, gemeinsam: In ihren Büchern kündet die Mutter von drei Töchtern und einem Sohn sowie bereits vierfache Oma von Frauen, die in der DDR geboren wurden und die sich im vereinigten Deutschland zurechtfinden müssen und auch zurechtfinden.

So erzählt Brauer in ihrem literarischen Erstling von 2004 "Du kannst den Wind nicht aufhalten" von Chris-Tina, welche die Leser an einem Tiefpunkt ihres Lebens kennenlernen - allein, einsam und sehr traurig. Gerade ist ihre geliebte vertraute Urgroßmutter, zärtlich "Ömi" genannt, gestorben. Und Thorben, ihre erste große Liebe, wird eine andere Frau heiraten. Aber dennoch verzagt Chris-Tina nicht. Auch Valeska, die Heldin des drei Jahre später erschienenen zweiten Buches "Der Hühnergott auf der Fensterbank", muss sich den Widrigkeiten des Lebens stellen und kann sich dabei zum Glück auf ihre Familie, auf ihre Freunde und nicht zuletzt auf sich selbst verlassen. Denn das Glück kommt doch nicht von alleine, sondern man muss etwas dafür tun. Trotzdem gibt sich Valeska nicht auf. Oder etwa doch? "Königs Kind" - so der hübsche Titel ihres erst im Dezember 2014 erschienenen dritten Romans - Königs Kind ist vollständig Peter Königs Kind und heißt mit Vornamen Navarana, meist nur kurz Nava genannt. Schon früh lernt das Mädchen Nava, dass die Welt der Erwachsenen aus vielen sorgsam gehüteten Geheimnissen besteht. Anfangs davon fasziniert, dass ihr die Erwachsenen Geheimnisse anvertrauen, begreift sie bald, wie gefährlich das Bewahren von Geheimnissen sein kann. Schließlich kommt sie selbst einem Geheimnis auf die Spur. Diese Entdeckung verändert ihr Leben dramatisch. Plötzlich wird es für sie bedrohlich. Wem kann sie jetzt noch trauen und vertrauen? Die drei E-Books mit den drei Romanen von Karina Brauer sind unter www.ddrautoren.de, bei Weltbild, Google, Apple und Amazon zu haben.

Autorin Karina Brauer ist ein Sonntagskind, wurde am 10. Dezember 1961 in Schwerin geboren. Nach Schule und Studium an der Pädagogischen Hochschule "Liselotte Herrmann" in Güstrow unterrichtete sie einige Jahre Deutsch und Russisch. Im Zuge der großen Kündigungswelle 1992 aus dem Schuldienst entlassen, musste sie sich auch selbst neu orientieren und einen Weg finden. Seit 2008 arbeitet die frühere Lehrerin in der Beratungsstelle für Betroffene von häuslicher Gewalt des AWO-Kreisverbandes Schwerin-Parchim e.V. in Grevesmühlen. Obwohl das Lesen und das Sich-Geschichten-Ausdenken seit frühester Kindheit zu ihrem Leben gehörten, hatte sie erst 2004 mit dem Romanschreiben begonnen - ermutigt von ihrem Mann Werner Brauer, der selbst Kurzgeschichten und Gedichte schreibt. Im Übrigen existiert der in ihrem zweiten Roman beschriebene Glücksbringer Hühnergott tatsächlich .

Die vor 20 Jahren von Gisela und Sören Pekrul gegründete EDITION digital hat sich seit 2011 verstärkt dem E-Book verschrieben. Wie Verlagschefin Gisela Pekrul erläuterte, bestehe der Vorteil der E-Books vor allem darin, dass man immer ausreichend Lektüre bei sich habe, die Schrift vergrößern und sich mit manchen Geräten die Bücher sogar vorlesen lassen könne. Außerdem seien digitale Bücher oft preiswerter als gedruckte. Als sein erstes digitales Erzeugnis hatte der Verlag 1994 die CD-ROM "Mecklenburg-Vorpommern digital" herausgebracht. Als erstes tatsächliches E-Book erschien zur Leipziger Buchmesse 2011 "Schloss Karnitten" von Manfred Kubowsky. Heute umfasst das E-Book-Programm mehr als 670 Titel (Stand Juni 2015) von 100 DDR-Autoren, wie Wolf Spillner, Wolfgang Schreyer und Erik Neutsch. Nachzulesen ist das Gesamtprogramm unter www.ddrautoren.de. Jährlich erscheinen rund 200 E-Books neu, so als Nächstes das neun Bücher umfassende Gesamtwerk von Max Walter Schulz (1921 bis 1991), darunter der berühmte Roman "Wir sind nicht Staub im Wind", das Kinderbuch "Das kleine Mädchen und der fliegende Fisch" und die Novelle "Die Fliegerin".

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04.06.2015:
Wenn die Allmächtigen ohnmächtig sind

EDITION digital präsentiert Krimi- und SF-Autor Heiner Rank

Godern bei Schwerin Auf der ewigen Liste der beliebtesten SF-Bücher von DDR-Autoren steht er ganz vorn: der 1973 im Verlag Neues Leben Berlin erschienene und damals viel beachtete Roman "Die Ohnmacht der Allmächtigen". Der zuvor vor allem als Krimiautor hervorgetretene Heiner Rank lässt darin Asmo, die in eine märchenhafte Glückswelt geratene und von der Verantwortungslosigkeit des paradiesischen Daseins beunruhigte Hauptperson nach dem verborgenen Mechanismus der lärmenden Glückseligkeit forschen. Und tatsächlich entdeckt Asmo eine auf den Untergang der Menschen gerichtete Verschwörung. Der mit viel kriminalistischem Spürsinn geschriebene und mit vielen noch immer frischen phantastischen Einfällen ausgestattete "Social Fiction"-Roman gehört neben 13 anderen Büchern zu einem jetzt von der EDITION digital aus Godern bei Schwerin vorgelegten Heiner-Rank-Paket. Zum Angebot zählen sowohl Krimis wie "Die Hexylschmuggler" und "Schüsse im Hafen" sowie "Nebelnacht" und "Die letzte Zeugin" als auch seine bekannten SF-Erzählungen "Die schöne Bella" und "Psychoosmose". Alle E-Books sind unter www.ddrautoren.de, bei Weltbild, Apple, Google und Amazon zu haben.

Heiner Rank wurde am 11. Dezember 1931 in Nowawes geboren, dem heutigen Babelsberg. Nach dem Abitur absolvierte er eine Ausbildung als Industriekaufmann und arbeitete Anfang der fünfziger Jahre zunächst als Traktorist, danach als Film-Geschaftsführerassistent sowie als Regie- und Dramaturgie-Assistent am Landestheater Parchim und als Gastregisseur am Volkstheater Halberstadt. Seit 1955 ist der in Kleinmachnow lebende Autor als freiberuflicher Schriftsteller tätig. Gemeinsam mit Hans-Albert Pederzani und Gerhard Neumann hatte Rank zwischen 1957 und 1959 unter dem Gemeinschaftspseudonym A. G. Petermann eine Reihe von Kriminalromanen geschrieben, von denen er später einige Stoffe auch für Radio und Fernsehen adaptierte. Außer vielen Krimis verfasste Heiner Rank auch Science-Fiction-Bücher und war für Hörfunk und Fernsehen sowie für den Film tätig.

Zu seiner Biographie gehört aber auch ein Gefängnisaufenthalt in den Jahren 1963/64 im Steinkohle-Straflager Oelsnitz, weil er damals über die Möglichkeit gesprochen hatte, die DDR zu verlassen - für sich und auch für andere. Von 1978 bis 1988 leitete Rank als Nachfolger von Günther Krupkat und als Vorgänger von Klaus Frühauf den Arbeitskreis Utopische Literatur beim Schriftstellerverband der DDR. Übersetzungen seiner Romane und Erzählungen erschienen in Ungarn und in Polen, in der CSSR und in der Sowjetunion.

Die vor nunmehr 20 Jahren von Gisela und Sören Pekrul gegründete EDITION digital hat sich seit 2011 verstärkt dem E-Book verschrieben. Wie Verlagschefin Gisela Pekrul erläuterte, bestehe der Vorteil der E-Books vor allem darin, dass man immer ausreichend Lektüre bei sich habe, die Schrift vergrößern und sich mit manchen Geräten die Bücher sogar vorlesen lassen könne. Außerdem seien digitale Bücher oft preiswerter als gedruckte. Als sein erstes digitales Erzeugnis hatte der Verlag 1994 die CD-ROM "Mecklenburg-Vorpommern digital" herausgebracht. Als erstes tatsächliches E-Book erschien zur Leipziger Buchmesse 2011 "Schloss Karnitten" von Manfred Kubowsky. Heute umfasst das E-Book-Programm mehr als 660 Titel (Stand Juni 2015) von 100 DDR-Autoren, wie Wolfgang Held, Klaus Möckel, Wolfgang Schreyer und Erik Neutsch sowie den Sience-Fiction-Autoren Carlos Rasch und Karsten Kruschel. Nachzulesen ist das Gesamtprogramm unter www.ddrautoren.de. Jährlich erscheinen rund 200 E-Books neu, so als Nächstes drei Romane der Schweriner Autorin Karina Brauer, deren Titel allein schon auf die Lektüre neugierig machen: "Der Hühnergott auf der Fensterbank", "Du kannst den Wind nicht aufhalten" und "Königs Kind".

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21.05.2015:
Mohr davon, bitte oder Nachsingen erwünscht

14 Bücher des vielseitigen Leipziger Autors bei EDITION digital

Godern bei Schwerin Mohr davon, bitte - auch wenn Wortspiele mit Autorennamen eigentlich nicht erlaubt sind, so darf bei diesem Autor durchaus eine Ausnahme gemacht werden. Schließlich hat das der sehr vielseitige sächsische Schriftsteller, Kabarettist und Liedermacher Steffen Mohr mit seinen "Mo(h)ritaten" selber vorgemacht. Darin enthalten sind "Lieder eines Galgenvogels und andere schwarze Gesänge", allesamt Texte seiner erfolgreichen kabarettistischen Auftritte seit den 1980er Jahren, die ihm zu DDR-Zeiten drei Auftrittsverbote und Stasi-Verhöre einbrachten. Andererseits war Mohr, der in den 1970er Jahre enge Kontakte nach Polen geknüpft, Polnisch gelernt und aus Sympathie für die oppositionelle Gewerkschaft sogar Solidarnosc-Mitglied geworden war, bei den Arbeiterfestspielen mit einer Goldmedaille ausgezeichnet worden. Zu den 14 jetzt bei der EDITION digital erschienenen Mohr-Büchern gehören mehrere spannende Kriminalromane wie "Blumen von der Himmelswiese" und "Die Leiche im Affenbrotbaum", aber auch die Liebesgeschichte "Am Anfang dieser Reise". Alle diese E-Books sind unter www.ddrautoren.de, bei Weltbild, Google, Apple und Amazon zu haben. Zu den Mo(h)ritaten gehört stets auch die zugehörige Melodie - Nachsingen ausdrücklich erwünscht.

Steffen Mohr wurde am 24. Juli 1942 in Leipzig geboren, wo er auch aufgewachsen und bis heute geblieben ist. Nach dem Abitur studierte er sowohl (katholische) Theologie als auch Theaterwissenschaften, welche er 1966 mit einem Diplom abschloss. Nach seiner Ausbildung am Leipziger Literaturinstitut kam 1975 ein zweites Diplom hinzu. Davor hatte Mohr unter anderem als Hilfsarbeiter und Hilfsschauspieler, als elektrischer Prüfer und als Redakteur beim "Sächsischen Tageblatt" sowie als Regieassistent beim Jugendtheater und als Dramaturg beim DDR-Fernsehen (Krimi-Genre), aber auch als Briefträger und Leiter wilder Theatergruppen gearbeitet. Seine erste Kriminalstory hatte Mohr 1966 unter dem Pseudonym "Harald Eger" in der bekannten "Blaulicht"-Reihe veröffentlicht - "weil mir sonst als Student das Honorar vom Stipendium abgezogen worden wäre". Weitere Bücher folgten und schließlich 1989 gemeinsam mit dem West-Berliner Autor -ky (Hinter diesem Kürzel verbirgt sich der erfolgreiche Kriminalschriftsteller und Soziologieprofessor Dr. Horst Bosetzky, Jahrgang 1938) der erste und zugleich letzte deutsch-deutsche Krimi "Schau nicht hin, schau nicht her" - erschienen zwei Monate vor dem Mauerfall. Eine literarische Spezialität des Leipziger Künstlers, der auch als Dozent für kreatives Schreiben tätig ist und der Freien Literaturgesellschaft Leipzig e.V. vorsteht, sind seine Rätselkrimis, die bundesweit in Zeitungen mit einer wöchentlichen Auflage von etwa 1 Million Exemplaren veröffentlicht werden. Darin lässt Mohr nicht nur den Leipziger Kommissar Gustav Merks ermitteln, sondern vor allem seine kriminalistisch veranlagten Leserinnen und Leser.

Die vor nunmehr 20 Jahren von Gisela und Sören Pekrul gegründete EDITION digital hat sich seit 2011 verstärkt dem E-Book verschrieben. Wie Verlagschefin Gisela Pekrul erläuterte, bestehe der Vorteil der E-Books vor allem darin, dass man immer ausreichend Lektüre bei sich habe, die Schrift vergrößern und sich mit manchen Geräten die Bücher sogar vorlesen lassen könne. Außerdem seien digitale Bücher oft preiswerter als gedruckte. Als sein erstes digitales Erzeugnis hatte der Verlag 1994 die CD-ROM "Mecklenburg-Vorpommern digital" herausgebracht. Als erstes tatsächliches E-Book erschien zur Leipziger Buchmesse 2011 "Schloss Karnitten" von Manfred Kubowsky. Heute umfasst das E-Book-Programm mehr als 670 Titel (Stand Mai 2015) von 100 DDR-Autoren, wie Wolfgang Held, Klaus Möckel, Wolfgang Schreyer und Erik Neutsch sowie den Sience-Fiction-Autoren Carlos Rasch und Karsten Kruschel. Nachzulesen ist das Gesamtprogramm unter www.ddrautoren.de. Jährlich erscheinen rund 200 E-Books neu, so als Nächstes mehrere Bücher des 1931 in Nowawes, heute Babelsberg, geborenen Schriftstellers Heiner Rank, der vor allem Krimis, aber auch einige SF-Romane geschrieben hat.

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07.05.2015:
"Auerbachs Keller" in Bessarabien

EDITION digital veröffentlicht zwei Bücher von Liselotte Pottetz

GODERN bei Schwerin GODERN bei Schwerin - Einem großen Thema hat sich die Autorin der jetzt zum 8. Mai 2015 von der EDITION digital aus Godern bei Schwerin veröffentlichten beiden Bücher gewidmet - Flucht und Vertreibung im 20. Jahrhundert, Verlust und Gewinn von Heimat. Während Liselotte Pottetz in ihrem ersten Buch "Welcher Heimat gehört unser Herz?" ihrer eigenen Familiengeschichte zwischen Bessarabien und wiedervereinigtem Deutschland nachspürt, versammelt "Lasst uns ihrer gedenken!" Briefe von Opfern des Zweiten Weltkrieges und Erinnerungen von Zeitzeugen an sie.

Die Leser erfahren, was sie durchlebt, gedacht und gefühlt haben. Obwohl sie schon längst tot sind, werden sie gleichsam wieder lebendig und dem Vergessen entrissen. Und es stellt sich die Frage nach dem Warum dieser schrecklichen Tragödie. In ihrem Heimat-Buch würdigt die Autorin auf liebevolle Weise auch ihren Großvater Jakob Schulz, der den bedeutenden Schwarzmeer-Badeort Bad Burnas begründete und gewissermaßen Goethe nach Bessarabien brachte, spürt aber auch anderen Schicksalen aus Ungarn, Pommern, Schlesien usw. nach. Die beiden Bücher von Liselotte Pottetz sind unter www.ddrautoren.de, bei Weltbild, Apple und Amazon als E-Books zu haben. Aber auch eine Reihe anderer Titel des Verlages befassen sich mit dem Thema Zweiter Weltkrieg und seinen Folgen, darunter "Unternehmen Thunderbird" von Wolfgang Schreyer über den Warschauer Aufstand und seine Niederlage, "Festung vor dem Strom" von Hans Bentzien über die Kämpfe um Stalingrad und das Pawlow-Haus sowie "Die Lüge" von Herbert Otto über deutsche Kriegsverbrechen und den großen Zyklus "Der Friede im Osten" von Erik Neutsch. Wie Pottetz stammt auch Holda Schiller aus Bessarabien. In ihrem ergreifendem Roman "Deines Nächsten Haus" beschreibt sie ausführlich die tragischen Konflikte, nachdem sie im Warthegau polnischen Bauern deren Hof weggenommen hatten.

Liselotte Pottetz wurde am 5. Mai 1939 in Basyrjamka, Kreis Akkerman (jetzt: Belgorod-Dnjestrowskij) am Schwarzen Meer geboren. Das lag in der historischen Landschaft Bessarabien zwischen Dnjestr und Prut, die heute zur Ukraine und zu Moldawien gehört. Die Eltern Emil Elhardt und Ella Elhardt, geborene Schulz, waren Bauern und hatten insgesamt fünf Kinder. Im Herbst 1940 wurde die Familie wie Tausende anderer unter dem Schlachtruf "Alle Deutschen heim ins Reich!" aus Bessarabien ausgesiedelt. Seit 1941 lebten sie auf einem Bauernhof im Warthegau - heute polnisches Gebiet. Anfang 1945 flüchteten sie mit dem Pferdewagen nach Strenz-Naundorf (Sachsen-Anhalt), wo sie in eine Neubauern-Siedlung kamen. Nach Schulbesuch und Abitur studierte Pottetz am Pädagogischen Institut Leipzig Pädagogik in den Fächern Deutsch und Russisch und wirkte fast 40 Jahre lang als Lehrerin, zuletzt von 1991 bis 1999 am Thomas-Mann-Gymnasium Oschatz.

Die vor nunmehr 20 Jahren von Gisela und Sören Pekrul gegründete EDITION digital hat sich seit 2011 verstärkt dem E-Book verschrieben. Wie Verlagschefin Gisela Pekrul erläuterte, bestehe der Vorteil der E-Books vor allem darin, dass man immer ausreichend Lektüre bei sich habe, die Schrift vergrößern und sich mit manchen Geräten die Bücher sogar vorlesen lassen könne. Außerdem seien digitale Bücher oft preiswerter als gedruckte. Als sein erstes digitales Erzeugnis hatte der Verlag 1994 die CD-ROM "Mecklenburg-Vorpommern digital" herausgebracht. Als erstes tatsächliches E-Book erschien zur Leipziger Buchmesse 2011 "Schloss Karnitten" von Manfred Kubowsky. Heute umfasst das E-Book-Programm mehr als 650 Titel (Stand Mai 2015) von 100 DDR-Autoren, wie Wolfgang Held, Klaus Möckel, Wolfgang Schreyer und Erik Neutsch sowie den Sience-Fiction-Autoren Carlos Rasch und Karsten Kruschel. Nachzulesen ist das Gesamtprogramm unter www.ddrautoren.de. Jährlich erscheinen rund 200 E-Books neu, so kommt als Nächstes ein Schwung Bücher des Leipziger Schriftstellers, Liedermachers und Kabarettisten Steffen Mohr, Jahrgang 1955, der vor allem Bücher für Kinder und Krimifreunde schreibt. Zu seinen Besonderheiten gehören Rätsel-Krimis, die jede Woche in Zeitungen mit Massenauflage erscheinen - und gelesen werden.

Kontakt: EDITION digital – Tel: 03860 505788 – Fax: 03860 505789 - verlag@edition-digital.com
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23.04.2015:
Geschichten von Menschen und von Tieren

EDITION digital bringt 16 Bücher von Wolf Spillner heraus

GODERN bei Schwerin Auch wenn der nächste runde Geburtstag von Wolf Spillner noch ein gutes Jahr Zeit hat, bringt die EDITON digital aus Godern bei Schwerin jetzt ein umfangreiches Buch-Paket des auch international bekannten Schriftstellers und Fotografen heraus - insgesamt 14 Titel. In den meisten kann man sich davon überzeugen, dass er ebenso gut schreiben wie fotografieren kann - lieferte er doch fast immer Text und Bilder gleichzeitig. Und immer sind es Geschichten von Tieren und Menschen, die Spillner erzählt. Keine extravaganten, sondern Alltagsgeschichten. Dazu gehören die Bilderbuchgeschichte aus den Bergen der Schweiz "Der Alte vom Hammer" und "Der Bachstelzenorden" über einen Lokführer, der vorschriftswidrig handelt, um Vögel zu retten, "Die Baumräuber" über besiegte Angst und "Die Hexe mit der Mundharmonika"mit sonderbaren Geschichten über Miteinander, Freundschaft und Liebe sowie "Im Walde wohnt der schwarze Storch", in dem Anna einem Märchenvogel begegnet, und "Zwischen Alpen und Eismeer", in dem der Natur- und Menschenschützer auch davon erzählt, wie er zu seiner Berufung fand, frei lebende Tiere zu beobachten und zu fotografieren. Alle E-Books sind unter www.ddrautoren.de, bei Weltbild, Apple, Google und Amazon zu haben.

Wolf Spillner wurde am 30. Mai 1936 in Herzberg am Harz geboren. Als er 13 war, zog seine Mutter mit ihm in ein winziges Landhaus am Rande der Lüneburger Heide. Drei Jahre später wurde er elternlos und musste sich allein durchs Leben schlagen. Seine berufliche Laufbahn begann er als Volontär einer naturwissenschaftlichen Jugendzeitschrift in Mainz. Aus Protest gegen die Wiederbewaffnung der Bundesrepublik Deutschland übersiedelte er 1955 in die DDR, wo er in Schwerin zunächst etliche Jahre als freier Bildreporter tätig war. Zudem arbeitete Spillner acht Jahre lang auf dem Bau und nutzte seine Freizeit, um Material für seine ersten Bücher zu sammeln. Seit 1967 war und ist Spillner freiberuflich als Autor und Fotograf tätig. Beeinflusst von Werner Lindemann wurde er Mitte der 1970er Jahre zum Autor von Kinder- und Jugendbüchern, von denen einige auch verfilmt wurden. Sein bekanntestes Buch "Taube Klara oder Zufälle gibt es nicht" wurde in acht Sprachen übersetzt und 1991 mit dem Deutschen Jugendliteraturpreis ausgezeichnet. Fast ein Vierteljahrhundert war Wolf Spillner in einem sehr kleinen Dorf zu Hause, welches zwischen Wismar und Schwerin in der Naturlandschaft Mecklenburgs am Dambecker See liegt. Seit einigen Jahren lebt er gemeinsam mit seiner Frau, der Journalistin und Autorin Astrid Kloock, in Ludwigslust.

Die vor nunmehr 20 Jahren von Gisela und Sören Pekrul gegründete EDITION digital hat sich seit 2011 verstärkt dem E-Book verschrieben. Wie Verlagschefin Gisela Pekrul erläuterte, bestehe der Vorteil der E-Books vor allem darin, dass man immer ausreichend Lektüre bei sich habe, die Schrift vergrößern und sich mit manchen Geräten die Bücher sogar vorlesen lassen könne. Außerdem seien digitale Bücher oft preiswerter als gedruckte. Als sein erstes digitales Erzeugnis hatte der Verlag 1994 die CD-ROM "Mecklenburg- Vorpommern digital" herausgebracht. Als erstes tatsächliches E-Book erschien zur Leipziger Buchmesse 2011 "Schloss Karnitten" von Manfred Kubowsky. Heute umfasst das E-Book-Programm mehr als 650 Titel (Stand April 2015) von 100 DDR-Autoren, wie Wolfgang Held, Klaus Möckel, Wolfgang Schreyer und Erik Neutsch sowie den Sience-Fiction-Autoren Carlos Rasch und Karsten Kruschel. Nachzulesen ist das Gesamtprogramm unter www.ddrautoren.de. Jährlich erscheinen rund 200 E-Books neu, so als Nächstes mehrere Bücher, die sich mit dem Zweiten Weltkrieg und seinem Ende befassen sowie ausdrücklich dem 8. Mai 1945 als Tag der Befreiung gewidmet sind. Das gilt besonders für die beiden direkt an diesem Tage veröffentlichten Neuerscheinungen der am 5. Mai 1939 in Bessarabien geborenen Schriftstellerin Liselotte Pottetz, einer ehemaligen Russisch- und Deutschlehrerin aus dem sächsischen Mügeln: "Lasst uns ihrer gedenken" und "Welcher Heimat gehört unser Herz".

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09.04.2015:
Ein Meister des historischen Romans

EDITION digital veröffentlicht zwölf Bücher von Heinz-Jürgen

GODERN bei Schwerin Dieser Autor schreibt am liebsten historische Romane. Folgerichtig finden sich unter den jetzt bei der EDITION digital aus Godern bei Schwerin erschienenen zwölf Büchern von Heinz- Jürgen Zierke vor allem solche Ausflüge in vergangene Zeiten. Am weitesten zurück führt "Odins Schwert" über den jungen Wikinger Ansgar, der die Ermordung seiner Eltern und den Raub seiner Schwester miterleben muss. Als er selbst den Göttern geopfert werden soll, zerstört er im Tempel deren Nachbildungen und flieht mit Odins Schwert. "Wibald der Mönch" spielt zu Zeiten Kaiser Barbarossas, als sich eben jener Wibald auf einen schändlichen Vertrag mit dem Prior seines Klosters einlässt und anschließend den Kaiser zu warnen versucht. Und da ist auch noch das Gauklermädchen Alda. Um Krieg und Frieden, Treue und Verrat geht es in den im 15. Jahrhundert angesiedelten "Nowgorodfahrern". Riga und Lübeck im 16. Jahrhundert sind die Schauplätze für die beiden Erzählungen unter dem Titel "Eine livländische Weihnachtsgeschichte". Um den Nordischen Krieg Anfang des 18. Jahrhunderts und einen merkwürdigen Doppelgänger des schwedischen Königs geht es in "Karl XII." In die Zeit von französischer Besatzung und Befreiungskriegen führen "Ich war Ferdinand von Schill" und "Von einem, der auszog, Napoleon zu schlagen". Im Revolutionsjahr 1848 spielt "Sieben Rebellen". Spannende historische Parallelen zwischen Kolberg im Jahre 1807 und Kolberg im Jahre 1945 zieht "Sie nannten mich Nettelbeck". Wundersame, unheimliche und gespenstische Geschichten versammelt "Spuk auf Spyker". Krimi und historischer Roman zugleich ist "Das Gottesurteil": Hinterrücks ist der Heidereiter Peter Schulze mit einer Axt erschlagen worden. Was haben Kersten und seine Geliebte Barbara mit dem Mord zu tun? Werden Recht und Gerechtigkeit siegen? Um betriebliche Konflikte zu DDR-Zeiten dreht sich dagegen "Eine Chance für Biggers". Alle E-Books sind unter www.ddrautoren.de, bei Weltbild, Apple, Google und Amazon zu haben.

Heinz-Jürgen Zierke wurde am 8. Juli 1926 im heute polnischen Marienthal, Kreis Greifenhagen, geboren, wo er auch aufwuchs. Nach dem Besuch der Volksschule in Wildenbruch/Pommern und der Lehrerbildungsanstalt in Neisse und Patschkau (Oberschlesien) wurde er zum Reichsarbeitsdienst und zur Wehrmacht eingezogen. Nach der Entlassung aus sowjetischer Kriegsgefangenschaft und Rückkehr nach Deutschland besuchte er zunächst die Vorstudienanstalt in Greifswald und begann danach ebenfalls in Greifswald ein Studium der Germanistik, das er jedoch abbrach. Ab 1950 arbeitete Zierke in Greifswald und Stralsund als Theaterdramaturg. Von 1952 bis 1962 war er Kulturfunktionär und von 1962 bis 1966 Chefdramaturg des Staatlichen Dorfensembles der DDR. Seit 1967 ist er freischaffender Schriftsteller. Von 1969 bis 2013 lebte er in Stralsund. Seit 2014 wohnt er in Prenzlau.

Die vor nunmehr 20 Jahren von Gisela und Sören Pekrul gegründete EDITION digital hat sich seit 2011 verstärkt dem E-Book verschrieben. Wie Verlagschefin Gisela Pekrul erläuterte, bestehe der Vorteil der E-Books vor allem darin, dass man immer ausreichend Lektüre bei sich habe, die Schrift vergrößern und sich mit manchen Geräten die Bücher sogar vorlesen lassen könne. Außerdem seien digitale Bücher oft preiswerter als gedruckte. Als sein erstes digitales Erzeugnis hatte der Verlag 1994 die CD-ROM "Mecklenburg-Vorpommern digital" herausgebracht. Als erstes tatsächliches E-Book erschien zur Leipziger Buchmesse 2011 "Schloss Karnitten" von Manfred Kubowsky. Heute umfasst das E-Book-Programm mehr als 620 Titel (Stand April 2015) von 100 DDR-Autoren, wie Wolfgang Held, Klaus Möckel, Wolfgang Schreyer und Erik Neutsch sowie den Sience-Fiction-Autoren Carlos Rasch und Karsten Kruschel. Nachzulesen ist das Gesamtprogramm unter www.ddrautoren.de. Jährlich erscheinen rund 200 E-Books neu, so als Nächstes mehrere Bücher des seit einigen Jahren in Ludwigslust lebenden Fotografen und Schriftstellers Wolf Spillner, darunter "Gänse überm Reiherberg".

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18.03.2015:
Leipzig war wieder eine Buchmesse wert

Großes Interesse für gedruckte Titel von EDITION digital

GODERN bei Schwerin Eine positive Bilanz ihrer diesjährigen Teilnahme an der Leipziger Buchmesse hat EDITION-digital-Verlegerin Gisela Pekrul gezogen. Leipzig sei wieder eine Buchmesse wert gewesen. Insgesamt hätten sich rund 400 Besucher für das Verlagsangebot an Büchern und E-Books interessiert, also etwa 100 pro Tag. Mehr über das Angebot an Handwerks- und Berufszeichen wollten in Leipzig 50 Besucher wissen. Etwas überraschend war das Interesse an gedruckten Büchern größer als das an den E-Books des auf digitale Produkte spezialisierten Unternehmens. Aber auch bei den gedruckten Büchern habe der kleine Verlag aus Godern bei Schwerin mit insgesamt 13 Neuerscheinungen nicht schlecht gelegen. "Und die E-Book-Fans waren froh, dass es alle Titel und noch viel mehr als E-Book gibt", so Pekrul. Besonders viel Aufmerksamkeit fanden bei den Messebesuchern die beiden Romane "Das Gold der Templer" und "Der Glatteisagent" von Ulrich Hinse, der Polit-Krimi "Hasta Siempre, Bruder" von Isabel Leyla Erdem und die bisher insgesamt 15 Bände aus der Science-Fiction- Reihe "Die Zeitreisende" von Hardy Manthey. Vier Titel waren seit der letzten Messe neu erschienen. Zudem kamen die ersten drei Teile der "Zeitreisenden" in diesem Jahr als stark überarbeitete Neuauflage heraus.

Auch die beiden auf der Leipziger Buchmesse veranstalteten Lesungen waren gut besucht. Vor allem Isabel Leyla Erdem, die Autorin von "Hasta Siempre, Bruder", konnte anschließend noch viele anregende Gespräche über ihr Buch und seine historisch-politischen Hintergründe mit Leserinnen und Lesern führen. Ebenfalls sehr erfreulich sei der Zuspruch für die gedruckten Titel des Verlages gewesen, die sich in der Messebuchhandlung gut verkauft hätten. Und nicht zuletzt hätten sich auch in diesem Jahr in Leipzig wieder viele Autoren gemeldet, die einen Verlag suchen. EDITION digital sei immer auch für neue Autoren offen, erklärte die Verlegerin aus Godern, die sich insgesamt mit ihrer Reise nach Leipzig sehr zufrieden zeigte: "Ich werde im nächsten Jahr wieder dabei sein, auch wenn es anstrengend ist." Aber es lohne sich. Und wer sich den genauen Termin ebenfalls schon jetzt vormerken möchte: Die Leipziger Buchmesse 2016 findet vom 17. bis zum 20. März statt.

Die vor nunmehr 20 Jahren von Gisela und Sören Pekrul gegründete EDITION digital hat sich seit 2011 verstärkt dem E-Book verschrieben. Wie Verlagschefin Gisela Pekrul erläuterte, bestehe der Vorteil der E-Books vor allem darin, dass man immer ausreichend Lektüre bei sich habe, die Schrift vergrößern und sich mit manchen Geräten die Bücher sogar vorlesen lassen könne. Außerdem seien digitale Bücher oft preiswerter als gedruckte. Als sein erstes digitales Erzeugnis hatte der Verlag 1994 die CD-ROM "Mecklenburg- Vorpommern digital" herausgebracht. Als erstes tatsächliches E-Book erschien zur Leipziger Buchmesse 2011 "Schloss Karnitten" von Manfred Kubowsky. Heute umfasst das E-Book-Programm mehr als 620 Titel (Stand März 2015) von 100 DDR- Autoren, wie Wolfgang Held, Klaus Möckel, Wolfgang Schreyer und Erik Neutsch sowie den Sience-Fiction-Autoren Carlos Rasch und Karsten Kruschel. Nachzulesen ist das Gesamtprogramm unter www.ddrautoren.de. Jährlich erscheinen rund 200 E-Books neu, so als Nächstes neun vorwiegend historische Romane des Stralsunder Schriftstellers Heinz-Jürgen Zierke, darunter "Sieben Rebellen", "Sie nannten mich Nettelbeck" und "Ich war Ferdinand von Schill".

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10.03.2015:
Sturz vom galoppierenden Zirkuspferd

EDITION digital erinnert zum 90. Geburtstag an Herbert Otto

GODERN bei Schwerin "Mexikanische Bohnen aus dem Beutel". So lautet der geheimnisvolle dritte Satz zu Beginn des letzten Buches von Herbert Otto, der am Ende dieser Woche 90 Jahre alt geworden wäre. "Das Hundeohr" erzählt vom weit gereisten Artisten Edgar Deutschmann, der während eines Zirkusauftritts in Montevideo vom galoppierenden Pferd stürzt - mit bizarren Folgen. Dank eines angenähten Hundeohres kann er mehr hören als alle anderen - selbst sprachgeformte Gedanken. Mit dem ebenso rätselhaften wie entlarvenden "Hunderohr" hatte sich Otto, der mit Büchern wie "Zeit der Störche" (1966, DEFA-Film 1971 ) und "Zum Beispiel Josef" (1970, DEFA-Film 1974) sowie "Die Sache mit Maria" (1976, Verfilmung 1980 abgebrochen) und "Der Traum vom Elch" (1983, DEFA-Film 1986) zu den bekanntesten DDR-Schriftstellern gehörte, nach längerem Schweigen nach der Wende 1997 eindrucksvoll im literarischen Leben zurückgemeldet. Sein letzter Roman gehört wie weitere elf Titel zu einer jetzt von der EDITION digital aus Godern bei Schwerin veröffentlichten Herbert-Otto-Kollektion. Neben seinen bekannteren Romanen enthält sie auch das Filmszenarium "Septemberliebe", die Novelle "Griechische Hochzeit" und das unmittelbar nach der Kubanischen Revolution geschriebene und mit Fotos des Autors versehene Kuba-Buch "Republik der Leidenschaft". Auf der Karibikinsel war Otto damals nicht nur Lehrerinnen und Hafenarbeitern, Milizionärinnen und Zeitungsverkäufern begegnet, sondern auch dem jungen Fidel Castro und Hemingway - Hemingway zumindest fast. Alle Bücher sind unter www.ddrautoren.de, bei Weltbild, Apple, Google und Amazon als E-Books zu haben.

Als Sohn eines Arbeiters und einer Näherin wurde Herbert Otto am 15. März 1925 in Breslau geboren, absolvierte nach dem Besuch der Volksschule eine Lehre als Bankkaufmann und arbeitete danach als Angestellter bei einer Bank. Von 1943 bis 1944 war er Soldat und geriet zunächst in rumänische, danach in sowjetische Kriegsgefangenschaft, aus der er 1948 entlassen wurde. Nach einem Studium der Ästhetik und Philosophie in Moskau kehrte er 1949 nach Deutschland zurück und wirkte in der DDR zunächst als Dramaturg sowie als Lektor im Verlag Kultur und Fortschritt. Seit 1956 lebte er als freischaffender Autor in Kleinmachnow, später in Potsdam und an der Ostseeküste. Ab 1987 gehörte er dem PEN-Zentrum der DDR an, später dem ostdeutschen und schließlich dem PEN-Zentrum Deutschland. Otto, der am 24. August 2003 in Ahrenshoop starb, wurde vielfach ausgezeichnet, so 1956 und 1961 mit dem Theodor-Fontane-Preis, 1971 mit dem Heinrich-Mann-Preis der Akademie der Künste, 1977 mit dem Vaterländischen Verdienstorden, 1978 mit dem DDR-Nationalpreis sowie 1975 und 1985 mit dem Kunstpreis der Gewerkschaften.

Die vor nunmehr 20 Jahren von Gisela und Sören Pekrul gegründete EDITION digital hat sich seit 2011 verstärkt dem E-Book verschrieben. Wie Verlagschefin Gisela Pekrul erläuterte, bestehe der Vorteil der E- Books vor allem darin, dass man immer ausreichend Lektüre bei sich habe, die Schrift vergrößern und sich mit manchen Geräten die Bücher sogar vorlesen lassen könne. Außerdem seien digitale Bücher oft preiswerter als gedruckte. Als sein erstes digitales Erzeugnis hatte der Verlag 1994 die CD-ROM "Mecklenburg-Vorpommern digital" herausgebracht. Als erstes tatsächliches E-Book erschien zur Leipziger Buchmesse 2011 "Schloss Karnitten" von Manfred Kubowsky. Heute umfasst das E-Book-Programm mehr als 620 Titel (Stand März 2015) von 100 DDR-Autoren, wie Wolfgang Held, Klaus Möckel, Wolfgang Schreyer und Erik Neutsch sowie den Sience-Fiction-Autoren Carlos Rasch und Karsten Kruschel. Nachzulesen ist das Gesamtprogramm unter www.ddrautoren.de. Jährlich erscheinen rund 200 E-Books neu, so als Nächstes neun vorwiegend historische Romane des Stralsunder Schriftstellers Heinz-Jürgen Zierke, darunter "Sieben Rebellen", "Sie nannten mich Nettelbeck" und "Ich war Ferdinand von Schill".

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05.03.2015:
B 306, Halle 5: Zum fünften Mal zur Leipziger Buchmesse

EDITION digital aus Godern hat 600 E-Books im Reisegepäck

GODERN bei Schwerin Die diesjährige Leipziger Buchmesse findet vom 12. bis 15. März in der Pleißestadt statt. Zu den vielen Ausstellern gehört auch die Verlegerin Gisela Pekrul aus Godern bei Schwerin mit ihrer "EDITION digital", die in diesem Jahr zum fünften Mal mit dabei ist. Am Stand B 306 in der Halle 5 können sich Fachbesucher, Journalisten und Lesefreunde insgesamt rund 600 E-Books ansehen, darunter ein Drittel seit der Leipziger Buchmesse 2014 publizierte Neuerscheinungen. Dazu gehören das Gesamtwerk oder bedeutende Titel beispielsweise von Ingrid Möller, Dorothea Iser, Hildegard und Siegfried Schumacher, Siegfried Maaß, Dietmar Beetz, Maria Seidemann, Heinz Kruschel, Bernd Wolff, Manfred Richter, Jutta Schlott, Christa Grasmeyer, Gerhard Dallmann, Erik Neutsch und Elisabeth Schulz-Semrau sowie von Renate Krüger, Jurij Koch, Barbara Kühl, Rainer Lindow, Jan Flieger, Joachim Lindner und Erich-Günther Sasse. Aber die EDITION digital hat nicht nur mehrere hundert elektronische Bücher im Reisegepäck, sondern auch 13 Neuerscheinungen an gedruckten Büchern, darunter vier Titel von Ulrich Hinse: seine beiden Pinnow-Krimis "Die Petermännchenpuppe" und "Falsches Spiel" sowie seine "Schweriner Mordgeschichten".

Zum Messeprogramm des kleinen Mecklenburger Verlages gehören außerdem zwei Autoren-Lesungen und die Präsentation von zwei Softwareprogrammen für die Produktion von eigenen E-Books und für die Honorarabrechnung. So wird Isabel Leyla Erdem ihren spannenden Polit-Krimi "Hasta Siempre Bruder" vorstellen. Hardy Manthey liest aus "Vom 22. Jahrhundert zurück ins antike Karthago", dem ersten von insgesamt 15 Teilen seiner beliebten Scince-Fiction-Reihe "Die Zeitreisende". Vier davon sind seit der letzten Buchmesse 2014 erschienen. Zudem kamen die ersten drei Teile der "Zeitreisenden" in diesem Jahr als stark überarbeitete Neuauflage heraus.

Unter dem Titel "Verlagsprofi verrät sein Knowhow" präsentiert Gisela Pekrul in Leipzig zwei Programme, mit denen sie sich ihre Arbeit selbst wesentlich erleichtert als Anregung zum Ansehen und natürlich auch zum Kaufen. Das eine ist ein sehr einfach zu handhabendes Konvertierungsprogramm aus Word in alle E- Book-Formate, mit dem auch Autoren ihr eigenes E-Book erstellen können. Das andere ist ein Programm zur Honorarabrechnung. Beide Programme wurden nach Pekruls Hinweisen von der Schweriner Firma Luniapps entwickelt.

Die vor nunmehr 20 Jahren von Gisela und Sören Pekrul gegründete EDITION digital hat sich seit 2011 verstärkt dem E-Book verschrieben. Wie Verlagschefin Gisela Pekrul erläuterte, bestehe der Vorteil der E-Books vor allem darin, dass man immer ausreichend Lektüre bei sich habe, die Schrift vergrößern und sich mit manchen Geräten die Bücher sogar vorlesen lassen könne. Außerdem seien digitale Bücher oft preiswerter als gedruckte. Als sein erstes digitales Erzeugnis hatte der Verlag 1994 die CD-ROM "Mecklenburg-Vorpommern digital" herausgebracht. Als erstes tatsächliches E-Book erschien zur Leipziger Buchmesse 2011 "Schloss Karnitten" von Manfred Kubowsky. Heute umfasst das E-Book-Programm rund 620Titel (Stand März 2015) von 100 DDR-Autoren, wie Wolfgang Held, Klaus Möckel, Wolfgang Schreyer und Erik Neutsch sowie den Sience-Fiction-Autoren Carlos Rasch und Karsten Kruschel. Nachzulesen ist das Gesamtprogramm unter www.ddrautoren.de. Jährlich erscheinen rund 200 E-Books neu, so als Nächstes mehrere Bücher von Herbert Otto, der am 15. März dieses Jahres 90 Jahre alt geworden wäre. Dazu gehört auch sein 1986 unter anderen mit Katrin Sass und Marie Gruber verfilmter erotischer Gesellschaftsroman "Der Traum vom Elch".

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19.02.2015:
Ein ziemlich perfekter Mord oder der Teufel ist ein Eichhörnchen

EDITION digital veröffentlich zwei neue Bücher von Ulrich Hinse

GODERN bei Schwerin Gleich mit zwei neuen, allerdings im Sujet sehr unterschiedlichen Büchern von Ulrich Hinse wartet in dieser Woche die EDITION digital aus Godern bei Schwerin auf. So geht es zum einen um "Schweriner Mordgeschichten" und zum anderen um eine geradezu unglaubliche Geschichte aus der Zeit des Kalten Krieges. Hauptfigur der "Schweriner Mordgeschichten" ist wieder der Erste Kriminalhauptkommissar Raschke, ein in der Landeshauptstadt bekannter Mann, der in der Kriminalpolizeiinspektion seit Jahren das Dezernat Leib und Leben leitet, besser bekannt als Morddezernat. In den zwölf Kriminalerzählungen bekommt es der Ermittler, von dem wir wieder keinen Vornamen erfahren, unter anderem mit einem überraschend aufgeklärten Mädchenmord, mit einem direkt ins Gefängnis führenden Weihnachtsgeschenk, mit einem Blitzer-Foto und mit einem ziemlich perfekten Mord in einem Autohaus, aber auch mit einem Mord am Schreibtisch, mit dem schrecklichen Geheimnis des Pinnower Modderteiches und mit "toten Augen" zu tun. Große gesellschaftspolitische Fragen stellt die Erzählung "Schweriner Kapuziner". Und selbst während einer Türkeireise kommt Kriminalkommissar Raschke nicht aus der Übung.

Auf wahren Begebenheiten Ende der 1970er, Anfang der 1980er Jahre beruht der Roman "Der Glatteisagent". Hintergrund der deutsch-deutschen Spionagegeschichte sind für das DDR-Ministerium für Staatssicherheit wichtige Informationen über die Wiederaufarbeitung von Kernbrennstoffen am Forschungsreaktor Karlsruhe. Die DDR fürchtete, dass die Bundesrepublik eine Atombombe bauen könnte. Und mitten drin war damals ein Mann namens Reiner Paul Fülle, der seinen Jägern vom BKA allerdings im Sichtschutz einer Straßenbahn entwischt. Später gelangt er auf eine höchst merkwürdige und unbequeme Weise in die DDR, in der er aber nicht für immer bleibt. Und der Leser versteht, warum der Teufel ein Eichhörnchen ist.

Autor Ulrich Hinse, 1947 in Münster/Westfalen geboren, kann selbst auf eine lange Berufserfahrung als Kriminalbeamter unter anderem im Bundeskriminalamt, wo er den DDR-Kundschafter und -agenten Fülle verhörte, und im Landeskriminalamt Mecklenburg-Vorpommern zurückblicken. Zudem hatte er in MV den Staatsschutz aufgebaut. 2007 pensioniert, verarbeitet er seine kriminalistischen Erfahrungen auf seine eigene Weise - als schon mehrfach ausgezeichneter Krimi-Autor. Auf große Leser-Resonanz stößt außerdem sein historischer Roman "Das Gold der Templer" - ein Besteller des Verlages. Alle Hinse-Bücher können als E- Books unter www.ddrautoren.de, bei Weltbild, Apple, Google und Amazon erworben werden, die seit 2014 erschienenen Titel auch als gedruckte Bücher.

Die vor nunmehr 20 Jahren von Gisela und Sören Pekrul gegründete EDITION digital hat sich seit 2011 verstärkt dem E-Book verschrieben. Wie Verlagschefin Gisela Pekrul erläuterte, bestehe der Vorteil der E- Books vor allem darin, dass man immer ausreichend Lektüre bei sich habe, die Schrift vergrößern und sich mit manchen Geräten die Bücher sogar vorlesen lassen könne. Außerdem seien digitale Bücher oft preiswerter als gedruckte. Als sein erstes digitales Erzeugnis hatte der Verlag 1994 die CD-ROM "Mecklenburg-Vorpommern digital" herausgebracht. Als erstes tatsächliches E-Book erschien zur Leipziger Buchmesse 2011 "Schloss Karnitten" von Manfred Kubowsky. Heute umfasst das E-Book-Programm mehr als 600 Titel (Stand Februar 2015) von 100 DDR-Autoren, wie Wolfgang Held, Klaus Möckel, Wolfgang Schreyer und Erik Neutsch sowie den Sience-Fiction-Autoren Carlos Rasch, Alexander Kröger und Karsten Kruschel. Nachzulesen ist das Gesamtprogramm unter www.ddrautoren.de. Jährlich erscheinen rund 200 E-Books neu, so als Nächstes alle Bücher von Herbert Otto, der am 15. März dieses Jahres 90 Jahre alt geworden wäre. Dazu gehört auch sein 1986 unter anderen mit Katrin Sass und Marie Gruber verfilmter erotischer Gesellschaftsroman "Der Traum vom Elch".

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05.02.2015:
Ostfriesland und das Meer: Gedichte und Aquarelle

Unveröffentlichte Lyrik von Uwe Berger bei EDITION digital

GODERN bei Schwerin "Ein Schiff fährt über Land" - der aus Anlass des ersten Todestages von Uwe Berger am 16. Februar von der EDITION digital aus Godern bei Schwerin veröffentlichte Lyrikband ist ein ganz besonders Stück Zeit- und Familiengeschichte. Nach Bergers Tod entdeckte seine Frau das seit 25 Jahren auf einen Verlag wartende Manuskript wieder, in dem der Dichter in vielen Versen seine ostfriesische Heimat und das geliebte Meer besungen hatte. Auch aus Liebe zu seiner Heimat hatte Bergers älterer Bruder Peter unzählige Aquarelle gemalt. Die Brüder Uwe und Peter Berger hatten einen Teil ihrer Kindheit gemeinsam in Ostfriesland verlebt. Während Peter Berger sein ganzes Leben in diesem Landstrich im Westen blieb, lebte Uwe Berger in Ost-Berlin. Das verhinderte jahrelang persönliche Kontakte zwischen den beiden Brüdern. Erst mit der Wiedervereinigung waren wieder engere Beziehungen möglich. So besuchten die Brüder 1990 gemeinsam Emden und andere Orte ihrer Kindheit. Daraus entstand noch im selben Jahr das Projekt einer gemeinsamen Publikation über Ostfriesland und das Meer. 25 Jahre später kommt es jetzt mit der Unterstützung der Tochter von Peter Berger zur Veröffentlichung - ein poetisches Dokument der politischen und persönlichen Wiedervereinigung. Zeitgleich mit dieser Neuerscheinung bringt EDITION digital unter dem Titel "Das Gespräch der Delfine und anderer Tiere" einen Band mit Sinngedichten von Uwe Berger heraus. Beide E-Books sind ab sofort unter www.ddrautoren.de, bei Weltbild, Google, Apple und Amazon zu haben.

Uwe Berger wurde am 29. September 1928 in Eschwege geboren. Seine Jugend verlebte er in Emden und Augsburg. Mit 15 Jahren war er Flakhelfer bei Berlin. Anfang 1945 meldete er sich, um nicht zur Waffen-SS gezogen zu werden, freiwillig zur Kriegsmarine. Bei Kriegsende war er Marineoffiziersanwärter in Dänemark. Nach seiner Heimkehr schrieb er erste Gedichte und Prosaversuche, studierte an der Berliner Humboldt-Universität Germanistik und Kunstwissenschaft und arbeitete danach im Verlag Volk und Wissen und im Aufbau-Verlag. Seit 1955 war Uwe Berger freiberuflich tätig.

Sein Bruder Peter Berger wurde am 14. Dezember 1921 in Flensburg geboren. Nach Kindheit und Jugend in Emden, Eschwege und Augsburg legte er in Augsburg das Abitur ab und ging gleich zu Kriegsbeginn zur Marine, die er zum Ende des Krieges als Oberleutnant verließ. 1944 hatte er eine Wilhelmshavenerin geheiratet und wohnte von 1958 bis 2001 in Wilhelmshaven. Bis zu seinem Tode 2004 lebte er mit seiner Frau in Oldenburg. Peter Berger war als Geschäftsführer tätig und malte in seiner Freizeit.

Die vor nunmehr 20 Jahren von Gisela und Sören Pekrul gegründete EDITION digital hat sich seit 2011 verstärkt dem E-Book verschrieben. Wie Verlagschefin Gisela Pekrul erläuterte, bestehe der Vorteil der E- Books vor allem darin, dass man immer ausreichend Lektüre bei sich habe, die Schrift vergrößern und sich mit manchen Geräten die Bücher sogar vorlesen lassen könne. Außerdem seien digitale Bücher oft preiswerter als gedruckte. Als sein erstes digitales Erzeugnis hatte der Verlag 1994 die CD-ROM "Mecklenburg-Vorpommern digital" herausgebracht. Als erstes tatsächliches E-Book erschien zur Leipziger Buchmesse 2011 "Schloss Karnitten" von Manfred Kubowsky. Heute umfasst das E-Book-Programm mehr als 600 Titel (Stand Februar 2015) von 100 DDR-Autoren, wie Wolfgang Held, Klaus Möckel, Wolfgang Schreyer und Erik Neutsch sowie den Sience-Fiction-Autoren Carlos Rasch und Karsten Kruschel. Von Uwe Berger erschien das gesamte Prosawerk als E-Book. Nachzulesen ist das Gesamtprogramm unter www.ddrautoren.de. Jährlich erscheinen rund 200 E-Books neu, so als Nächstes zwei neue Bücher von Ulrich Hinse: "Schweriner Mordgeschichten" und "Der Glatteisagent - Eine Geschichte aus der Zeit des Kalten Krieges".

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03.02.2015:
Sprung über den Lankower Kamelhöcker

EDITION digital präsentiert Schweriner Motorsportgeschichte

GODERN bei Schwerin Motorsport mitten in Schwerin? Um den Pfaffenteich und sogar darauf? Ja, das alles hat es in der früheren Bezirks- und heutigen Landeshauptstadt gegeben. Mit viel Akribie und Begeisterung erinnert Wolfgang Reuter in seinem jetzt von der EDITION digital sowohl als Printausgabe wie auch als E-Boock herausgegeben Buch "Motorsportstadt Schwerin - zu Wasser und zu Lande" an dieses spannende Kapitel der Stadtgeschichte. Auf 134 Seiten und mit vielen historischen Fotos und Plakaten schlägt der Verfasser den Bogen vom ersten Motorrad- und Kleinstwagenrennen "Rund um den Pfaffenteich" am 24. August 1951 über den einzigen Dreieckskurs der DDR im Schlosspark am 10. Juni 1956 und die internationalen Motorboot-Regatten auf dem Ziegel-Innensee um den "Petermänken-Preis", die leider nur zwischen 1953 und 1968 stattfanden, bis zu der "wilden verwegenen Jagd" in den Lankower Bergen. Das waren zwischen 1956 und 1975 die legendären Moto-Cross-Veranstaltungen mit dem berühmt-berüchtigten "Kamelhöcker". Die eigentliche Wiege dieser Sportart hatte allerdings laut Wolfgang Reuter 1955 mit zwei Rennen in Wismar gestanden. Ein abschließendes Kapitel ist außerdem dem Thema Auto-Cross gewidmet.

Neben vielen Ergebnisübersichten erfährt der motorsportinteressierte Leser auch viele Details wie etwa zum überraschenden Erfolg des Warnemünder Lizenzfahrers Albert Lässig bei den Rennwagen bis 750 ccm im Sommer 1951: "Zwar lag er lange aussichtslos zurück, doch eine Runde vor Schluss profitierte er vom Pech des bis dahin souverän führenden Eugen Müller, denn der Mann aus dem anhaltinischen Güsten verlor kurz vor dem Ziel ein Rad." Diese sportliche Premiere, zu der auch zwei Läufe der Motorboote auf dem Pfaffenteich gehörten, hatte damals übrigens sage und schreibe 50.000 Zuschauer angezogen. Komplettiert wird der historische Rückblick durch Übersichten zu den DDR-Meistern im Motorboot-Rennsport zwischen 1951 und 1990, zu den Titelträgern im Motor-Cross zwischen 1956 und 1990, wozu auch die Schweriner Dieter Laumann (1958) sowie Jürgen und Günter Koch (1960) gehörten, und im Auto-Cross von 1976 bis 1989, darunter der Schweriner Helmut Wiesner (1979).

Autor Wolfgang Reuter wurde 1944 in Schwerin geboren und lebt heute in Rostock. Bereits vor Jahren hatte sich der Journalist auf die Spuren der legendären Motorsportveranstaltungen begeben. Schon in seiner Jugend hatte Reuter Kontakt zur Szene und begeisterte sich früh für den Motorrennsport. In jahrelanger akribischer Recherche hat er eine Fülle von Fakten, Hintergründen und Geschichten über diese Glanzzeit der Motorsportstadt Schwerin zusammengetragen.

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22.01.2015:
Wolkenberge tragen nicht oder die Liebe der Simone D.

EDITION digital veröffentlicht alle DDR-Titel von Dorothea Iser

GODERN bei Schwerin Mit fünf wollte sie fliegen lernen, mit zwölf nach Alaska auswandern, mit sechzehn kam sie in den Jugendwerkhof - Simone Dieskau, die Heldin der erstmals 1979 erschienenen Erzählung "Wolkenberge tragen nicht" von Dorothea Iser. Jetzt ist sie neunzehn und versucht, sich im Leben und in der Liebe zu Jan, der drei Jahre bei der Armee ist, zurechtzufinden - ohne das Träumen aufzugeben. An dem Tag, an dem sie Geburtstag hat, erzählt Simone sich und dem Leser über ihre Erfahrungen im Jugendwerkhof und über ihre Erlebnisse in ihrem Dorf, das sie poetisch Wolkenberg nennt: 500 Einwohner, darunter ein alter Mann, der immer noch das Glück und die Frauen sucht. Und dann bekommt sie pünktlich um 15 Uhr auch noch den Geburtstagsbrief von Jan, auf den sie so gewartet hat. Allerdings hat sie ihn erstmal verschlafen, weil sie am Tage etwas gefeiert und getrunken hat. Werden Jan und Simone ihr Glückfinden? Neben "Wolkenberge tragen nicht" hat der kleine Verlag EDITION digital aus Godern bei Schwerin jetzt noch drei weitere Bücher von Dorothea Iser als E-Books neu herausgebracht: die 1985 und 1991 im Verlag Neues Leben Berlin veröffentlichten Erzählungen "Neuzugang" und "Besuchszeit" sowie den bereits 1983 erschienenen Roman "Lea - ein Leben im Sperrgebiet". Zu DDR-Zeiten hieß das Buch allerdings schlicht "Lea", die aufschlussreiche Ergänzung wurde erst jetzt hinzugefügt. Die vier E- Books sind unter www.ddrautoren.de, bei Weltbild, Apple, Google und Amazon zu haben.

Dorothea Iser wurde 1946 in Elbingerode/ Harz geboren und wuchs in den Harzdörfern Sophienhof und Rothesütte auf. Nach dem Abitur absolvierte sie in Weimar ein Pädagogik-Studium, welches sie 1967 mit dem Examen abschloss. Anschließend arbeitete sie als Erzieherin im Jugendwerkhof für sozial Gefährdete in Burg. Erste Schreibversuche unternahm Iser in einem von Heinz Kruschel geleiteten Zirkel schreibender Arbeiter und absolvierte von 1975 bis 1978 ein Fernstudium am Literaturinstitut in Leipzig. Seit 1980 ist sie freiberuflich tätig. 1990 hatte sie den Friedrich-Bödecker-Kreis in Sachsen-Anhalt e.V. gegründet und war seitdem dessen Geschäftsführerin, seit 2000 ist sie dessen Vorsitzende. Heute wohnt die Schriftstellerin, die neben Prosatexten und Romanen hauptsächlich kurze, prägnante und häufig mit Fotografien verbundene Gedichte schreibt, in Niegripp bei Burg. Dort hat sie 2003 den Dorise-Verlag gegründet, dessen Sitz 2010 nach Erfurt-Kerspleben verlegt wurde. In Burg geblieben ist das von ihr geleitete Lektorat des Verlages. Dorothea Iser gehört dem PEN-Zentrum Deutschland und der 1924 in Bremen gegründeten Europäischen Autorenvereinigung "Die KOGGE" an.

Die vor nunmehr 20 Jahren von Gisela und Sören Pekrul gegründete EDITION digital hat sich seit 2011 verstärkt dem E-Book verschrieben. Wie Verlagschefin Gisela Pekrul erläuterte, bestehe der Vorteil der E-Books vor allem darin, dass man immer ausreichend Lektüre bei sich habe, die Schrift vergrößern und sich mit manchen Geräten die Bücher sogar vorlesen lassen könne. Außerdem seien digitale Bücher oft preiswerter als gedruckte. Als sein erstes digitales Erzeugnis hatte der Verlag 1994 die CD-ROM "Mecklenburg-Vorpommern digital" herausgebracht. Als erstes tatsächliches E-Book erschien zur Leipziger Buchmesse 2011 "Schloss Karnitten" von Manfred Kubowsky. Heute umfasst das E-Book-Programm mehr als 600 Titel (Stand Januar 2015) von 100 DDR-Autoren, wie Wolfgang Held, Klaus Möckel, Wolfgang Schreyer und Erik Neutsch sowie den Sience-Fiction-Autoren Carlos Rasch und Karsten Kruschel. Nachzulesen ist das Gesamtprogramm unter www.ddrautoren.de. Jährlich erscheinen rund 200 E-Books neu, so als Nächstes aus Anlass des ersten Todestages von Uwe Berger am 16. Februar 2015 sein bisher unveröffentlichter Gedichtband "Ein Schiff fährt über Land" mit Illustrationen seines 2004 verstorbenen Bruders Peter Berger.

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08.01.2015:
Andy, der Chef der Familie, und andere Abenteuer

EDITION digital startet mit Schumacher-Paket ins neue Jahr

GODERN bei Schwerin Mit einem dicken Bücherpaket des brandenburgischen Autoren-Duos Hildegard und Siegfried Schumacher startet die EDITION ins neue Jahr. Aus der großen Auswahl hat der kleine Verlag aus Godern bei Schwerin insgesamt 16 Titel aus den Jahren 1965 bis 1993 für eine Neuveröffentlichung als E-Books ausgewählt - von "Ramme sucht Beweise" über "Der Zauberlöwe" und "Die Sommerinsel" bis zu "Susis sechs Männer", "Laternentraum" und "Wie Daniel Dornröschen wachküsst". Zur Auswahl - alle Titel sind ab sofort unter www.ddrautoren.de, bei Weltbild, Apple, Google und Amazon als E-Books zu haben - gehören auch zwei der bekanntesten und beliebtesten Bücher des Schriftsteller-Ehepaars: der 1975 im Kinderbuchverlag erschienene Titel "Andy, Chef der Familie" und der fünf Jahre später im selben Verlag erschienene und 1986 mit Kurt Böwe und Dagmar Manzel verfilmte Titel "Der Junge mit dem großen schwarzen Hund" - beide auf ihre eigene Weise abenteuerlich. So notiert sich der noch nicht einmal zehnjährige Andy knapp 150 Hinweise, als seine Mutter für ein halbes Jahr zum Studium nach Moskau geht. Schließlich soll er während dieser Zeit der Chef der Familie sein, wozu noch seine zweijährige Schwester Anke und der viel beschäftigte Kreisschulrat-Vater gehören. Und neben Krippe, Wohnung und Wäsche sind auch noch Schule und Fußballtraining zu managen. Wird Andy das alles schaffen? Als Ulf dem großen schwarzen Hund begegnet, schließt er ihn sofort in sein Herz, nennt ihn "Nepomuk" und will ihn natürlich behalten. Aber in einer Neubauwohnung ist das nicht möglich. Letzte Rettung scheint die Flucht. Aber wer kann helfen? Oscar vielleicht, der kauzige gutmütige Alte, der in einer Laube vor der Stadt wohnt?

Hildegard Schumacher wurde am 10. September 1925 in Eberswalde geboren, wäre also im Herbst 90 Jahre geworden. Sie besuchte die Lehrerbildungsanstalt und arbeitete seit 1964 als Lehrerin. Bereits 1947 hatte sie Siegfried Schumacher geheiratet. Ihr Mann wurde am 9. August 1926 in Oderberg/M. geboren, wo er auch die ersten vier Grundschulklassen besuchte. 1937 waren seine Eltern nach Bad Freienwalde gezogen, wo er das Gymnasium mit dem Notabitur abschloss. 1943 wurde er zur Marine einberufen. Nach Krieg und Kriegsgefangenschaft wurde er Neulehrer. Beide studierten am Institut für Literatur "Johannes R. Becher" in Leipzig und lebten seit 1962 als freischaffende Künstler in Bad Freienwalde. Gemeinsam schrieben sie zahlreiche Kinder- und Jugendbücher, die eine Gesamtauflage von rund 1,6 Millionen Exemplaren erreichten. Hildegard Schumacher starb am 27. April 2003 im Alter von 77 Jahren. Beide wurden mit dem Alex-Wedding-Preis, mit dem Kleist-Preis der Stadt Frankfurt/Oder und mit dem Kunstpreis der FDJ ausgezeichnet. Siegfried Schumacher ist Ehrenbürger der Stadt Bad Freienwalde.

Die vor nunmehr 20 Jahren von Gisela und Sören Pekrul gegründete EDITION digital hat sich seit 2011 verstärkt dem E-Book verschrieben. Wie Verlagschefin Gisela Pekrul erläuterte, bestehe der Vorteil der E- Books vor allem darin, dass man immer ausreichend Lektüre bei sich habe, die Schrift vergrößern und sich mit manchen Geräten die Bücher sogar vorlesen lassen könne. Außerdem seien digitale Bücher oft preiswerter als gedruckte. Als sein erstes digitales Erzeugnis hatte der Verlag 1994 die CD-ROM "Mecklenburg-Vorpommern digital" herausgebracht. Als erstes tatsächliches E-Book erschien zur Leipziger Buchmesse 2011 "Schloss Karnitten" von Manfred Kubowsky. Heute umfasst das E-Book-Programm 597 Titel (Stand Januar 2015) von 100 DDR-Autoren, wie Wolfgang Held, Klaus Möckel, Wolfgang Schreyer und Erik Neutsch sowie den Sience-Fiction-Autoren Carlos Rasch und Karsten Kruschel. Nachzulesen ist das Gesamtprogramm unter www.ddrautoren.de. Jährlich erscheinen rund 200 E-Books neu, so als Nächstes vier E- Books der 1946 in Elbingerode im Harz geborenen Schriftstellerin Dorothea Iser, darunter der Band "Neuzugang" über Konflikte in einem DDR-Jugendwerkhof.

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18.12.2014:
Glück mit Rollstuhl oder keine Reise nach Sibirien

EDITION digital verlegt alle DDR-Bücher von Siegfried Maaß

GODERN bei Schwerin Da ist Reginald Tischmeier, genannt Reggi, junger Lehrer für Deutsch und Sport, der nach einem schweren Verkehrsunfall an den Rollstuhl gefesselt ist, seine Freundin Gabi verliert und einen neuen, jedoch eher ungeliebten Beruf erlernen muss - Uhrmacher. Zwei Jahre verbringt Reggi, die Hauptfigur des wohl bekanntesten Romans von Siegfried Maaß, in der "Burg", einem Rehabilitationszentrum, wo man ihm den Weg in ein neues Leben ebnen will. Aber Reggi, der früher einmal eine Reise nach Sibirien unternehmen wollte, will weder Mitleid noch Kontakte zu anderen Menschen und schon gar nicht zu Frauen. Eine seltsame Sperre hindert ihn daran. Dann kommt er zurück in seine Heimatstadt, wo er während seiner Arbeit als Uhrmacher im Dienstleistungskombinat einer jungen Kollegin begegnet, die sich trotz seiner Behinderung für den "Krüppel" - so seine Selbstbezeichnung - zu interessieren scheint. Ob es Karen Bernot, dreiundzwanzig und ohne jegliche Bindung, gelingen wird, seine Antennen wieder auf Empfang zu stellen? Und wird Reggi eines Tages doch wieder als Lehrer arbeiten und allen Widrigkeiten zum Trotz nach Sibirien reisen? In seinem zuerst 1984 im Verlag Neues Berlin veröffentlichten Roman setzte sich der Autor als einer der ersten DDR-Schrifsteller mit den Alltags-Schwierigkeiten von Menschen mit Behinderungen auseinander und sparte auch sensible Themen wie Sexualität und Suizidgefahr nicht aus. Die berührende Lebens- und Liebesgeschichte "Keine Flügel für Reggi" ist so wie weitere sechs Bücher von Siegfried Maaß ab sofort unter www.ddrautoren.de, bei Thalia, Apple, Google und Amazon als E-Books zu haben. Dazu gehören die Titel "Lindenstraße 28" und "Abschied von der Lindenstraße", Lebensgeschichten junger Leute aus den achtziger Jahren des vorigen Jahrhunderts in der ostdeutschen Provinz, und "Adolfchen und der doofe Arm", eine teilweise satirisch überzeichnete Auseinandersetzung mit den Schwierigkeiten eines am 20. April 1935 - Hitlers 46. Geburtstag - in einer mitteldeutschen Kleinstadt geborenen Jungen, der wegen einer Behinderung seinen rechten Arm nicht zum "Deutschen Gruß" erheben kann. Ein Umstand, der ihm Spott und Verachtung einbringt. Dennoch behauptet sich das "Adolfchen".

Siegfried Maaß wurde am 6. Oktober 1936 in Magdeburg geboren, wuchs jedoch in Staßfurt auf, wo er auch die Schule besuchte und eine Lehre absolvierte. Nach einem Fachschulstudium in Halle war er als Vermessungstechniker im Bergbau und im Katasterwesen tätig. Zwischen 1960 und 1964 studierte er am Literaturinstitut Leipzig und arbeitete danach als Schauspieldramaturg am Salzlandtheater in Staßfurt. Seit 1971 ist Siegfried Maaß Freier Schriftsteller und veröffentlichte 25 Bücher.

Die vor nunmehr 20 Jahren von Gisela und Sören Pekrul gegründete EDITION digital hat sich seit 2011 verstärkt dem E-Book verschrieben. Wie Verlagschefin Gisela Pekrul erläuterte, bestehe der Vorteil der E- Books vor allem darin, dass man immer ausreichend Lektüre bei sich habe, die Schrift vergrößern und sich mit manchen Geräten die Bücher sogar vorlesen lassen könne. Außerdem seien digitale Bücher oft preiswerter als gedruckte. Als sein erstes digitales Erzeugnis hatte der Verlag 1994 die CD-ROM "Mecklenburg-Vorpommern digital" herausgebracht. Als erstes tatsächliches E-Book legte EDITION digital zur Leipziger Buchmesse 2011 "Schloss Karnitten" von Manfred Kubowsky vor. Insgesamt umfasst das E-Book-Programm inzwischen mehr als 550 Titel (Stand Dezember 2014) von 100 DDR-Autoren, wie Wolfgang Held, Klaus Möckel, Wolfgang Schreyer und Erik Neutsch sowie den Sience-Fiction-Autoren Carlos Rasch und Karsten Kruschel. Nachzulesen ist das Gesamtprogramm unter www.ddrautoren.de. Jährlich erscheinen rund 200 E-Books neu, so als Nächstes Anfang des neuen Jahres mehr als ein Dutzend Bücher von Hildegard Schumacher, die am 10. Januar 90 Jahre alt geworden wäre.

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27.11.2014:
Spannend, vielseitig und weltläufig

EDITION digital verlegt 23 Bücher von Dietmar Beetz

GODERN bei Schwerin Spannend, vielseitig und weltläufig - mit diesen Prädikaten lassen sich die Bücher des Erfurter Schriftstellers Dietmar Beetz beschreiben. 23 davon bringt EDITION digital aus Godern bei Schwerin zu seinem 75. Geburtstag als E-Books neu heraus - darunter einige seiner nach der Wende erschienenen Titel. Zur Auswahl gehören die bereits 1971 veröffentlichte Erzählung "Arzt im Atlantik" und die vier Jahre spätere geschriebene Reportage "Visite in Guiné-Bissau", nacherzählte afrikanische Märchen wie "Der Schakal im Feigenbaum" (1977) und "Der fliegende Löwe" (1986), aber auch spannende Romane wie "Späher der Witbooi-Krieger" (1978), "Weißer Tod am Chabanec" (1979), "Oberhäuptling der Herero" (1983), "Labyrinth im Kaoka-Veld (1984), "Attentat in Rutoma" (1987) und "Flucht vom Waterberg" (1989) sowie die Kinderbücher "Malam von der Insel" (1981), Blinder Passagier für Bombay (1974), Familien-Theater (1984) und "Rabenvater Schmidt" (1987).

Aus dem umfamgreichen Nachwende-Schaffen des Autors veröffentlicht EDITION digital fünf Bücher: das Kinderbuch "Rhinos Reise" über die fast märchenhafte Rettung eines jungen Nashorns, dessen Mutter erschossen worden war, den Kriminalroman "Rhön-Flirt", weitere afrikanische Märchen unter dem Titel "Tamba und seine Tiere", die Kranken-, Familien- und Zeitgeschichte "Anton G." sowie die autobiografischen Splitter "Kaleidoskop in b", denn sein Leben war zwar weder heil noch glatt, dafür aber bunt und schön, kaleidoskopisch schön - so der Autor. Alle Beetz-Bücher sind ab sofort unter www.ddrautoren.de, bei Weltbild, Apple, Google und Amazon als E-Books zu haben.

Dietmar Beetz wurde am 6. Dezember 1939 in Neustadt am Rennsteig geboren. Nach dem Schulbesuch in Ilmenau studierte er zwischen 1957 und 1963 in Leipzig und Erfurt Medizin und war in den Jahren 1965 und 1966 zunächst als Schiffsarzt und nach einer Weiterbildung zum Facharzt für Dermatologie als Betriebsarzt tätig. Im Jahr 1973 arbeitete Beetz, der noch immer in seinem Beruf tätig ist, zeitweilig in Guinea-Bissau. Weitere Auslandsaufenthalte führten ihn nach Angola, China und Vietnam. Zu seinem Werk gehören wissenschaftliche Publikationen und seit 1971 rund 60 Buchtitel in hoher Gesamtauflage - darunter viele Kriminal- und Abenteuerromane. Vor einiger Zeit hat der Autor, der mit verschiedenen literarischen Preisen ausgezeichnet wurde, einen eigenen Verlag gegründet - die Edition D.B. Dazu gibt der Schriftsteller auf seiner Homepage eine aufschlussreiche Erklärung: "Gegründet wurde die Edition D.B., weil der Autor Beetz es satt hatte, mit seinen Texten hausieren zu gehen - eine Situation, in der sich auch andere Autoren befanden und befinden. Für sie steht diese Publikationsmöglichkeit seitdem offen."

Die vor nunmehr 20 Jahren von Gisela und Sören Pekrul gegründete EDITION digital hat sich seit 2011 verstärkt dem E-Book verschrieben. Wie Verlagschefin Gisela Pekrul erläuterte, bestehe der Vorteil der E-Books vor allem darin, dass man immer ausreichend Lektüre bei sich habe, die Schrift vergrößern und sich mit manchen Geräten die Bücher sogar vorlesen lassen könne. Außerdem seien digitale Bücher oft preiswerter als gedruckte. Als sein erstes digitales Erzeugnis hatte der Verlag 1994 die CD-ROM "Mecklenburg-Vorpommern digital" herausgebracht. Als erstes tatsächliches E-Book legte EDITION digital zur Leipziger Buchmesse 2011 "Schloss Karnitten" von Manfred Kubowsky vor. Insgesamt umfasst das E-Book-Programm inzwischen mehr als 550 Titel (Stand November 2014) von 100 DDR-Autoren, wie Wolfgang Held, Klaus Möckel, Wolfgang Schreyer und Erik Neutsch sowie den Sience-Fiction-Autoren Carlos Rasch und Karsten Kruschel. Nachzulesen ist das Gesamtprogramm unter www.ddrautoren.de. Jährlich erscheinen rund 200 E-Books neu, so als Nächstes mehrere Bücher des sachsen- anhaltinischen Schriftstellers Siegfried Maaß, der 1936 in Magdeburg geboren wurde.

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13.11.2014:
Zahme Vögel singen von der Freiheit, wilde Vögel fliegen

EDITION digital erinnert an Schriftstellerin Maria Seidemann

GODERN bei Schwerin Tame Birds. Zahme Vögel - so soll eine Band heißen, die Abel und sein farbiger Freund Simon an einem Nachmittag gründen. Natürlich sollte es eine HipHop-Band werden, denn Simon dachte sich die Rhymes aus, während Abel fürs Mixen und für die Scratches zuständig war. Der Name ihrer Band leitet sich vom ersten Song ab, den der Asylbewerber Simon schrieb, ehe er zum ersten Mal bei der Jugendgang auftauchte: Tame Birds. Zahme Vögel singen von der Freiheit, wilde Vögel fliegen. Auch und vor allem um den Wunsch nach Freiheit, aber auch um Musik, um Freundschaft und Feindschaft, um Gewalt und Verantwortung geht es in dem vielschichtig und authentisch erzählten Großstadtroman "Big City Rap" von Maria Seidemann - eines von acht Büchern, mit denen die EDITION digital aus Godern bei Schwerin jetzt an die vor vier Jahren gestorbene sehr vielseitige und sehr produktive Potsdamer Autorin, Archivarin und Historikerin erinnert. Neben diesem spannenden Jugendbuch aus dem Jahre 1998 sind ab sofort weitere sieben ihrer Bücher unter www.ddrautoren.de, bei Weltbild, Apple und Amazon als E-Books zu haben. Dazu gehören "Das geschminkte Chamäleon. Ein ironischer Roman aus dem alten Berlin", "Gisbert der Klarsichtige", "Der kleine Zauberer Sim Salabim" und "Der Tag, an dem Sir Henry starb" - ein Band mit Erzählungen über Menschen in der DDR, ihre Wünsche und Träume, Enttäuschungen und Entwicklungen.

Maria Seidemann wurde am 16. Oktober 1944 auf einem Güterbahnhof in Engelsdorf bei Leipzig geboren. Nachdem sie 1964 an der Erweiterten Oberschule Dresden-Süd ihr Abitur abgelegt hatte, absolvierte sie an einer Fachschule in Potsdam eine dreijährige Ausbildung zur Archivarin. Nach deren Abschluss unterrichtete sie an der Potsdamer Fachschule Geschichte. Gleichzeitig studierte sie selbst per Fernstudium ebenfalls Geschichte an der Berliner Humboldt-Universität. Außerdem studierte sie am Leipziger Literaturinstitut und an der Potsdamer Filmhochschule. Ab 1974 lebte sie als freie Schriftstellerin in Potsdam. Als Autorin hatte Maria Seidemann mit Gedichten debütiert, später folgten Erzählungen und Romane aus dem DDR-Alltag. Seit Mitte der 1980er Jahre lag der Schwerpunkt ihres Schaffens beim Kinder- und Jugendbuch. Ihr Werkverzeichnis umfasst über 80 Titel.

2004 hatte die Schriftstellerin einen schweren Verkehrsunfall erlitten. Bei der anschließenden Untersuchung wurde auch Brustkrebs festgestellt. Maria Seidemann starb am 7. September 2010 an den Folgen des Krebsleidens. Für ihre poesievolle, hintergründige Literatur sei die Potsdamerin vielfach geehrt worden, hieß es in einem Zeitungstext zu ihrem Tode, so 1988 mit dem Internationalen Hörspielpreis Terres de Hommes, 1991 mit dem Buxtehuder Bullen und 1998 mit dem Ehm-Welk-Literaturpreis. Ihren letzten, fast vollendeten Roman, "Die Krähenjägerin", hatte ihr Mann Rainer Lindow 2012 zu Ende geschrieben und veröffentlicht.

Die vor nunmehr 20 Jahren von Gisela und Sören Pekrul gegründete EDITION digital hat sich seit 2011 verstärkt dem E-Book verschrieben. Wie Verlagschefin Gisela Pekrul erläuterte, bestehe der Vorteil der E-Books vor allem darin, dass man immer ausreichend Lektüre bei sich habe, die Schrift vergrößern und sich mit manchen Geräten die Bücher sogar vorlesen lassen könne. Außerdem seien digitale Bücher oft preiswerter als gedruckte. Als sein erstes digitales Erzeugnis hatte der Verlag 1994 die CD-ROM "Mecklenburg-Vorpommern digital" herausgebracht. Als erstes tatsächliches E-Book legte EDITION digital zur Leipziger Buchmesse 2011 "Schloss Karnitten" von Manfred Kubowsky vor. Insgesamt umfasst das E-Book-Programm inzwischen mehr als 550 Titel (Stand November 2014) von 100 DDR-Autoren, wie Wolfgang Held, Klaus Möckel, Wolfgang Schreyer und Erik Neutsch sowie den Sience-Fiction-Autoren Carlos Rasch und Karsten Kruschel. Nachzulesen ist das Gesamtprogramm unter www.ddrautoren.de. Jährlich erscheinen rund 200 E-Books neu, so als Nächstes insgesamt 23 Titel des Erfurter Schriftstellers Dietmar Beetz, der in den 1960er Jahren auch als Schiffsarzt unterwegs war.

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06.11.2014:
In Raschkes Revier oder der Ermittler ohne Vornamen

EDITION digital mit Pinnowkrimis bei Schweriner Literaturtagen

GODERN bei Schwerin Wer hätte gedacht, dass es in der Gegend um Pinnow so mörderisch zugeht? Da ist die Frau des Chefs einer kleinen Baufirma nach einem Bootsunfall auf dem Schweriner See nicht mehr auffindbar. Später fehlt von einem Hafenmeister jede Spur. Und dann wird auch noch der Hauptverdächtigte entführt. Wer spielt da ein falsches Spiel? In einem zweiten Fall, den der schon etwas ältere und nicht mehr so sportliche Erste Kriminalhauptkommissar Raschke mit der Schweriner Mordkommission aufzuklären hat, sind es Petermännchenpuppen, die der Serientäter bei seinen Mordopfern zurücklässt - zwischen den Toten scheint es keinen Zusammenhang zu geben. Oder doch? Ausgedacht hat sich diese beiden spannenden "Pinnowkrimis" und natürlich auch den Chefermittler, den er konsequent ohne Vornamen durch die aus der Perspektive von Polizei und Täter erzählte Handlung agieren lässt,

Ulrich Hinse, der sich am Ende der beiden Bücher bei seinen Mitbürgerinnen und Mitbürgern entschuldigt: "Mein Dank gilt allen Einwohnern aus Pinnow, Zietlitz, Basthorst und Schwerin, die mir hoffentlich nicht übelnehmen, dass ich unser Dorf, das Nachbardorf, das Hotel und die Landeshauptstadt zum Schauplatz meiner Bücher machte. Ich kann versichern, dass alle Figuren und Ereignisse meiner Fantasie entsprungen sind." Aber da ist es für eine solche Entschuldigung schon viel zu spät, weil sich die meisten Leser schon festgelesen und über die kriminellen Verwicklungen in und um Pinnow gefreut und vielleicht auch gewundert haben dürften. Und Ulrich Hinse muss es wissen, wohnt er doch seit geraumer Zeit selbst in - Pinnow. Gelegenheit, die beiden Pinnowkrimis und ihren Verfasser näher kennenzulernen, besteht am Sonnabend, dem 15. November, bei einer Veranstaltung der EDITION digital innerhalb der 19. Schweriner Literaturtage im Schleswig-Holstein-Haus. Beginn ist 15 Uhr. Und möglicherweise schaut dann auch EKHK Raschke kurz vorbei. Schließlich wohnt er in Godern und hat es somit nicht weit bis zur Landeshauptstadt.

Autor Ulrich Hinse, 1947 in Münster/Westfalen geboren, hatte 1991 das Bundeskriminalamt verlassen, um den Staatsschutz in Mecklenburg-Vorpommern aufzubauen und zu leiten. Im Gegensatz zu vielen anderen seiner Kollegen, die später wieder weggingen, hielt er durch und wurde in Pinnow bei Schwerin sesshaft. "Ich nahm mir vor zu kämpfen und mir ein ganz dickes Fell zuzulegen. Am besten wie ein Elefant", schrieb er 2002 in seinem ersten, autobiografischen Roman "Wer will schon nach Meck-Pomm?" Inzwischen pensioniert, verarbeitet er seine kriminalistischen Erfahrungen auf seine eigene Weise. Hinse schreibt spannende Krimis und erhielt hierfür mehrere Preise, darunter den Krimipreis der 10. Schweriner Literaturtage. Große Resonanz findet auch sein historischer Roman "Das Gold der Templer".

Die vor nunmehr 20 Jahren von Gisela und Sören Pekrul gegründete EDITION digital hat sich seit 2011 verstärkt dem E-Book verschrieben. Wie Verlagschefin Gisela Pekrul erläuterte, bestehe der Vorteil der E-Books vor allem darin, dass man immer ausreichend Lektüre bei sich habe, die Schrift vergrößern und sich mit manchen Geräten die Bücher sogar vorlesen lassen könne. Außerdem seien digitale Bücher oft preiswerter als gedruckte. Als sein erstes digitales Erzeugnis hatte der Verlag 1994 die CD-ROM "Mecklenburg-Vorpommern digital" herausgebracht. Als erstes tatsächliches E-Book legte EDITION digital zur Leipziger Buchmesse 2011 "Schloss Karnitten" von Manfred Kubowsky vor. Insgesamt umfasst das E-Book-Programm inzwischen mehr als 550 Titel (Stand November 2014) von 100 DDR-Autoren, wie Wolfgang Held, Klaus Möckel, Wolfgang Schreyer und Erik Neutsch sowie den Sience-Fiction-Autoren Carlos Rasch und Karsten Kruschel. Nachzulesen ist das Gesamtprogramm unter www.ddrautoren.de. Jährlich erscheinen rund 200 E-Books neu, so als Nächstes eine Auswahl von Büchern der sehr vielseitigen Potsdamer Schriftstellerin Maria Seidemann, die im September dieses Jahres 70 Jahre alt geworden wäre.

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30.10.2014:
Auf der Suche nach der freundlichen Welt

EDITION digital verlegt 28 Titel von Heinz Kruschel als E-Books

GODERN bei Schwerin "Gesucht wird die freundliche Welt" - dieser 1976 im Mitteldeutschen Verlag Halle veröffentlichte Roman dürfte auch noch heute zu den bekanntesten Büchern von Heinz Kruschel gehören. Darin hatte der vor drei Jahren verstorbene Magdeburger Schriftsteller zum ersten Mal in der Geschichte der DDR-Literatur den Umgang mit straffällig gewordenen Jugendlichen thematisiert: Sabine Wulff reißt von zu Hause aus und lebt mit Jimmy zusammen, der sie zum Zigarettendiebstahl verleitet. Dafür muss sie in den Jugendwerkhof. Nach ihrer Entlassung möchte sie ein neues Leben beginnen, nimmt sich ein möbliertes Zimmer und beginnt in einer Schuhfabrik zu arbeiten. Der NeubegStainn ist jedoch nicht so einfach, da ihre Kolleginnen auf die vom Jugendwerkhof ablehnend und misstrauisch reagieren. Doch Sabine hat einen starken Willen. Aber sie sehnt sich auch nach Liebe, nach wirklicher Liebe. Zur großen Popularität des ebenso streitbaren wie menschenfreundlichen Buches trug nicht zuletzt seine bereits 1978 unter dem Titel "Sabine Wulff" erfolgte DEFA-Verfilmung durch Erwin Stranka (Drehbuch und Regie) bei. Die Hauptrolle spielte damals spielte Karin Düwel. "Sabine Wulff. Auf der Suche nach der freundlichen Welt" ist ebenso wie weitere 27 Bücher von Kruschel, darunter der vielfach aufgelegte Roman "Das Mädchen Ann und der Soldat" sowie die zu DDR-Zeiten nur unter großen Schwierigkeiten veröffentlichten Titel "Der Mann mit den vielen Namen" und "Leben. Nicht allein", aber auch 5 "Nachwendebücher" ab sofort unter www.ddrautoren.de, bei Weltbild, Apple und Amazon als E-Books zu haben.

Heinz Kruschel wurde am 8. Oktober 1929, also vor nunmehr 85 Jahren, in Leopoldshall geboren - heute ein Großstadtteil von Staßfurt im Salzlandkreis in Sachsen-Anhalt. 1949/50 studierte er am Lehrerbildungsinstitut in Staßfurt. Anschließend wirkte er von 1950 bis 1952 als Lehrer in Sandersdorf, von 1952 bis 1955 in Magdeburg und von 1955 bis 1958 in Egeln. Nach einem berufsbegleitenden Fernstudium der Germanistik war der Autor zunächst Direktor einer Erweiterten Oberschule in Havelberg und danach ab 1961 Journalist und Kulturredakteur bei der Tageszeitung "Volksstimme" in Magdeburg. Ab 1963 lebte er als freier Schriftsteller in Magdeburg, bereiste im Auftrag von Illustrierten wie der "Für dich" Ungarn und Bulgarien, Usbekistan und Kuba. Sein literarisches Schaffen begann er mit dem Schreiben von teils unter dem Pseudonym Heinz Engelke veröffentlichten feuilletonistischen Beiträgen und Reportagen. Sein Werk umfasst sowohl zahlreiche Erzählungen als auch Romane für Kinder und Erwachsene. Heinz Kruschel starb nach langer Krankheit am 13. Dezember 2011 in Magdeburg. In ihm hätten "sich ein freundlicher Geist und ein kritisches Wesen" vereint, hieß es in einer einfühlsamen Würdigung seines Lebens und Schreibens in der "Volksstimme", seiner Zeitung.

Die vor nunmehr 20 Jahren von Gisela und Sören Pekrul gegründete EDITION digital hat sich seit 2011 verstärkt dem E-Book verschrieben. Wie Verlagschefin Gisela Pekrul erläuterte, bestehe der Vorteil der E- Books vor allem darin, dass man immer ausreichend Lektüre bei sich habe, die Schrift vergrößern und sich mit manchen Geräten die Bücher sogar vorlesen lassen könne. Außerdem seien digitale Bücher oft preiswerter als gedruckte. Als sein erstes digitales Erzeugnis hatte der Verlag 1994 die CD-ROM "Mecklenburg-Vorpommern digital" herausgebracht. Als erstes tatsächliches E-Book legte EDITION digital zur Leipziger Buchmesse 2011 "Schloss Karnitten" von Manfred Kubowsky vor. Insgesamt umfasst das E-Book-Programm inzwischen 550 Titel (Stand Oktober 2014) von 100 DDR-Autoren, wie Wolfgang Held, Klaus Möckel, Wolfgang Schreyer und Erik Neutsch sowie den Sience-Fiction-Autoren Carlos Rasch und Karsten Kruschel - dem Sohn von Heinz Kruschel. Nachzulesen ist das Gesamtprogramm unter www.ddrautoren.de. Jährlich erscheinen rund 200 E-Books neu, so als Nächstes eine Auswahl von Büchern der sehr vielseitigen Potsdamer Schriftstellerin Maria Seidemann, die im September dieses Jahres 70 Jahre alt geworden wäre.

Kontakt: EDITION digital – Tel: 03860 505788 – Fax: 03860 505789 - verlag@edition-digital.com
Godern - Alte Dorfstraße 2b – 19065 Pinnow – www.ddrautoren.de

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17.10.2014:
Liebe und andere Geschichten aus dem Alltag

EDITION digital gratuliert Schweriner Autorin Jutta Schlott

GODERN bei Schwerin Eben noch posierte der junge Mann in der Uniform eines Lützower Jägers für die Fotografen und den Kameramann des Stadtfernsehens. Plötzlich ruft ihn die Frau, beide rennen aufeinander los und fallen sich glücklich in die Arme. Ein weiteres, ebenso unverhofftes wie dankbares Motiv für die Fotografen. So beginnt eine der Erzählungen aus dem Band "Das Liebespaar vom Körnerplatz" der Schweriner Schriftstellerin Jutta Schlott, die am 21. Oktober ihren 70. Geburtstag feiern kann. In dem Buch erzählt sie Alltagsgeschichten von den neunziger Jahren bis in die Gegenwart, die oft eine überraschende Wendung nehmen. Die EDITION digital aus Godern bei Schwerin gratuliert Jutta Schlott jedoch nicht nur mit einem, sondern gleich mit allen zehn Büchern als E-Books zum Geburtstag. Sie sind allesamt ab sofort unter www.ddrautoren.de, bei Weltbild, Apple, Google und Amazon zu haben. Neben dem "Liebespaar vom Körnerplatz" sind das "Das liebliche Fest" über drei lange Tage für Astrid und ihren fünfjährigen Sohn Kai, "Früh und spät" über drei Jungen, die mit einem Umzug in eine andere Stadt und der Schichtarbeit ihrer Eltern zurechtkommen müssen, "Der Sonderfall" über ebenso anrührende wie spannende Kinderschicksale, "Ich sah etwas, was du nichts siehst" mit 16 Biografien von sehr verschiedenen Menschen aus der DDR - von der Adligen und einem Maschinenschlosser bis zu Heimerzieherin und Heimkind -, "Kalter Mai" über Schwierigkeiten und eine neue Liebe in der neuen Freiheit im nördlichsten der gar nicht so neuen Bundesländer, "Klare Verhältnisse" über Konflikte junger Frauen auf der Suche nach Glück und Liebe, Selbstständigkeit und nach dem richtigen Mann sowie "Roman und Juliane" über das Wunder des ersten Verliebens. Komplettiert wird die Geburtstagsauswahl mit "Farbenspiele" über das Leben des Malers Heinrich Vogeler und "Spaniens Himmel" - einer Picasso-Recherche unter anderem über die Frage, ob Picasso Spanier geblieben, Franzose oder gar Weltbürger geworden war.

Die Autorin wurde 1944 im damaligen Kolberg geboren und wuchs später an verschiedenen Orten in Mecklenburg auf. Nach dem Studium der Germanistik und Slawistik an der Pädagogischen Hochschule in Güstrow arbeitete sie zunächst einige Jahre als Lehrerin und danach als Dramaturgin am Mecklenburgischen Staatstheater Schwerin, als freie Mitarbeiterin beim Rundfunk und bei verschiedenen Zeitungen. Seit 1979 ist sie freiberufliche Autorin. Nachdem Schlott zwischen 1993 und 2003 in Cottbus gelebt und gearbeitet hatte - darunter auch als Pressereferentin und im PR-Bereich des Staatstheaters Cottbus - ist sie seitdem wieder in Schwerin zu Hause. Bereits seit 2001 leitet Jutta Schlott den bundesweiten Arbeitskreises LITERATUR UM WELT, der auf eine Initiative des Schriftstellers Reimar Gilsenbach aus dem Jahre 1981 zurückgeht.

Die vor nunmehr 20 Jahren von Gisela und Sören Pekrul gegründete EDITION digital hat sich seit 2011 verstärkt dem E-Book verschrieben. Wie Verlagschefin Gisela Pekrul erläuterte, bestehe der Vorteil der E-Books vor allem darin, dass man immer ausreichend Lektüre bei sich habe, die Schrift vergrößern und sich mit manchen Geräten die Bücher sogar vorlesen lassen könne. Außerdem seien digitale Bücher oft preiswerter als gedruckte. Als sein erstes digitales Erzeugnis hatte der Verlag 1994 die CD-ROM "Mecklenburg-Vorpommern digital" herausgebracht. Als erstes tatsächliches E-Book legte EDITION digital zur Leipziger Buchmesse 2011 "Schloss Karnitten" von Manfred Kubowsky vor. Insgesamt umfasst das E-Book-Programm inzwischen mehr als 500 Titel (Stand Oktober 2014) von 100 DDR-Autoren, wie Wolfgang Held, Klaus Möckel, Wolfgang Schreyer und Erik Neutsch sowie den Sience-Fiction-Autoren Carlos Rasch und Karsten Kruschel. Nachzulesen ist das Gesamtprogramm unter www.ddrautoren.de. Jährlich erscheinen rund 200 E-Books neu, so als Nächstes mehrere Werke des Magdeburger Schriftstellers Heinz Kruschel, der am 8. Oktober 85 Jahre alt geworden wäre. Eines seiner bekanntesten Bücher ist der auch verfilmte Roman "Gesucht wird die freundliche Welt".

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10.10.2014:
"Die Zeit der Störche" kommt im Frühjahr

EDITION digital aus Godern bei Schwerin feiert 20. Geburtstag

GODERN bei Schwerin Was meinen Sie, wie viele E-Books eine E-Book-Verlegerin pro Woche liest? Bei Gisela Pekrul, der Chefin der EDITION digital aus Godern bei Schwerin, sind es im Durchschnitt mindestens fünf aus beruflichen Gründen sowie zwei, drei - aus privatem Interesse. In der folgenden Woche werden es allerdings garantiert weniger sein, da es einen Geburtstag zu feiern gilt - die EDITION digital aus Godern nahe der Landeshauptstadt Schwerin wird am 14. Oktober 20 und kann auf ein umfangreiches Programm von inzwischen mehr als 500 Titeln verweisen, die alle unter www.ddrautoren.de, bei Weltbild, Apple, Google und Amazon zu haben sind. Als sein erstes digitales Erzeugnis hatte der Verlag 1994 die CD-ROM "Mecklenburg-Vorpommern digital" herausgebracht. Als erstes tatsächliches E-Book hatte EDITION digital zur Leipziger Buchmesse 2011 "Schloss Karnitten" von Manfred Kubowsky vorgelegt.

Einen entscheidenden Vorteil der E-Books sieht die Diplom-Mathematikerin, die ihre Verlagstätigkeit seit 2008 forciert hat, übrigens ganz persönlich darin, dass man sich die Bücher auch vorlesen lassen kann. "Auf diese Weise kann ich in meiner Freizeit auch noch zusätzlich E-Books lesen - lassen. Bei der Küchenarbeit oder beim Abendbrot, eigentlich lasse ich mir immer was vorlesen", fügt die 70-jährige, die Ende der 1960er Jahre aus dem Süden der DDR nach Mecklenburg gezogen war, schmunzelnd hinzu. Und die Auswahl dafür ist schon im eigenen "Laden" ziemlich reichhaltig. Großen Raum nimmt das Angebot an Büchern von DDR-Autoren ein: "Ich brauchte Autoren und hatte deshalb auf unsere Internet-Seite geschrieben, dass der Verlag Autoren suche. Aber da niemand darauf reagierte, habe ich mich in meiner eigenen Bibliothek umgesehen und daran gedacht, mir die Adressen von diesen Schriftstellern zu besorgen", erinnert sich die Verlegerin. Danach habe sie, anfangs noch etwas zaghaft, die ersten Adressen angeschrieben und habe ein geradezu unglaubliches Echo bekommen. "Die meisten Autoren waren begeistert, nachdem sie zusätzlich erfahren hatten, dass mein Angebot kostenlos ist und dass da tatsächlich jemand ganz seriös ihre Bücher in E-Books verwandeln und verkaufen will." Viele würden sich freuen, dass ihre Werke auf diese Weise noch einmal veröffentlicht werden. Dank der Zusammenarbeit mit der Medienagentur Franta im bayrischen Lam bekommen die "alten" Bücher ein modernes, ansprechendes Cover. Auch viele Leser seien sehr erfreut, dass sie Büchern aus früheren Zeiten jetzt wiederbegegnen könnten. Selbstverständlich gehörten zum Interessentenkreis natürlich viele ehemalige DDR-Bürger, aber verstärkt machten hier auch Literaturfreunde aus den alten Bundesländern Entdeckungen. Besonders erfreut ist Gisela Pekrul zudem darüber, dass Bibliotheken aus Österreich und aus der Schweiz zum Beispiel DDR-Kinderbücher gekauft hätten, deren Autoren somit unerwartet, aber sehr verdient zu neuer Aufmerksamkeit und Anerkennung gelangen.

Insgesamt hat die EDITION digital rund 800 Bücher von DDR-Autoren unter Vertrag. Davon sind 550 schon erschienen oder bereits für die Veröffentlichung vorbereitet. Das ergibt noch einen Vorrat von rund 200 Büchern, die nach der Absicht der engagierten Schweriner Verlegerin "alle im nächsten Jahr fertig werden sollen". Das habe sie allen Autoren so versprochen. Aber es kämen auch immer wieder neue Projekte dazu, so zum Beispiel Anfang nächsten Jahres das Gesamtwerk von Herbert Otto, der im März 2015 seinen 90. Geburtstag gefeiert hätte. Und so erklärt sich denn auch die etwas paradoxe Überschrift dieser Pressemitteilung, wonach "Die Zeit der Störche" - eines seiner bekanntesten Werke - im Frühjahr kommt, im Frühjahr 2015. Auch die Neuerscheinung der nächsten Woche verspricht eine Wiederbegegnung mit einer bekannten DDR-Autorin. Auf dem Programm stehen mehrere Bücher der Schweriner Schriftstellerin Jutta Schlott. Ansonsten ist das aktuelle Gesamtprogramm der nunmehr 20-Jährigen EDITION digital nachzulesen unter www.ddrautoren.de - die eine oder andere Überraschung nicht ausgeschlossen. Schließlich lasse sich doch nicht alles programmieren, so die einstige Programmiererin und Problemanalytikerin Gisela Pekrul.

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02.10.2014:
Die Trompete von Tante Amalie, Leibniz und ein Rollentausch

EDITION digital veröffentlicht vier Bücher von Manfred Richter

GODERN bei Schwerin Zum bevorstehenden 85. Geburtstag von Manfred Richter legt die EDITION digital vier sehr unterschiedliche Bücher des Autors vor: In "Das Ei in der Trompete" sorgt ein Geschenk von Tante Amalie für mancherlei Verwirrung. Der "Roman für Kinder, aber auch für Erwachsene, die noch wissen möchten, worauf es im Leben manchmal ankommt" war 1980 im Kinderbuchverlag Berlin erschienen. Derselbe Verlag hatte ein Jahr später als Band 146 seiner beliebten Reihe der "Kleinen Trompeterbücher" die ebenso lustige wie erkenntnisreiche Geschichte über einen Rollentausch "Der vertauschte Vati" veröffentlicht. Aus dem Jahre 2004 stammt "Legende Lövenix. Ein ungesicherter Bericht über die Liebe und anderes Merkwürdige im Leben des Gottfried Wilhelm Leibniz". Manfred Richter lässt darin den 70- jährigen Gottfried Wilhelm Leibniz dessen Sekretär Eckhart seine Erinnerungen diktieren. Diese durch ganz Europa führenden Erinnerungen sind zum Teil so bemerkenswert und unerhört, dass sich dem Aufschreiber die Feder sträubt: Von der Liebe zu einer Königin und von Freundschaft zu einem Diener ist die Rede, aber auch von Schuld. Und gemeinsam mit Leibniz und Eckhart begegnet der Leser berühmten Persönlichkeiten der damaligen Zeit wie Spinoza und dem Papst sowie Preußenkönig Friedrich I. und seiner Gemahlin Sophie Charlotte. Vor allem aber erzählt das Buch von den Forderungen des großen Universalgelehrten nach Frieden und Glück. Eine Summe seiner eigenen Erfahrungen eines schweren und schönen Lebens zieht Manfred Richter in dem Band "Dieser miese schöne Alltag" mit Erzählungen und Gedichten. Wer darin liest, der wird sich vielleicht in der einen oder anderen Geschichte wiederfinden. Die vier E-Books von Manfred Richter sind ab sofort unter www.ddrautoren.de, bei Weltbild, Google, Apple und Amazon zu haben.

Manfred Richter ist ein gebürtiger Sachse, kam am 16. Oktober 1929 in Dresden als Sohn eines Straßenbahnschaffners zur Welt. Nachdem er zunächst als Bergmann in der Wismut gearbeitet hatte, studierte er an der Schauspielschule Berlin und am Institut für Literatur Leipzig und absolvierte eine Fachausbildung als Drehbuchautor an der Filmhochschule Babelsberg. Danach war er als Autor am Deutschen Nationaltheater Weimar und als Dramaturg am Landestheater in Dessau sowie als Drehbuchautor beim DEFA-Studio für Spielfilme in Babelsberg tätig. Im Zuge des 11. Plenums des ZK der SED im Dezember 1965 kam es wegen "kulturpolitischer Meinungsverschiedenheiten" zum Bruch mit der DEFA und er wurde entlassen. Anschließend wirkte er als Künstlerischer Leiter des Kulturhauses der Filmfabrik Wolfen, als Fachdozent für Dramaturgie und Theatergeschichte und zwölf Jahre lang als freiberuflicher Schriftsteller. Ab 1984 war er dann wieder Drehbuchautor und nach dem Ende der DEFA 1989/90 erneut freiberuflich tätig.

Die vor knapp 20 Jahren von Gisela und Sören Pekrul gegründete EDITION digital hat sich seit 2011 verstärkt dem E-Book verschrieben. Wie Verlagschefin Gisela Pekrul erläuterte, bestehe der Vorteil der E- Books vor allem darin, dass man immer ausreichend Lektüre bei sich habe, die Schrift vergrößern und sich mit manchen Geräten die Bücher sogar vorlesen lassen könne. Außerdem seien digitale Bücher oft preiswerter als gedruckte. Als sein erstes digitales Erzeugnis hatte der Verlag 1994 die CD-ROM "Mecklenburg-Vorpommern digital" herausgebracht. Als erstes tatsächliches E-Book legte EDITION digital zur Leipziger Buchmesse 2011 "Schloss Karnitten" von Manfred Kubowsky vor. Insgesamt umfasst das E-Book-Programm inzwischen 523 Titel (Stand 1. Oktober 2014) von 100 DDR-Autoren, wie Wolfgang Held, Klaus Möckel, Wolfgang Schreyer und Erik Neutsch sowie den Sience-Fiction-Autoren Carlos Rasch und Karsten Kruschel. Nachzulesen ist das Gesamtprogramm unter www.ddrautoren.de. Jährlich erscheinen rund 200 E-Books neu, so als Nächstes in zwei Wochen mehrere Bücher der Schweriner Schriftstellerin Jutta Schlott. Zuvor aber wird am 14. Oktober zunächst einmal der 20. Geburtstag von EDITION digital gefeiert.

Dazu im Anhang: Titelbilder.

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25.09.2014:
Besuch bei den Schmetterlingen in Surinam

EDITION digital präsentiert Künstlerromane von Ingrid Möller

GODERN bei Schwerin Gleich zwei Mal hat sich die Schweriner Schriftstellerin Ingrid Möller mit dem Leben und Schaffen der Naturforscherin und Künstlerin Maria Sibylla Merian (1647 - 1717) beschäftigt. Nach mehreren anderen Künstlerromanen unter anderem über Vermeer, Meister Bertram, Thomas Gainsborough, Adrian Ludwig Richter, Mathis Neithart-Gothart (Grünewald) und Hokusai war sie gebeten worden, ein Kinderbuch über einen Künstler zu schreiben. Die Wahl fiel sehr schnell auf die immer noch zu Unrecht nicht jedem bekannte Blumen- und Insektenmalerin.

Und da es ein Kinderbuch werden sollte, schrieb Ingrid Möller über die Kindheit der kleinen Maria Sibylla in Frankfurt am Main und konnte dabei auch von ihrer eigenen kindlichen Faszination am Wunder schöner Blüten und der Verwandlung der Raupe über die Puppe zum Schmetterling zehren. So entstand das im wahrsten Sinne des Wortes ausgezeichnete Buch "Ein Schmetterling aus Surinam. Die Kindheit der Maria Sibylla Merian". Dennoch blieben Fragen, denen Ingrid Möller mit einen neuen Buch unter dem Titel "Bei den Schmetterlingen in Surinam. Die Reise der Maria Sibylla Merian" nachging: Dieses schildert, wie sie sich als reife Frau von über 50 Jahren ihren lang gehegten Wunsch erfüllt und mit ihrer jüngeren Tochter die mehrmonatige Schiffsreise nach Surinam wagt, um dort an Ort und Stelle Pflanzen und Kleintiere zu beobachten und zu zeichnen. Geschwächt von einer schweren Tropenkrankheit kehrt sie zurück, kann die großen Kupferplatten für den umfangreichen Sammelband nicht mehr selbst stechen, erlebt aber noch das Fertigstellen und Kolorieren des Werks und ihren großen Ruhm. "Bei den Schmetterlingen in Surinam. Die Reise der Maria Sibylla Merian" ist ebenso wie acht weitere Titel der produktiven Schriftstellerin ab dem 80. Geburtstag unter www.ddrautoren.de, bei Weltbild, Google, Apple und Amazon als E-Book zu haben. Die Neuerscheinung "Der Traum vom Glück ohne Ende", ein Roman über den Maler Ludwig Richter, dessen Illustrationen von Märchenbüchern bei Kindern sehr beliebt waren, gibt es bisher nur als E-Book.

Ingrid Möller wurde am 12. Oktober 1934 in Rostock geboren und promovierte nach dem Studium der Kunstgeschichte und Klassischen Archäologie an der Humboldt-Universität Berlin zum Dr. phil. Von 1965 bis 1969 war sie Redakteurin am "Lexikon der Kunst" der Humboldt-Universität. Von 1973 bis 1984 leitete sie die Graphische Sammlung des Staatlichen Museums Schwerin. Während dieser Zeit betreute sie Schweriner Ausstellungen unter anderem in Japan, Mexiko und Estland. Studienaufenthalte führten sie nach Holland, Frankreich, England, Irland, Skandinavien und Italien sowie in die USA. Seit 1985 ist Ingrid Möller freischaffende Schriftstellerin und gehört dem Verband deutscher Schriftsteller sowie dem Friedrich-Bödecker-Kreis an. Die 1991 mit dem Franz-Bunke-Preis und 1994 für ihr Kinderbuch über Maria Sibylla Merian mit dem Peter-Härtling-Preis ausgezeichnete Autorin lebt und arbeitet in Seehof bei Schwerin.

Die vor knapp 20 Jahren von Gisela und Sören Pekrul gegründete EDITION digital hat sich seit 2011 verstärkt dem E-Book verschrieben. Wie Verlagschefin Gisela Pekrul erläuterte, bestehe der Vorteil der E-Books vor allem darin, dass man immer ausreichend Lektüre bei sich habe, die Schrift vergrößern und sich mit manchen Geräten die Bücher sogar vorlesen lassen könne. Außerdem seien digitale Bücher oft preiswerter als gedruckte. Insgesamt umfasst das E-Book-Programm inzwischen mehr als 500 Titel (Stand September 2014) von 100 DDR-Autoren, wie Wolfgang Held, Klaus Möckel, Hannes Hüttner, Wolfgang Schreyer und Erik Neutsch sowie den Sience-Fiction-Autoren Carlos Rasch und Karsten Kruschel. Nachzulesen ist das Gesamtprogramm unter www.ddrautoren.de. Jährlich erscheinen rund 200 E-Books neu, so als Nächstes mehrere Titel des 1929 in Dresden geboren Autors und Drehbuchschreibers Manfred Richter, darunter ein Buch mit dem klangvollen Titel "Legende Lövenix. Ein ungesicherter Bericht über die Liebe und anderes Merkwürdige im Leben des Gottfried Wilhelm Leibniz".

Dazu im Anhang: Titelbilder.

Kontakt: EDITION digital – Tel: 03860 505788 – Fax: 03860 505789 - verlag@edition-digital.com
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18.09.2014:
Kann Zeitreisende Aphrodite die Welt retten?

Vorerst letzter Titel von Hardy Manthey bei EDITION digital

GODERN bei Schwerin Am 12. Dezember 1964 startet ein US-Militärflugzeug von Seattle nach Nenana am Tandana River in Alaska. Doch kurz vor ihrem Ziel verschwindet die Maschine spurlos vom Radar. Was hat das geheimnisvolle Verschwinden des Flugzeuges mit Zeitmaschinen und der möglichen Zerstörung der Erde zu tun? Der einzige Mensch, der das herausfinden und die Welt retten kann, ist Aphrodite, die Zeitreisende. "Eine längst untergegangene Zivilisation hat vor vielen hunderttausend Jahren überall im Weltall Zeitmaschinen zurückgelassen, die als Relaisstationen dienten", schreibt Hardy Manthey im Prolog zum 15. und vorerst letzten Band seiner erfolgreichen Reihe mit den Abenteuern der Zeitreisenden. Diesmal wird es ein "Flug durch die Zeit mit unbekanntem Ziel" - so der Lust aufs Lesen weckende Titel der Neuerscheinung, die ab sofort unter www.ddrautoren.de, bei Weltbild, Apple, Google und Amazon als E-Book zu haben ist. Aphrodite erfährt aber noch mehr: Die Zeitmaschinen würden bei ihrer unkontrollierten Selbstzerstörung die Raumzeit so stark krümmen, "dass daraus ein schwarzes Loch entsteht, in das der die Zeitmaschine tragende Planet unweigerlich hineingezogen wird. Die Herren der Zeit haben den Verdacht, dass auch die Erde so eine Relaisstation besitzt". Wird die Zeitreisende ihren scheinbar unlösbaren Auftrag erfüllen können? Und welchen Preis wird sie dafür zahlen müssen? Zunächst aber muss sie zurück in das Jahr 1964 und mit nach Nenana fliegen.

Der Autor dieser faszinierenden Zeitreisen, Jahrgang 1955, wohnt bis heute in der kleinen mecklenburgischen Stadt Sternberg, wo der Arztsohn gemeinsam mit zwei jüngeren Zwillingsgeschwistern - Bruder und Schwester - zunächst eine glückliche Kindheit erlebte. Diese endete, als der Vater im Alter von erst 32 Jahren starb. Nach einer eher lustlos überstandenen Schulzeit und einer Gärtnerlehre wurde Manthey wegen seiner Weigerung, als Unteroffizier in der NVA zu dienen, zum Grundwehrdienst in das Wachregiment "Friedrich Engels" am Kupfergraben in Berlin eingezogen. Dieser Umstand erwies sich für ihn jedoch als großes Glück, da die Museumsinsel mit dem Pergamonaltar und anderen großen archäologischen Schätzen direkt vor seiner Kaserne lag. Und so nutzte der junge Soldat, der sich bereits als Kind für Geschichte und Geschichten aus vergangenen Zeiten begeistert hatte, seine Berliner Zeit ausgiebig für Besuche von Ausstellungen, Konzerten und Theatervorstellungen. Nach seiner Armeezeit wurde Manthey Angestellter einer Kreisverwaltung sowie Reiseleiter für "Jugendtourist" und unternahm viele schöne Reisen in das damalige sozialistische Ausland. Besonders im Gedächtnis geblieben ist ihm seine wunderbare Reise zum Baikalsee. Nach Wende und Wiedervereinigung stand ihm dann endlich die ganze Welt offen. Sehr schnell reiste Manthey in sein Traumland Ägypten, wo der Schriftsteller von der Geschichte seiner "Zeitreisenden" gefunden wurde, die er in immer wieder neuen Fortsetzungen aufschreiben muss . Eigentlich hat er noch Ideen für weitere Folgen, wer weiß .

Die vor knapp 20 Jahren von Gisela und Sören Pekrul gegründete EDITION digital hat sich seit 2011 verstärkt dem E-Book verschrieben. Wie Verlagschefin Gisela Pekrul erläuterte, bestehe der Vorteil der E-Books vor allem darin, dass man immer ausreichend Lektüre bei sich habe, die Schrift vergrößern und sich mit manchen Geräten die Bücher sogar vorlesen lassen könne. Außerdem seien digitale Bücher oft preiswerter als gedruckte. Als sein erstes digitales Erzeugnis hatte der Verlag 1994 die CD-ROM "Mecklenburg-Vorpommern digital" herausgebracht. Als erstes tatsächliches E-Book legte EDITION digital zur Leipziger Buchmesse 2011 "Schloss Karnitten" von Manfred Kubowsky vor. Insgesamt umfasst das E-Book-Programm inzwischen mehr als 500 Titel (Stand September 2014) von 100 DDR-Autoren, wie Wolfgang Held, Klaus Möckel, Wolfgang Schreyer und Erik Neutsch sowie den Sience-Fiction-Autoren Carlos Rasch und Karsten Kruschel. Nachzulesen ist das Gesamtprogramm unter www.ddrautoren.de. Jährlich erscheinen rund 200 E-Books neu, so als Nächstes mehrere Titel der 1934 in Rostock geborenen Schweriner Kunsthistorikerin und Schriftstellerin Ingrid Möller.

Dazu im Anhang: Titelbild.

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11.09.2014:
Manne Forschtrat, Alwin und vielfältige Sagen aus dem Harz

EDITION digital gratuliert Bernd Wolff zum 75. Geburtstag

GODERN bei Schwerin Mit einer Auswahl aus seinen früheren und neuen Büchern gratuliert EDITION digital dem Schriftsteller und Lehrer Bernd Wolff zu dessen 75. Geburtstag am 12. September. Zu den sieben Neuerscheinungen gehören die beiden Kinderbücher "Manne Forschtrat" (1968) und "Alwin auf der Landstraße" (1971) sowie der kurz vor der Jahrtausendwende erschienene Band "Sagenspiegel des Harzes - Von Geisterspuk und Hexenflug". Während sein erstes Buch von den am Ende doch irgendwie gemeisterten Schwierigkeiten des Schülers Manne Witteweg aus dem kleinen Harzort Möncherode, genannt "Manne Forschtrat", erzählt, berichtet das zweite ebenfalls sehr bekannte und auch verfilmte Buch von dem zwölfjährigen Tierarztsohn Alwin aus der Altmark. Als Flucht aus einem Ferien-Hausarrest begibt sich der auf eine zweihundert Kilometer lange Fahrradtour. Auf der Landstraße lernt er zugleich das Leben, hilfsbereite und weniger hilfsbereite Menschen sowie seine eigenen Stärken und Schwächen kennen. Großes Interesse findet auch der "Sagenspiegel", in dem Bernd Wolff die vielfältigen Sagen des Harzgebirges auf seine ganz eigene poetische Weise und mit hintergründigem Humor nacherzählt. Da bei der Liquidation der Druckerei die Druckunterlagen von 1997 verloren gingen, konnte das begehrte Sagenbuch bisher nicht wieder aufgelegt werden. Zur Freude vieler Leser legt EDITION digital aber die E-Book-Fassung vor. Das gesamte "Geburtstagspaket" mit den E-Books von Bernd Wolff ist ebenso wie die einzelnen Titel ab sofort unter www.ddrautoren.de, bei Weltbild, Google, Apple und Amazon zu haben.

Der Autor wurde am 12. September 1939 in Magdeburg als zweites von drei Kindern des Revierförsters Ernst Wolff geboren und zog 1940 mit seiner Familie nach Wernigerode um, wo er bis zu seinem Abitur 1957 auch aufwuchs. Anschließend absolvierte er in Erfurt ein Pädagogikstudium, Fachrichtung Deutsch/Kunsterziehung, und nahm zugleich erste Kontakte zum Schriftstellerverband, Arbeitsgemeinschaft Junger Autoren, in Weimar auf. Seine erste Stelle als Lehrer trat Wolff 1960 in Werben (Elbe) im Wischewinkel der Altmark an. Nächste Stationen waren 1963 Benneckenstein im Harz sowie 1967 Blankenburg (Harz), wohin er zwei Jahre später umzog und heute noch immer lebt. 2002 war er nach zweiundvierzig Dienstjahren als Lehrer in den Ruhestand gegangen. Seine Laufbahn als Schriftsteller hatte Anfang der 1960er Jahre mit Lyrikveröffentlichungen begonnen. Nach "Manne Forschtrat" folgten weitere Kinderbücher, musikalische Jugendstücke und 1986 der biografische Roman "Winterströme - Goethes Harzreise 1777" sowie Sachbücher. 2004 und 2008 komplettierte Wolff seine Trilogie über Goethes Brockenfahrten mit den beiden Romanen "Im Labyrinth der Täler - Goethes zweite Harzreise" und "Die Würde der Steine - Goethes dritte Harzreise".

Die vor knapp 20 Jahren von Gisela und Sören Pekrul gegründete EDITION digital hat sich seit 2011 verstärkt dem E-Book verschrieben. Wie Verlagschefin Gisela Pekrul erläuterte, bestehe der Vorteil der E- Books vor allem darin, dass man immer ausreichend Lektüre bei sich habe, die Schrift vergrößern und sich mit manchen Geräten die Bücher sogar vorlesen lassen könne. Außerdem seien digitale Bücher oft preiswerter als gedruckte. Als sein erstes digitales Erzeugnis hatte der Verlag 1994 die CD-ROM "Mecklenburg-Vorpommern digital" herausgebracht. Als erstes tatsächliches E-Book legte EDITION digital zur Leipziger Buchmesse 2011 "Schloss Karnitten" von Manfred Kubowsky vor. Insgesamt umfasst das E-Book-Programm inzwischen mehr als 500 Titel (Stand September 2014) von 100 DDR-Autoren, wie Wolfgang Held, Klaus Möckel, Wolfgang Schreyer und Erik Neutsch sowie den Sience-Fiction-Autoren Carlos Rasch und Karsten Kruschel. Nachzulesen ist das Gesamtprogramm unter www.ddrautoren.de. Jährlich erscheinen rund 200 E-Books neu, so als Nächstes der bereits 15. und zugleich zumindest vorerst letzte Teil aus der viel nachgefragten Reihe "Die Zeitreisende" von Hardy Manthey. Sein neugierig machender Titel: "Flug durch die Zeit mit unbekanntem Ziel".

Dazu im Anhang: Titelbilder.

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04.09.2014:
Gelegentliche Ähnlichkeiten zur Realität beabsichtigt

Packender Politkrimi von Isabel Leyla Erdem bei EDITION digital

GODERN bei Schwerin "Hasta Siempre, Bruder" bedeutet auf Deutsch soviel wie "Lebe wohl, Bruder". Allerdings erschließt sich dieser Titel dem Leser des ersten Romans von Isabel Leyla Erdem, der jetzt bei der EDITION digital sowohl als E-Book wie als gedrucktes Buch erschienen ist, erst nach und nach. Auch andere Geschehnisse bleiben sowohl dem Leser wie auch den Hauptfiguren des packenden Politkrimis lange Zeit verborgen - schließlich verbindet "Hasta Siempre, Bruder" Ereignisse aus der Geschichte der alten und neuen Bundesreplik, der DDR und Chiles mit den literarischen Mitteln eines Kriminalromans.

Dabei werden die Rechtsanwaltsgehilfin Hannah Arndt, die an einer Dissertation zum Thema Internationale Rechtshilfe zwischen Deutschland und Lateinamerika arbeitet, ihr Chef Julius sowie der Jura-Student Marc zu unfreiwilligen Ermittlern in einem brisanten Fall. Dieser hat mit dem gegen den sozialistischen Präsidenten Allende gerichteten Pinochet-Putsch vom 11. September 1973, mit einem fiktiven Attentat auf den chilenischen Botschafter in der Bundesrepublik sowie mit dem angeblichen Selbstmord eines Bundestagsabgeordneten zu tun. Zugleich wird vor dem Landgericht Bonn in vierter Auflage gegen den des Mordes angeklagten Ramón Rodríguez verhandelt. Und welche Bedeutung hat eigentlich ein über 30 Jahre alter Text über eine chilenische Guerillagruppe, den Hannah am Anfang des Buches in ihren Händen hält? Wer spielt welches Spiel? Der spannende Roman "Hasta Siempre, Bruder - Tod im Bundestag", den Isabel Leyla Erdem in einer Nachbemerkung mit der vielsagenden Bemerkung "Gelegentliche Ähnlichkeiten zur Realität sind beabsichtigt" versehen hat, kann ab 11. September als E- Book unter www.ddrautoren.de, bei Weltbild, Apple, Google und Amazon als gedrucktes Buch bei www.ddrautoren.de und in allen Buchhandlungen erworben werden.

Informationen zur Autorin und zum realen Hintergrund des Romans sind zusammen mit einer Leseprobe auf der Internetseite www. hasta-siempre-bruder.de zu finden. Die Autorin schöpfte für ihren ersten Roman auch aus der eigenen Biografie. Isabel Leyla Erdem wurde 1982 im damaligen Westberlin geboren. Die Juristin hat in Trier Jura studiert und promoviert zurzeit über politische Strafjustiz in der (alten und neuen) Bundesrepublik. Sie veröffentlichte mehrere wissenschaftliche Aufsätze unter anderem zu Problemen der "Terrorismusbekämpfung".

Die vor knapp 20 Jahren von Gisela und Sören Pekrul gegründete EDITION digital hat sich seit 2011 verstärkt dem E-Book verschrieben. Wie Verlagschefin Gisela Pekrul erläuterte, bestehe der Vorteil der E-Books vor allem darin, dass man immer ausreichend Lektüre bei sich habe, die Schrift vergrößern und sich mit manchen Geräten die Bücher sogar vorlesen lassen könne. Außerdem seien digitale Bücher oft preiswerter als gedruckte. Als sein erstes digitales Erzeugnis hatte der Verlag 1994 die CD-ROM "Mecklenburg-Vorpommern digital" herausgebracht. Als erstes tatsächliches E-Book legte EDITION digital zur Leipziger Buchmesse 2011 "Schloss Karnitten" von Manfred Kubowsky vor. Insgesamt umfasst das E-Book-Programm inzwischen mehr als 500 Titel (Stand September 2014) von 100 DDR-Autoren, wie Wolfgang Held, Klaus Möckel, Wolfgang Schreyer und Erik Neutsch sowie den Sience-Fiction-Autoren Carlos Rasch und Karsten Kruschel. Nachzulesen ist das Gesamtprogramm unter www.ddrautoren.de. Jährlich erscheinen rund 200 E-Books neu, so als Nächstes mehrere Bücher des in Blankenburg im Harz lebenden Schriftstellers Bernd Wolff, darunter die Kinderbücher "Manne Forschtrat", "Alwin auf der Landstraße" und "Von Klöstern und Burgen". Der ehemalige Deutschlehrer und Kunsterzieher kann am 12. September seinen 75. Geburtstag feiern. Das Titelbild können Sie unter http://www.ddrautoren.de/presse.htm herunterladen.

Dazu im Anhang: Titelbild.

Kontakt: EDITION digital – Tel: 03860 505788 – Fax: 03860 505789 - verlag@edition-digital.com
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28.08.2014:
Vorwiegend für jugendliche Leser geschrieben

EDITION digital präsentiert Gesamtwerk von Christa Grasmeyer

GODERN bei Schwerin Zu einer Begegnung mit dem Gesamtwerk der Schweriner Schriftstellerin Christa Grasmeyer lädt die EDITION digital aus Godern ein. Zu den insgesamt sieben Neuerscheinungen dieser Woche gehören ihr 1975 veröffentlichtes und ins Polnische und Ungarische übersetztes Erstlingswerk "Eva und der Tempelritter" sowie die jeweils in etwa zweijährigem Abstand folgenden Titel "Kapitän Corinna (1977), "Der unerwünschte Dritte" (1979), "Ein Fingerhut voll Zuversicht" (1980), "Verliebt auf eigene Gefahr" (1984), "Aufforderung zum Tanz" (1986) und "Friederike und ihr Kind" (1988). Alle Titel, die zunächst in der Hardcover-Reihe des Verlages Neues Leben Berlin erschienen waren, sind ab sofort unter www.ddrautoren.de, bei Weltbild, Apple und Amazon zu erwerben.

In dem ersten ihrer Bücher, die alle mehr oder weniger in und um Schwerin spielen, geht es um Eva Plessin aus der achten Klasse, die in einigen wichtigen Fächern Schwierigkeiten hat, die noch nicht so richtig weiß sie einmal werden soll und außerdem den ebenso erfolgreichen wie selbstsicheren Mitschüler Uwe Tempel, genannt der Tempelritter, nicht leiden kann. Oder doch? Und zu allem Überfluss hat sich auch noch ihr alleinerziehender Vater in die alleinerziehende Mutter von Uwe verliebt. Das stört Eva und auch Uwe sehr. Aber kann wirklich alles so bleiben, wie es ist .

An Grasmeyers Erlebnisse als Sekretärin in einem Schweriner Sportklub anknüpfend, schildert sie in "Kapitän Corinna" einfühlsam den Konflikt der 17-jährigen Corinna, die sich in einen Maler verliebt und nun Mittel und Wege sucht, um aus dem strengen Regime im Internat der Kinder- und Jugendsportschule auszubrechen. Ihr Training in der Volleyball-Nationalmannschaft und die Schule lassen ihr nur wenig Zeit für Til, der hierfür kein Verständnis hat. Auch ihre Eltern sind gegen diese Verbindung, aber an Corinnas 18. Geburtstag können sie ja heiraten. Als plötzlich ein Faschingsfest wichtiger wird als ein internationaler Wettkampf, muss sich Corinna entscheiden.

Christa Grasmeyer, deren Bücher sich vorwiegend an jugendliche Leser wenden, wurde im Dezember 1935 in Schwerin geboren. Ihre Erzählungen handeln von der schwierigen Lebensphase der Jugendzeit, von Liebe und Freundschaft, von familiären Konflikten oder von Problemen bei der Berufsausbildung. Bevor die Kaufmannstochter Mitte der 1970er Jahre Schriftstellerin wurde, arbeitete sie zunächst als Stenotypistin und Journalistin bei der in der damaligen Bezirksstadt herausgegebenen "Norddeutschen Zeitung", später als Arztsekretärin, als Buchhändlerin sowie als Sekretärin in einem Schweriner Sportklub. Zwei Jahre nach dem Erscheinen ihres ersten Buches wurde die Autorin 1977 freischaffend tätig und 1979 in den Schriftstellerverband der DDR aufgenommen. 1985 wurde Christa Grasmeyer mit dem Fritz-Reuter-Kunstpreis der Stadt Schwerin ausgezeichnet.

Die vor knapp 20 Jahren von Gisela und Sören Pekrul gegründete EDITION digital hat sich seit 2011 verstärkt dem E-Book verschrieben. Als sein erstes digitales Erzeugnis hatte der Verlag 1994 die CD-ROM "Mecklenburg-Vorpommern digital" herausgebracht. Als erstes tatsächliches E-Book legte EDITION digital zur Leipziger Buchmesse 2011 "Schloss Karnitten" von Manfred Kubowsky vor. Insgesamt umfasst das E-Book-Programm inzwischen rund 500 Titel (Stand August 2014) von 100 DDR-Autoren, wie Wolfgang Held, C. U. Wiesner, Klaus Möckel, Wolfgang Schreyer und Erik Neutsch sowie den Sience-Fiction-Autoren Carlos Rasch und Karsten Kruschel. Nachzulesen ist das Gesamtprogramm unter www.ddrautoren.de. Jährlich erscheinen rund 200 E-Books neu, so als Nächstes am 11. September sowohl das E-Book als auch als gedrucktes Buch der spannende Roman "Hasta Siempre, Bruder. Tod im Bundestag" von Isabel Leyla Erdem, in dem die Autorin den mittlerweile 41 Jahre zurückliegenden Militärputsch von General Pinochet gegen den chilenischen Präsidenten Salvador Allende am 11. September 1973 thematisiert, aber auch die Arbeit der bundesdeutschen Geheimdienste.

Dazu im Anhang: 2 Titelbilder.

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21.08.2014:
Wenn Kindern trauern und andere Neuerscheinungen

Diese Woche sehr verschiedene Bücher bei EDITION digital

GODERN bei SchwerinMit gleich vier, allerdings sehr verschiedenen Neuerscheinungen wartet die EDITION digital aus Godern bei Schwerin in dieser Woche auf: In ihrem Buch und E-Book "Das trauernde Kind. Aktuelles Basiswissen und konkrete Hilfestellung im Rahmen der Kinderbetreuung" setzt sich Dörte Jost aus Wismar mit den vielen Gesichtern kindlicher Trauer auseinander. Damit sich die Trauer entfalten und letzten Endes selbst überwinden kann, braucht es begleitende Erwachsene und deren Verständnis und Toleranz. Wegen ihrer eigenen Betroffenheit sind Eltern in Trauerzeiten jedoch kaum eine Stütze für ihre Kinder. Dörte Jost plädiert daher in ihrem Ratgeber für die Hilfe von Erziehern sowie von Tagesmüttern und Tagesvätern. Verbunden mit ihrem Fachwissen um mögliche Trauerreaktionen, um zu durchlaufende Traueraufgaben und Erkenntnisse aus der Hirnforschung zu Trauerprozessen können sie ins tiefere Verstehen gelangen und in ihre Rolle als wichtige Begleitperson für Kinder hineinwachsen. Im zweiten Teil ihres Buches widmet sich die Autorin begleitenden Hilfsangeboten durch pädagogische Fachkräfte, die zur Trauerbewältigung bei Kindern beitragen können. Abgerundet wird ihr Buch durch Antworten auf Kinderfragen und Empfehlungen zu hilfreichen Kinderbüchern.

Mit einer Auswahl von 140 seiner insgesamt 200 ursprünglich für die Magdeburger "Volksstimme" verfassten Zeitungskolumnen überrascht der vor allem als Kinderbuchautor bekannte Schriftsteller Martin Meißner. Unter dem Titel "Elitepartner und Omatyp" reichen die Themen seiner im besten Sinne satirischen Kurzgeschichten von Aufklärung, Datenschutz und Gesundheitsreform über Elternhaus und Schule, über die Idealfigur und die Unterschiede zwischen Tier und Mensch bis zum schönen Geschlecht und zur Zungenfertigkeit. Außerdem veröffentlicht EDITION digital den ungewöhnlichen Schwerin-Reiseführer "Viel Sehenswertes und schöne Architektur" als Buch und E-Book, in dem Erika Rieckhoff ihre Heimatstadt - für sie eine der schönsten Städte Deutschlands - auf originelle Weise vorstellt. Ausgangspunkt für ihre Einladung zur Entdeckungsreise ist eine Vielzahl von ihr fotografierter Gebäude und Gegenden, Straßen und Plätze der inzwischen 854-jährigen Landeshauptstadt von Mecklenburg-Vorpommern. Los geht es übrigens am Schweriner Hauptbahnhof. Eine außergewöhnliche Begegnung mit Asien, mit dem Glück und mit der Liebe bietet der in den USA lebende Christoph S. Eberle mit seinem Buch "Wanderer, du", das zu weiten Teilen ein Gedichtband ist. Wer sich darauf einlassen kann und will, den zieht dieser außergewöhnliche Besuch in einer Gedankenstadt in seinen Bann. Alle vier diese Woche neu erschienenen E-Books können ab sofort unter www.ddrautoren.de, bei Weltbild, Apple und Amazon gekauft werden.

Die vor knapp 20 Jahren von Gisela und Sören Pekrul gegründete EDITION digital hat sich seit 2011 verstärkt dem E-Book verschrieben. Wie Verlagschefin Gisela Pekrul erläuterte, bestehe der Vorteil der E-Books vor allem darin, dass man immer ausreichend Lektüre bei sich habe, die Schrift vergrößern und sich mit manchen Geräten die Bücher sogar vorlesen lassen könne. Außerdem seien digitale Bücher oft preiswerter als gedruckte. Als sein erstes digitales Erzeugnis hatte der Verlag 1994 die CD-ROM "Mecklenburg-Vorpommern digital" herausgebracht. Als erstes tatsächliches E-Book legte EDITION digital zur Leipziger Buchmesse 2011 "Schloss Karnitten" von Manfred Kubowsky vor. Insgesamt umfasst das E-Book-Programm über 500 Titel (Stand August 2014) von 100 DDR-Autoren, wie Wolfgang Held, C. U. Wiesner, Wolfgang Schreyer und Erik Neutsch sowie den Sience-Fiction-Autoren Carlos Rasch und Karsten Kruschel. Nachzulesen ist das Gesamtprogramm unter www.ddrautoren.de. Jährlich erscheinen rund 200 E-Books neu, so als Nächstes das Gesamtwerk der Schweriner Schriftstellerin Christa Grasmeyer, Jahrgang 1935, deren Bücher sich vorwiegend an jugendliche Leser wenden. Dazu gehören die Erzählungen "Kapitän Corinna", "Ein Fingerhut voll Zuversicht", "Verliebt auf eigene Gefahr" und "Aufforderung zum Tanz".

Dazu im Anhang: 4 Titelbilder.

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14.08.2014:
Die Entdeckung von Grönland

Edition digital verlegt drei Kinderbücher von Gerhard Dallmann

GODERN bei SchwerinDie Lebensgeschichte dieses Autors ist schon fast eine eigene Autobiografie wert: Gerhard Dallmann, von dem die EDITION digital aus Godern bei Schwerin jetzt drei Kinderbücher herausbringt, wurde im Sommer 1926 in Stettin als Sohn eines Kaufmanns und einer Klavierlehrerin geboren. Nach dem Schulbesuch erst zum Reichsarbeitsdienst und danach zur Wehrmacht eingezogen, war Dallmann Marinefunker, ehe er 1945 nach Dänemark desertierte und in belgische Kriegsgefangenschaft geriet. Zurück in Deutschland begann er 1948 eine diakonische Ausbildung und war ab 1951 in der kirchlichen Jugendarbeit in Pommern tätig. Ab 1954 war er Pfarrer in Tribsees, wurde 1960 Ausbildungsleiter im Diakoniehaus Züssow und wirkte von 1965 bis 1991 wieder als Pfarrer - in Greifswald-Wieck.

Seit Mitte der 1970er Jahre veröffentlichte Dallmann viele Bücher, darunter Biografien über den Maler Philipp Otto Runge und den Komponisten Carl Loewe, Geschichten von der Ostsee und von der Insel Hiddensee sowie mehrere spannend erzählte Kinderbücher. Aus dem Jahre 1980 stammt "Die Sommerkinder von Ralswiek. Ein Ferienabenteuer". Ausgangspunkt der Geschichte sind archäologische Ausgrabungen eines alten Wikingerschiffes auf der Insel Rügen. In einer Badepause kommen Chefarchäologe Dr. Harald Büchner, der dreizehnjährige Borstel und die junge Reiterin Evelyn auf zunächst eher unfreiwillige Weise miteinander in Kontakt. Aber daraus entwickelt sich noch eine richtige Detektivgeschichte, in welcher natürlich auch die Dorfkirche, ein wertvolles Fernglas von Opa Weydemeyer sowie die Entdeckung von Grönland eine Rolle spielen. Außerdem geht es um die Größe von Gott und um das Beten. Und auf jeden Fall waren es alles andere als langweilige Ferien. 1985 veröffentlichte der Autor "Brücke, Boot und Bienenhaus. Ein Ferienerlebnis": Die lang ersehnte Schiffsreise mit der Jolle ihrer Eltern endet für zwei Jungen schon bald mit dem Untergang der "Alraune". An Land gerettet und entdeckt, wird den beiden Schiffbrüchigen geholfen. Angeführt werden die Hilfsaktionen von Katharina, von dem menschenfreundlichen "Bienenonkel Willi" und von Postfrau Erika -übrigens Kathis Mutter. Ein Buch über Solidarität und Verantwortung für sich und andere und über das Glück - wie es in der Bibel beschrieben wird. Ob und wie das abgesoffene Boot aber tatsächlich wiedergefunden und gehoben wird, das sollten die Leser selber herausfinden. Außerdem erfahren sie, was die erste Lebensregel "Tu bie orr nott tu bie" bedeutet. Auch in der 1988 erschienenen Feriengeschichte "Das Blechpottorchester" geht es um Fürsorge für ein anderes Lebewesen - diesmal um eine aus dem Nest gefallene Jungdohle. Ein kleiner Junge kümmert sich um "Peity". Dann gibt es da noch Midigonda - alles, was man lieb haben kann. Außerdem tauchen im dritten Buch auch vier alte junge Bekannte aus den beiden vorigen wieder auf: Borstel und Reiter-Freundin Evelyn sowie der ältere der beiden Schiffbrüchigen und Freundin Katharina. Alle drei zuerst bei der Evangelischen Verlagsanstalt Berlin erschienenen Bücher können ab sofort als E-Books unter www.ddrautoren.de, bei Weltbild, Apple und Amazon gekauft werden.

Die vor knapp 20 Jahren von Gisela und Sören Pekrul gegründete EDITION digital hat sich seit 2011 verstärkt dem E-Book verschrieben. Wie Verlagschefin Gisela Pekrul erläuterte, bestehe der Vorteil der E- Books vor allem darin, dass man immer ausreichend Lektüre bei sich habe, die Schrift vergrößern und sich mit manchen Geräten die Bücher sogar vorlesen lassen könne. Außerdem seien digitale Bücher oft preiswerter als gedruckte. Als sein erstes digitales Erzeugnis hatte der Verlag 1994 die CD-ROM "Mecklenburg-Vorpommern digital" herausgebracht. Als erstes tatsächliches E-Book legte EDITION digital zur Leipziger Buchmesse 2011 "Schloss Karnitten" von Manfred Kubowsky vor. Insgesamt umfasst das E-Book-Programm 500 Titel (Stand August 2014) von rund 100 DDR-Autoren. Nachzulesen ist das Gesamtprogramm unter www.ddrautoren.de. Jährlich erscheinen rund 200 E-Books neu, so in der nächsten Woche gleich mehrere Debüts neuer Autoren.

Dazu im Anhang: 3 Titelbilder.

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07.08.2014:
Ein DDR Klassiker: Seine "Spur der Steine" bleibt

Zum ersten Todestag jetzt alle Bücher von Erik Neutsch digital

GODERN bei SchwerinPünktlich zum ersten Todestag des großen DDR-Schriftstellers Erik Neutsch am 20. August liegt jetzt sein Gesamtwerk auf E-Books vor. Urheber dieser produktiven Würdigung ist die EDITION digital aus Godern bei Schwerin, die noch zu dessen Lebzeiten die bekanntesten Werke des viel gelesenen Autors im Programm hatte. Dazu gehört vor allem der 1964 erschienene Erfolgsroman "Spur der Steine", der mit einer Auflage von mehr als 500.000 zu den erfolgreichsten und bedeutendsten Werken der DDR-Literatur gehört. Der DDR-Klassiker wurde 1996 mit Manfred Krug in der Hauptrolle des rebellisch-verantwortungsvollen Zimmermann-Brigadiers Hannes Balla erstklassig von der DEFA verfilmt (Regie: Frank Beyer), allerdings schon drei Tage nach seiner Uraufführung vom Spielplan abgesetzt und erst 1989 nach dem Fall der Mauer wieder aufgeführt. Seit Mitte der 1970er Jahre arbeitete Neutsch an seinem erklärten Hauptwerk, dem ursprünglich auf sechs Bände angelegten Roman-Zyklus "Der Friede im Osten". Darin wollte der Autor die Geschichte der DDR literarisch nachzeichnen. Die Romane 1 bis 4 erschienen 1974, 1978, 1985 und 1987. Im fünften Band, der von seinem Schriftstellerkollegen und Freund Eberhard Panitz um ein paar Seiten vollendet wurde und im Februar 2014 in der Eulenspiegel Verlagsgruppe erschien, thematisierte Neutsch auch die Geschehnisse um die Verfilmung seines Bestsellers "Spur der Steine". Zu den jetzt die Neutsch-Kollektion komplettierenden Titeln gehören seine Nachwendebücher "Verdämmerung", "Totschlag", Die Liebe und der Tod" und "Storckheim kommt", die beiden Kinderbücher "Olaf und der gelbe Vogel" und "Vom Gänslein, das nicht fliegen lernen wollte" sowie die Bücher "Heldenberichte", "Da sah ich den Menschen und "Die anderen und ich" aus DDR-Zeiten. Die besten Erzählungen aus diesen Sammelbänden, wie "Akte Nora S.", "Bitterfelder Geschichten", "Tage unseres Lebens""Die Regengeschichte" und "Die zweite Begegnung" sind analog zu den DDR-Büchern auch einzeln als E-Book erhältlich. Alle E-Books können ab sofort unter www.ddrautoren.de, bei Weltbild, Apple, Google und Amazon gekauft werden.

Erik Neutsch wurde am 21. Juni 1931 in Schönebeck/Elbe als Sohn einer Arbeiterfamilie geboren, studierte nach Oberschule und Abitur an der Universität Leipzig Gesellschaftswissenschaften und Journalistik und war zwischen 1953 und 1960 als Reporter sowie als Kultur- und Wirtschaftsredakteur des SED-Bezirksorgans "Freiheit" in Halle tätig, der Vorgängerin der heutigen "Mitteldeutschen Zeitung". Seit diesem Zeitpunkt war Neutsch, seit 1963 Mitglied der SED-Bezirkleitung Halle, als freier Schriftsteller und Journalist tätig. Zum umfangreichen Werk des ungemein produktiven Schriftstellers gehören Romane, Erzählungen, Kinderbücher, Essays, Gedichte, Schauspiele, ein Opernlibretto und Drehbücher. Erik Neutsch war seit 1960 Mitglied des Schriftstellerverbandes der DDR. Seit 1974 gehörte er als ordentliches Mitglied der Akademie der Künste der DDR an. Seit 1990 war er Mitglied des Verbandes deutscher Schriftsteller. Er wurde zweimal mit dem Nationalpreis der DDR geehrt, erhielt den Heinrich-Mann-Preis der Akademie der Künste und andere Auszeichnungen. Erik Neutsch starb nach langer schwerer Krankheit am 20. August 2013 in Halle an der Saale.

Die vor knapp 20 Jahren von Gisela und Sören Pekrul gegründete EDITION digital hat sich seit 2011 verstärkt dem E-Book verschrieben. Wie Verlagschefin Gisela Pekrul erläuterte, bestehe der Vorteil der E-Books vor allem darin, dass man immer ausreichend Lektüre bei sich habe, die Schrift vergrößern und sich mit manchen Geräten die Bücher sogar vorlesen lassen könne. Außerdem seien digitale Bücher oft preiswerter als gedruckte. Als sein erstes digitales Erzeugnis hatte der Verlag 1994 die CD-ROM "Mecklenburg-Vorpommern digital" herausgebracht. Als erstes tatsächliches E-Book legte EDITION digital zur Leipziger Buchmesse 2011 "Schloss Karnitten" von Manfred Kubowsky vor. Insgesamt umfasst das E-Book-Programm 500 Titel (Stand August 2014) von rund 100 DDR-Autoren, wie Wolfgang Held, C. U. Wiesner, Klaus Möckel und Wolfgang Schreyer sowie den Sience-Fiction-Autoren Carlos Rasch und Karsten Kruschel. Nachzulesen ist das Gesamtprogramm unter www.ddrautoren.de. Jährlich erscheinen rund 200 E-Books neu, so als Nächstes drei Kinderbücher des im Sommer 1926 als Sohn eines Kaufmanns und einer Klavierpädagogin in Stettin geborenen vorpommerschen Pfarrers und Autors Gerhard Dallmann.

Dazu im Anhang: 4 Titelbilder.

Kontakt: EDITION digital – Tel: 03860 505788 – Fax: 03860 505789 - verlag@edition-digital.com
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31.07.2014:
Cordula, Matthias und eine lustige Beerdigung

EDITION digital gratuliert Klaus Möckel zum 80. Geburtstag

GODERN bei Schwerin Mit einer gedruckten Überraschung gratuliert die in Godern bei Schwerin ansässige EDITION digital ihrem Autor Klaus Möckel zum 80. Geburtstag am 4. August. Sein für ältere wie für jüngere Leser gut geeignetes Kinderbuch "Rache für Opi" liegt jetzt auch in einer Printversion vor. Als der elfjährige Matthias merkt, dass sich die Hinterbliebenen seines geliebten Großvaters weniger mit dessen Leben als mit der möglichen Erbschaft beschäftigen, hat er eine grandiose Idee - die ihn etwas später allerdings auch zur schnellen Flucht zwingt. Opa Herbert, der jetzt im Himmel wohnt, hätte wohl seine helle Freude an diesem Plan und an dem Durcheinander der Trauergäste gehabt. Wie sagt doch seine gleichaltrige Cousine Cordula eingangs der ebenso vergnüglichen wie nachdenklichen Geschichte: "Später gefällt's dir vielleicht." Schließlich hat Cordula so ihre Erfahrungen mit Beerdigungen. Wie die Geburtstagsüberraschung "Rache für Opi" liegen "Bäckerbrot und Bergkristall" und "Kneli, das schreckliche Weihnachtsmonster" ebenfalls als gedruckte Bücher vor. Ansonsten kann das Gesamtwerk des in Berlin lebenden Autors unter www.ddrautoren.de, bei Weltbild, Apple, Google und Amazon als E-Books erworben werden - insgesamt 43 Titel mit rund 9 000 Seiten.

Klaus Möckel, der am 4. August 1934 im sächsischen Kirchberg geboren wurde, erlernte zunächst den Beruf eines Werkzeugschlossers, studierte später in Leipzig Romanistik und arbeitete anschließend als wissenschaftlicher Assistent an der Universität Jena. Danach war er als Lektor für romanische Literatur in Berlin tätig. Beim Verlag Volk und Welt machte er sich bald einen Namen als Herausgeber, Übersetzer und Nachdichter vor allem moderner französischer Dichter. Seine 1963 veröffentlichte Dissertation hatte Möckel über den Autor des Kleinen Prinzen geschrieben: "Die Rolle der bürgerlichen Gesellschaft bei der Herausbildung von Antoine de Saint-Exupérys Weltanschauung". Seit 1969 arbeitet der Schriftsteller, Herausgeber und Übersetzer als freier Autor. Seither veröffentlichte er 48 Bücher: Spannende Krimis, anspruchsvolle Science-Fiction-Bücher, sehr gut recherchierte historische Romane, einfühlsame Lebensberichte und wunderschöne Kinderbücher, darunter Erfolgstitel wie "Hoffnung für Dan" und "Die Gespielinnen des Königs" sowie die literarischen Vorlagen für die Polizeiruf-110-Folgen "Drei Flaschen Tokaier" und "Variante Tramper". Hinzu kommen 14 Herausgaben und 19 Übersetzungen aus dem Französischen, Spanischen und Russischen. Möckel arbeitete häufig, vor allem bei Übersetzungen, mit seiner Frau Aljonna Möckel zusammen und verfasste gemeinsam mit ihr unter dem Pseudonym Nikolai Bachnow mehrere Fortsetzungsbände zu den Märchenromanen Alexander Wolkows wie "Die unsichtbaren Fürsten" und "Der Hexer aus dem Kupferwald".

Klaus Möckel, der am 4. August 1934 im sächsischen Kirchberg geboren wurde, erlernte zunächst den Beruf eines Werkzeugschlossers, studierte später in Leipzig Romanistik und arbeitete anschließend als wissenschaftlicher Assistent an der Universität Jena. Danach war er als Lektor für romanische Literatur in Berlin tätig. Beim Verlag Volk und Welt machte er sich bald einen Namen als Herausgeber, Übersetzer und Nachdichter vor allem moderner französischer Dichter. Seine 1963 veröffentlichte Dissertation hatte Möckel über den Autor des Kleinen Prinzen geschrieben: "Die Rolle der bürgerlichen Gesellschaft bei der Herausbildung von Antoine de Saint-Exupérys Weltanschauung". Seit 1969 arbeitet der Schriftsteller, Herausgeber und Übersetzer als freier Autor. Seither veröffentlichte er 48 Bücher: Spannende Krimis, anspruchsvolle Science-Fiction-Bücher, sehr gut recherchierte historische Romane, einfühlsame Lebensberichte und wunderschöne Kinderbücher, darunter Erfolgstitel wie "Hoffnung für Dan" und "Die Gespielinnen des Königs" sowie die literarischen Vorlagen für die Polizeiruf-110-Folgen "Drei Flaschen Tokaier" und "Variante Tramper". Hinzu kommen 14 Herausgaben und 19 Übersetzungen aus dem Französischen, Spanischen und Russischen. Möckel arbeitete häufig, vor allem bei Übersetzungen, mit seiner Frau Aljonna Möckel zusammen und verfasste gemeinsam mit ihr unter dem Pseudonym Nikolai Bachnow mehrere Fortsetzungsbände zu den Märchenromanen Alexander Wolkows wie "Die unsichtbaren Fürsten" und "Der Hexer aus dem Kupferwald".

Dazu im Anhang: 4 Titelbilder.

Kontakt: EDITION digital – Tel: 03860 505788 – Fax: 03860 505789 - verlag@edition-digital.com
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17.07.2014:
Jedes Leben hat auch seine Zeit

Gesamtwerk von Elisabeth Schulz-Semrau bei EDITION digital

GODERN bei Schwerin Von einer ungewöhnlichen Ehe-Probe erzählt die Berliner Schriftstellerin Elisabeth Schulz- Semrau in ihrem erstmals 1974 erschienenen Buch "Jedes Leben hat auch seine Zeit". Nach zehn Jahren Zusammenlebens und einer Ehekrise verlässt die Journalistin Susanne ihren Mann Steffen, um (sich) wesentliche Fragen zu stellen: "Ich bin nicht weggelaufen, um die Ehe zu beenden, sondern damit sie dauern kann", so die Hauptfigur. Zu den besonderen Vorzügen der jetzt als Teil ihres Gesamtwerks bei der EDITION digital aus Godern bei Schwerin als E-Book veröffentlichten Erzählung gehört das ständige Einbeziehen, Mitdenken und Mitentscheiden der Leser. Wie weitere elf Titel von Schulz-Semrau ist "Jedes Leben hat auch seine Zeit" ab sofort unter www.ddrautoren.de, bei Weltbild, Apple und Amazon zu erwerben. Dazu gehören die literarische Auseinandersetzung über Liebe und Selbstverwirklichung "Ausstellung einer Prinzessin" (1977), die Diskussion über unterschiedliche Ansprüche ans Leben "Die Beurteilung (1981) sowie "Elchritter: Fast ein Märchen aus vergangenen Tagen" (2008). Darin geht es um die zwölfjährige Anne, um einen Ferienaufenthalt an der Ostsee und um ihren nur wenig älteren Beschützer. Aber den beiden bleiben nur drei Tage Genesungsurlaub des jungen Soldaten Markus im Samland, dann muss er zurück an die Ostfront. Doch das Herz der Schriftstellerin hängt besonders an den Büchern über ihre Königsberger Heimat: "Gerda, das Nuschtchen", "Suche nach Karalautschi", "Drei Kastanien aus Königsberg" und "Wer gibt uns die Träume zurück".

Elisabeth Schulz-Semrau wurde im Sommer 1931 als Elisabeth Appe im damaligen preußischen Königsberg geboren, wo sie zunächst vier Jahre eine konfessionelle Grundschule und anschließend drei Jahre das Lyzeum besuchte, bevor sie mit ihren Eltern 1945 nach Tangermünde in der Altmark flüchten musste. Dort verließ sie die Oberschule ohne Abschluss und studierte 1948/49 am Lehrerbildungsinstitut Ludwigsfelde. Zwischen November 1949 und Ende 1967 arbeitete sie als Lehrerin in Rangsdorf, vorwiegend für das Fach Deutsch und legte im Fernstudium an der Pädagogischen Hochschule Potsdam die 1. und 2. Lehrerprüfung ab. Von 1967 bis 1970 studierte sie am Leipziger Literaturinstitut "Johannes R. Becher" und war anschließend zwei Jahre als freischaffende Schriftstellerin tätig. In den folgenden knapp anderthalb Jahrzehnten unterrichtete sie Fernstudenten des Leipziger Literaturinstituts im Fach Prosa und war dort zuletzt als Dozentin tätig. Von 1986 bis 1990 ließ sie sich für vier Jahre vom Hochschuldienst beurlauben, um wieder freischaffend tätig sein zu können. Elisabeth Schulz-Semrau war in zweiter Ehe mit dem Schriftsteller Max Walter Schulz verheiratet und hat zwei Söhne. Nach Aufenthalten in Leipzig, Berlin und Rangsdorf lebt sie jetzt wieder in Berlin.

Die vor knapp 20 Jahren von Gisela und Sören Pekrul gegründete EDITION digital hat sich seit 2011 verstärkt dem E- Book verschrieben. Wie Verlagschefin Gisela Pekrul erläuterte, bestehe der Vorteil der E-Books vor allem darin, dass man immer ausreichend Lektüre bei sich habe, die Schrift vergrößern und sich mit manchen Geräten die Bücher sogar vorlesen lassen könne. Außerdem seien digitale Bücher oft preiswerter als gedruckte. Als sein erstes digitales Erzeugnis hatte der Verlag 1994 die CD-ROM "Mecklenburg-Vorpommern digital" herausgebracht. Als erstes tatsächliches E-Book legte EDITION digital zur Leipziger Buchmesse 2011 "Schloss Karnitten" von Manfred Kubowsky vor. Insgesamt umfasst das E-Book-Programm 460 Titel (Stand Juli 2014) von rund 100 DDR-Autoren, wie Wolfgang Held, C. U. Wiesner, Wolfgang Schreyer und Erik Neutsch sowie den Sience-Fiction-Autoren Carlos Rasch und Karsten Kruschel. Nachzulesen ist das Gesamtprogramm unter www.ddrautoren.de. Jährlich erscheinen rund 200 E-Books neu, so als Nächstes zum 80. Geburtstag von Klaus Möckel das Gesamtwerk des Romanisten, darunter der historische Roman "Heiße Ware unterm Lilienbanner", der Künstler-Krimi "Gespensterschach" und das bei seiner Veröffentlichung viel beachtete und bisher in sechs Auflagen erschienene Plädoyer für einen besseren und menschlicheren Umgang mit Menschen mit geistigen Behinderungen "Hoffnung für Dan".

Dazu im Anhang: 4 Titelbilder.

Kontakt: EDITION digital – Tel: 03860 505788 – Fax: 03860 505789 - verlag@edition-digital.com
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10.07.2014:
Aufbruch aus Mecklenburg

Schweriner Schriftstellerin Renate Krüger präsentiert sich digital

GODERN bei Schwerin Zu den wichtigsten Büchern der Schweriner Kunsthistorikerin, Publizistin und Schriftstellerin Renate Krüger gehört ihre erstmals 2001 veröffentlichte Darstellung zu Leben und Werk von Gertrud von le Fort "Aufbruch aus Mecklenburg". Sie ist jetzt ebenso wie 14 weitere Titel der Autorin bei der EDITION digital aus Godern bei Schwerin erschienen und kann wie die gesamte Auswahl ab sofort unter www.ddrautoren.de, bei Weltbild, Google, Apple und Amazon gekauft werden. In "Aufbruch aus Mecklenburg" war Krüger als Erste auf die besonderen familiären und emotionalen Beziehungen der Gertrud von le Fort (1876 bis 1971) zu Mecklenburg, ihrem "lieblichen Land", eingegangen. Gerade auch durch ihr Werk war Mecklenburg zum literarischen Ort geworden. In der lebendigen Einführung in Werk und Leben der großen humanistischen Dichterin thematisiert Krüger unter anderem das Leben in Ludwigslust und auf dem Familiengut in Boek/Müritz und die Beziehung le Forts zu ihrer Heimat sowie die während ihrer Lebenszeit herrschenden literarischen Strömungen und ihren christlicher Humanismus. Weitere Titel in der Auswahl an E-Books sind "Aus Morgen und Abend der Tag" über den frühromantischen Maler Philipp Otto Runge, die Romane über die Maler Hans Holbein d. J. "Der Tanz von Avignon", Lucas Cranach d. Ä. "Malt, Hände, malt", Adolph Menzel "Geisterstunde in Sansoucci" und Rembrandt "Licht auf dunklem Grund" sowie "Des Königs Musikant. Geschichten aus dem Leben des Carl Philipp Emanuel Bach" und "Jenseits von Ninive" - eine ungewöhnliche Krankheits-, Sterbens- und Lebensgeschichte in biblischer Tradition aus heutiger Zeit.

Die im Sommer vor acht Jahrzehnten in Spremberg in der Niederlausitz geborene Autorin ist seit 1939 in Schwerin zu Hause. Nach dem 1958 beendeten Studium der Kunstgeschichte und klassischen Archäologie an der Universität Rostock war Renate Krüger anschließend am Staatlichen Museum Schwerin tätig. Diesen Arbeitsplatz verlor Renate Krüger jedoch 1965 aus politischen Gründen wieder und seither ist sie als freiberufliche Publizistin und Schriftstellerin tätig. 1966 promovierte sie an der Universität Greifswald zum Dr.phil. Nach der Wende von 1989 wirkte sie am Aufbau der parlamentarischen Demokratie in Mecklenburg-Vorpommern mit. Spannende Selbst-Auskünfte über die Kunsthistorikerin, Publizistin und Schriftstellerin hält ihr "Literarisches Portal" im Internet unter http://www.dreikoenigswege.de bereit. Diese Internetpräsenz dient nach eigenen Angaben vor allem dazu, das während ihres Lebens Gesuchte und Gefundene weiterzugeben. Renate Krüger arbeitet im Freundeskreis Mooshausen e.V. und in der Gertrud von le Fort-Gesellschaft e.V. mit. Ihre biografischen Forschungen über Gertrud von le Fort waren in der DDR nicht veröffentlicht worden.

Die vor knapp 20 Jahren von Gisela und Sören Pekrul gegründete EDITION digital hat sich seit 2011 verstärkt dem E-Book verschrieben. Wie Verlagschefin Gisela Pekrul erläuterte, bestehe der Vorteil der E-Books vor allem darin, dass man immer ausreichend Lektüre bei sich habe, die Schrift vergrößern und sich mit manchen Geräten die Bücher sogar vorlesen lassen könne. Außerdem seien digitale Bücher oft preiswerter als gedruckte. Als sein erstes digitales Erzeugnis hatte der Verlag 1994 die CD-ROM "Mecklenburg-Vorpommern digital" herausgebracht. Als erstes tatsächliches E-Book legte EDITION digital zur Leipziger Buchmesse 2011 "Schloss Karnitten" von Manfred Kubowsky vor. Insgesamt umfasst das E-Book-Programm 460 Titel (Stand Juli 2014) von rund 100 DDR- und anderen Autoren, wie Wolfgang Held, Klaus Möckel, Wolfgang Schreyer und Erik Neutsch sowie den Sience-Fiction-Autoren Carlos Rasch und Karsten Kruschel. Nachzulesen ist das Gesamtprogramm unter www.ddrautoren.de. Jährlich erscheinen rund 200 E-Books neu, so als Nächstes einige Bücher der Berliner Schriftstellerin Elisabeth Schulz-Semrau, Jahrgang 1931, die in zweiter Ehe mit ihrem Berufskollegen Max Walter Schulz (1921 bis 1991) verheiratet war. Zu den digitalen Neuerscheinungen gehört "Liane und ihr Baby".

Dazu im Anhang: 4 Titelbilder.

Kontakt: EDITION digital – Tel: 03860 505788 – Fax: 03860 505789 - verlag@edition-digital.com
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03.07.2014:
Wer kennt Stephan Möhring nicht?

Zehn Bücher von Jurij Koch jetzt bei EDITION digital als E-Books

GODERN bei Schwerin Wer kennt Stephan Möhring nicht? Diese Frage stellt sich gleich im ersten Satz der Erzählung "Die rasende Luftratte oder Wie der Mäusemotor erfunden wurde" des deutsch-sorbischen Schriftstellers Jurij Koch, die jetzt als Teil eines Buchpaketes bei der EDITION digital aus Godern bei Schwerin als E-Book veröffentlicht wurde und ab sofort unter www.ddrautoren.de, bei Weltbild, Google, Apple und Amazon zu haben ist. Neben der erstmals 1989 erschienenen "Luftratte" enthält der Band "Die rasende Luftratte und Rosinen im Kopf" auch die fünf Jahre zuvor veröffentlichte Erzählung "Rosinen im Kopf. Eine unglaublich wahre Geschichte". In "Golo und Logo und Das Sanddorf" aus den Neunzigern können die Leser die Bekanntschaft mit dem Kopf- und Hosen-Besitzer Golo, seinem dünnen Freund Logo sowie mit einem atemberaubenden Kriminalfall und mit einem an die Kohle verlorenen Dorf machen. Und vielleicht kommt das verlorene Dorf doch wieder zurück. In "Bagola. Die Geschichte eines Wilddiebs" von 1988 geht es um die am Ende tödlichen Auseinandersetzungen zwischen dem wildernden Bauern Fritz Bagola und einem geldgierigen Cousin. Das auf den Wilddieb ausgesetzte Kopfgeld verfehlt seine Wirkung offenbar nicht. Ort der Handlung ist die Niederlausitz Ende des 19. Jahrhunderts. Der Doppel-Titel "Augenoperation - Schattenrisse" enthält nicht etwa zwei Romane, sondern weist lediglich darf hin, dass dieser Text über Wahrheit und Lüge Ende der 80er Jahre in der DDR und in der Bundesrepublik unter zwei unterschiedlichen Titeln erschienen war. Unter einem dritten Titel, "Tanz auf der Kippe", hat die DEFA 1991 das Buch verfilmt. Der Band "Das schöne Mädchen, die zwölf Brüder und die größte Ohrfeige der Welt" vereint vier, ebenfalls in den achtziger Jahren des vorigen Jahrhunderts veröffentlichte sorbische Märchen. Im Übrigen gibt es wohl keinen Menschen auf der Welt, der Stephan Möhring nicht kennt. Das besagt jedenfalls der erwähnte allererste Satz der Erzählung über die rasende Luftratte. Noch vor einigen Jahren war er ein unbekannter Junge. Was war seitdem geschehen?

Jurij Koch, der sowohl deutsch als auch sorbisch schreibt, wurde im September 1936 als Sohn einer sorbischen Steinarbeiterfamilie in Horka in der Oberlausitz geboren. Wie er von sich selber sagt, könne man von der Halde des Steinbruchs in Horka bei klarem Wetter die Lessingstadt Kamenz sehen. "Dies erwähne ich, damit man sich vom Umfeld meines Heimatnestes ein Bild machen kann." Nach Schulbesuch in Crostwitz (Tschechoslowakei) sowie in Bautzen und Cottbus studierte er in Leipzig Journalistik und Theaterwissenschaften und arbeitete anschließend als Redakteur und Reporter beim Rundfunk. Seit 1976 ist Koch, der dem PEN-Zentrum Deutschland angehört, als freier Autor tätig. Einige seiner Bücher wurden in fremde Sprachen übersetzt, darunter ins Polnische, Slowakische, Tschechische und Spanische.

Die vor knapp 20 Jahren von Gisela und Sören Pekrul gegründete EDITION digital hat sich seit 2011 verstärkt dem E-Book verschrieben. Als sein erstes digitales Erzeugnis hatte der Verlag 1994 die CD-ROM "Mecklenburg-Vorpommern digital" herausgebracht. Als erstes tatsächliches E-Book legte EDITION digital zur Leipziger Buchmesse 2011 "Schloss Karnitten" von Manfred Kubowsky vor. Insgesamt umfasst das E-Book-Programm 450 Titel (Stand Juli 2014) von rund 100 DDR-Autoren, wie Klaus Möckel, C. U. Wiesner, Wolfgang Schreyer und Erik Neutsch sowie den Sience-Fiction-Autoren Carlos Rasch und Karsten Kruschel. Nachzulesen ist das Gesamtprogramm unter www.ddrautoren.de. Jährlich erscheinen rund 200 E-Books neu, so als Nächstes mehr als ein Dutzend Bücher der Schweriner Kunsthistorikerin, Schriftstellerin und Publizistin Renate Krüger, Jahrgang 1934, darunter "Aufbruch aus Mecklenburg. Gertrud von le Fort und ihre Welt" - eine lebendige Einführung in das Leben und in das literarische Werk der großen humanistischen Dichterin.

Dazu im Anhang: 4 Titelbilder.

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26.06.2014:
Dem Leben auf der Spur - literarisch und dokumentarisch

EDITION digital präsentiert E-Book-Kollektion von Barbara Kühl

GODERN bei Schwerin Dem Leben und seinen Konflikten war und ist die in Bad Kleinen lebende Schriftstellerin und Hörspielautorin Barbara Kühl auf der Spur - sowohl literarisch als auch dokumentarisch. Nachprüfbar ist das in der jetzt von der EDITION digital herausgebrachten E-Book-Kollektion ihrer Bücher, darunter die bemerkenswerte Dokumention "Spurensuche". So erzählt sie in "Irrlichter" von dem ängstlichen Christian und seinem Weg, Sicherheit zu gewinnen. In "Martin oder zwei linke Hände" hat der literarische Held allerlei Kummer in der Familie, aber auch ein großes Glück - Tante Wally, genannt "Pfefferschote". Bei ihr kann er sein Herz ausschütten. "Leo, das Luder" ist kein Löwe, sondern ein großer und gelber Hund, der aber wie ein Löwe aussieht. Als er eines Abends erschöpft vor der Tür liegt, lassen ihn die Kinder herein und eine Zeit voller Abenteuer beginnt. Der Band "Schlappohr, ein irrer Vogel und andere Tiergeschichten" versammelt sechs ebenso spannende wie vergnügliche Erzählungen. Und in dem 1980 im Kinderbuchverlag Berlin veröffentlichten und zwei Jahre später von Dietmar Hochmuth für die DEFA unter dem Titel "Mein Vater ist ein Dieb" verfilmten Buch "Til und der Körnerdieb" macht der 10-jährige Til eine Entdeckung, die ihn in heftige Konflikte stürzt. Was soll er tun? Kann ihm "Stotterpaule" helfen?

In ihrer Dokumentation "Spurensuche" befasst sich Barbara Kühl mit der Geschichte des bei Bad Kleinen gelegenen ehemaligen Quarantäne- und Waldlagers Losten und des dazugehörigen Friedhofs "Moidentiner Wald". Solche Vertriebenenlager wie Losten gab es nach 1945 in Deutschland viele. Für ihr Buch hatte Barbara Kühl in Archiven geforscht und mit Überlebenden der schrecklichen Zeit dort gesprochen. Einfühlsam setzt sie diese Zeitzeugenberichte, alte Fotos und Archivdokumente zu einem beeindruckenden Gesamtbild der tragischen Geschehnisse im damaligen Lager Losten zusammen. Alle diese Neuerscheinungen können ab sofort unter www.ddrautoren.de, bei Weltbild, Thalia, Apple, Google und Amazon als E-Books erworben werden.

Kühl, die 1939 als Barbara Münch im oberschlesischen Heydebreck geboren wurde, wuchs auf der Insel Poel und im Berliner Randgebiet auf. Nach dem Abitur arbeitete sie als Finanzsachbearbeiterin, Lohnbuchhalterin und Sachbearbeiterin für Information und Dokumentation. Nachdem sie zwischen 1962 und 1976 vorwiegend journalistisch tätig war, verdiente sie ihr Geld zwischen 1978 und 1991 als freie Schriftstellerin. Ab April 1991 wirkte sie als Ortschronistin und ab Januar 1994 als Redakteurin des Amtsblattes "Mäckelbörger Wegweiser" des Amtes Dorf Mecklenburg-Bad Kleinen. Von 1983 bis 1990 gehörte Barbara Kühl dem DDR-Schriftstellerverbandes und bis 1992 dem in der Dienstleistungsgewerkschaft ver.di organisierten Verband deutscher Schriftsteller (VS) an.

Die vor knapp 20 Jahren von Gisela und Sören Pekrul gegründete EDITION digital hat sich seit 2011 verstärkt dem E- Book verschrieben. Wie Verlagschefin Gisela Pekrul erläuterte, bestehe der Vorteil der E-Books vor allem darin, dass man immer ausreichend Lektüre bei sich habe, die Schrift vergrößern und sich mit manchen Geräten die Bücher sogar vorlesen lassen könne. Außerdem seien digitale Bücher oft preiswerter als gedruckte. Als sein erstes digitales Erzeugnis hatte der Verlag 1994 die CD-ROM "Mecklenburg-Vorpommern digital" herausgebracht. Als erstes tatsächliches E-Book legte EDITION digital zur Leipziger Buchmesse 2011 "Schloss Karnitten" von Manfred Kubowsky vor. Insgesamt umfasst das E-Book-Programm 450 Titel (Stand Juni 2014) von rund 100 DDR-Autoren, wie Wolfgang Held, C. U. Wiesner, Wolfgang Schreyer, Klaus Möckel und Erik Neutsch sowie den Sience-Fiction-Autoren Carlos Rasch und Karsten Kruschel. Nachzulesen ist das Gesamtprogramm unter www.ddrautoren.de. Jährlich erscheinen rund 200 E-Books neu, so als Nächstes mehrere Kinderbücher des sorbischen Schriftstellers Jurij Koch, Jahrgang 1936, sowie dessen 1988 erschienene Romane "Augenoperation" und "Bagola. Die Geschichte eines Wilddiebes". Dazu im Anhang: 4 Titelbilder.

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12.06.2014:
Grüne Glasscherben, das Meer und keine Hexen

EDITION digital gratuliert zum 80. von Lonny Neumann

GODERN bei Schwerin Mit der Wiederveröffentlichung von drei ihrer Bücher gratuliert EDITION digital zum 80. Geburtstag der in Potsdam lebenden Schriftstellerin Lonny Neumann am 27. Juni. Seit dieser Woche sind ihre autobiografische Erzählung „Grüne Glasscherben. Eine Kindheit im Norden“ sowie zwei Titel aus der Reihe der beliebten Kleinen Trompeterbücher des DDR-Kinderbuchverlages als E-Books erhältlich und können ab sofort unter www.ddrautoren.de, bei Weltbild, Apple und Amazon gekauft werden.

In den „Grünen Glasscherben“ thematisiert die Autorin ihre Kindheit und frühe Jugend in der Uckermark bis zu ihrem 18. Geburtstag – also bis 1952. Während ihr Großvater das Kind am liebsten von der Welt fernhalten möchte, unternimmt ihre Oma alles, damit „etwas Besseres“ aus ihr werde. Symbol ihrer Kindheit sind eben jene „Grüne Glasscherben“, die sie einst gefunden hatte. Durch sie sah die Welt etwas anders aus. Neben diesem nur leicht kaschierten Erinnerungsbuch an die Zeit nach dem Krieg hat der Verlag die als Nummer 143 und als Nummer 169 erschienenen Kleinen Trompeterbücher „Tina entdeckt das Meer“ (1980) und „Hexen gibt es nicht“ (1984) jetzt in einem Band zusammengefasst. Es geht darin um Steine, die Glück bringen sollen, eine Stadt mit einem unaussprechlichen Namen, einen Kindergeburtstagstraum sowie um sechs Tage vor Weihnachten, Zitronenfalter im Februar und Juniwiesen, um weiße Spatzen, Großvaters Uhr und vieles mehr.

Die in Prenzlau geborene und bei ihren Großeltern in Strasburg in der Uckermark aufgewachsene Autorin studierte nach dem Besuch der Oberschule am Institut für Lehrerbildung in Frankfurt (Oder) und in Potsdam und absolvierte zudem ein Fernstudium für das Fach Deutsch. Lonny Neumann arbeitete als Lehrerin in Potsdam, ein Jahr am Zentralinstitut für Bibliothekswesen sowie zwischen 1965 und 1970 an der Internatsoberschule Seewalde, die sich der Begabtenförderung verschrieben hatte. Nachdem sie noch in Seewalde erste Erzählungen, literarische Porträts und Reportagen in Anthologien und Zeitschriften veröffentlicht hatte, studierte sie von 1974 bis 1977 noch ein weiteres Mal – diesmal am Leipziger Institut für Literatur. 1980 zog die Schriftstellerin nach Potsdam und war dort einige Zeit auch als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität tätig, wobei sie sich besonders für Leben und Werk des in seiner Geburtsstadt zweimal verfemten Schriftstellers, Dichters und Pioniers der Vermittlung von Literatur im Rundfunk Hermann Kasack (1896 bis 1966) engagierte. Dessen bekanntestes Buch ist der 1947 erschienene Roman „Die Stadt hinter dem Strom“, wofür er 1949 den Fontane-Preis erhielt.

Die vor knapp 20 Jahren von Gisela und Sören Pekrul gegründete EDITION digital hat sich seit 2011 verstärkt dem E-Book verschrieben. Wie Verlagschefin Gisela Pekrul erläuterte, bestehe der Vorteil der E-Books vor allem darin, dass man immer ausreichend Lektüre bei sich habe, die Schrift vergrößern und sich mit manchen Geräten die Bücher sogar vorlesen lassen könne. Außerdem seien digitale Bücher oft preiswerter als gedruckte. Als sein erstes digitales Erzeugnis hatte der Verlag 1994 die CD-ROM „Mecklenburg-Vorpommern digital“ herausgebracht. Als erstes tatsächliches E-Book legte EDITION digital zur Leipziger Buchmesse 2011 „Schloss Karnitten“ von Manfred Kubowsky vor. Insgesamt umfasst das E-Book-Programm 440 Titel (Stand Mai 2014) von 72 DDR-Autoren, wie Wolfgang Held, C. U. Wiesner, Wolfgang Schreyer und Erik Neutsch sowie den Sience-Fiction-Autoren Carlos Rasch und Karsten Kruschel. Nachzulesen ist das Gesamtprogramm unter www.ddrautoren.de. Jährlich erscheinen rund 200 E-Books neu, so in der nächsten Woche alle Kinderbücher der in Bad Kleinen lebenden Schriftstellerin und Hörspielautorin Barbara Kühl sowie deren Titel „Spurensuche“. Dazu im Anhang: Foto von Lonny Neumann und 2 Titelbilder.

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05.06.2014:
Altes Märchen ganz neu erzählt

E-Book-Premiere für „Der Hasenhirt“ von Erwin Johannes Bach

GODERN bei Schwerin Für die Wiederentdeckung eines zu Unrecht fast in Vergessenheit geratenen, vielseitigen Künstler sorgt EDITION digital mit seiner jüngsten Neuerscheinung – und legt zudem ein vergnügliches Büchlein erstmals als E-Book vor. Die Rede ist von „Der Hasenhirt. Einem deutschen Volksmärchen in Versen nacherzählt“ von Erwin Johannes Bach. Das gedruckte Original war erstmals 1951 im Alfred Holz Verlag Berlin erschienen und beginnt wie fast alle Märchen mit „Es war einmal“: Ein alter König will sein schönes Töchterlein verheiraten, ist jedoch mit allen bisherigen Freiern unzufrieden. Bei dem Autor mit dem klangvollen Nachnamen hört sich das in seinen sehr musikalischen Versen so an: „Viel Prinzen waren schon gekommen,/Die sie zu frein sich vorgenommen;/dieweil jedoch, wie schon gesagt,/Kein einziger ihm ganz behagt,/In allen Stücken ihm genügt,/Hat er sie alle weggeschickt.“ Das allerdings geschieht auch in anderen Märchen. Hier aber geschehe etwas ganz Besonderes, verspricht der Erzähler: „Doch was ihr hier des weitren hört,/Ist ganz besonders hörenswert.“ So geht die Prinzessin beim Bade ihres rotgüldenen Wunscherfüllungsringes verlustig und wird krank und todsterbenstraurig – „Ohn Ringlein wird sie nicht gesund.“ Wer aber soll ihn wiederbeschaffen? Da verliebt sich ein armer Hirtenjunge in das Königskind. Wird er es schaffen, den Ring zu finden und das Herz der Prinzessin zu erobern? Immerhin ist er ein Sonntagskind. Und fast scheint der Hirt am Ziel, da stellt ihm der König eine schier unlösbare Aufgabe … - ein Lesegenuss und außerdem einer Hörbuch-Fassung wert.

Zur Zeit der Veröffentlichung seines „Hasenhirten“ lebten der am 13. Oktober 1897 in Hildesheim geborene und aufgewachsene Erwin Johannes Bach und seine Familie erst seit vier Jahren wieder in Berlin, wo er die Leitung der Internationalen Musikbibliothek übernahm. Gemeinsam mit seiner Frau war der wegen seiner jüdischen Herkunft und seiner illegalen antifaschistischen Arbeit von Verhaftung bedrohte Künstler 1934 zunächst nach Prag und dann nach Moskau geflohen, geriet in der Sowjetunion in die „stalinistischen Säuberungen“ und überlebte nach Verbannung und Leningrader Blockade nur knapp. Das bedeutendste Werk des Schriftstellers, Musikwissenschaftlers und Komponisten war schon 1929 erschienen – das in verschiedene Sprachen wie Russisch, Serbisch und Englisch übersetzte Lehrbuch „Die vollendete Klaviertechnik“. Die Produktion eines entsprechenden Filmes mit Lehrbeispielen und Zeitlupenaufnahmen wurde 1933 durch die Nazis unterbunden. Erwin Johannes Bach starb am 9. August 1961 in der DDR-Hauptstadt Berlin.

Die vor knapp 20 Jahren von Gisela und Sören Pekrul gegründete EDITION digital hat sich seit 2011 verstärkt dem E-Book verschrieben. Wie Verlagschefin Gisela Pekrul erläuterte, bestehe der Vorteil der E-Books vor allem darin, dass man immer ausreichend Lektüre bei sich habe, die Schrift vergrößern und sich mit manchen Geräten die Bücher sogar vorlesen lassen könne. Außerdem seien digitale Bücher oft preiswerter als gedruckte. Als sein erstes digitales Erzeugnis hatte der Verlag 1994 die CD-ROM „Mecklenburg-Vorpommern digital“ herausgebracht. Als erstes tatsächliches E-Book legte EDITION digital zur Leipziger Buchmesse 2011 „Schloss Karnitten“ von Manfred Kubowsky vor. Insgesamt umfasst das E-Book-Programm 440 Titel (Stand Mai 2014) von 72 DDR-Autoren, wie Wolfgang Held, C. U. Wiesner, Wolfgang Schreyer und Erik Neutsch sowie den Sience-Fiction-Autoren Carlos Rasch und Karsten Kruschel. Nachzulesen ist das Gesamtprogramm unter www.ddrautoren.de. Jährlich erscheinen rund 200 E-Books neu, so als Nächstes zum 80. Geburtstag der 1934 in Prenzlau geborenen und im uckermärkischen Strasburg aufgewachsenen Lehrerin und Schriftstellerin Lonny Neumann die beiden in der beliebten Reihe des DDR-Kinderbuchverlags erschienenen Kleinen Trompeterbücher „Tina entdeckt das Meer – Hexen gibt es nicht“ sowie die autobiografische Erzählung „Grüne Glasscherben. Eine Kindheit im Norden.“

Dazu im Anhang: Foto von Erwin Johannes Bach und Titelbild.

Kontakt: EDITION digital – Tel: 03860 505788 – Fax: 03860 505789 - verlag@edition-digital.com
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30.05.2014:
Wie man sich mit dem Wind anfreundet

EDITION digital präsentiert zwei E-Books von Helma Heymann

GODERN bei Schwerin Der Bockwindmüller Piet Himp hat es nicht einfach. Nicht nur, dass ihm die Bauern des Dorfes mit Misstrauen begegnen, auch mit dem Wind hat er seinen Kummer – wechselt dieser doch häufig die Richtung, und dann muss der Müller seine Arbeit unterbrechen, aus dem obersten Stockwerk in das unterste Stockwerk hasten. Er muss zur Mühlentür hinaus, die Mühlentreppe hinunterspringen, ein Stück über den Mühlenberg laufen, endlich seine Mühle am äußersten Ende des Sterzes fassen, um sie erneut in den Wind zu drehen. Was für ein Aufwand! So erzählt es die Berliner Schriftstellerin Helma Heymann in ihrem zauberhaften Windmühlenmärchen „Piet Himp und der Geselle Wind“, das jetzt gemeinsam mit dem Märchen über den Magnetismus „Arepo und die schöne Tuberose“ und mit der Tiergeschichte „Borstel und die Feldlerche“ bei der EDITION digital unter dem Titel „Piet Himp, Arepo und Borstel“ als E-Book erschienen ist. Ursprünglich waren die drei Bücher im Verlag Junge Welt Berlin herausgekommen. Und da es ein Windmühlenmärchen ist, findet Piet Himp am Ende doch noch eine Lösung, wie er sich den windigen Gesellen Wind zum Freund machen kann und erfindet gleich noch eine neue Mühlenart dazu – die Holländermühle.

„Halbhorn, die Mühle vom Ginsterberg und das Faschingsschneiderlein“ enthält fünf Geschichten aus drei in der beliebten Reihe des Kinderbuchverlags veröffentlichten Kleinen Trompeterbüchern – „Halbhorn" (Band 139, 1980), „Die Mühle vom Ginsterberg“ (Band 174, 1985) und „Das Faschingsschneiderlein“ (Band 164, 1983). Auf ihre freundlich-poetische Weise lässt die Autorin ihre kleinen und großen Leser an Kummer und Glück eines Seeteufelchens teilhaben. Sie schildert die merkwürdigen Erlebnisse von zwei Fischern, denen an einem heißen Sommertag eine riesige Flunder ins Netz geht. Sie erzählt davon, wie das Mädchen Therese am Strand einen Bernstein findet und die Bernsteinhexe trifft. Sie beschreibt, wie ein kluger Wirt drei eher schweigsame Gesellen – Bauer, Fischer und Müller - zum Erzählen bringt. Und nicht zuletzt vermittelt sie die Bekanntschaft mit Robbi, der erst seit ein paar Tagen zur Schule geht. Die beiden Neuerscheinungen können ab sofort unter www.ddrautoren.de, bei Weltbild, Apple und Amazon als E-Book gekauft werden.

Helma Heymann wurde 1937 im vorpommerschen Wolgast geboren und wuchs auf der Insel Usedom im Künstlerkreis um den Maler Otto Niemeyer-Holstein (ONH) auf. Nachdem sie 1956 in Greifswald ihr Abitur abgelegt hatte, studierte sie dort fünf Semester Medizin und war einige Zeit als Musiktherapeutin in der Kinderpsychiatrie tätig. Seit 1980 ist Heymann freischaffende Schriftstellerin, schreibt auch für den Rundfunk, darunter Hörspiele und Radiogeschichten.

Die vor knapp 20 Jahren von Gisela und Sören Pekrul gegründete EDITION digital hat sich seit 2011 verstärkt dem E-Book verschrieben. Wie Verlagschefin Gisela Pekrul erläuterte, bestehe der Vorteil der E-Books vor allem darin, dass man immer ausreichend Lektüre bei sich habe, die Schrift vergrößern und sich mit manchen Geräten die Bücher sogar vorlesen lassen könne. Außerdem seien digitale Bücher oft preiswerter als gedruckte. Als sein erstes digitales Erzeugnis hatte der Verlag 1994 die CD-ROM „Mecklenburg-Vorpommern digital“ herausgebracht. Als erstes tatsächliches E-Book legte EDITION digital zur Leipziger Buchmesse 2011 „Schloss Karnitten“ von Manfred Kubowsky vor. Insgesamt umfasst das E-Book-Programm 440 Titel (Stand Mai 2014) von 72 DDR-Autoren, wie Wolfgang Held, Klaus Möckel, Wolfgang Schreyer und Erik Neutsch sowie den Sience-Fiction-Autoren Carlos Rasch und Karsten Kruschel. Nachzulesen ist das Gesamtprogramm unter www.ddrautoren.de. Jährlich erscheinen rund 200 E-Books neu, so als Nächstes das Büchlein „Der Hasenhirt. Ein deutsches Märchen in Versen nacherzählt“ des Musikwissenschaftlers, Komponisten und Schriftstellers Erwin Johannes Bach (1897 bis 1961).

Dazu im Anhang: Foto von Helma Heymann und zwei Titelbilder.

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22.05.2014:
Die drei Leben von Josef, dem Zimmermann

Zwei Bücher von Rainer Lindow bei EDITION digital erschienen

GODERN bei Schwerin Die beiden Bücher von Rainer Lindow, die jetzt bei der EDITION digital in Godern bei Schwerin als E-Books erschienen sind, haben eine zeitgeschichtliche Gemeinsamkeit: Sie erschienen zu DDR-Zeiten jeweils erst fast ein Jahrzehnt nach ihrer Fertigstellung. So kam der Roman „Unterm Hut in der Sonne oder Das neue Buch Nickel“ erst 1980 heraus, nachdem Lindow im Zuge der Biermann-Affäre mit anderen Autoren und Lektoren den Aufbau-Verlag verlassen musste, wo das Buch zunächst erscheinen sollte. Auch die von mehreren DDR-Verlagen aus politischen Gründen abgelehnte „Trauergesellschaft“ gelangte erst mit heftiger Verspätung zu den Lesern – unglücklicherweise im Jahre 1990, wo das Buch in den Wirren von Wende und Deutscher Einheit mehr oder weniger unterging. Sowohl „Die Trauergesellschaft“ als auch „Unterm Hut in der Sonne“ sind ab sofort unter www.ddrautoren.de, bei Weltbild, Apple und Amazon als E-Book zu erwerben.

Im „Buch Nickel“ geht es zwar um Nickel, aber nicht um das Übergangsmetall, das im Periodensystem der Elemente unter der Ordnungszahl 28 verzeichnet ist, sondern um einen Menschen dieses Namens. Nickel war geschlagen aus dem letzten großen Krieg heimgekehrt, weil er nicht mehr kämpfen wollte, und muss sich anschließend durchs Leben schlagen – das Leben mit allerlei Kämpfen und Hochzeiten und Kindergeschrei, mit Lieben und mit Enthaltsamkeit, mit Fressen und mit Hungern und vielem Lebendigen mehr. Und da ist da noch der Tod, der Tod von Florian. Warum? Lebensfragen stellt Rainer Lindow auch in „Die Trauergesellschaft“, diesmal aus deutsch-polnischer Perspektive: Gezwungen von seiner polnischen Freundin kommt Josef, der Zimmermann, der drei Leben hat, der wahren Geschichte seines ertrunkenen Vaters und somit auch sich selbst auf die Spur. Erzählt wird von der Zeit der Finsternis, von der Zeit der Zweifel und von der Zeit der Heiterkeit. Zugleich liefert die Parabel künstlerische Erklärungen dafür, weshalb das Volk 1989 auf die Straße ging und seine Regierung in einer friedlichen Revolution absetzte.

Der 1942 in Berlin geborene Autor erlernte mehrere Berufe, darunter den des Schriftsetzers, studierte Mitte der 60er Jahre an der Berliner Privatschule von Waluscha Friedrich Malerei und legte 1972 an der Potsdamer Hochschule für Film- und Fernsehen Potsdam-Babelsberg sein Regiediplom ab und war anschließend als Regieassistent und Regisseur beim Fernsehen tätig. Nach seiner Kündigung wegen „unüberbrückbarer Widersprüche“ wirkt er seit 1975 als freiberuflicher Schriftsteller, Regisseur und Maler. 1993 bildete er sich außerdem zum Fernsehjournalisten weiter. 2012 gab Lindow den letzten, unvollendeten Roman seiner zwei Jahre zuvor an Krebs gestorbenen zweiten Frau Maria Seidemann heraus - „Die Krähenjägerin“.

Die vor knapp 20 Jahren von Gisela und Sören Pekrul gegründete EDITION digital hat sich seit 2011 verstärkt dem E-Book verschrieben. Wie Verlagschefin Gisela Pekrul erläuterte, bestehe der Vorteil der E-Books vor allem darin, dass man immer ausreichend Lektüre bei sich habe, die Schrift vergrößern und sich mit manchen Geräten die Bücher sogar vorlesen lassen könne. Außerdem seien digitale Bücher oft preiswerter als gedruckte. Als sein erstes digitales Erzeugnis hatte der Verlag 1994 die CD-ROM „Mecklenburg-Vorpommern digital“ herausgebracht. Als erstes tatsächliches E-Book legte EDITION digital zur Leipziger Buchmesse 2011 „Schloss Karnitten“ von Manfred Kubowsky vor. Insgesamt umfasst das E-Book-Programm 440 Titel (Stand Mai 2014) von 72 DDR-Autoren, wie Wolfgang Held, C. U. Wiesner, Wolfgang Schreyer und Erik Neutsch sowie den Sience-Fiction-Autoren Carlos Rasch und Karsten Kruschel. Nachzulesen ist das Gesamtprogramm unter www.ddrautoren.de. Jährlich erscheinen rund 200 E-Books neu, so in der nächsten Woche Kinderbücher der in Wolgast geborenen und auf der Insel Usedom aufgewachsenen Berliner Schriftstellerin Helma Heymann wie „Halbhorn, die Mühle vom Ginsterberg und das Faschingsschneiderlein“.

Dazu im Anhang: Foto von Rainer Lindow und zwei Titelbilder.

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15.05.2014:
Sternschnuppen fängt man nicht

EDITION digital legt E-Book-Kollektion von Jan Flieger vor

GODERN bei Schwerin Wer den vielseitigen Autor Jan Flieger neu oder von einer anderen Seite kennenlernen möchte, der kann dies seit dieser Woche tun – denn die EDITION digital aus Godern bei Schwerin hat jetzt fast zwei Dutzend seiner Bücher als E-Books herausgebracht. Sie sind ab sofort unter www.ddrautoren.de, bei Weltbild, Apple und Amazon als E-Book zu erwerben. Zu der Kollektion gehört die ursprünglich 1987 erschienene Erzählung „Sternschnuppen fängt man nicht“, in der eine Liebesgeschichte gewissermaßen mit ihrem scheinbaren Ende beginnt: Matrose Heiko hat von Mareike einen Abschiedsbrief bekommen. Doch Heiko will nicht aufgeben und reist zu ihrem – Polterabend. Hat die Liebe von Heiko und Mareike doch noch eine Chance?

Inzwischen ist der 1941 in Berlin geborene und seit vier Jahrzehnten in Leipzig lebende Autor vor allem als Verfasser spannender Krimis sowohl für Erwachsene als auch für Kinder bekannt. Zu den jetzt bei EDITION digital erschienenen E-Books gehören „Der Kommissar in der Regentonne. Ein Fall für die Superspürnasen und andere Detektivgeschichten“ für junge Leser, die Kriminalromane „Der graue Mann“, „Die Hölle hat keine Hintertür“ und „Im Höllenfeuer stirbt man langsam“ sowie der nach authentischen Kriminalfällen zu DDR-Zeiten entstandene Band mit Kriminalgeschichten „Eine Stadt sucht einen Mörder“. Weitere Titel der Kollektion sind „Flucht über die Anden“ und „Die Stunde des Kondors“ über einen abenteuerlichen Weg von Chile nach Argentinien, „Die ungewöhnliche Brautfahrt und andere Geschichten“, in der auch eine Flaschenpost eine gewisse Rolle spielt, sowie noch eine Liebesgeschichte „Wo blüht denn blauer Mohn?“ und vier „Mutgeschichten“. Diese erzählen davon, was es bedeutet, Mut zu beweisen. Manchmal braucht man sogar eine Riesenportion Mut, nur um in der Schule den Finger zu heben ...

Jan Flieger hatte einen ungewöhnlichen Zugang zur Literatur: Er studierte zunächst einige Semester Theaterwissenschaften und danach Wirtschaftswissenschaften. Seit 1973 hatte der Diplom-Wirtschaftsingenieur fast zwei Jahrzehnte lang als Werkleitungsassistent in einem Leipziger Industriebetriebs gearbeitet, und nach der Deutschen Einheit war er seit 1992 Sprecher der Telekom AG für den Regierungsbezirk Leipzig. Seit 2000 ist der Kinder- und Jugendbuch- sowie Krimiautor freier Schriftsteller. Und bereits seit 1990 ist Flieger Mitglied im Syndikat, der Vereinigung deutschsprachiger Krimiautoren. Flieger kann auch auf eine Reihe von Übersetzungen seiner Bücher verweisen, darunter ins Chinesische und ins Russische, ins Niederländische, Tschechische und Dänische. Außerdem wurden einige seiner Geschichten in französische, norwegische und schwedische Schullesebücher aufgenommen.

Die vor knapp 20 Jahren von Gisela und Sören Pekrul gegründete EDITION digital hat sich seit 2011 verstärkt dem E-Book verschrieben. Wie Verlagschefin Gisela Pekrul erläuterte, bestehe der Vorteil der E-Books vor allem darin, dass man immer ausreichend Lektüre bei sich habe, die Schrift vergrößern und sich mit manchen Geräten die Bücher sogar vorlesen lassen könne. Außerdem seien digitale Bücher oft preiswerter als gedruckte. Als sein erstes digitales Erzeugnis hatte der Verlag 1994 die CD-ROM „Mecklenburg-Vorpommern digital“ herausgebracht. Als erstes tatsächliches E-Book legte EDITION digital zur Leipziger Buchmesse 2011 „Schloss Karnitten“ von Manfred Kubowsky vor. Insgesamt umfasst das E-Book-Programm 440 Titel (Stand Mai 2014) von 72 DDR-Autoren, wie Wolfgang Held, Klaus Möckel, Wolfgang Schreyer und Erik Neutsch sowie den Sience-Fiction-Autoren Carlos Rasch und Karsten Kruschel. Nachzulesen ist das Gesamtprogramm unter www.ddrautoren.de. Jährlich erscheinen rund 200 E-Books neu, so in der nächsten Woche die beiden Bücher „Unterm Hut in der Sonne oder Das neue Buch Nickel“ und „Die Trauergesellschaft“ des freiberuflichen Fernsehjournalisten, Regisseurs, Schriftstellers und Malers Rainer Lindow.

Dazu im Anhang: Foto von Jan Flieger und vier Titelbilder.

Kontakt: EDITION digital – Tel: 03860 505788 – Fax: 03860 505789 - verlag@edition-digital.com
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08.05.2014:
Die Geschichte von Maria, die ihr Glück verteidigt

„Eine Stunde Sanduhr“ von Peter Ahnefeld als E-Book erschienen

GODERN bei Schwerin Alles beginnt mit einer Beobachtung – per Nachtsichtgerät. Mit diesem schaut ein Mann, der in einem dunklen Wald steht, einem Pärchen beim Sex im Auto zu. Der Mann kennt die Frau, er hat sie schon oft beobachtet, ohne jedoch zu wissen, wer sie ist. Dann zieht er sich zurück, ohne zu ahnen, dass sich die beiden Menschen bald streiten und trennen werden. Wenig später wird die Frau in ihrem Auto von einem Maskierten überfallen und vergewaltigt. Drei Jahre später wird der Beobachter die Frau wiedertreffen.

In seinem Debüt, das ab sofort unter www.ddrautoren.de, bei Weltbild, Apple und Amazon als E-Book erworben werden kann, hat Peter Ahnefeld die Geschichte von Maria aufgeschrieben, die auf der Suche nach dem richtigen Weg ist. Entgegen allen Mahnungen hatte die frühere Musterstudentin und jetzige niedergelassene Ärztin vor sieben Jahren den Mann geheiratet, von dem sie gleich beim ersten Rendezvous schwanger geworden war. Und sie ist auch wieder schwanger geworden in der Zeit damals, als sie öfter im Wald war. Sie weiß nur nicht, von wem - und sie will es auch nicht wissen, denn sie will unter allen Umständen ihre Ehe erhalten, sie will, dass ihre Kinder in dieser Familie glücklich sind. Aber dieses Ziel zu erreichen erweist sich für Maria als zunehmend schwieriger. Ihr Glück zu erhalten, das belastet sie mehr und mehr, sowohl psychisch als auch physisch. Doch dann wird ihr ein sehr guter Physiotherapeut empfohlen. Ahnefeld erzählt in seinem Debüt nicht nur die Geschichte einer jungen Frau, die auf der Suche nach dem richtigen Weg ist - für sich, für ihre Kinder, für ihre Familie. Der Autor schreibt zugleich über den Preis, der manchmal dafür zu zahlen ist.

Peter Ahnefeld, der mit seiner Frau seit der Jahrtausendwende in Stralendorf bei Schwerin zu Hause ist, wurde im November 1955 in Loitz im heutigen Landkreis Vorpommern-Greifswald geboren und war nach dem Abschluss der 10. Klasse, einer Lehre als Kfz-Schlosser und der Armeezeit unter anderem Schiffbauer, Polizist und Landmaschinenschlosser. In den Jahren 1985 bis 1987 holte der Schlossermeister an der Abendschule sein Abitur nach und studierte anschließend von 1987 bis 1993 an der Universität Rostock Deutsch und Geschichte sowie nach 1990 zudem begleitend zu seinem Hauptstudium mehrere Semester Philosophie und Theologie. Seit 1995 ist Ahnefeld, der neben seinem Beruf auch noch ein Latein-Studium an der Universität Rostock mit Staatsexamen 2004 absolviert hat, am Schweriner Goethe-Gymnasium als Lehrer für Latein, Deutsch und Geschichte tätig. Der Roman „Eine Stunde Sanduhr“ ist seine erste literarische Veröffentlichung und nicht nur wegen seiner knapp 400 Seiten ein starkes Lese-Stück.

Die vor knapp 20 Jahren von Gisela und Sören Pekrul gegründete EDITION digital hat sich seit 2011 verstärkt dem E-Book verschrieben. Wie Verlagschefin Gisela Pekrul erläuterte, bestehe der Vorteil der E-Books vor allem darin, dass man immer ausreichend Lektüre bei sich habe, die Schrift vergrößern und sich mit manchen Geräten die Bücher sogar vorlesen lassen könne. Außerdem seien digitale Bücher oft preiswerter als gedruckte. Als sein erstes digitales Erzeugnis hatte der Verlag 1994 die CD-ROM „Mecklenburg-Vorpommern digital“ herausgebracht. Als erstes tatsächliches E-Book legte EDITION digital zur Leipziger Buchmesse 2011 „Schloss Karnitten“ von Manfred Kubowsky vor. Insgesamt umfasst das E-Book-Programm 420 Titel (Stand April 2014) von 72 DDR-Autoren, wie Wolfgang Held, C. U. Wiesner, Wolfgang Schreyer und Erik Neutsch sowie den Sience-Fiction-Autoren Carlos Rasch und Karsten Kruschel. Nachzulesen ist das Gesamtprogramm unter www.ddrautoren.de. Jährlich erscheinen rund 200 E-Books neu, so in der nächsten Woche fast alle Bücher des Leipziger Autors Jan Flieger, der sowohl Theater- als auch Wirtschaftswissenschaften studiert hat - insgesamt fast zwei Dutzend Titel, darunter viele Krimis sowohl für Kinder als auch für Erwachsene.

Dazu im Anhang: Fotos von Peter Ahnefeld und ein Titelbild.

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17.04.2014:
Wer hat Winckelmann ermordet?

EDITION digital gratuliert Joachim Lindner zum 90. Geburtstag

GODERN bei Schwerin Kriminalrichter Sacci steht vor einem Rätsel: Wer ist der unbekannte Tote, der da am Vormittag des 8. Juni 1768 in der Osteria Grande in Triest ermordet wurde? Offenbar hatte der Logiergast viel Wert auf sein Inkognito gelegt. Endlich findet die Polizei der Hafenstadt im Koffer des Opfers einen Pass. Der ist ausgestellt auf Johann Joachim Winckelmann. Präfekt der Altertümer Roms. Aber erst im Laufe der Ermittlungen wird den Behörden der Stadt bewusst, welche bedeutende Persönlichkeit der Ermordete zu Lebzeiten gewesen war. Der flüchtige Täter kann zwar bald gefasst und überführt werden, aber vieles in seinen Aussagen bleibt dennoch widersprüchlich. Doch Sacci setzt seinen ganzen Ehrgeiz daran, diesen ungewöhnlichen Fall restlos aufzuklären. Vor allem: Weshalb musste Winckelmann sterben?

Autor Joachim Lindner, der Ende dieses Monats in Eichwalde in Brandenburg seinen 90. Geburtstag feiern kann, hatte in seinem 1978 erschienenen Roman „Mordfall W.“ das damalige Geschehen nach den erst 1964 wieder aufgefundenen Ermittlungsakten spannend rekonstruiert. Dieser Kriminalroman ist jetzt gemeinsam mit zwei anderen Büchern des am 25. April 1924 in damaligen Gleiwitz in Oberschlesien geborenen Schriftstellers und Herausgebers bei der EDITION digital in Godern bei Schwerin als E-Book erschienen. Alle drei Titel können ab sofort unter www.ddrautoren.de, bei Weltbild, Apple und Amazon als E-Book erworben werden. In den beiden historischen Erzählungen „Annettes späte Liebe“ aus dem Jahre 1982 und „Die Frucht der bitteren Jahre“ aus dem Jahre 1990 befasst sich der aus einem bürgerlichen Elternhaus stammende Autor mit dem Leben und dem künstlerischen Wirken der Schriftstellerin und Komponistin Annette von Droste-Hülshoff (1797 bis 1848) sowie des außerordentlich vielseitigen Kammergerichtsrats und Dichters E. T. A. Hoffmann (1776 bis 1822), der alles andere war als ein ewig betrunkener Gespensterdichter.

Joachim Linder, der 1942 in die Wehrmacht einberufen worden war und an der Ostfront verwundet wurde, erlebte das Kriegsende in einem Lazarett in Ratzeburg in Schleswig-Holstein. In Delitzsch bei Leipzig, wohin seine Eltern ausgesiedelt worden waren, holte er in einem Sonderkurs das Abitur nach und studierte anschließend an den Universitäten Rostock und Leipzig Germanistik und Geschichte. Danach arbeitete er ein Jahr als Lehrer in Bad Berka und wurde 1953 Lektor im Ost-Berliner Verlag Rütten & Loening. 1955 wechselte er zum Verlag der Nation, wo er bis zu seinem offiziellen Abschied aus dem Berufsleben 1989 tätig war. Zu den von Lindner herausgegebenen Büchern gehören unter anderen „Shakespeare-Novellen“, die „Briefe an eine Freundin“ von Wilhelm von Humboldt und die Novelle „Eine Meerfahrt“ von Joseph von Eichendorff.

Die vor knapp 20 Jahren von Gisela und Sören Pekrul gegründete EDITION digital hat sich seit 2011 verstärkt dem E-Book verschrieben. Wie Verlagschefin Gisela Pekrul erläuterte, bestehe der Vorteil der E-Books vor allem darin, dass man immer ausreichend Lektüre bei sich habe, die Schrift vergrößern und sich mit manchen Geräten die Bücher sogar vorlesen lassen könne. Außerdem seien digitale Bücher oft preiswerter als gedruckte. Als sein erstes digitales Erzeugnis hatte der Verlag 1994 die CD-ROM „Mecklenburg-Vorpommern digital“ herausgebracht. Als erstes tatsächliches E-Book legte EDITION digital zur Leipziger Buchmesse 2011 „Schloss Karnitten“ von Manfred Kubowsky vor. Insgesamt umfasst das E-Book-Programm 420 Titel (Stand April 2014) von 72 DDR-Autoren, wie Wolfgang Held, C. U. Wiesner, Wolfgang Schreyer und Erik Neutsch sowie den Sience-Fiction-Autoren Carlos Rasch und Karsten Kruschel. Nachzulesen ist das Gesamtprogramm unter www.ddrautoren.de. Jährlich erscheinen rund 200 E-Books neu.

Dazu im Anhang: Fotos von Joachim Lindner und 3 Titelbilder.

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10.04.2014:
Die Zeitreise geht weiter

Drei neue Titel von Hardy Manthey bei EDITION digital

GODERN bei Schwerin Mit den Folgen 12, 13 und 14 setzt der mecklenburgische Verlag EDITION digital aus Godern bei Schwerin in dieser Woche seine erfolgreiche Reihe mit den fantastischen Abenteuern der „Zeitreisenden“ Maria Lindström fort – einer jungen, schönen und intelligenten Schwedin, die in München Medizin studiert hat. Die Leser können die Zeitreisende auf der Suche nach den verborgenen Sendern außerirdischer Mächte in Afrika, Neu Guinea und Mexiko erleben. Oder ist es womöglich gar nicht Maria Lindström, der Sie da begegnen? Es kann auch die griechische Göttin Aphrodite sein oder die Schamanin Afra, die vor 15 000 Jahren lebte. Die drei neuen spannenden E-Books von Hardy Manthey können ab sofort unter www.ddrautoren.de, bei Weltbild, Apple und Amazon als E-Book erworben werden.

Der Autor dieser faszinierenden Zeitreisen, Jahrgang 1955, wohnt bis heute in der kleinen mecklenburgischen Stadt Sternberg, wo der Arztsohn gemeinsam mit zwei jüngeren Zwillingsgeschwistern - Bruder und Schwester – zunächst eine glückliche Kindheit erlebte. Diese endete, als der Vater im Alter von erst 32 Jahren starb. Nach einer eher lustlos überstandenen Schulzeit sowie einer anschließenden Gärtnerlehre wurde Manthey wegen seiner Weigerung, als Unteroffizier in der NVA zu dienen, zum Grundwehrdienst in das Wachregiment „Friedrich Engels“ am Kupfergraben in Berlin eingezogen. Dieser Umstand erwies sich für ihn jedoch als ein großer Glücksfall, da die Museumsinsel mit dem Pergamonaltar und anderen großen archäologischen Schätzen direkt vor seiner Kaserne lag. Und so nutzte der junge Soldat, der sich bereits als Kind für Geschichte und Geschichten aus vergangenen Zeiten begeistert hatte, seine Berliner Zeit ausgiebig für Besuche von Ausstellungen, Konzerten und Theatervorstellungen. Nach seiner Armeezeit wurde Manthey Angestellter einer Kreisverwaltung und zudem Reiseleiter für „Jugendtourist“ und unternahm viele schöne Reisen in das damalige sozialistische Ausland. Besonders im Gedächtnis geblieben ist ihm seine wunderbare Reise zum Baikalsee. Nach Wende und Wiedervereinigung stand ihm dann endlich die ganze Welt offen. Sehr schnell reiste Manthey in sein Traumland Ägypten, wo der Schriftsteller von der Geschichte seiner „Zeitreisenden“ gefunden wurde, die er - wieder zurück in seiner mecklenburgischen Heimat - bis heute in immer wieder neuen Fortsetzungen aufschreiben muss …

Die vor knapp 20 Jahren von Gisela und Sören Pekrul gegründete EDITION digital hat sich seit 2011 verstärkt dem E-Book verschrieben. Wie Verlagschefin Gisela Pekrul erläuterte, bestehe der Vorteil der E-Books vor allem darin, dass man immer ausreichend Lektüre bei sich habe, die Schrift vergrößern und sich mit manchen Geräten die Bücher sogar vorlesen lassen könne. Außerdem seien digitale Bücher oft preiswerter als gedruckte. Als sein erstes digitales Erzeugnis hatte der Verlag 1994 die CD-ROM „Mecklenburg-Vorpommern digital“ herausgebracht. Als erstes tatsächliches E-Book legte EDITION digital zur Leipziger Buchmesse 2011 „Schloss Karnitten“ von Manfred Kubowsky vor. Insgesamt umfasst das E-Book-Programm 420 Titel (Stand April 2014) von 72 DDR-Autoren, wie Wolfgang Held, C. U. Wiesner, Wolfgang Schreyer und Erik Neutsch sowie den Sience-Fiction-Autoren Carlos Rasch und Karsten Kruschel. Nachzulesen ist das Gesamtprogramm unter www.ddrautoren.de. Jährlich erscheinen rund 200 E-Books neu, so nächste Woche drei E-Books zum 90. Geburtstag des Lektors und Herausgebers Joachim Lindner.br>
Dazu im Anhang: Fotos von Hary Manthey und 4 Titelbilder.

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03.04.2014:
Mord in Mueß und anderswo

EDITION digital legt zwei neue Krimis von Ulrich Hinse vor

GODERN bei Schwerin Diesmal spielt sich das kriminalistische Geschehen ganz dicht an der Landeshauptstadt und sogar in unmittelbarer Nähe des kleinen Mecklenburger Verlages ab: die beiden neuen spannenden Krimis „Falsches Spiel“ und „Die Petermännchenpuppe“ von Ulrich Hinse sind hauptsächlich in Godern und Pinnow angesiedelt, der erste Mord findet an der Fähre in Mueß statt. Und der ermittelnde Erste Kriminalhauptkommissar Raschke wohnt in dem neuen Wohngebiet Wiesenblick in Godern. Doch damit nicht genug: Der Mörder kommt aus … - aber mehr soll hier noch nicht verraten werden. Die beiden brandneuen Hinse-Krimis kommen bei der EDITION digital diese Woche zunächst als E-Books und in der nächsten Woche auch in gedruckter Form heraus. Ebenfalls als E-Book erschien der bereits gedruckt vorliegende Bestseller „Das Gold der Templer“ – ein historischer Roman über den Verbleib des sagenhaften Schatzes der Templer im Jahre 1307: Wie kann das riesige Vermögen des Ordens vor dem Zugriff der französischen Krone gerettet werden? Wird es dem jungen flandrische Tempelritter Jan van Koninck gelingen, eine der drei Schatz-Karawanen in Spanien in Sicherheit zu bringen? Wer ist Freund? Wer ist Feind?

Alle drei Neuerscheinungen können ab sofort unter www.ddrautoren.de, bei Weltbild, Apple und Amazon als E-Books erworben werden. Sowohl seine beiden regionalen Krimis als auch das Abenteuerbuch „Das Gold der Templer“ hatte Ulrich Hinse während eines längeren Schreibaufenthaltes in diesem Winter auf Teneriffa geschrieben. Der 1947 im westfälischen Münster geborene Autor hatte 1991 nach zwölf Jahren das Bundeskriminalamt verlassen, um in Mecklenburg-Vorpommern den Staatsschutz aufzubauen und 13 Jahre lang zu leiten. Im Gegensatz zu vielen anderen seiner West-Kollegen hielt er im Osten durch und wurde sogar gemeinsam mit seiner Frau Karin in Pinnow bei Schwerin sesshaft. „Ich nahm mir vor zu kämpfen und mir ein ganz dickes Fell zuzulegen. Am besten wie ein Elefant“, schrieb er in seinem autobiografischen Roman „Wer will schon nach Meck-Pomm?“. Allerdings sei er am Ende glücklicherweise doch kein Elefant geworden, resümiert er zum Schluss des aus verschiedenen Gründen lesenswerten Buches. 2007 pensioniert, verarbeitet der ehemalige Kriminalist seine beruflichen Erfahrungen seitdem auf seine eigene künstlerische Weise: Hinse schreibt spannende Krimis, die bereits mehrfach ausgezeichnet wurden – so mit dem Krimipreis der Schweriner Literaturtage. Bereits kurz nach seiner Pensionierung war Ulrich Hinse dann auch mal weg – und legte in zwei Jahresetappen den gesamten Jakobsweg zurück. Und dieser Weg wird zum Spiegelbild des eigenen Lebens. Auch dazu gibt es jetzt unter dem Titel „Ein Mecklenburger auf dem Jakobsweg“ ebenfalls ein neues E-Book von Hinse.

Die vor knapp 20 Jahren von Gisela und Sören Pekrul gegründete EDITION digital hat sich seit 2011 verstärkt dem E-Book verschrieben. Wie Verlagschefin Gisela Pekrul erläuterte, bestehe der Vorteil der E-Books vor allem darin, dass man immer ausreichend Lektüre bei sich habe, die Schrift vergrößern und sich mit manchen Geräten die Bücher sogar vorlesen lassen könne. Außerdem seien digitale Bücher oft preiswerter als gedruckte. Als sein erstes digitales Erzeugnis hatte der Verlag 1994 die CD-ROM „Mecklenburg-Vorpommern digital“ herausgebracht. Als erstes tatsächliches E-Book legte EDITION digital zur Leipziger Buchmesse 2011 „Schloss Karnitten“ von Manfred Kubowsky vor. Insgesamt umfasst das E-Book-Programm 420 Titel (Stand März 2014) von 72 DDR-Autoren, wie Wolfgang Held, C. U. Wiesner, Wolfgang Schreyer und Erik Neutsch sowie den Sience-Fiction-Autoren Carlos Rasch und Karsten Kruschel. Nachzulesen ist das Gesamtprogramm unter www.ddrautoren.de. Jährlich erscheinen rund 200 E-Books neu. Als nächstes drei neue Teile des Verlagsbestsellers „Die Zeitreisende“ des Sternbergers Hardy Manthey.

Dazu im Anhang: Foto von Ulrich Hinse und 4 Titelbilder.

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27.03.2014:
Indirekte Angriffe auf Partei, Staatsmacht, Sozialismus

„Der Brunnen“ von Erich-Günther Sasse jetzt auch als E-Book

Leipzig/GODERN bei Schwerin „Wallkau war ein Dorf von zweihundert Seelen, das im platten Land lag, ungefähr dort, wo die Saale in die Elbe fließt, dreißig Kilometer von der großen Stadt entfernt und gut zweihundert von Berlin.“ Mit diesen Worten beschrieb Autor Erich-Günther Sasse den Handlungsort seines erstmals 1980 im damaligen VEB Hinstorff Verlag Rostock erschienenen Buches „Der Brunnen – Roman einer Kindheit“. Sein Buch über das Schicksal einer Großbauernfamilie löste damals höchst unterschiedliche Reaktionen aus – offiziell und inoffiziell. Was davon zutrifft, davon kann sich der heutige Leser ein eigenes Bild machen, denn der Dorf-, Familien- und Gesellschaftsroman aus dem letzten Jahrzehnt der DDR liegt jetzt, wie alle anderen Bücher Sasses, zum 70. Geburtstag seines Verfassers am 7. April bei EDITION digital als E-Book vor und kann unter www.ddrautoren.de, bei Weltbild, Apple und Amazon erworben werden.

Geradezu enthusiastisch hatte noch vor dem Erscheinen des Buches Schriftstellerkollege Joachim Nowotny über den „Brunnen“ in einer Rezension für die Akademie-Zeitschrift „Sinn und Form“ geschrieben: „Man ist nach der Lektüre des Manuskriptes geneigt auszurufen: Endlich wieder mal ein richtiger Roman! Endlich wieder mal ein Buch, das die Leute aufregen wird, weil sie es gelesen haben, aus eigenem Antrieb und mit wachsendem Interesse, nicht weil sie es sollten, sondern weil sie es wollten. Zwischen Autor und Leser steht keine besondere „Kunstfertigkeit“, Sasse fragt nicht danach, was modern ist, er schreibt sich etwas vom Herzen, und dieser Gestus wird anteilnehmend erkannt.“ Zudem lobte Nowotny die unbedingte Ehrlichkeit des Autors. Der Rezensent schloss sein Lob dieses „überzeugenden Stücks Prosa“ mit den Sätzen. „Vermutlich wird es empfindliche Leute geben, denen manches als nicht richtig gesehen erscheint. Man sollte sie daran erinnern, was schon in den fünfziger Jahren mit der Gestalt des alten Kraske aus dem „Tinko“ möglich war. Hier hatte schon einmal einer unsere Sympathie, dessen Zeit abgelaufen war. Seit dieser Zeit scheint mir einem Vertreter einer sterbenden Schicht, der nichtsdestotrotz unser Zeitgenosse, Beteiligter an den Kämpfen unserer Zeit, Bürger der DDR war, nicht mehr so viel Verständnis entgegengebracht worden zu sein, wie bei Sasse.“

Gewissermaßen logischerweise ganz anders fiel dagegen die Einschätzung eines IM-Experten aus, die er im Auftrage der damaligen Bezirksverwaltung für Staatssicherheit Magdeburg vornahm. Grund für diese Überprüfung war, dass der Verfasser Erich-Günter Sasse „offensichtlich negativ-feindliche Positionen vertritt, die beim Leser antikommunistische Haltungen auslösen können.“ Laut der Stasi-Einschätzung ist die Fabel seines Romans autobiografisch angelegt und versucht zugleich, den Typ des historischen Gesellschaftsromans mit betont kritischer Position zu bewältigen. Dabei dürfte dem Autor der Romantyp Erwin Strittmatters („Der Wundertäter“) als eine Art Vorbild gegolten haben, so die Einschätzung. Die reale Geschichtlichkeit der Vorgänge sei auch bei Sasse weitgehend verzerrt und subjektivistisch dargestellt. Der Autor wende die Methode des indirekten Angriffs auf Partei, Staatsmacht, allgemeine Erziehung im Sozialismus an, insofern er die negativen, zum Teil gehässigen Reflexionen in die Haltungen von literarischen Figuren verlege. Ein hervorstechendes Gestaltungsmittel sei „das prononcierte Unsympathischmachen von Vertretern der Partei der Arbeiterklasse und der Staatsmacht“.

Gerade diese unterschiedlichen Bewertungen dürften das Buch von Sasse auch mehr als drei Jahrzehnte nach seinem erstmaligen Erscheinen zu einer spannenden Wiederbegegnung mit einem Stück DDR-Literatur und mit einem bestimmten Abschnitt deutscher Geschichte werden lassen, wirbt Verlegerin Gisela Pekrul für eine erneute Lektüre von „Brunnen – Roman einer Kindheit“, diesmal allerdings als E-Book. Ein Wiedersehen mit Wallkau lohne sich auf jeden Fall.

Dazu im Anhang: Foto von Erich-Günther Sasse und 5 Titelbilder.

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20.03.2014:
Großes Interesse für E-Books aus Godern

Erfolgreiche Leipziger Buchmesse für EDITION digital

Leipzig/GODERN bei Schwerin Auch der diesjährige Besuch der Leipziger Buchmesse hat sich für Verlegerin Gisela Pekrul und ihre EDITION digital aus Godern bei Schwerin erneut gelohnt: „Die Messe hat wieder viel Spaß gemacht, weil man in Leipzig den interessierten, intelligenten Leser direkt sprechen konnte.“ Neben einer wie immer wunderbaren Atmosphäre und vielen Gesprächen konnte Pekrul in diesem Jahr auch zahlenmäßig ein wachsendes Interesse sowohl für das E-Book im Allgemeinen als auch speziell für die Angebote des kleinen Mecklenburger Verlages registrieren. So hatte sich die Zahl der E-Book-Interessenten, die an ihren Messestand gekommen waren, im Vergleich zum Vorjahr verdoppelt. Interessanterweise gehören die E-Book-Leser eher der Altersgruppe der über 50-Jährigen als der ganz jungen Generation an. Viel Zuspruch erfuhr Verlegerin Pekrul auch in diesem Jahr für ihre Idee, die Bücher von DDR-Autoren jetzt in elektronischer Form neu aufzulegen.

Fast ebenso viele Standbesucher interessierten sich in Leipzig nicht so sehr für das E-Book, sondern bevorzugen eher das gedruckte Buch. Besondere Aufmerksamkeit der Messebesucher fanden hier die beiden Titel „Das Gold der Templer“ von Ulrich Hinse und „Die Würde der Ratten" von Hans-Ulrich Lüdemann. „Von dem Hinse-Titel wurden bisher übrigens fünfmal mehr E-Books als gedruckte Bücher verkauft, wohl auch, weil das E-Book preiswerter ist die gedruckte Variante ist“, vermutet die Verlegerin. Weiter ungebrochen sei nun schon fast 20 Jahren das Interesse an dem digitalen Angebot von Berufs- und Handwerkszeichen aus dem Hause Pekrul. Die erste CD-ROM war 1995 auf der CeBit vorgestellt und angeboten worden.

Zudem nutzten einige jüngere DDR-Autoren die Gelegenheit der Leipziger Buchmesse zu einem Besuch des Messestandes und zum persönlichen Kennenlernen der Verlegerin. Rainer Hohberg („Der Junge aus Eisenach“) und Ulrich Völkel (12 Bücher, darunter die Romane über Ernst Moritz Arndt „Adler mit gebrochenen Flügeln“ und über Theodor Körner „Mit Leier und Schwert“) waren zum ersten Mal da. Zu den Leipziger Stammgästen gehörten auch in diesem Jahr wieder Jan Flieger - 23 Bücher seiner Bücher erscheinen dieses Jahr auch als E-Book - und Jurij Koch. Und nicht zuletzt konnte die Verlegerin in Leipzig auch Verträge mit weiteren Plattformen wie PaperC, txtr und Tigerbooks vorbereiten und bekam wertvolle Anregungen für Weiterentwicklungen ihres Verlages, so beispielsweise Kinderbuch-Apps mit Animationen und kleine Druckauflagen als Ergänzung zum E-Book.

Die vor knapp 20 Jahren von Gisela und Sören Pekrul gegründete EDITION digital hat sich seit 2011 verstärkt dem E-Book verschrieben. Wie Verlagschefin Gisela Pekrul erläuterte, bestehe der Vorteil der E-Books vor allem darin, dass man immer ausreichend Lektüre bei sich habe, die Schrift vergrößern und sich mit manchen Geräten die Bücher sogar vorlesen lassen könne. Außerdem seien digitale Bücher oft preiswerter als gedruckte. Als sein erstes digitales Erzeugnis hatte der Verlag 1994 die CD-ROM „Mecklenburg-Vorpommern digital“ herausgebracht. Als erstes tatsächliches E-Book legte EDITION digital zur Leipziger Buchmesse 2011 „Schloss Karnitten“ von Manfred Kubowsky vor – nach wie vor im Programm. Von allen bisher erschienenen 400 Titeln (Stand März 2014) kann man unter www.ddrautoren.de jeweils rund zehn Prozent des Inhalts lesen, bevor man sie kauft. Jeden Mittwoch gibt es außerdem ein E-Book gratis. Jährlich erscheinen rund 200 E-Books neu.

Als nächste Neuerscheinung ist für die kommende Woche das Gesamtwerk des Magdeburger Autors Erich-Günther Sasse zu dessen 70. Geburtstag angekündigt, darunter Romane und Erzählungen. Im Übrigen nimmt auch in Bibliotheken das Ausleihen von E-Books immer mehr zu. Bibliotheken können E-Books der EDITION digital aus Godern bei Schwerin über divibib kaufen.

Dazu im Anhang: Fotos von Jan Flieger, Ulrich Völkel, Rainer Hohberg und Jurij Koch mit der Verlegerin Gisela Pekrul.

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27.02.2014:
Mit 400 E-Books von 100 Autoren im Gepäck

EDITION digital wieder auf Leipziger Buchmesse präsent

GODERN bei Schwerin Zu den wichtigsten Terminen im Kalender von Verlegerin Gisela Pekrul von der EDITION digital aus Godern bei Schwerin gehört die Leipziger Buchmesse, die in diesem Jahr vom 13. bis zum 16. März 2014 stattfindet. In ihrem Reisegepäck befinden sich vor allem 400 E-Boocks von 100 Autoren, die unter www.ddrautoren.de, bei Amazon, Weltbild u. a. erworben werden können. Die lange Liste der Veröffentlichungen des kleinen Mecklenburger Verlages reicht von Walter Baumert und Otto Emersleben über Erik Neutsch und Wolfgang Schreyer bis zu C. U. Wiesner und Heinz-Jürgen Zierke. Erst kürzlich waren bei EDITION digital unter anderem Bücher von Walter Kaufmann und Jürgen Borchert sowie das Prosawerk von Uwe Berger in elektronischer Version erschienen, darunter dessen bis dahin unveröffentlichtes Tagebuch „Ungesagtem lauschen“ aus den Jahren 2000 – 2012 sowie Bergers letzter Roman „Suche nach mehr“.

Auf ihrem Stand auf der diesjährigen Leipziger Buchmesse - Halle 5, B302 - wird Pekrul aber nicht nur elektronische Bücher, sondern auch 1000 Handwerkszeichen als Vektor- und Pixelgrafik, auf Postern und CD-ROMs sowie sieben Neuerscheinungen präsentieren – und zwar ungewöhnlicherweise als gedruckte Bücher. Dabei handelt es sich um eine Auswahl aus dem großen Angebot an E-Books. Es sind die Titel „Die Würde der Ratten“ und „Janusgesichter“ mit kriminalistischen Geschichten von Hans-Ulrich Lüdemann, die Kriminalerzählung „Das Gold der Templer“ von Ulrich Hinse, das Sachbuch „Das trauernde Kind. Aktuelles Basiswissen und konkrete Hilfestellung im Rahmen der Kinderbetreuung“ von Dörte Joost, die fantasievollen Geschehnisse um „Gwion, den Zauberer“ von Susanne Christa Hüttenrauch und die nicht nur zu Weihnachten geeignete humorvoll-spannende Geschichte um „Kneli, das schreckliche Weihnachtsmonster“ von Klaus Möckel sowie nicht zuletzt um ein von Verlagschefin Pekrul selber geschriebenes Büchlein. In „Oma. Ich kann deine Geschichten schon lesen“ hat sie für ihre Enkelkinder eine Reihe kleiner Episoden aus ihrem Leben vor rund sechs Jahrzehnten aufgeschrieben. Ihre Geschichten spielen in Wolteritz, einem kleinen Dorf in Sachsen, das heute zu Schkeuditz gehört. Es sind Begebenheiten, die für das kleine Mädchen und ihren Bruder damals so schlimm waren, dass sie auch nach so langer Zeit noch nicht vergessen sind. Inzwischen aber kann die Autorin mit der Gelassenheit der Großmutter nur noch darüber schmunzeln und versucht, diesen Humor auch ihren kleinen Lesern zu vermitteln.

Außerdem kündigt EDITION digital auf der Messe auch eine neue E-Book-Reihe an, die sich diesmal nicht an die Leser, sondern an ihre Verlegerkollegen in kleineren Verlagen richtet: Unter dem vielversprechenden Titel: „Verlagsprofi verrät sein Know-how“ stellt Gisela Pekrul als ersten Baustein „Verträge für E-Books und Autorenhonorare“ vor. Gratis dazu gibt es das Programm EDHonorar. Honorarabrechnung für E-Books einfach, schnell, sicher (für 3 E-Books kostenlos, ansonsten 98 Euro plus Mehrwertsteuer), das in Leipzig präsentiert wird.

Die vor knapp 20 Jahren von Gisela und Sören Pekrul gegründete EDITION digital hat sich seit 2011 verstärkt dem E-Book verschrieben. Wie Verlagschefin Gisela Pekrul erläuterte, bestehe der Vorteil der E-Books vor allem darin, dass man immer ausreichend Lektüre bei sich habe, die Schrift vergrößern und sich mit manchen Geräten die Bücher sogar vorlesen lassen könne. Außerdem seien digitale Bücher oft preiswerter als gedruckte. Als sein erstes digitales Erzeugnis hatte der Verlag 1994 die CD-ROM „Mecklenburg-Vorpommern digital“ herausgebracht. Als erstes tatsächliches E-Book legte EDITION digital zur Leipziger Buchmesse 2011 „Schloss Karnitten“ von Manfred Kubowsky vor – nach wie vor im Programm. Von allen bisher erschienenen 400 Titeln (Stand März 2014) kann man unter www.ddrautoren.de jeweils rund zehn Prozent des Inhalts lesen, bevor man sie kauft. Jeden Mittwoch gibt es außerdem ein E-Book gratis. Jährlich erscheinen rund 200 E-Books neu.

Dazu im Anhang: 2 Poster.

Kontakt: EDITION digital – Tel: 03860 505788 – Fax: 03860 505789 - verlag@edition-digital.com
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20.02.2014:
Wenn der Staubsauger Trompete bläst

Sechs Bücher von Hannes Hüttner als E-Book

GODERN bei Schwerin Wenn von Büchern und Autoren in der DDR die Rede ist, dann darf ein Name nicht fehlen – der des Medizinsoziologen sowie erfolgreichen Kinder- und Jugendbuchautors Professor Dr. Hannes Hüttner. Er hat nicht nur selber viele schöne Bücher geschrieben, sondern sich auch wissenschaftlich damit befasst, was Kinder lesen. Und er schrieb über Leser und Lesen in Gegenwart und Zukunft. Auch das eigene Leben und Schaffen des 1932 in Zwickau geborenen und in Berlin lebenden Mediziners und Schriftstellers zeugen von Fleiß und Vielseitigkeit: Er studierte Journalistik, Ökonomie und Medizin, war unter anderem Chefreporter der „Wochenpost“ und DEFA-Dramaturg. Er schrieb die Szenarien für vier Filme, veröffentlichte seit 1961 rund 60 Bücher, vorwiegend für Kinder, beteiligte sich an zahlreichen Anthologien und vielen Fachveröffentlichungen. Seine „Taps und Tine“-Bücher und „Bei der Feuerwehr wird der Kaffee kalt“ begeisterten zwei Generationen von DDR-Kindern und werden auch jetzt in Gesamtdeutschland immer wieder verlegt. Leider nicht diese Titel, dafür aber vier andere schöne Kinderbücher sowie zwei Science-Fiction-Bücher sind jetzt im Mecklenburger Verlag EDITION digital als E-Book erschienen und können unter www.ddrautoren.de, bei Amazon, Weltbild u. a. erworben werden.

Unter dem Titel „Alpha bläst Trompete und andere Märchen“ hat der Verlag vier wunderschöne, mehrfach aufgelegte Kinderbücher in einem E-Book vereinigt. Alpha ist ein Staubsauger, den Andreas so programmiert hat, dass er für ihn alle Arbeiten im Haushalt erledigt – aus Freundschaft. Als Andreas ihn jedoch nicht beachtet, stört er ihn beim Anhören seiner Lieblingsmusik mit lautem Trompetenblasen.

In dem Buch „Eine Uhr steht vor der Tür“ geht es um einen Zeitanzeiger, der sich den Wünschen der Familie anpasst und mal langsamer, mal schneller geht oder auch mal ganz stehenbleibt: Die Uhr geht langsamer, wenn alle etwas länger schlafen möchten. Sie hält an, damit der Vater vor seinem Abflug noch sein Manuskript fertigstellen kann. Sie geht schließlich für die kleine Erika doppelt so schnell, damit diese ihre ein Jahr ältere Schwester einholen kann. Doch so schön das auf den ersten Blick auch klingt – es bringt viele Verwicklungen und Probleme mit sich.

„Hinter den blauen Bergen“ lebt ein roter Elefant, welchen der tiersprachenkundige Zoodirektor Heinrich Hümpelherz unbedingt in seinen Tiergarten holen will. Und das gelingt ihm auch, jedoch hat niemand mit dem Heimweh des Elefanten gerechnet …

„Saure Gurken für Kaminke“ sind der Lohn für den treuen Hauszwerg der Knabberswalder Schokoladenfabrik, der über die Qualität beim Herstellen der Schokolade wacht. Und der Leser erfährt auf humorvolle Weise mehr darüber, wie Pralinen produziert werden.

In seinen beiden Science-Fiction-Büchern „Grüne Tropfen für den Täter“ und „Herr Fischer und seine Frauen“ widmet sich der Medizinsoziologie wissenschaftlich fundiert dem Traum von der Langlebigkeit und von der ewigen Jugend. In interessanten, unerwarteten Verwicklungen zeigt Hüttner Risiken der Genmanipulation auf. Beide Bücher sind spannend und humorvoll geschrieben und haben dieselbe Beachtung wie Hüttners Kinderbücher verdient.

Die vor knapp 20 Jahren von Gisela und Sören Pekrul gegründete EDITION digital hat sich seit 2011 verstärkt dem E-Book verschrieben. Von allen bisher erschienenen 400 Titeln (Stand Januar 2014) von 72 DDR- und anderen Autoren, wie Wolfgang Held, C. U. Wiesner, Wolfgang Schreyer, Uwe Berger und Erik Neutsch sowie den Sience-Fiction-Autoren Carlos Rasch und Karsten Kruschel kann man unter www.ddrautoren.de jeweils rund zehn Prozent des Inhalts lesen, bevor man sie kauft. Jeden Mittwoch gibt es außerdem ein E-Book gratis. Jährlich erscheinen rund 200 E-Books neu – mehr zum Programm 2014 nach der diesjährigen Leipziger Buchmesse.

Dazu im Anhang: Foto und Titelbilder.

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17.02.2014:
Glücklich, dass Prosawerk noch als E-Book erschien

Lyriker, Essayist und Erzähler Uwe Berger ist gestorben

GODERN bei Schwerin Der Lyriker, Essayist und Erzähler Uwe Berger ist tot. Nach Angaben seiner Frau Dr. Anneliese Berger ist der Autor am Sonntag, dem 16. Februar in Berlin gestorben. Das hat der der Mecklenburger Verlag EDITION digital am 17. Februar mitgeteilt. Bei EDITION digital war aus Anlass von Bergers 85. Geburtstag am 29. September vergangenen Jahres sein gesamtes Prosawerk als E-Books erschienen. Dazu gehören sein bis dahin unveröffentlichtes Tagebuch „Ungesagtem lauschen“ aus den Jahren 2000 – 2012 sowie sein letzter Roman „Suche nach mehr“. Uwe Berger hatte nach der Veröffentlichung der E-Books im Herbst vergangenen Jahres noch erklärt, wie glücklich er über diese Form der Veröffentlichung seiner Prosa war. Einen Teil seiner Lyrik hatte in den letzten Jahren außerdem der Zwiebelzwerg Verlag Willebadessen in Nordrhein-Westfalen veröffentlicht. Der 2007 veröffentlichten Gedichtband DEN GRANATAPFEL EHREN mit außergewöhnlichen Versen aus vier Jahrzehnten ist eine Zusammenfassung seines Schaffens und die Vorbereitung für weitere weltoffene Gedichte.

Der für sein ebenso umfangreiches wie literarisch vielfältiges Werk mehrfach ausgezeichnete Autor war 1928 in Eschwege in Hessen geboren worden und hatte seine Jugend in Emden, Augsburg und Berlin verlebt. Als Angehöriger der Flakhelfer-Generation meldete er sich 1945 freiwillig zur Kriegsmarine, um so der Einberufung zur Waffen-SS zu entgehen. Bei Kriegsende war er Marineoffiziersanwärter in Dänemark. Nach seiner Heimkehr schrieb er erste Gedichte und Prosaversuche, studierte an der Berliner Humboldt-Universität Germanistik und Kunstwissenschaft und arbeitete danach im Verlag Volk und Wissen und im Aufbau-Verlag. Seit 1955 war Uwe Berger freiberuflich tätig. Seine Leser haben sein humanistisches Anliegen verstanden und mit großer Dankbarkeit angenommen. So bleibt diese Aussage seines Lebenswerkes in Lyrik und Prosa in wechselnden Zeiten unbeeinflusst. Neben den beiden Erstveröffentlichungen des Tagebuches und des letzten Romans liegen auch seine sehr persönlichen Reise-Essays und mehrere seiner Romane als E-Books vor. Die komplette Bibliografie kann man auf Uwe Bergers Homepage www.uwe-berger.net nachlesen.

Der seit 1983 mehrfach aufgelegte Roman „Das Verhängnis oder Die Liebe des Paul Fleming“ folgt dem historischen Optimismus, den Berger 1975 in seinem Sonett „Nebel“ ausgedrückt hat. Das Buch handelt von der Teilnahme des Arztes und Schriftstellers Fleming, der als einer der bedeutendsten deutschen Barockdichter gilt, an einer „moskovitischen und persianischen“ Gesandtschaft. Diese bricht 1634 auf, um auf kaiserlichen Wunsch einen Landweg für Handelsbeziehungen zum Osten zu erkunden. Während der fünf Jahre dauernden Reise begegnet Fleming den freien Kolonisatoren bei Nowgorod, trifft auf Esten, Russen, Nogaier, Dagestaner und Perser, fährt mit dem hölzernen Schiff auf der Wolga bis zur Kaspisee und muss einen Schiffbruch miterleiden. Gewalttätige Auseinandersetzungen mit usbekischen Gästen des Schahs in Isfahan bleiben ihm ebenso wenig erspart wie die ätzende Arroganz des zweiten Gesandten Brüggemann, der die Gesandtschaft und deren Ziele gefährdet. Dem Fremdenhass setzt Fleming seine poetische Gesinnung entgegen.

300 Jahre nach seinem Paul-Fleming-Roman spielt die berührende Erzählung „Flammen oder Das Wort der Frau“ über die 1943 in Ausschwitz ermordete jüdische Dichterin Gertrud Kolmar. Nach dem Krieg machte sich im Westen Deutschlands Hermann Kasack um ihr Werk verdient. Im Osten tat dies Uwe Berger, der für seine Erzählung authentisches Material wie die Briefe an ihre Schwester und die wenigen Lebensdaten nutze und dieses Gerüst mit seiner Fantasie ausfüllte. In seiner Erzählung zeichnet Uwe Berger das Bild einer sensiblen und entschlossenen Frau, die an ihre Schwester schrieb, dass sie den Weg gehe, der ihr von innen her bestimmt sei.

Die vor knapp 20 Jahren von Gisela und Sören Pekrul gegründete EDITION digital hat sich seit 2011 verstärkt dem E-Book verschrieben. Von allen bisher erschienenen 400 Titeln (Stand Januar 2014) von 72 DDR- und anderen Autoren wie Uwe Berger, Wolfgang Held, C. U. Wiesner, Wolfgang Schreyer und Erik Neutsch sowie den Sience-Fiction-Autoren Carlos Rasch und Karsten Kruschel kann man unter www.ddrautoren.de jeweils rund zehn Prozent des Inhalts lesen, bevor man sie kauft. Jährlich erscheinen rund 200 E-Books neu.

Dazu im Anhang: Foto von Uwe Berger.

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13.02.2014:
Der Falke flog nur im Westen

Alle Bücher des Fernsehautors Walter Baumert jetzt als E-Book

GODERN bei Schwerin Ein Buch – zwei Titel. Zu den bekanntesten und bemerkenswertesten Büchern des Schriftstellers und Drehbuchautors Walter Baumert gehört sein 1981 zeitgleich in der DDR und in der Bundesrepublik, allerdings unter verschiedenen Titeln veröffentlichter Friedrich-Engels-Roman – im DDR-Verlag Neues Leben Berlin unter „Schau auf die Erde“ und im Weltkreis Verlag Dortmund unter „Der Flug des Falken“, dort noch mit dem Zusatz versehen „Die rebellische Jugend des Friedrich Engels“. Dieser Roman ist Teil einer Sammlung aller Bücher von Walter Baumert, die der Mecklenburger Verlag EDITION digital jetzt pünktlich zu dessen 85. Geburtstag am 19. Februar 2014 als E-Books herausgebracht hat. Sie können unter www.ddrautoren.de, bei Amazon, Weltbild u. a. erworben werden.

Von dem Friedrich-Engels-Roman wurden insgesamt 300 000 Bücher in mehreren Auflagen verkauft. Übersetzungen in das Russische, Ukrainische, Tschechische, Tadschikische, Bulgarische und Türkische brachten dem in Erfurt geborenen und in Berlin lebenden Autor auch internationale Anerkennung. Und das DDR-Fernsehen hatte sogar eine zwölfteilige Serie geplant, die aber ein Jahrzehnt auf Eis lag, bis schließlich einige Episoden in lediglich vier Teilen gesendet wurden. Einigen DDR-Oberen hatte das starke Betonen der kapitalistischen Herkunft des Mitbegründers des wissenschaftlichen Sozialismus nicht gefallen. Aber eben genau dieser Umstand macht den Roman neben seiner hervorragenden Sprache noch heute so lesenswert.

Auch in seinen anderen Romanen setzt sich Baumert, der sich zuvor als Drehbuchautor von zahlreichen DDR-Fernsehfilmen und als Mitautor von vielen weiteren Filmen wie „Schatten über Notre Dame“ einen Namen gemacht hatte, auf gelungene künstlerische Weise mit den Biografien historischer Persönlichkeiten auseinander. In dem 1985 ebenfalls zeitgleich in Ost-Berlin und Dortmund erschienenen Roman „Das Ermittlungsverfahren“ geht es um den KPD-Vorsitzenden Ernst Thälmann. Bereits 1981 hatte das DDR-Fernsehen unter der Regie von Lothar Bellag mit Lutz Riemann als Ernst Thälmann einen bemerkenswerten Film über den kommunistischen Politiker herausgebracht. Ohne jedes Pathos schildern Buch und Film die Versuche der faschistischen Machthaber, in einem Schauprozess Thälmann und gleichzeitig alle Kommunisten anzuklagen. Nach der Schlappe beim Reichstagsbrandprozess ist ihnen dafür jedes Mittel recht: Fälschungen, erpresste oder bezahlte Zeugenaussagen, psychische und physische Gewalt. Überzeugend zeigt der Autor die Standhaftigkeit des KPD-Chefs und vermittelt auf spannende Weise ein Kapitel deutscher Geschichte. Der Dichter Georg Weerth steht im Mittelpunkt des 1975 zwar im DDR-Kinderbuchverlag veröffentlichten Romans „Und wen der Teufel nicht peinigt ...“ – er wendet sich aber zugleich an den erwachsenen Leser. Besonders interessant sind in diesem Buch die Schilderungen des mehrmaligen Zusammentreffens des Dichters mit Friedrich Engels, worüber man aus anderer Sicht auch in „Schau auf die Erde“ beziehungsweise in „Der Flug des Falken“ nachlesen kann. Eine interessante Spiegelung. Abgerundet wird das literarische Schaffen des mehrfach mit dem Kunstpreis und mit dem Literaturpreis des Freien Deutschen Gewerkschaftsbundes (FDGB) sowie mit der Erich-Weinert-Medaille ausgezeichneten Autors wie auch die jetzt veröffentliche digitale Gesamtausgabe seiner Bücher durch den Band „Gedichte aus fünf Jahrzehnten“.

Die vor knapp 20 Jahren von Gisela und Sören Pekrul gegründete EDITION digital hat sich seit 2011 verstärkt dem E-Book verschrieben. Von allen bisher erschienenen 400 Titeln (Stand Januar 2014) von 72 DDR- und anderen Autoren wie Wolfgang Held, C. U. Wiesner, Wolfgang Schreyer und Erik Neutsch sowie den Sience-Fiction-Autoren Carlos Rasch und Karsten Kruschel kann man unter www.ddrautoren.de jeweils rund zehn Prozent des Inhalts lesen, bevor man sie kauft. Jeden Mittwoch gibt es außerdem ein E-Book gratis. Jährlich erscheinen rund 200 E-Books neu, als Nächstes sechs Bücher des vielseitigen Schriftstellers Hannes Hüttner.

Dazu im Anhang: 2 Titelbilder.

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06.02.2014:
„Die Mühle vom Rothen Strumpf“ klappert nicht mehr

Sechs Bücher von Jürgen Borchert als E-Books neu aufgelegt

GODERN bei Schwerin Jürgen Borchert - dieser in Perleberg geborene Schriftsteller liebte seine norddeutsche Heimat. Seit 1980 lebte er in Schwerin als freier Schriftsteller und widmete sich in seinen Werken vor allem Mecklenburger Themen – von der Kultur- und Landesgeschichte über Biografisches bis zum Verhältnis von Natur, Landschaft und Kultur. Angeregt von seinem Freund und Lehrer Heinz Knobloch veröffentlichte der Autor, der sich selber gern als einen „ländlichen Feuilletonisten“ bezeichnete, meisterhafte Feuilletons. Der diplomierte Bibliothekswissenschaftler schrieb Bücher über bekannte Persönlichkeiten wie Hoffmann von Fallersleben, Heinrich Seidel und Fritz Reuter, spürte anhand von Archivunterlagen aber auch dem Leben einfacher Menschen in Mecklenburg nach, wie einem Bahnmeister, der ein spanischer Grande war. Sechs seiner vielen Bücher können ab sofort unter www.ddrautoren.de, bei Weltbild, Apple und Amazon als E-Book erworben werden.

„Die Mühle vom Rothen Strumpf“ steht im mecklenburgischen Dabel. Müllermeister Döscher hatte bis 1995 mit der Windmühle noch Mehl gemahlen und Besucher durch das technische Denkmal geführt. Jedoch fand sich kein Nachfolger für dieses Projekt, das in der Marktwirtschaft mehr eine Liebhaberei als ein wirtschaftlich erfolgreiches Unternehmen darstellen kann. Jürgen Borchert (1941 bis 2000) beschrieb in seinem Buch den spannenden, erfolgreichen Kampf eines Müllermeisters in der DDR um den Erhalt seiner Mühle auch in LPG-Zeiten. Geschickt verwoben mit der Familiengeschichte der Döschers wird zudem viel Unterhaltsames und Wissenswertes über das Müllerhandwerk und über Mühlen mitgeteilt. Und „Die Mühle vom Rothen Strumpf“ macht neugierig auf dieses alte Handwerk. EDITION digital hat nicht nur dieses Buch soeben als E-Book veröffentlicht, sondern gerade auch in der Reihe „Historische Handwerks- und Berufszeichen“ das sehr schöne Poster „Zunft- und Innungszeichen der Müller“ mit 23 alten Zunftzeichen herausgebracht.

Das oft schwierige Wechselspiel zwischen Familiengeschichte und Weltgeschehen ist auch das Thema des Romans „Die Papiere meiner Tante“. Borchert kramt in einem Schuhkarton mit alten Fotos und Dokumenten und lässt auf spannende Weise ein Jahrhundert deutscher (Familien-)Geschichte episodenhaft am Leser vorüberziehen. Alles beginnt mit dem ostpreußischen Pferdeknecht August Angerburg, der um „Jahrhundert rum“ mit seiner jungen Frau „Amalie“ ins Reich zieht. Vom 1. Weltkrieg zur Witwe gemacht, steht Amalie nun mit ihren fünf Kindern ganz allein da. Erwachsen geworden sucht sich jedes von ihnen seinen eigenen Weg: Anna heiratet einen Tausendsassa und hält nicht viel vom Denken. Minna wählt die Diakonissentracht. Fritz geht zur Reichswehr und schießt sich eine Kugel in den Kopf. Karl versucht es mit den Braunen, wird schließlich zum Kriegsgefangenen und muss umdenken. Und Martha, versierte Gehilfin eines jüdischen Rechtsanwalts, sammelt die Zeugnisse von der Existenz der Familie in ihrem Schuhkarton. Das erstmals 1984 erschienene Buch führt mit seiner Wiederauferstehung als E-Book eine neue Lesergeneration unterhaltsam in die Geschichte des vorigen Jahrhunderts ein.

Die vor knapp 20 Jahren von Gisela und Sören Pekrul gegründete EDITION digital hat sich seit 2011 verstärkt dem E-Book verschrieben. Von allen bisher erschienenen 390 Titeln (Stand Ende 2013) von 72 DDR- und anderen Autoren, wie Wolfgang Held, C. U. Wiesner, Wolfgang Schreyer und Erik Neutsch sowie den Sience-Fiction-Autoren Carlos Rasch und Karsten Kruschel kann man unter www.ddrautoren.de jeweils rund zehn Prozent des Inhalts lesen, bevor man sie kauft. Jeden Mittwoch gibt es außerdem ein E-Book gratis. Jährlich erscheinen rund 200 E-Books neu, als Nächstes zu dessen 85. Geburtstag alle Bücher des Fernsehautors Walter Baumert. Von ihm stammt auch der international erfolgreiche Roman, der Anfang der 80er Jahre in der DDR unter dem Titel „Schau auf die Erde“, im Westen dagegen unter dem Titel „Der Flug des Falken. Die rebellische Jugend des Friedrich Engels“ erschien.

Dazu im Anhang: 2 Titelbilder.

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23.01.2014:
Woher kommt eigentlich der Urknall?

Satirische Texte eines Mathematikers für jeden Tag des Jahres

GODERN bei Schwerin Der Mathematiker Günter Hernig aus dem Saalekreis, Jahrgang 1944, darf nicht mehr arbeiten gehen, weil er das gesetzlich festgelegte „Verfallsdatum überlebt“ hat. Untätig ist er dennoch nicht. Er liegt auf der faulen Haut und – denkt. In einem jetzt bei dem Mecklenburger Verlag EDITION digital herausgegebenen E-Book widmet er all denen, die „unserer verrückten Menschenwelt trotzen und sie mit Humor und Gelassenheit ertragen“ eine Seite für jeden Tag des Jahres. Seine vergnüglich-pointierten Geschichten sind sarkastisch, heiter, zornig, unsinnig, kritisch, bissig, gelassen, besserwisserisch, ungläubig, politisch, unpolitisch und selbstironisch und – haben keine Handlung. Ein Mathematiker als Satiriker, geht denn das?

Hernig philosophiert über Gott und die Welt, über Missstände und Zumutungen des Alltags und über die große Politik in kurzen, heftig satirischen Texten, die sich sehr vergnüglich lesen. Der Autor selbst meint dazu: „Wer dieses Werk nicht liest, verpasst nichts. Es zu lesen, kann aber nicht schaden. Man sollte es jedoch nicht zu ernst nehmen.“

Hernig findet Antworten auf „wesentliche“ Fragen unserer Zeit: Woher der Urknall kommt und was er bewirkt hat; was Frauen von Männern grundlegend unterscheidet; wieso Werbung unheimlich kreativ ist; weswegen man uns verblöden will; wie viel Intelligenz wirklich im Menschen steckt; wo unsere Politiker für Menschenrechte eintreten; weshalb der Fußball seine Fankultur braucht; welche Sensationen die Wissenschaft bereithält; wohin der rechte Glaube führt; wie man Statistiken zum eigenen Vorteil auslegt; warum ein Leben ohne Mode und Lifestyle sinnlos ist; wann man den richtigen Autofahrspaß hat; wer für uns beim Klimaschutz voranschreitet; wem man als bestem Freund vertrauen kann und viele, viele mehr.

Hernig kann den Mathematiker nicht ganz leugnen - nicht nur bei Statistiken führt er den Leser oft zu verblüffenden Rechenergebnissen. Außerdem sind alle seine Texte ohne große Umschweife prägnant geschrieben. Schade, dass der Autor völlig unbekannt ist – bisher jedenfalls. Er hätte das Zeug zu einem guten Kabarettisten oder Satiriker. Wie Verlagschefin Gisela Pekrul aus längst vergangenen Zeiten plaudert, kenne sie Günter seit ihrer gemeinsamen Abiturzeit vor 50 Jahren. Beim Lesen des Manuskripts habe sie sich oft schmunzelnd daran erinnert, dass ihr Schulkamerad schon damals trockene Themen humorvoll mit wenigen Worten auf den Punkt zu bringen verstand. Und der Urknall kommt übrigens … - aber mehr dazu lesen Sie am besten selbst am 2. Dezember oder auch an anderen Stellen der insgesamt 369 Tages-Gedanken „Ein Jahr – besser wird es nicht“ von Günter Hernig aus dem Saalekreis, dem vielleicht bald nicht mehr so unbekannten mathematischen Satiriker oder satirischen Mathematiker.

Die vor knapp 20 Jahren von Gisela und Sören Pekrul gegründete EDITION digital hat sich seit 2011 verstärkt dem E-Book verschrieben. Wie Verlagschefin Gisela Pekrul erläuterte, bestehe der Vorteil der E-Books vor allem darin, dass man immer ausreichend Lektüre bei sich habe, die Schrift vergrößern und sich mit manchen Geräten die Bücher sogar vorlesen lassen könne. Außerdem seien digitale Bücher oft preiswerter als gedruckte. Als sein erstes digitales Erzeugnis hatte der Verlag 1994 die CD-ROM „Mecklenburg-Vorpommern digital“ herausgebracht. Als erstes tatsächliches E-Book legte EDITION digital zur Leipziger Buchmesse 2011 „Schloss Karnitten“ von Manfred Kubowsky vor. Insgesamt umfasst das E-Book-Programm 390 Titel (Stand Ende 2013) von 72 DDR-Autoren, wie Joachim Nowotny, C. U. Wiesner, Wolfgang Schreyer und Erik Neutsch sowie den Sience-Fiction-Autoren Carlos Rasch und Karsten Kruschel. Nachzulesen ist das Gesamtprogramm unter www.ddrautoren.de. Jährlich erscheinen rund 200 E-Books neu, als Nächstes mehrere Romane über die Menschen in benachbarten Staaten im Süden Afrikas – Simbabwe, Angola und Namibia. Die Autoren Jürgen Leskien und Bruno Arich-Gerz kennen die Menschen aus ihrer Arbeit in diesen Ländern.

Dazu im Anhang: 1 Titelbild.

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16.01.2014:
Die gefährlichste Frau der Welt

EDITION digital aus Godern legt einen Erotikkrimi vor

GODERN bei Schwerin "Sie liebt ihn zu Tode" - Mit diesem E-Book begibt sich die EDITION digital aus Godern bei Schwerin auf ein bisher unbekanntes und für den kleinen Mecklenburger Verlag eher ungewohntes Feld. Auch schreibt der Autor dieses Erotikkrimis unter dem Pseudonym St. Harman. Nur die Herausgeberin des knapp 300 Seiten starken Romans kennt seinen Namen und Aufenthaltsort. Nachforschungen zwecklos.

Die eigentlich spannende Handlung des Krimis setzt ein, als in einer Hamburger Nobelvilla vier nackte Männer brutal ermordet aufgefunden werden – offenbar eiskalt mit einem Eispickel getötet. Und der Leser weiß auch, welche Frau ihnen in den Stunden zuvor als offenbar sehr professionelle, sehr begehrte und gut bezahlte Hure zu Diensten war – Martina Harder, eine schöne junge Frau aus einem katholischen Elternhaus, die gerade ein ausgezeichnetes Abitur hingelegt hat. Kurz zuvor war sie gegen ihren Willen mit einem jungen Mann zwangsverlobt worden. Doch das will sie sich keinesfalls gefallen lassen und beschließt, sich in eine Hure im Nebengeschäft zu verwandeln und beginnt ein bizarres Doppelleben. Doch schon bald beherrscht sie die weitere Entwicklung nicht mehr und muss sich weiterer Männer erwehren – notfalls mit tödlichen Konsequenzen. Offenbar hat die junge Frau, die sich inzwischen völlig von ihren Eltern und von ihrem früheren Freundeskreis gelöst hat, auch etwas mit zwei geradezu hingerichteten und bestialisch verstümmelten jungen Männern zu tun, die am Wismarer Strand aufgefunden werden. Doch auch in diesem Fall tappt die Polizei wie in vielen späteren Mordfällen im Dunkeln.

Da hat die Harder längst Namen, Nationalität und Heimatland gewechselt und ist zu einer Killerin geworden, die von doppelter Lust getrieben wird, wie der pseudonyme Autor in einer mitunter dicht an Pornographie grenzenden Manier zu berichten weiß – von der Lust am Sex in allen möglichen und unmöglichen Stellungen und Spielarten und von der Lust zu töten. Letztere wird anfangs noch mit Rache für ihr selbst und vielen anderen Frauen angetanes Unrecht begründet. Nach dem Willen des Autors gelingen der vielleicht „gefährlichsten Frau der Welt“ immer wieder fast perfekte Morde. Deren Opfer sind auch mehrere Polizisten und Kriminalkommissare, die mehr von ihren Geschlechtsteilen als von ihrem Verstand gesteuert in die Falle tappen. Unterdessen hat sich die frühere Martina Harder, die Namen und Aussehen verändert hat, zu einer weltweit agierenden, höchst erfolgreichen Geschäftsfrau entwickelt, die nur noch zwei Dinge will: mehr Macht und immer wieder Sex. Und es geht immer wieder gut – bis sie der Autor in einer überraschenden Wende auf den Rücken und seiner Hauptdarstellerin zugleich endgültig das Handwerk legt. Bis dort sind es rund 300 Seiten teils harter Lesestoff – „definitiv keine Lektüre vor dem Einschlafen“, wie der unbekannte Autor in einem Prolog zu seinem Buch erklärt.

Die vor knapp 20 Jahren von Gisela und Sören Pekrul gegründete EDITION digital hat sich seit 2011 verstärkt dem E-Book verschrieben. Wie Verlagschefin Gisela Pekrul erläuterte, bestehe der Vorteil der E-Books vor allem darin, dass man immer ausreichend Lektüre bei sich habe, die Schrift vergrößern und sich mit manchen Geräten die Bücher sogar vorlesen lassen könne. Außerdem seien digitale Bücher oft preiswerter als gedruckte. Als sein erstes digitales Erzeugnis hatte der Verlag 1994 die CD-ROM „Mecklenburg-Vorpommern digital“ herausgebracht. Als erstes tatsächliches E-Book legte EDITION digital zur Leipziger Buchmesse 2011 „Schloss Karnitten“ von Manfred Kubowsky vor. Insgesamt umfasst das E-Book-Programm 390 Titel (Stand Ende 2013) von 72 DDR-Autoren, wie Joachim Nowotny, C. U. Wiesner, Wolfgang Schreyer und Erik Neutsch sowie den Sience-Fiction-Autoren Carlos Rasch und Karsten Kruschel. Nachzulesen ist das Gesamtprogramm unter www.ddrautoren.de. Jährlich erscheinen rund 200 E-Books neu, als Nächstes sehr vergnügliche Texte mit Nicht-Handlung von Günter Hernig aus dem Saalekreis in Sachsen-Anhalt, übrigens ein der Verlagschefin aus früheren Schulzeiten wohlbekannter Autor.



Dazu im Anhang: 1 Titelbild.

Kontakt: EDITION digital – Tel: 03860 505788 – Fax: 03860 505789 - verlag@edition-digital.com
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09.01.2014:
"Der schwarze Jäger aus Sachsen" ist wieder da

Drei Bücher von Peter Löw als E-Books neu aufgelegt

GODERN bei Schwerin Dieser Schriftsteller ist ein Tiefstapler: Peter Löw aus Mittweida in Sachsen, Jahrgang 1941, ist zwar von Beruf Fernmeldebaumonteur und nennt sich selber Hobby-Schreiber, in Wahrheit jedoch macht das Schreiben den Hauptteil seiner Arbeit aus. Der Absolvent des Leipziger Literaturinstituts war verantwortlicher Redakteur der Monatszeitschrift "Podium" in Karl-Marx-Stadt, leitete zwei Zirkel Schreibender, war kulturpolitischer Mitarbeiter, Pressesprecher und Verleger. Peter Löw hat Hörspiele, Kurzgeschichten und drei Bücher geschrieben. Sein 1983 in der Reihe "Spannend erzählt" des Verlages Neues Leben Berlin veröffentlichtes historisches Jugendbuch "Der schwarze Jäger aus Sachsen" über die berühmten Lützower Jäger erlebte vier Buchausgaben. 2002 folgte "Im Sog der Macht", ein weiterer historischer Roman, über den sächsischen Reformpolitiker Dr. Nikolaus Krell aus dem 16. Jahrhundert. Als sein bestes Werk bezeichnet der Autor selbst jedoch seinen 2005 erschienenen Roman "Der Zug der Blinden" über die Vorwendezeit in der damaligen DDR. Alle drei Bücher können ab sofort unter www.ddrautoren.de, bei Weltbild, Apple und Amazon als E-Book erworben werden.

"Der Zug der Blinden" – so lautet nicht nur der Titel des Romans von Peter Löw, sondern auch der Titel eines Bildes des Malers Botho Janssen, der in der Vorwendezeit den Auftrag erhält, ein Fresko über die Rekonstruktion des Karl-Marx-Städter Altstadt-Wohngebietes Brühl zu malen. Janssen versucht, in diese Auftragsarbeit sowohl die Tatkraft als auch die Beschränktheit des alkoholkranken Baubrigadiers Schäfer einzubringen - in einer kurzen Zeit seines Lebens sein Stiefbruder. Autor Löw versteht es, mit psychologischer Tiefgründigkeit und sozialer Genauigkeit die beiden Hauptfiguren mit ihren jeweiligen beruflichen und privaten Problemen sowie dazu durchweg positive Frauengestalten zu gestalten. Ein besonderer Reiz des Buches besteht darin, dass die beiden so völlig verschiedenen literarischen Helden einerseits immer voreinander zu fliehen versuchen und sich andererseits immer wieder geradezu magisch anziehen. Mit seinem Roman „Der Zug der Blinden“ gelang Löw eine ebenso aufschlussreiche wie gut nachvollziehbare Charakteristik verschiedener Schichten der DDR-Bevölkerung im Wendejahr 1989.

„Krell – im Sog der Macht“ ist ein gründlich recherchierter historischer Roman über Dr. Nikolaus Krell, der nach zehnjähriger Haft und ebenso langem Prozess auf der Festung Königstein am 9. Oktober 1601 auf dem Jüdenhof/ Neumarkt in Dresden mit dem Schwert hingerichtet wurde. Es war eine der aufsehenderregendsten Schauhinrichtungen des 17. Jahrhunderts. Was hatte sich der Wissenschaftler und Politiker zuschulden kommen lassen? Wem war er gefährlich geworden? Der Calvinist Krell, der eher ungewollt in das Amt als Kanzler des noch jungen und politisch schwachen sächsischen Kurfürsten Christian I. hineingedrängt worden war, nutzte diese für seine Reformbemühungen um das Zurückdrängen der Lutherischen Orthodoxie und das Abwenden des Habsburger Einflusses. Stattdessen suchte er die Annäherung an Königin Elisabeth I. von England, an den französischen König Heinrich IV. und an protestantische Fürsten. Mit Elementen des Politkrimis schildert Löw in seinem spannend zu lesendem Buch politisch-konfessionell motivierte Mordanschläge unter anderem auf Christian I., die Krells mächtige Gegner zum Anlass für seinen Sturz und für das spätere Todesurteil nehmen.

Die vor knapp 20 Jahren von Gisela und Sören Pekrul gegründete EDITION digital hat sich seit 2011 verstärkt dem E-Book verschrieben. Von allen bisher erschienenen 390 Titeln (Stand Ende 2013) von 72 DDR- und anderen Autoren, wie Wolfgang Held, C. U. Wiesner, Wolfgang Schreyer und Erik Neutsch sowie den Sience-Fiction-Autoren Carlos Rasch und Karsten Kruschel kann man unter www.ddrautoren.de jeweils rund zehn Prozent des Inhalts lesen, bevor man sie kauft. Jeden Mittwoch gibt es außerdem ein E-Book gratis. Jährlich erscheinen rund 200 E-Books neu, als Nächstes ein nicht in das Genre DDR-Autoren gehörender Erotikthriller, den sein Verfasser unter dem Pseudonym St. Harman veröffentlicht.



Dazu im Anhang: 2 Titelbilder und Foto von Peter Löw.

Kontakt: EDITION digital – Tel: 03860 505788 – Fax: 03860 505789 - verlag@edition-digital.com
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02.01.2014:
"Wohin der Mensch gehört"

Zum 90. Geburtstag von Walter Kaufmann 14 E-Books neu

GODERN bei Schwerin An seinem 90. Geburtstag am 19. Januar kann der deutsch-australische Schriftsteller Walter Kaufmann auf ein Leben zurückblicken, das – nicht immer freiwillig - spannend und abwechslungsreich verlaufen ist. Viele seiner Erfahrungen und Erlebnisse spiegeln sich in seinen Büchern wider, von denen der Mecklenburger Verlag EDITION digital jetzt 14 als E-Books neu aufgelegt hat. Der in Duisburg aufgewachsene Adoptivsohn eines jüdischen Anwaltsehepaars hatte als 14-Jähriger mit einem Kindertransport über die Niederlande nach Großbritannien fliehen können und wurde so vom Schicksal seiner im KZ Auschwitz ermordeten Adoptiveltern verschont. Mit 15 als "feindlicher Ausländer" nach Australien deportiert, musste er sich dort ganz auf sich allein gestellt seinen Lebensunterhalt verdienen – als Obstpflücker, Landarbeiter, Straßenfotograf, Werftarbeiter sowie als Arbeiter im Schlachthof, als Freiwilliger in der Australischen Armee und als Seemann.

1953 erschien in Melbourne sein erster Roman "Voices in the storm". Ihm folgten seit seiner Übersiedlung in die DDR 1957 mehr als 30 Bücher. Deren Mehrzahl hat Kaufmann, der noch immer die australische Staatsbürgerschaft besitzt, in englischer Sprache geschrieben, anschließend selbst übersetzt oder übersetzen lassen. Sein bewegtes Leben als jüdischer Emigrant, seine Reisen als Seemann, sein Leben in Australien und die Ereignisse im faschistischen Deutschland thematisierte der Autor in vielen seiner Romane, Erzählungen in der Tradition der amerikanischen Short Story und Reportagen. So lässt er in seinem 1957 erschienenen, autobiografisch geprägten Roman "Wohin der Mensch gehört" sowohl seine jüdische Kindheit in Nazideutschland, die Diskriminierung, die Schrecken der Reichspogromnacht 1938 als auch die abenteuerliche Flucht über Holland und England nach Australien Revue passieren: Der Junge Stefan lässt in Deutschland den Arbeitersohn Georg zurück, dessen Vater ihm das Versteck auf einem holländischen Flussschiff besorgt hatte. In Australien findet Stefan weitere Freunde, die ihm bei seinem schweren Anfang helfen und schließlich Ruth, seine große Liebe. Auch nach mehr als 50 Jahren bietet "Wohin der Mensch gehört" noch immer viel Spannung und großes Lesevergnügen.

Zur aktuellen E-Book-Edition gehören auch die beiden Kinderbücher aus den 1970er Jahren "Entführung in Manhattan" und "Das verschwundene Hotel". Der 11-jährige Leon, Sohn einer kranken Reinemachefrau, wird von New Yorker Straßenjungen entführt und schwebt in großer Lebensgefahr, als die Polizei nach ihm und den Entführern sucht. Wie aber soll die arme, alleinstehende Frau 1000 Dollar Lösegeld auftreiben? Spannend und überzeugend schildert Kaufmann die Solidarität des Hotelpersonals und die Einsatzbereitschaft der Klassenkameraden, aber auch den Ehrgeiz des leitenden Kriminalisten und die Sensationslust der Medien. Auch im "Verschwundenen Hotel" begegnet der Leser erneut Leon und seiner Mutter, jetzt bei ihrer schier aussichtslosen Suche nach Arbeit. Beide Bücher, zu einem E-Book zusammengefasst, machen ihren jugendlichen Lesern Hoffnung - vor allem durch ihr überzeugendes Plädoyer für Freundschaft und Solidarität.

Die vor knapp 20 Jahren von Gisela und Sören Pekrul gegründete EDITION digital hat sich seit 2011 verstärkt dem E-Book verschrieben. Wie Verlagschefin Gisela Pekrul erläuterte, bestehe der Vorteil der E-Books vor allem darin, dass man immer ausreichend Lektüre bei sich habe, die Schrift vergrößern und sich mit manchen Geräten die Bücher sogar vorlesen lassen könne. Außerdem seien digitale Bücher oft preiswerter als gedruckte. Als sein erstes digitales Erzeugnis hatte der Verlag 1994 die CD-ROM "Mecklenburg-Vorpommern digital" herausgebracht. Als erstes tatsächliches E-Book legte EDITION digital zur Leipziger Buchmesse 2011 "Schloss Karnitten" von Manfred Kubowsky vor. Insgesamt umfasst das E-Book-Programm unter www.ddrautoren.de 390 Titel (Stand Ende 2013) von 72 DDR-Autoren, wie Wolfgang Held, C. U. Wiesner, Wolfgang Schreyer und Erik Neutsch sowie den Sience-Fiction-Autoren Carlos Rasch und Karsten Kruschel. Nachzulesen ist das Gesamtprogramm unter www.ddrautoren.de. Jährlich erscheinen rund 200 E-Books neu, als Nächstes drei Bücher von Peter Löw aus Mittweida.



Dazu im Anhang: 2 Titelbilder und Foto von Walter Kaufmann.

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19.12.2013:
Auf der Suche nach Napoleon

Zwei historische Romane von Heinz-Jürgen Zierke als E-Books

GODERN bei Schwerin „Von einem, der auszog, Napoleon zu schlagen“ und „Odins Schwert“ – diese beiden in der DDR veröffentlichten historischen Romane von Heinz-Jürgen Zierke sind jetzt bei der Mecklenburger EDITION digital auch als E-Books erschienen. Der 1926 in Marienthal in Pommern geborene Autor war im Zweiten Weltkrieg Soldat, besuchte nach seiner Entlassung aus sowjetischer Kriegsgefangenschaft zunächst die Vorstudienanstalt Greifswald und begann danach ebenfalls in Greifswald ein allerdings abgebrochenes Germanistikstudium. Ab 1950 arbeitete Zierke als Dramaturg an den Theatern Greifswald und Stralsund und war von 1962 bis 1966 Chefdramaturg des Staatlichen Folkloreensembles der DDR in Neustrelitz. Seit 1966 als freischaffender Schriftsteller tätig schrieb er vorwiegend historische Romane und Erzählungen. Zwei Bücher des seit diesem Jahr in Prenzlau lebenden Schriftstellers können ab sofort unter www.ddrautoren.de, bei Weltbild, Apple und Amazon als E-Book erworben werden.

Der 1975 erschienene historische Roman für Kinder „Von einem, der auszog, Napoleon zu schlagen“ erlebte in der DDR drei Auflagen und steht nun als E-Book für eine neue Lesergeneration im Netz. Wir schreiben das Jahr 1813: Willem Beggerow, ein pommerscher Bauernjunge, will seinen Vater rächen, der von herumstreifenden französischen Soldaten erschossen wurde. Er sucht Scharnhorst – dieser hatte Willems Vater eine Tabaksdose geschenkt. Jedoch will der Gutsherr den Sohn eines Leibeigenen nicht ziehen lassen. Also flieht Willem, schlägt einen Franzosen nieder, wird gefangen genommen und soll erschossen werden. Wieder gelingt dem Jungen die Flucht, und tatsächlich findet er Scharnhorst. Doch der in einer Schlacht schwer verwundete General kann ihm nicht helfen und übergibt ihn an General Gneisenau. Von dem aber bekommt er weder eine Uniform noch ein Gewehr, sondern Willem soll erst einmal lernen. Ein spannendes Buch, welches die Zeit der Befreiungskriege und die Ereignisse rund um die Völkerschlacht bei Leipzig vom 16. bis 19.Oktober 1813 gut nachempfinden lässt.

Noch weiter und zwar rund 1000 Jahre zurück in die Geschichte führt die Handlung des historischen Romans „Odins Schwert“, der 1990 erschien und in der Wendezeit das Schicksal der meisten DDR-Bücher erlitt – er wurde im damaligen politischen Trubel kaum beachtet. Schade, denn auch diese Geschichte ist spannend erzählt: Der junge Wikinger Ansgar muss miterleben, wie seine Eltern ermordet werden und seine Schwester geraubt wird. Als er selbst den Göttern geopfert werden soll, zerstört er im Tempel deren Nachbildungen und flieht mit Odins Schwert. Und von nun an gibt er sich als Sohn dieses Gottes aus. In Egil findet Ansgar einen Blutsbruder und beide entwickeln sich zu tollkühnen Kriegern, die von der Burg Vinborg aus zu Seeschlachten und Raubzügen zu Lande aufbrechen. Stets auf der Suche nach seiner entführten Schwester und nach den Mördern seiner Eltern, scheint Ansgar unter dem Schutz von Odins Schwert zu stehen - jedenfalls so lange, wie er es nicht durch Blut entweiht. Doch als er weiß, wer seine Eltern umgebracht hat, schwört er deren Mördern nur noch Rache und richtet in seinem Heimatort ein Blutbad an. Und das blutbeschmierte Schwert lässt er im Tempel zurück.

Die vor knapp 20 Jahren von Gisela und Sören Pekrul gegründete EDITION digital hat sich seit 2011 verstärkt dem E-Book verschrieben. Von allen bisher erschienenen 360 Titeln (Stand Oktober 2013) kann man unter www.ddrautoren.de jeweils rund zehn Prozent des Inhalts lesen, bevor man sie kauft. Jeden Mittwoch gibt es außerdem ein E-Book gratis. Als besondere Weihnachtsüberraschung bietet der Verlag seit dem 1. Dezember seinen Adventskalender an, in dem noch bis zum 24. Dezember jeden Tag ein anderes E-Book kostenlos heruntergeladen werden kann. Am Heiligen Abend wird es zur Feier des Tages dann der Verlagsbestseller sein. Jährlich erscheinen rund 200 E-Books neu, als Nächstes 16 E-Books des deutsch-australischen Schriftstellers Walter Kaufmann, der am 19. Januar 2014 seinen 90. Geburtstag feiern kann.



Dazu im Anhang: 2 Titelbilder.

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12.12.2013:
Flucht nach Afrika oder von der Tanzmusik zum Schreiben

10 E-Books von Günter Saalmann bei Edition digital erschienen

GODERN bei Schwerin Viele Wege führen nach Rom, heißt es. Vielfältig sind mitunter auch die Wege in die Literatur. So kam der 1936 in Waldbröl im Bergischen Land geborene, aber in Sachsen aufgewachsene Schriftsteller Günter Saalmann über die Tanzmusik zum Schreiben: Die Schlager- und Liedtexte des Posaunisten hatten ihm Mitte der 1970er Jahre einen Studienplatz am Leipziger Literaturinstitut „Johannes R. Becher“ eingebracht. Danach wurde er freischaffender Schriftsteller - und Musiker. Zusammen mit dem Jazzgitarristen Helmut „Joe“ Sachse trat er in dem musikalisch-literarischen Programm „Po(e)saunenstunde“ auf, bei Litera erschien 1983 eine gleichnamige LP. Saalmann, der seit Jahren in Chemnitz lebt und arbeitet, schreibt vor allem Kinder- und Jugendbücher, aber auch Kindergeschichten für (Groß)Eltern. Nach eigenen Worten spricht er „Kinder von 92 – 174 cm und Erwachsene ab drei ausgelesenen Büchern“ an. Auch seine musikalischen Programme seien „für alle Altersgruppen von 6 bis 99 geeignet“. Zehn seiner Bücher hat die Mecklenburger EDITION digital jetzt als E-Books neu herausgebracht.

„Mops Eisenfaust“ - das autobiografisch geprägte, mehrfach ausgezeichnete Jugendbuch beschreibt aus der Sicht eines Kindes die Bombenangriffe auf Köln, die Ausbombung und die Übersiedlung mit der Mutter in ein sächsisches Dorf. Der Junge lernt russische Kriegsgefangene kennen, erlebt den Durchzug eines KZ-Todesmarsches und den Einmarsch der Roten Armee, aber auch den Fluchtversuch über die „grüne Grenze“ und die Repressalien der Mitschüler – Dramatik pur. Zusätzliche Spannung erzeugt die Tatsache, dass der Junge in den Wirren des Krieges eine Pistole ergattern kann und außerdem Munition verschiedener Kaliber versteckt ...

„Umberto“, das bekannteste von Saalmanns Büchern, erlebte seit 1987 drei Auflagen zu DDR-Zeiten und weitere drei in „West“-Verlagen. Für dieses kritische, bei seinem Erscheinen sowohl Begeisterung als auch Irritationen auslösende Buch wurde er mit der Erich-Weinert-Medaille und dem Maxim-Gorki-Preis der IBBY-Sektion der damaligen sozialistischen Länder ausgezeichnet und kam 1989 auf die Ehrenliste zum österreichischen Staatspreis für Jugendliteratur. Umberto, der literarische Anti-Held, hat keinen Ranzen, keine Hefte, aber ein paar Bücher, die er vor seiner Mutter verstecken muss, damit sie diese nicht zum Feueranzünden nimmt. Als der afrikanische Vater seiner kleinen Schwester wieder in seine Heimat zurückkehrt, kümmert sich niemand mehr um die beiden Kinder. Umberto hat so auch den einzigen Freund verloren und versucht nun mit der Kleinen in einer Reisetasche die Flucht nach Afrika. Endlich nimmt sich die staatliche Jugendhilfe seiner an und steckt beide Kinder in ein Heim. Den zweiten Teil des Buches ließ Saalmann aus, weil sich nach der Wende niemand mehr für die Erlebnisse der beiden Heranwachsenden in einem DDR-Kinderheim interessierte. Der dritte Teil „Fernes Land Pa-isch“ entstand 1994 parallel zum Film (Regie: Rainer Simon). Umberto ist inzwischen ein junger Mann, aber mit dem Gemüt eines Vierzehnjährigen. Jedoch weder die Mutter, die scheinbar Fuß in Hamburg gefasst und beide Kinder aus dem Heim geholt hat, noch Umberto selbst bekommen ihr Leben in der neuen Gesellschaft in den Griff. Erneut versucht Umberto die Flucht nach Afrika, jetzt auf einem gestohlenen Motorrad. Die kleine Schwester nimmt er mit auf die Suche nach ihrem Vater.

Die vor knapp 20 Jahren von Gisela und Sören Pekrul gegründete EDITION digital hat sich seit 2011 verstärkt dem E-Book verschrieben. Von allen bisher erschienenen 380 Titeln (Stand November 2013) kann man vor dem Kauf unter www.ddrautoren.de jeweils rund zehn Prozent des Inhalts lesen. Jeden Mittwoch gibt es außerdem ein E-Book gratis. Als besondere Weihnachtsüberraschung bietet der Verlag seit dem 1. Dezember seinen Adventskalender an, in dem bis zum 24. Dezember jeden Tag ein anderes E-Book kostenlos heruntergeladen werden kann. Am 24. Dezember wird es zur Feier des Tages dann der Verlagsbestseller sein. Jährlich erscheinen rund 200 E-Books neu, als Nächstes zwei historische Romane des Schriftstellers Heinz-Jürgen Zierke, der von 1969 bis 2013 in Stralsund lebte, jetzt aber in Prenzlau zu Hause ist.



Dazu im Anhang: 4 Titelbilder, Foto von Günter Saalmann (Lesung in einem finnischen Kindergarten).

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05.12.2013:
Mit dem Rennrad nach Hause ins Erzgebirge

Alle Bücher von Karl Sewart jetzt als E-Books neu aufgelegt

GODERN bei Schwerin Über ein besonderes Geschenk zu seinem 80. Geburtstag am 27. Dezember darf sich der erzgebirgische Schriftsteller Karl Sewart freuen: Aus diesem Anlass hat die Mecklenburger EDITION digital jetzt alle seine Bücher auch als E-Books herausgebracht. Nach Abitur und Studienabschluss als Berufsschullehrer und Kunsterzieher hatte der 1933 in Annaberg geborene Autor zunächst in Leuna und Merseburg und danach in Großolbersdorf und Drebach als Lehrer gearbeitet. Während seiner Merseburger Zeit hatte sich Karl Sewart eigens ein Rennrad gekauft, um jedes Wochenende nach Hause in sein geliebtes Erzgebirge fahren zu können. Sewart, der schon als Schüler erste Schreibversuche unternahm, studierte von 1970 bis 1973 am Leipziger Literaturinstitut und ist seit nunmehr vier Jahrzehnten freischaffend tätig.

Zwei der drei Erzählungen seines ersten, 1972 veröffentlichten Buches „Gambit“ wurden verfilmt. In der Regie von Ralf Kirsten entstand 1978 aus der Titelerzählung der DEFA-Film „Ich zwing dich zu leben“ - eine ungewöhnliche, autobiografisch geprägte Geschichte. Gegen dessen Willen versteckt ein Vater seinen Sohn, der in den letzten Kriegstagen noch zur Adolf-Hitler-Schule und damit als „Hitlers letztes Aufgebot“ verheizt werden soll, in den erzgebirgischen Wäldern. Um eine Flucht zu verhindern, fesselt der Vater den dreizehnjährigen Jungen anfangs an Händen und Füßen. Der Sohn hasst seinen Vater dafür, muss aber notgedrungen zuhören, wie er ihm zu erklären versucht, welches falsche und gefährliche Weltbild ihm seine Lehrer, die Hitlerjugend und letztlich auch er selbst – ebenfalls ein Lehrer – vermittelt haben. Wolfgangs Vater muss die Versäumnisse seines Lebens mit dem Tode bezahlen. Aber das Opfer war nicht umsonst, denn der Junge beginnt nachzudenken und nach der Zukunft zu fragen. In dem Roman „Der Paradiesgarten“, der minutiös das Erwachsenwerden dieses erzgebirgischen Jungen in der Nachkriegszeit darstellt, greift der Autor diese Geschichte etwas verändert erneut auf.

Sewarts Erzählung „Die Kündigung“ war 1983 die literarische Vorlage für den gleichnamigen Fernsehfilm (Regie: Edgar Kaufmann). Buch und Film lösten damals in der DDR-Volksbildung heftige Diskussionen über das Ethos des Lehrerberufes und über einen kreativen Literaturunterricht aus. Anita Wegener hospitiert in einer 10. Klasse bei einer als mustergültig eingestuften jungen Kollegin. Die von der Lehrerin Ingrid Thiele geforderte schriftliche Gedichtinterpretation wird von allen Schülern hervorragend gemeistert. Ihre Aufsätze enthalten alle geforderten Kernaussagen – jedoch ohne das Wörtchen „Ich“, ohne eigene Ideen und Meinungen. Infolgedessen teilt Wegener die Ansicht der jungen Lehrerin und der Schüler überhaupt nicht - statt Jasagern und Nachplapperern möchte sie schöpferische und kreative junge Menschen entwickeln. Ein mutiges Buch, das auch oder gerade in der heutigen Zeit zum Nachdenken anregt.

Sechs Auflagen und die E-Book-Ausgabe erlebte das erstmals 1978 erschienene satirische Büchlein „99 Ehen und eine Scheidung“, das humorvoll Hinweise für Eheleute gibt. Das Buch „Die Liebesfalle“ von 2006 greift dieses Thema erneut auf, in kurzen Episoden in erzgebirgischer Mundart. „Die Ehe ist eine ernste Sache; darum sollte sie auch heiter gestaltet werden“, sagte Sewart zu seinem 1982 von Jörg Wilbrandt für das DDR-Fernsehen verfilmten Drehbuch „Heitere Ehegeschichten“.

Sewart siedelte seine Bücher vor allem in seiner Heimat an, beschrieb in „Christbaum und Pyramide“ das erzgebirgische Weihnachtsbrauchtum und veröffentlichte ein fast schon legendäres Buch über Karl Stülpner. Und nicht zuletzt wirkte der Schriftsteller an fast 50 Anthologien mit, darunter „Das große erzgebirgische Weihnachtsbuch“.

Die vor knapp 20 Jahren von Gisela und Sören Pekrul gegründete EDITION digital hat sich seit 2011 verstärkt dem E-Book verschrieben. Von allen bisher erschienenen 360 Titeln (Stand Oktober 2013) kann man unter www.ddrautoren.de jeweils rund zehn Prozent des Inhalts lesen, bevor man sie kauft. Jeden Mittwoch gibt es außerdem ein E-Book gratis. Als besondere Weihnachtsüberraschung bietet der Verlag seit dem 1. Dezember seinen Adventskalender an, in dem bis zum 24. Dezember jeden Tag ein anderes E-Book kostenlos heruntergeladen werden kann. Am 24. Dezember wird es zur Feier des Tages dann der Verlagsbestseller sein. Jährlich erscheinen rund 200 E-Books neu, als Nächstes fast alle Kinderbücher des freischaffenden Autors und Musikers Günter Saalmann aus Chemnitz, darunter „Umberto“, die Geschichte eines von seiner Mutter vernachlässigten liebenswerten Jungen, deren Fortsetzung nach der Wende das Thema besonders spannend macht.



Dazu im Anhang: 4 Titelbilder, Foto von Karl Sewart.

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21.11.2013:
Kennen Sie schon Kneli?

Zwei Weihnachtswartezeitverkürzer jetzt als E-Books zu haben

GODERN bei Schwerin Mit zwei literarischen Weihnachtswartezeitverkürzern leistet EDITION digital aus Godern bei Schwerin einen Beitrag für eine gute Vorbereitung auf das familiärste aller Feste. Seit Ende November steht der fantasievolle Roman für Fantasyfreunde ab 12 „Gwion, der Zauberer“– das erste Buch der Goderner Autorin Susanne Christa Hüttenrauch – im Verlagsprogramm. Zugleich veröffentlicht EDITION digital eine Fantasy-Geschichte des erfolgreichen Berliner Schriftstellers Klaus Möckel über Kneli, das Weihnachtsmonster. Ungewöhnlicherweise sind beide Bücher nicht nur als E-Books – wie in diesem Verlag üblich - erschienen, sondern parallel auch als gedruckte Bücher. Den Grund dafür erklärt Verlagschefin Gisela Pekrul mit dem Wunsch, etwas unter den Weihnachtsbaum legen zu können – „obwohl man sich unter www.ddrautoren.de auch Bücher aus den fast 400 Titeln des Verlages aussuchen und diese als Gutschein verschenken kann. Noch am Weihnachtsabend könne man so das Lieblingsbuch auf seinen E-Book-Reader laden.“ Das sei ein viel persönlicheres Geschenk als ein allgemeiner Gutschein, bei dem es dem Beschenkten überlassen bleibe, was er sich dafür kauft, so Pekrul.

Ihr Geld verdient die 1977 in Crivitz geborene Susanne Christa Hüttenrauch normalerweise auf ganz entspannte Weise – mit erfolgreichen Kursen und Seminaren als Entspannungstrainerin. Wie das funktionieren kann, zeigt ihr kürzlich erschienenes E-Book „Wunderkind der neuen Zeit. Erfolgreich entspannt – ‚beglücklicht’ durchs Leben“. Gedankenreisen tragen zum emotionalen, mentalen und körperlichen Wohlbefinden bei. Aber die Gedanken von Susanne Christa Hüttenrauch verhalfen auch dem Zauberer Gwion zum Leben, einem neunjährigen Jungen, den drei Hexen aus den Sieben Himmeln entführen. Sie sorgen dafür, dass Gwion seine königlich-göttliche Mutter vergisst und als willenloser Sklave für die Hexe Cerridwen tagein, tagaus an dem Zaubertrank für deren missgestaltete Söhne rührt. Schon seit einigen Jahren sucht Schwester Merit ihren Bruder – bislang jedoch erfolglos. Doch dann entdeckt Drak Gluswanz den Jungen. Eine abenteuerliche Flucht durch die Weiten des Weltalls beginnt. Der zweite Teil erscheint 2014.

Für eine schöne Bescherung sorgt der inzwischen fast 80-jährige Klaus Möckel aus Berlin, der vor allem Krimis, historische Romane, Science-Fiction-Storys und viele schöne Kinderbücher geschrieben und sich scheinbar in den Ruhestand begeben hat. Jetzt aber dürfen sich seine Fans auf ein spannendes und humorvolles Kinderbuch für Vorschulkinder und Leseanfänger freuen. Kneli, das schreckliche Weihnachtsmonster, muss seinen kranken Vater in der Vorweihnachtszeit vertreten. Die Weihnachtsmonster sind für die großen und kleinen Pannen in der Weihnachtszeit zuständig: Abgebrannte Adventskränze, umgestürzte Weihnachtsbäume, vertauschte oder verlegte Geschenke, qualmende Kamine und vieles mehr gehen auf ihr Konto. Normalerweise sind sie unsichtbar, aber Kneli ist eben noch ein Anfänger. So lernt er das Mädchen Naika kennen, das sich sowieso nicht auf Weihnachten freut, weil sich seine Eltern getrennt haben. Als das Mädchen dann auch noch von zwei Ganoven entführt wird, vergisst Kneli den wichtigsten Grundsatz aller Monstergesetze, sich aus den Angelegenheiten der Menschen herauszuhalten, und gefährdet so seine magischen Fähigkeiten.

Die vor knapp 20 Jahren von Gisela und Sören Pekrul gegründete EDITION digital hat sich seit 2011 verstärkt dem E-Book verschrieben. Von allen bisherigen 360 Titeln (Stand Oktober 2013) sind unter www.ddrautoren.de jeweils rund zehn Prozent des Inhalts als Leseprobe vor dem Kauf zu lesen. Jeden Mittwoch gibt es außerdem ein E-Book gratis. Als besondere Weihnachtsüberraschung bietet der Verlag ab 1. Dezember seinen Adventskalender an, in dem bis zum 24. Dezember jeden Tag ein anderes E-Book kostenlos heruntergeladen werden kann. Am 24. Dezember wird es zur Feier des Tages dann der Verlagsbestseller sein. Jährlich erscheinen rund 200 E-Books neu, als Nächstes alle Bücher des erzgebirgischen Schriftstellers Karl Sewart, darunter der Erzählungsband „Gambit“ – literarische Vorlage für zwei DEFA-Filme.

Dazu im Anhang: 2 Titelbilder, Foto von Susanne Christa Hüttenrauch, Foto von Klaus Möckel.

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21.11.2013:
Auf der Suche nach dem Eldorado

Erste Romane von Otto Emersleben jetzt auch als E-Books

GODERN bei Schwerin „Strom ohne Brücke“ und „Der Turm des Todes“ – die beiden in den achtziger Jahren des vorigen Jahrhunderts veröffentlichten ersten Bücher von Otto Emersleben sind jetzt bei der Mecklenburger EDITION digital auch als E-Books erschienen. Bevor der 1940 in Berlin-Zehlendorf und damit im späteren West-Berlin geborene Emersleben mit dem Schreiben begann, hatte er nach seiner Übersiedlung in die DDR in Rostock, Greifswald und Sofia zunächst Physik studiert und diese Ausbildung in der bulgarischen Hauptstadt mit dem Diplom abgeschlossen. Anschließend reiste er als Kundendiensttechniker der ORWO-Filmfabrik Wolfen durch die Welt, lebte vier Jahre in Moskau und ließ sich 1976 als freischaffender Schriftsteller in Greifswald nieder. Seine ersten Schreiberfahrungen hatte der Autor in Dessau im Literaturzirkel von Werner Steinberg gesammelt. Kurz nach der Wende übersiedelte Emersleben dann nach Brunswick im USA-Bundesstaat Maine, wo er an der Privat-Universität Bowdoin College lehrte. Zu seinem literarischen Werk gehören spannende historische Abenteuerromane und Erzählungen, Biografien großer Entdecker wie James Cook und Marco Polo sowie Sachbücher über die Zeit der großen Entdeckungen. „Strom ohne Brücke“ und „Der Turm des Todes“ können ab sofort unter www.ddrautoren.de, bei Weltbild, Apple und Amazon erworben werden.

Seine erste Veröffentlichung „Strom ohne Brücke“ war 1980 mit Illustrationen von Gerhard Goßmann erschienen, erlebte in der DDR mehrere Auflagen, wurde auch ins Tschechische übersetzt und steht nun als E-Book für eine neue Lesergeneration im Netz. Für seinen in der Reihe „Spannend erzählt“ des Verlags Neues Leben Berlin publizierten Roman stützte sich der Autor auf den Expeditionsbericht des Missionars Pater Caspar de Carvajal. Unter Führung von Gonzalo Pizarro, dem jüngsten Bruder des berühmt-berüchtigen Eroberers des Inka-Reiches, unter wehenden Standarten, im Gepränge ihrer Rüstungen und begleitet von Fanfarenklängen brechen Anfang 1540 in Quito dreihundertfünfzig Spanier mit einem Tross von mehreren Tausend indianischen Trägern auf, um das Gold- und Gewürzland Eldorado zu finden. Über die Anden gelangt der Zug in die Urwälder des Amazonastieflandes. Am Ufer des Rio Napo, einem Amazonas-Zufluss, teilt sich die bereits stark dezimierte und geschwächte Expedition. Mit 57 der besten Leute und mit dem größten Teil der Ausrüstung begibt sich Pizarros Stellvertreter Francisco de Orellana per Schiff auf die Suche nach Lebensmitteln. Nach achtmonatiger gefährlicher Reise flussabwärts erreichen sie als erste Europäer das Amazonas-Delta und die Atlantik-Mündung.

Die Suche nach Gold, Reichtum und Macht sowie Entdeckerdrang und Aufbegehren gegen fremde Eroberer und Unterdrücker sind auch die beherrschenden Themen der zehn historischen Abenteuererzählungen des seit 1985 in mehreren Auflagen und ebenfalls unter dem literarischen Qualitätssiegel „Spannend erzählt“ bei Neues Leben erschienenen Buches „Der Turm des Todes“. Die Schauplätze der Erzählungen liegen auf drei Kontinenten und auf den Weltmeeren. Der Leser begegnet Ulug Beg, Giordano Bruno, James Cook, Sir Walter Raleigh, Semejka Deshnjow und erneut Gonzalo Pizarro. Bei aller Anlehnung an die historisch überlieferten Fakten bewegt den Schriftsteller vor allem eine künstlerische Frage: Wie hätte es sein können?

Die vor knapp 20 Jahren von Gisela und Sören Pekrul gegründete EDITION digital hat sich seit 2011 verstärkt dem E-Book verschrieben. Von allen bisher erschienenen 360 Titeln (Stand Oktober 2013) kann man unter www.ddrautoren.de jeweils rund zehn Prozent des Inhalts lesen, bevor man sie kauft. Jeden Mittwoch gibt es außerdem ein E-Book gratis. Als besondere Weihnachtsüberraschung bietet der Verlag ab 1. Dezember seinen Adventskalender an, in dem bis zum 24. Dezember jeden Tag ein anderes E-Book kostenlos heruntergeladen werden kann. Am 24. Dezember wird es zur Feier des Tages dann der Verlagsbestseller sein. Jährlich erscheinen rund 200 E-Books neu, als Nächstes zwei Fantasy-E-Books für Kinder und junggebliebene Erwachsene, die der Verlag ausnahmsweise auch als gedrucktes Buch herausgibt – aber nur ausnahmsweise.

Dazu im Anhang: 2 Titelbilder, Foto von Otto Emersleben.

Kontakt: EDITION digital – Tel: 03860 505788 – Fax: 03860 505789 - verlag@edition-digital.com
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14.11.2013:
Von einem Jungen, der auszog, sich neue Eltern zu suchen

Kinder- und Jugendbücher von Brigitte Birnbaum jetzt als E-Book

GODERN bei Schwerin Zehn Auflagen und insgesamt 360.000 verkaufte Exemplare – das sind die stolzen Erfolgszahlen der 1971 in der beliebten DDR-Kinderbuchreihe „Die kleinen Trompeterbücher“ erschienenen Erzählung „Der Hund mit dem Zeugnis“ von Brigitte Birnbaum. Die 1938 in Elbing in Westpreußen geborene Schriftstellerin lebt seit 1945 in Mecklenburg – nur unterbrochen durch einen zehnjährigen Aufenthalt in Hamburg. „Ich habe nie die Verbindung nach Schwerin abgebrochen und freue mich, wieder in dieser schönen Stadt zu wohnen“, so ihre Begründung für die Rückkehr in die mecklenburgische Landeshauptstadt Mitte dieses Jahres. Fast alle ihrer insgesamt 16 Kinder- und Jugendbücher liegen jetzt bei EDITION digital auf E-Book vor und können unter www.ddrautoren.de, bei Weltbild, Apple und Amazon als E-Books gekauft werden. Als Besonderheit wurden dabei die drei Trompeterbücher „Der Hund mit dem Zeugnis“, „Fragen Sie doch Melanie!“ und „Von einem, der auszog, neue Eltern zu suchen“ in einem E-Book für Kinder ab sechs Jahren zusammengefasst. Das DDR-Buch „Winter ohne Vater“ wurde um den 1998 in Kleinstauflage erschienenen 2. Teil ergänzt. Vielleicht passende Weihnachtsgeschenke für junge Leser?

Die bereits zu DDR-Zeiten geschriebene Geschichte „Der Zettel hinter dem Spiegel“ fand auch Aufnahme in ein Lesebuch der 3. Klasse in Niedersachsen: Susanne verlebt den Urlaub mit ihren Eltern am Schwarzen Meer in Bulgarien und findet dort hinter dem Spiegel einen Zettel mit der Bitte von Jana aus Prag, die weiße Katze mit der schwarzen Nase zu füttern. Als Susanne mit den Eltern abreist und daher die Katze nicht mehr versorgen kann, schreibt sie den Text, den ihr ein Junge aus Bratislava übersetzt hatte, in Deutsch auf die Rückseite und schiebt ihn wieder hinter den Spiegel. Der Junge, der auszog, um sich neue Eltern zu suchen, weil ihm die eigenen zu streng erscheinen, läuft einmal um den Schweriner Pfaffenteich herum. Jedoch kann keiner der Menschen, die er dabei trifft, dem Vergleich mit seinen Eltern standhalten. Ist es vielleicht zu Hause doch am besten? Es ist eine sehr interessante Idee, die Brigitte Birnbaum da verarbeitet hat – und das nicht nur für Kinder.

Bemerkenswert sind auch die für Kinder und junge Erwachsene geschriebenen Künstlerbiografien über Puschkin, Heinrich Zille und Käthe Kollwitz sowie über Hans und Lea Grundig. „Tintarolo“, ein Buch über Käthe Kollwitz, und „Morgen werde ich Künstler“ über Zille, erschienen auch auf Estnisch und in West-Berlin, das Zille-Buch außerdem in der DDR in Blindenschrift. Der 1990 erschienene Grundig-Roman „Die Maler aus der Ostbahnstraße“ erlitt das Schicksal fast aller in diesem turbulenten Jahr des Umbruchs erschienenen DDR-Bücher: Der größte Teil der Auflage gelangte gar nicht mehr in die Buchhandlungen und Bibliotheken, sodass dieser Titel inzwischen eine antiquarische Rarität darstellt. Das spannende und genau recherchierte Buch beschreibt den entbehrungsreichen Anfang des Malerehepaares während der Weltwirtschaftskrise und ihre gefährliche Arbeit im Dritten Reich bis zu ihrer Verhaftung. Die Nazis zählten die Werke der Grundigs zur entarteten Kunst, und beide Künstler wurden mit Berufsverbot belegt. Klug und mutig gelang es ihnen jedoch, ihre anklagenden und aufrüttelnden Werke wie die Folge von Kaltnadelradierungen „Tiere und Menschen“ sowie das Triptychon „Das Tausendjährige Reich“ immer wieder vor den Gestapospitzeln zu verbergen.

Die vor knapp 20 Jahren von Gisela und Sören Pekrul gegründete EDITION digital hat sich seit 2011 verstärkt dem E-Book verschrieben. Von allen bisher erschienenen 360 Titeln (Stand Oktober 2013) kann man unter www.ddrautoren.de jeweils rund zehn Prozent des Inhalts lesen, bevor man sie kauft. Jeden Mittwoch gibt es außerdem ein E-Book gratis. Als besondere Weihnachtsüberraschung bietet der Verlag ab 1. Dezember seinen Adventskalender an, in dem bis zum 24. Dezember jeden Tag ein anderes E-Book kostenlos heruntergeladen werden kann. Am 24. Dezember wird es zur Feier des Tages dann der Verlagsbestseller sein. Jährlich erscheinen rund 200 E-Books neu, als Nächstes die DDR-Bücher des seit 1976 im vorpommerschen Greifswald sowie seit 1992 in den USA lebenden Schriftstellers Otto Emersleben.

Dazu im Anhang: 4 Titelbilder, Foto von Brigitte Birnbaum.

Kontakt: EDITION digital – Tel: 03860 505788 – Fax: 03860 505789 - verlag@edition-digital.com
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07.11.2013:
"Magellans Page": Sein erstes Buch wurde gleich zum Bestseller

Historische Jugendbücher von Rudi Czerwenka jetzt als E-Book

GODERN bei Schwerin Fernsehschwänke wie "Antons liebe Gäste" mit Gerd E. Schäfer waren in der DDR Kult. Die Drehbücher dafür stammen von Rudi Czerwenka. Der 1927 in Breslau geborene Journalist und Schriftsteller hatte 1959 sein erstes Buch „Magellans Page“ veröffentlicht, das gleich ein Bestseller wurde. Dieses längst vergriffene Werk und andere Bücher des von 1983 bis 2013 in Rostock und seit diesem Jahr in Ahlbeck lebenden Autors sind jetzt bei der Mecklenburger EDITION digital als E-Book erschienen und können unter www.ddrautoren.de, bei Weltbild, Apple und Amazon erworben werden.

Thema und historischer Hintergrund seines ersten Buches ist die Weltumsegelung des portugiesischen Seefahrers Fernando de Magellan in den Jahren 1519/1520 – die erste Weltumrundung in der Menschheitsgeschichte überhaupt und zugleich der Beweis für die Kugelgestalt der Erde. In seinem spannenden, gut recherchierten Roman lässt Czerwenka nicht nur jugendliche Leser an dieser gefahrenvollen Reise teilnehmen und bedient sich dabei eines literarischen Kunstgriffs: Der Autor schildert die abenteuerlichen Geschehnisse aus der Sicht von Magellans Pagen Vasco Gomez Gallego. Der große Erfolg seines Debüts ermutigte Czerwenka, bereits ein Jahr später erneut einen Jugendroman über die Pioniertat eines mutigen Entdeckers zu veröffentlichen. Ebenfalls sehr spannend erzählt beschreibt "Geheimnisvoller Strom" die Suche des britischen Afrikareisenden Mungo Park nach dem Lauf des Niger Ende des 18. Jahrhunderts. Parks 1799 veröffentlichter und bereits 1800 auch ins Deutsche und Französische übersetzter Reisebericht "Travels in the Interior of Africa" war schon damals ein Bestseller und gilt noch heute als Klassiker dieser Literaturgattung. Da Czerwenka zur Zeit seiner ersten beiden Bücher noch als Lehrer arbeitete, erschienen sie damals im Leipziger Prisma Verlag unter dem aus seinem wirklichen Namen abgeleiteten Pseudonym - Rudolf Wenk. Ein paar Jahrzehnte später, 1999 und 2000, wandte sich Czerwenka erneut historischen Themen zu, nun aus seiner Wahlheimat Mecklenburg-Vorpommern. Sein Roman "Die Hexe vom Fischland" basiert auf Aktenfunden zu der letzten Hexenverbrennung in Güstrow am 17. Mai 1664. Aus Angst davor, dass er als Mörder verurteilt werden könne, bezichtigt Johann Holste seine Geliebte, die Wustrowerin Tillsche Schellwegen, der Hexerei. Und der Jugendroman "Störtebekers Erben" beschreibt die Abenteuer des Rostocker Kaufmannsjungen Johannes Engelbrecht, die er gemeinsam mit den Vitalienbrüdern zu Wasser und zu Lande erlebt.

Neben diesen drei historischen Romanen hat EDITION digital jetzt auch den einzigen Kriminalroman Czerwenkas wieder zum Leben erweckt, der 1970 unter dem Titel „Tatort Studentenheim“ in der beliebten Erzählerreihe des Deutschen Militärverlages erschien. Allerdings war der Autor mit diesem Buch nie besonders glücklich, da er seine ursprüngliche Idee nicht verwirklichen durfte. Czerwenka hatte eigentlich einen atemberaubenden Fluchtversuch nach dem Westen beschreiben wollen. Die vom Militärverlag geforderten Änderungen und die geringe Begeisterung des Autors, mit welcher er diesen Wünschen nachkam, nahmen dem Buch leider etwas von seiner Spannung. Dennoch bleibt "Tatort Studentenheim" lesenswert.

Die vor knapp 20 Jahren von Gisela und Sören Pekrul gegründete EDITION digital hat sich seit 2011 verstärkt dem E-Book verschrieben. Als sein erstes digitales Erzeugnis hatte der Verlag 1994 die CD-ROM „Mecklenburg-Vorpommern digital“ herausgebracht. Als erstes tatsächliches E-Book legte EDITION digital zur Leipziger Buchmesse 2011 „Schloss Karnitten“ von Manfred Kubowsky vor. Insgesamt umfasst das E-Book-Programm 360 Titel (Stand Oktober 2013) von 72 DDR-Autoren, wie Wolfgang Held, Wolfgang Schreyer und Erik Neutsch sowie den Sience-Fiction-Autoren Carlos Rasch und Karsten Kruschel. Nachzulesen ist das Gesamtprogramm unter www.ddrautoren.de. Jährlich erscheinen rund 200 E-Books neu, als Nächstes die DDR-Kinderbücher der seit diesem Jahr wieder in Schwerin lebenden Schriftstellerin Brigitte Birnbaum.

Dazu im Anhang: 4 Titelbilder, Foto von Rudi Czerwenka.

Kontakt: EDITION digital – Tel: 03860 505788 – Fax: 03860 505789 - verlag@edition-digital.com
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01.11.2013:
"Sie werden sie trotzdem in die Luft jagen“

Roman über Abriss der Leipziger Unikirche jetzt als E-Book

GODERN bei Schwerin Die Filmkomödie „Der Baulöwe“ mit Hauptdarsteller Rolf Herricht in seiner letzten Kinorolle und der unter anderem in Fischland-Darß-Zingst und in Seedorf auf Rügen gedrehte Kinderfilm „Das Herz des Piraten“ nach einem Benno-Pludra-Buch genossen in der DDR Kultstatus. Als Dramaturgin oder Drehbuchautorin an beiden DEFA-Produktionen aktiv beteiligt war die 1948 in Leipzig geborene und seit 2003 in Stahnsdorf bei Berlin lebende Schriftstellerin, Drehbuch- und Hörspielautorin Gabriele Herzog. Neben ihren Arbeiten für Film, Fernsehen und Radio hatte Herzog noch zu DDR-Zeiten auch zwei bemerkenswerte Bücher veröffentlicht. Beide sind jetzt bei der Mecklenburger EDITION digital als E-Book erschienen sind und können unter www.ddrautoren.de, bei Weltbild, Apple und Amazon erworben werden.

Gleichsam eine digitale Wiederauferstehung erlebt ihr bereits 1984 geschriebener, aber erst im Herbst 1990 endlich erlaubter Roman „Keine Zeit für Beifall“. Das Buch thematisiert ein zu DDR-Zeiten höchst brisantes Thema – die Vorgänge um den von Partei- und Staatschef Walter Ulbricht persönlich befohlenen Abriss der Leipziger Paulinerkirche am 30. Mai 1968 und den mutigen Widerstand dagegen. Dank EDITION digital können die Leser nun noch einmal die Studentenproteste und die Manipulationen der Stadtverordneten für eine „demokratische Legitimation“ dieser Kulturbarbarei authentisch nachvollziehen. Das gilt nicht zuletzt für E-Book-Verlegerin Gisela Pekrul selbst, die damals als Studentin nur wenige Meter von der Universitätskirche entfernt wohnte und deren Sprengung gutgeheißen hatte. „Dafür habe ich mich später geschämt“, gesteht sie heute ein: „Vieles von dem, was ich später verdrängt habe, konnte ich in dem spannenden Buch nachlesen und noch einmal nacherleben“. Die Veröffentlichung von „Keine Zeit für Beifall“ ist zugleich ein Versuch, diesem Herzog-Buch, dessen Auflage im Wendetrubel wohl größtenteils vernichtet wurde, späte Aufmerksamkeit und Gerechtigkeit zu verschaffen.

Auch das erste Buch von Gabriele Herzog hatte mit der Zensur zu kämpfen und durfte erst nach mehreren vom DDR-Ministerium für Volksbildung unter Margot Honecker geforderten Änderungen erscheinen. Dennoch hatte die Autorin für ihren 1985 erschienenen Erstling „Das Mädchen aus dem Fahrstuhl“ den Debütpreis des Verlages „Neues Leben“ erhalten. Und nach dem Verkauf von 100 000 Exemplaren war 1991 der gleichnamige DEFA-Jugendfilm gedreht worden. Im Mittelpunkt von Buch wie Film steht die Liebesgeschichte des aus bestem sozialistischem Elternhaus stammenden Schülers Frank Behrendt, der stets Klassenbester war, obwohl er kaum etwas für die Schule tun musste. Die Bekanntschaft mit Regine, dem „Mädchen aus dem Fahrstuhl“, das als Tochter eines Alkoholikers immer am Rande der Gesellschaft stand und auch in der Schule keine Anerkennung findet, löst bei ihm jedoch eine innere Opposition aus. Und als seine Lernverweigerung kurz vor dem Auswahlverfahren für die Erweiterte Oberschule nicht ernst genommen wird, wagt er einen damals unerhörten Schritt und macht seine Gedanken mit dem Wandzeitungsartikel „Über die Ungerechtigkeit in der Schule“ öffentlich. Wird Frank trotzdem das Abitur machen können und zu seiner Jugendliebe stehen?

Die vor knapp 20 Jahren von Gisela und Sören Pekrul gegründete EDITION digital hat sich seit 2011 verstärkt dem E-Book verschrieben. Als sein erstes digitales Erzeugnis hatte der Verlag 1994 die CD-ROM „Mecklenburg-Vorpommern digital“ herausgebracht. Als erstes tatsächliches E-Book legte EDITION digital zur Leipziger Buchmesse 2011 „Schloss Karnitten“ von Manfred Kubowsky vor. Insgesamt umfasst das E-Book-Programm 360 Titel (Stand Oktober 2013) von 72 DDR-Autoren, wie Wolfgang Held, Wolfgang Schreyer und Erik Neutsch sowie den Sience-Fiction-Autoren Carlos Rasch und Karsten Kruschel. Nachzulesen ist das Gesamtprogramm unter www.ddrautoren.de. Jährlich erscheinen rund 200 E-Books neu, als Nächstes fünf Bücher des Rostocker Schriftstellers Rudi Czerwenka, der auch durch seine Fernsehschwänke wie „Antons liebe Gäste“ bekannt wurde.

Dazu im Anhang: 2 Titelbilder, Foto von Gabriele Herzog.

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24.10.2013:
"Neh'm Se Platz, Herr Jeheimrat!"

Frisör Kleinekorte und anderes von C. U. Wiesner jetzt als E-Book

GODERN bei Schwerin "Neh'm Se Platz, Herr Jeheimrat! Was gibt's Neues auf'm Bau? Wieder Nachtschicht jehabt?" - so lautet die sprichwörtliche Begrüßungsformel des Berliner Herrenfrisörs Wilhelm Kleinkorte, mit der er seine Kunden zum Haareschneiden und zu philosophischen Gesprächen über Alltag und Weltgeschehen einlädt, gewürzt mit viel Humor und psychologischem Geschick. Kleinekorte ist eine von vielen erfolgreichen literarischen Erfindungen des 80-jährigen Brandenburger Schriftstellers und Drehbuchautors C. U. Wiesner, dessen insgesamt 13 Bücher jetzt bei der Mecklenburger EDITION digital als E-Book erschienen sind und unter www.ddrautoren.de, bei Weltbild, Apple und Amazon erworben werden können.

Sein Kleinekorte trat zwischen 1965 und 1994 zunächst in der Satirezeitschrift "Eulenspiegel" und anschließend in mehreren Büchern auf. Kleinkortes offene oder versteckte Gesellschaftskritik brachte seinem Autor eine Gesamtauflage von einer halben Million und eine begeisterte Leserschaft ein. Und noch eine Ehrung gab es für Wiesner: Das Brandenburgisch-Berlinische Wörterbuch hat Kleinekorte in eine Reihe mit den Volksfiguren von Adolf Glaßbrenner und Kurt Tucholsky wie Eckensteher Nante, Herr Wendriner und Lottchen gestellt. Außerdem interessant ist die Tatsache, dass die 1969 in Rostock uraufgeführte Bühnenfassung an vielen DDR-Theatern lief – mit einer einzigen Ausnahme: in Kleinekortes Heimatstadt Berlin.

Der am 1. Januar 1933 im letzten Monat der Weimarer Republik in Brandenburg/Havel geborene Claus Ulrich – wie seine beiden Vornamen ausgeschrieben lauten – Wiesner lebte selbst 38 Jahre lang in Berlin und lieferte in dieser Zeit unter anderen die Ideen und die Drehbücher für die Fernsehserien "Spuk unterm Riesenrad", "Spuk im Hochhaus" und "Spuk von draußen", war außerdem an zahlreichen Drehbüchern für Kino- und Fernsehfilme wie "Signale – Ein Weltraumabenteuer", "Stülpner-Legende" und drei Folgen des Polizeiruf 110 beteiligt. Inzwischen ist er seit fast 50 Jahren freiberuflich tätig und seit 1989 wieder in Brandenburg zu Hause, in Klosterfelde. Mehr Details über den fantasievollen und sehr schreibfreudigen Autor kann man übrigens aus seinen beiden autobiografischen Werken "Machs gut Schneewittchen" und "Leb wohl, Rapunzel" erfahren.

Wie fast alle 1990 erschienenen DDR-Bücher ging auch sein ursprünglich für Mitte 1989 geplanter Märchenroman für Erwachsene "Die Geister von Thorland" nahezu im Wendetrubel unter und landete, soweit nicht von Peter Sodann gerettet, auf der Müllkippe. Wiesner hatte dafür eigens ein in der Ostsee gelegenes, vor hundert Jahren untergegangenes souveränes Herzogthum Thorland mit eigenem Wappen, seltener Fauna und Flora und technischen Neuheiten erfunden, welches ihm den Vergleich zur eingemauerten DDR erlaubte und auf ebenso märchenhafte Weise sogar deren Untergang voraussagen ließ. Als das Buch dann aber endlich in den Buchhandlungen ankam, war die Mauer schon gefallen und niemand interessierte sich mehr für den Propheten und sein nun scheinbar vom Zeitgeschehen überholtes Buch. 23 Jahre später aber kann der Verfasser durchaus hoffen, dass sein Roman wie einst das kleine Inselreich Thorland eine Chance bekommt - zum Wiederauftauchen.

Die vor knapp 20 Jahren von Gisela und Sören Pekrul gegründete EDITION digital hat sich seit 2011 verstärkt dem E-Book verschrieben. Als sein erstes digitales Erzeugnis hatte der Verlag 1994 die CD-ROM "Mecklenburg-Vorpommern digital" herausgebracht. Als erstes tatsächliches E-Book legte EDITION digital zur Leipziger Buchmesse 2011 „Schloss Karnitten“ von Manfred Kubowsky vor. Insgesamt umfasst das E-Book-Programm 340 Titel (Stand September 2013) von 72 DDR-Autoren, wie Wolfgang Held, Wolfgang Schreyer und Erik Neutsch sowie den Sience-Fiction-Autoren Carlos Rasch und Karsten Kruschel. Nachzulesen ist das Gesamtprogramm unter www.ddrautoren.de. Jährlich erscheinen rund 200 E-Books neu, als Nächstes die Bücher der Drehbuch- und Hörspielautorin Gabriele Herzog.

Dazu im Anhang: 4 Titelbilder.

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17.10.2013:
Bilanz mit 75: Dem Zwang zur Poesie erlegen

Alle Bücher von Wolfgang Licht jetzt als E-Book erschienen

GODERN bei Schwerin „Bilanz mit Vierunddreißig oder Die Ehe der Claudia M.“ – so lautete der Titel des Debütromans von Wolfgang Licht, der 1978 im Aufbau Verlag erschienen war. Das Buch kennzeichnet zugleich den Beginn der literarischen Produktion des am 1. November 1938 in Leipzig geborenen promovierten Gynäkologen. Licht hatte zunächst Biologie und dann Medizin studiert, um den Menschen erkunden zu können. Jedoch durfte er als Arzt weder die Scham der anderen noch seine eigene durch seine Neugier verletzen. Das erklärt seinen fortgesetzten Zwang zur Poesie, deren Lust er schon als Kind erfahren hatte. Und so begann er Mitte der siebziger Jahre des vorigen Jahrhunderts zu schreiben. Seinem literarischen Debüt folgten weitere sieben Romane. Sowohl „Bilanz mit Vierunddreißig“ wie auch alle anderen seiner Bücher sind jetzt pünktlich zum 75. Geburtstag des in Bad Lausick im Landkreis Leipzig lebenden Autors bei EDITION digital aus Godern bei Schwerin als E-Book erschienen. Sie können unter www.ddrautoren.de, bei Weltbild, Apple und Amazon erworben werden.

In dem 1986 erschienenen Roman „Die Geschichte der Gussmanns“ beschreibt Licht die Lebensgeschichte des damals einundzwanzigjährigen Drehers Wilhelm, der 1927 die Pflegeeltern verlässt, um seine leibliche Mutter zu finden. In seiner Vorstellung ist sie jung, weißhäutig und von sanfter Natur. Doch in der fremden Stadt wird er nicht mit offenen Armen empfangen und muss sich in der Zeit der Weltwirtschaftskrise dort allein durchkämpfen. Es wird nicht leichter, als er das Mädchen Elisabeth kennenlernt, das ganz so ist, wie er sich seine Mutter erträumt hatte. Als Wilhelm 1933 verhaftet wird, verteilt seine Frau Elisabeth, inzwischen Mutter von drei Kindern, die Flugblätter, die er vor der Gestapo verbergen konnte und stellt neue her. Nachdem Wilhelm aus der Haft entlassen wird, gehen er und Elisabeth ihren gefährlichen Weg wieder gemeinsam. In seiner „Geschichte der Gussmanns“ beschreibt Wolfgang Licht mit subtiler Genauigkeit das Werden und Wachsen einer Familie. Es ist eingeschlossen in die Geschichte des Dritten Reiches und vollzieht sich auf dem in jenen Jahren mitunter sehr schmalen Grat zwischen Gut und Böse, zwischen Humanismus und Barbarei.

Dieses große Thema greift Licht auch in dem 2006 erschienenen Roman „Lea – Leben und Lieben einer jungen Journalistin in Palästina“ noch einmal auf Ihr Onkel kann den Freitod seiner jungen jüdischen Frau, die sich aus Angst vor der Gestapo das Leben genommen hatte, bis ins hohe Alter nicht verwinden. Vor allem aber geht es um Leas intensive Liebesbeziehung in Israel - gleichzeitig zu einem Juden und zu einem Palästinenser, die beide eng miteinander befreundet sind. Beide Männer lassen Lea hautnah die auch für sie lebensgefährlichen Konflikte zwischen dem israelischen und dem palästinensischen Volk miterleben, über welche die Auslandskorrespondentin regelmäßig Reportagen aus Jerusalem an ihre Zeitung in Deutschland schickt.

Die vor knapp 20 Jahren von Gisela und Sören Pekrul gegründete EDITION digital hat sich seit 2011 verstärkt dem E-Book verschrieben. Als sein erstes digitales Erzeugnis hatte der Verlag 1994 die CD-ROM „Mecklenburg-Vorpommern digital“ herausgebracht. Als erstes tatsächliches E-Book legte EDITION digital zur Leipziger Buchmesse 2011 „Schloss Karnitten“ von Manfred Kubowsky vor. Insgesamt umfasst das E-Book-Programm 340 Titel (Stand September 2013) von 72 DDR-Autoren, wie Wolfgang Held, C. U. Wiesner, Wolfgang Schreyer und Erik Neutsch sowie den Sience-Fiction-Autoren Carlos Rasch und Karsten Kruschel. Nachzulesen ist das Gesamtprogramm unter www.ddrautoren.de. Jährlich erscheinen rund 200 E-Books neu, als Nächstes das Gesamtwerk des durch Buch und Film „Spuk unterm Riesenrad“ bekannten Schriftstellers C. U. Wiesner.

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11.10.2013:
Wenn Kriminalhauptkommissar Raschke ermittelt

Alle bisherigen Bücher von Ulrich Hinse als E-Book erschienen

GODERN bei Schwerin Alle bisherigen Bücher des früheren Kriminaldirektors und heutigen Schriftstellers Ulrich Hinse hat der Verlag EDITION digital aus Godern bei Schwerin jetzt als E-Book herausgebracht. Der 1947 im westfälischen Münster geborene Autor hatte 1991 nach zwölf Jahren das Bundeskriminalamt verlassen, um in Mecklenburg-Vorpommern den Staatsschutz aufzubauen und 13 Jahre lang zu leiten. Im Gegensatz zu vielen anderen seiner West-Kollegen hielt er im Osten durch und wurde sogar gemeinsam mit seiner Frau Karin in Pinnow bei Schwerin sesshaft. „Ich nahm mir vor zu kämpfen und mir ein ganz dickes Fell zuzulegen. Am besten wie ein Elefant“, schrieb er in seinem autobiografischen Roman „Wer will schon nach Meck-Pomm?“. Allerdings sei er am Ende glücklicherweise doch kein Elefant geworden, resümiert er zum Schluss des aus verschiedenen Gründen lesenswerten Buches. 2007 pensioniert, verarbeitet der ehemalige Kriminalist seine beruflichen Erfahrungen seitdem auf seine eigene künstlerische Weise: Hinse schreibt spannende Krimis, die bereits mehrfach ausgezeichnet wurden – so mit dem Krimipreis der Schweriner Literaturtage. Sowohl sein autobiografischer Roman als auch die Krimis von Ulrich Hinse können dank EDITION digital seit dieser Woche als E-Books unter www.ddrautoren.de, bei Weltbild, Apple und Amazon erworben werden.

Bereits kurz nach seiner Pensionierung war Ulrich Hinse dann auch mal weg – und legte in zwei Jahresetappen den gesamten Jakobsweg zurück. Während des Pilgerns reifte in seinem Kopf das Konzept für seinen Krimi „Das Jakobsweg-Komplott“. Der vom Autor mit autobiografischen Zügen versehene, deutsche Kriminalhauptkommissar Raschke, welcher in allen seinen Krimis ermittelt, kann es auch auf dem Jakobsweg nicht lassen: Er wird Zeuge eines Mordes und soll nun selbst als lästiger Zeuge beseitigt werden. Die spanische Polizei, die endlich eine hochkriminelle Bande und deren Hintermänner dingfest machen will, nutzt Raschke als Lockvogel. Da die Kriminellen auf ihrer Jagd nach dem Gold der Tempelritter auch nicht vor weiteren Morden zurückschrecken, wird der Pilgerweg für den deutschen Polizeihauptkommissar fast zu einer tödlichen Falle, immer wieder muss er genau prüfen, wer Freund und wer Feind sein könnte.

Dem sehr aktuellen Thema des internationalen Terrorismus widmet sich Hinse in einem anderen Krimi unter dem Titel „Die 13. Plage“. In dem Buch begegnet der Leser Jenny und Boomer wieder. Sie waren im Vorgänger-Band „Blutiger Raps“ von der Russen-Mafia aus Rache für linksextreme Gewalttaten gegen deren Objekte in ein russisches Arbeitslager verschleppt worden. Und nur mit Hilfe von al-Qaida-Kämpfern kann Boomer seine geliebte Jenny aus einem Bordell befreien. Beide schließen einen Pakt mit dem Teufel, und Boomer qualifiziert sich zum Sprengstoffspezialisten. Als jedoch ein Sprengstoffattentat auf die Hanse-Sail in Rostock geplant wird, will Jenny aussteigen und nimmt unter großer Lebensgefahr Kontakt zu ihrem Erzfeind auf – zu Kriminalhauptkommissar Raschke.

Die vor knapp 20 Jahren von Gisela und Sören Pekrul gegründete EDITION digital hat sich seit 2011 verstärkt dem E-Book verschrieben. Wie Verlagschefin Gisela Pekrul erläuterte, bestehe der Vorteil der E-Books vor allem darin, dass man immer ausreichend Lektüre bei sich habe, die Schrift vergrößern und sich mit manchen Geräten die Bücher sogar vorlesen lassen könne. Außerdem seien digitale Bücher oft preiswerter als gedruckte. Als sein erstes digitales Erzeugnis hatte der Verlag 1994 die CD-ROM „Mecklenburg-Vorpommern digital“ herausgebracht. Als erstes tatsächliches E-Book legte EDITION digital zur Leipziger Buchmesse 2011 „Schloss Karnitten“ von Manfred Kubowsky vor. Insgesamt umfasst das E-Book-Programm 340 Titel (Stand September 2013) von 72 DDR-Autoren, wie Wolfgang Held, C. U. Wiesner, Wolfgang Schreyer und Erik Neutsch sowie den Sience-Fiction-Autoren Carlos Rasch und Karsten Kruschel. Nachzulesen ist das Gesamtprogramm unter www.ddrautoren.de. Jährlich erscheinen rund 200 E-Books neu, als Nächstes das Gesamtwerk des Gynäkologen und Schriftstellers Wolfgang Licht aus Bad Lausick.



Dazu im Anhang: 4 Titelbilder.

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08.10.2013:
"Pusten Sie freiwillig?"

Udo Pütsch erlaubt klare Blicke hinter schwedische Gardinen

GODERN bei Schwerin Zu den Erfahrungen, auf welche die meisten Leute lieber verzichten, gehört ein Aufenthalt hinter schwedischen Gardinen. Mitunter ist man aber schneller drin, als man sich vorstellen kann – genau so erging es dem Englischlehrer und leidenschaftlichen Fan der Musik von John Lennon und des FC Liverpool Udo Pütsch oder zumindest seinem literarischen Helden. Nach einem Amtsgerichtsurteil wegen „vorsätzlicher Trunkenheit im Straßenverkehr“ muss der Pädagoge, Jahrgang 1958, als „Bewährungsversager“ in den Knast. Seine Erfahrungen und Erlebnisse dort hat er sich in einem jetzt exklusiv bei EDITION digital veröffentlichten ebenso spannenden wie nachdenklich stimmenden E-Book „Kein Flug nach Liverpool - Nach deutschem Recht hinter schwedischen Gardinen“ von der Seele geschrieben – auch wenn er seinen auf einer wahren Begebenheit beruhenden Bericht in einer Vorbemerkung als frei erfunden und eventuelle Ähnlichkeiten mit lebenden Personen „als zufällig und vom Autor nicht gewollt“ bezeichnet.

Alles begann damit, dass der studierte Anglist und Germanist, der sich 2004 nach zwanzig Jahren „systemübergreifender Tätigkeit“ im Schuldienst in Berlin-Schönefeld für eine Tätigkeit als freiberuflicher Englisch-Lehrer entschied oder eher sein namenloser literarischer Held nach einem Dart-Abend mit ein paar Bier auf dem Heimweg per Fahrrad von einer Polizeistreife angehalten wird – Allgemeine Verkehrskontrolle. Die mit der simplen Frage eines Beamten „Pusten Sie freiwillig?“ harmlos beginnende Auseinandersetzung entwickelt sich scheinbar alternativlos zur Festnahme wegen Widerstands gegen die Staatsgewalt, Alkoholprobe in Handschellen, Gerichtsverhandlung und Bewährungsstrafe. Gleichzeitig wird der Held aufgefordert, eine größere Summe Unterhalt für seinen Sohn nachzuzahlen, von dessen Existenz er vorher nichts wusste. Doch statt angestrebter Klärung rutscht der Erzähler immer tiefer in juristische und finanzielle Schwierigkeiten hinein und landet schließlich vor dem Eingangstor der fiktiven JVA Strömberg – und nach dessen Durchschreiten in einer anderen Welt mit völlig unerwarteten Umständen. Häftlingsalltag und Häftlingsroutine. Vor ihm liegen mehrere Monate offener Vollzug und eine große Enttäuschung – kein Flug nach Liverpool. Eindrücklich und bedrückend zugleich schildert der Erzähler weniger und stärker aufregende Tage und Begegnungen mit sehr unterschiedlichen Menschen mit und ohne Uniform, in- und außerhalb des Haftraums. Und über allem schwebt ein ersehntes Datum: der 19. Dezember, der Tag seiner vorzeitigen Entlassung. Wird es klappen? Heute arbeitet Udo Pütsch übrigens längst wieder als freiberuflicher Englischlehrer und als Organisator von England-Reisen sowie an einem zweiten Buch über – Liverpool natürlich. Schließlich gibt es da einiges nachzuholen.

Die vor knapp 20 Jahren von Gisela und Sören Pekrul gegründete EDITION digital hat sich seit 2011 verstärkt dem E-Book verschrieben. Wie Verlagschefin Gisela Pekrul erläuterte, bestehe der Vorteil der E-Books vor allem darin, dass man immer ausreichend Lektüre bei sich habe, die Schrift vergrößern und sich mit manchen Geräten die Bücher sogar vorlesen lassen könne. Außerdem seien digitale Bücher oft preiswerter als gedruckte. Als sein erstes digitales Erzeugnis hatte der Verlag 1994 die CD-ROM „Mecklenburg-Vorpommern digital“ herausgebracht. Als erstes tatsächliches E-Book legte EDITION digital zur Leipziger Buchmesse 2011 „Schloss Karnitten“ von Manfred Kubowsky vor. Insgesamt umfasst das E-Book-Programm 340 Titel (Stand September 2013) von 72 DDR-Autoren, wie Wolfgang Held, C. U. Wiesner, Wolfgang Schreyer und Erik Neutsch sowie den Sience-Fiction-Autoren Carlos Rasch und Karsten Kruschel. Nachzulesen ist das Gesamtprogramm unter www.ddrautoren.de. Jährlich erscheinen rund 200 E-Books neu, als Nächstes mehrere Bücher des ehemaligen Kriminaldirektors und heutigen Krimi-Autors Autors Ulrich Hinse, darunter den autobiografischen Roman „Wer will schon nach Meck-Pomm?“.

Dazu im Anhang: Titelbild "Kein Flug nach Liverpool - Nach deutschem Recht hinter schwedischen Gardinen" und Pressemitteilung "Wer kauft denn noch DDR-Bücher".

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26.09.2013:
Todesprognose um mehr als drei Jahrzehnte überlebt

Gesamtwerk von Hans-Ulrich Lüdemann als E-Book veröffentlicht

GODERN bei Schwerin Wenn der kleine Mecklenburger Verlag EDITION digital jetzt zu dessen 70. Geburtstag am 4. Oktober das literarische Gesamtwerk von Hans-Ulrich Lüdemann veröffentlicht, dann ist das auch eine medizinische Sensation. Denn als der damals 34-jährige Journalist, TV-Kameramann und Schriftsteller während seines NVA-Reservistendienstes 1977 einen folgenschweren Unfall erleidet, billigen ihm die Ärzte nur noch zwei Jahre Lebenszeit zu. Aber Lüdemann überlebte diese Prognose um inzwischen 36 Jahre. Und zwei Drittel seiner literarischen Arbeiten entstanden nach dem schrecklichen Unfall, in dessen Folge er bis zum Halswirbel gelähmt ist. Doch der Sportwissenschaftler wollte keineswegs aufgeben, sondern er lernte mit unermüdlichem Ehrgeiz und großer Willenskraft nicht nur wieder einen Stift zu halten sowie zunächst seine Schreibmaschine und später auch seinen PC bedienen zu können. Das Schreiben sieht er als Therapie an. Seine insgesamt 25 Bücher können jetzt auf www.ddrautoren.de, bei Weltbild, Amazon und Apple erworben werden. Als die wichtigste Publikation des gebürtigen Greifswalders, der seit 1968 in Berlin lebt, gilt der autobiografische Roman „Der weiße Stuhl“: Ein Schriftsteller wacht im Sommer 1983 in der Klinik auf und will nicht wahrhaben, dass er schwer verletzt ist. Er flüchtet in eine jüngste Romanfigur, die sein Leben durchläuft. Es geht um DDR-Alltag, Medien und das Gesundheitswesen.

Zum vielfältigen Werk von Lüdemann gehören sowohl spannende Krimis und Abenteuerromane für Erwachsene und Kinder als auch gemeinsam mit Günther Fuchs verfasste Bücher über die einst weltbewegende Dreyfus-Affäre und über den während des Ersten Weltkrieges an den Armeniern verübten Völkermord. Auf seiner Titelliste finden sich zudem ein „Mecklenburgisch-Vorpommersches Schimpfwörterbuch“ und eine Reihe von Reise-Essays. Unter dem Serientitel „Happy Rolliday“ können deren Leser die Mühen und Freuden großer Auslandsreisen nachvollziehen, welche den querschnittgelähmten Schriftsteller und seine zweite Frau unter anderem nach Kalifornien und Südafrika, nach Dubai, Australien und Singapur führten. Zugleich sind sie eine Liebeserklärung an seine Lebensgefährtin, die ihn seit mehr als drei Jahrzehnten rund um die Uhr aufopferungsvoll pflegt.

Erstmalig wird auch das Pseudonym John U. Brownman aufgelöst, unter dem Lüdemann zusammen mit Hans Bräunlich die atemberaubend spannenden Abenteuerromane „Deckname Condor“ und „Tödliche Jagd“ veröffentlichte. So geht es in „Deckname Condor“ um einen in New York untergetauchten Ex-Geheimdienstoffiziers aus Chile, der von Pinochets Rache bedroht ist, sowie um Edgar Allan Poe. „Tödliche Jagd“ spielt in San Francisco, bringt dem Leser Jack London näher und schildert die lebensgefährliche Suche des 12-jährigen Sohnes eines Gewerkschaftsfunktionärs nach den Mördern seines Vaters und deren Hintermännern, die er im organisierten Verbrechen findet.

Die vor knapp 20 Jahren von Gisela und Sören Pekrul gegründete EDITION digital hat sich seit 2011 verstärkt dem E-Book verschrieben. Wie Verlagschefin Gisela Pekrul erläuterte, bestehe der Vorteil der E-Books vor allem darin, dass man immer ausreichend Lektüre bei sich habe, die Schrift vergrößern und sich mit manchen Geräten die Bücher sogar vorlesen lassen könne. Außerdem seien digitale Bücher oft preiswerter als gedruckte. Als sein erstes digitales Erzeugnis hatte der Verlag 1994 die CD-ROM „Mecklenburg-Vorpommern digital“ herausgebracht. Als erstes tatsächliches E-Book legte EDITION digital zur Leipziger Buchmesse 2011 „Schloss Karnitten“ von Manfred Kubowsky vor. Insgesamt umfasst das E-Book-Programm 330 Titel (Stand August 2013) von 72 DDR-Autoren, wie Wolfgang Held, C. U. Wiesner, Wolfgang Schreyer und Erik Neutsch sowie den Sience-Fiction-Autoren Carlos Rasch und Karsten Kruschel. Nachzulesen ist das Gesamtprogramm unter www.ddrautoren.de. Jährlich erscheinen rund 200 E-Books neu, als Nächstes das überraschende Ein- und Ansichten bietende Buch „Kein Flug nach Liverpool - Nach deutschem Recht hinter schwedischen Gardinen“.

Dazu im Anhang: Titelbild "Deckname Condor", Titelbild "Tödliche Jagd", Titelbild "Mördermord", Titelbild "Der weiße Stuhl" und Pressemitteilung "Wer kauft denn noch DDR-Bücher".

Kontakt: EDITION digital – Tel: 03860 505788 – Fax: 03860 505789 - verlag@edition-digital.com
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19.09.2013:
Uwe Berger: „Ungesagtem lauschen“

Prosawerk des Lyrikers, Essayisten und Erzählers als E-Book

GODERN bei Schwerin Sein bislang unveröffentlichtes Tagebuch „Ungesagtem lauschen“ aus den Jahren 2000 – 2012 sowie sein neuer Roman „Suche nach mehr“ sind Teil des E-Book-Projekts, das EDITION digital zum 85. Geburtstag des Berliner Lyrikers, Essayisten und Erzählers Uwe Berger am 29. September vorlegt. Das jetzt neu oder erstmalig elektronisch vorliegende Prosawerk kann unter www.ddrautoren.de, bei Weltbild, Apple und Amazon erworben werden.

Der für sein ebenso umfangreiches wie literarisch vielfältiges Werk mehrfach ausgezeichnete Autor wurde 1928 in Eschwege in Hessen geboren und verlebte seine Jugend in Emden, Augsburg und Berlin. Als Angehöriger der Flakhelfer-Generation meldete er sich 1945 freiwillig zur Kriegsmarine, um so der Einberufung zur Waffen-SS zu entgehen. Bei Kriegsende war er Marineoffiziersanwärter in Dänemark. Nach seiner Heimkehr schrieb er erste Gedichte und Prosaversuche, studierte an der Berliner Humboldt-Universität Germanistik und Kunstwissenschaft und arbeitete danach im Verlag Volk und Wissen und im Aufbau-Verlag. Seit 1955 war Uwe Berger freiberuflich tätig. Neben den beiden Erstveröffentlichungen liegen jetzt als E-Book auch seine sehr persönlichen Reise-Essays und mehrere seiner Romane vor.

Der seit 1983 mehrfach aufgelegte Roman „Das Verhängnis oder Die Liebe des Paul Fleming“ folgt dem historischen Optimismus, den Berger 1975 in seinem Sonett „Nebel“ ausgedrückt hat. Das Buch handelt von der Teilnahme des Arztes und Schriftstellers Fleming, der als einer der bedeutendsten deutschen Barockdichter gilt, an einer „moskovitischen und persianischen“ Gesandtschaft. Diese bricht 1634 auf, um auf kaiserlichen Wunsch einen Landweg für Handelsbeziehungen zum Osten zu erkunden. Während der fünf Jahre dauernden Reise begegnet Fleming den freien Kolonisatoren bei Nowgorod, trifft auf Esten, Russen, Nogaier, Dagestaner und Perser, fährt mit dem hölzernen Schiff auf der Wolga bis zur Kaspisee und muss einen Schiffbruch miterleiden. Gewalttätige Auseinandersetzungen mit usbekischen Gästen des Schahs in Isfahan bleiben ihm ebenso wenig erspart wie die ätzende Arroganz des zweiten Gesandten Brüggemann, der die Gesandtschaft und deren Ziele gefährdet. Dem Fremdenhass setzt Fleming seine poetische Gesinnung entgegen.

300 Jahre nach seinem Paul-Fleming-Roman spielt die berührende Erzählung „Flammen oder Das Wort der Frau“ über die 1943 in Ausschwitz ermordete jüdische Dichterin Gertrud Kolmar. Nach dem Krieg machte sich im Westen Deutschlands Hermann Kasack um ihr Werk verdient. Im Osten tat dies Uwe Berger, der für seine Erzählung authentisches Material wie die Briefe an ihre Schwester und die wenigen Lebensdaten nutzte und dieses Gerüst mit seiner Fantasie ausfüllte. In seiner Erzählung zeichnet Uwe Berger das Bild einer sensiblen und entschlossenen Frau, die an ihre Schwester schrieb, dass sie den Weg gehe, der ihr von innen her bestimmt sei.

Die vor knapp 20 Jahren von Gisela und Sören Pekrul gegründete EDITION digital hat sich seit 2011 verstärkt dem E-Book verschrieben. Wie Verlagschefin Gisela Pekrul erläuterte, bestehe der Vorteil der E-Books vor allem darin, dass man immer ausreichend Lektüre bei sich habe, die Schrift vergrößern und sich mit manchen Geräten die Bücher sogar vorlesen lassen könne. Außerdem seien digitale Bücher oft preiswerter als gedruckte. Als sein erstes digitales Erzeugnis hatte der Verlag 1994 die CD-ROM „Mecklenburg-Vorpommern digital“ herausgebracht. Als erstes tatsächliches E-Book legte EDITION digital zur Leipziger Buchmesse 2011 „Schloss Karnitten“ von Manfred Kubowsky vor. Insgesamt umfasst das E-Book-Programm 330 Titel (Stand August 2013) von 72 DDR-Autoren, wie Wolfgang Held, C. U. Wiesner, Wolfgang Schreyer und Erik Neutsch sowie den Sience-Fiction-Autoren Carlos Rasch und Karsten Kruschel. Nachzulesen ist das Gesamtprogramm unter www.ddrautoren.de. Jährlich erscheinen rund 200 E-Books neu, als Nächstes das Gesamtwerk des nach einem NVA-Unfall im Jahre 1977 querschnittsgelähmten Schriftstellers Hans-Ulrich Lüdemann, für den das Schreiben Therapie ist.

Dazu im Anhang: Titelbild "Suche nach mehr", Titelbild "Ungesagtem lauschen", Titelbild "Das Verhängnis oder Die Liebe des Paul Fleming", Titelbild "Flammen oder Das Wort der Frau" und Pressemitteilung "Wer kauft denn noch DDR-Bücher".

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12.09.2013:
Lebensrezept: Jeden Tag neu anfangen

Belletristisches Werk von Prof. Johannes Helm als E-Book

GODERN bei Schwerin Das belletristische Werk von Prof. Dr. Johannes Helm ist jetzt von EDITION digital als E-Book umgesetzt worden und kann unter www.ddrautoren.de, bei Weltbild, Apple und Amazon erworben werden. In seinen Büchern stellt der inzwischen 86-jährige, längst emeritierte Psychologieprofessor eine Auswahl seiner mehr als tausend Ölbilder vor und verbindet sie mit Kurzgeschichten und Gedichten. Unter dem Titel „Bilderwechsel“ öffnen Helm und seine Frau, die Schriftstellerin Helga Schubert, in ihrem Wohnort Neu Meteln bei Schwerin, seit fünf Jahren jeweils am ersten Sonnabend im Monat ihre Galerie mit ständig wechselnden Bildern von Johannes Helm. Inzwischen gab es dort bereits den 61. „Bilderwechsel“.

Helm wurde 1927 in Niederschlesien geboren und studierte Psychologie an der Humboldt-Universität in Berlin, wo er auch selbst als Professor wirkte. Der Schüler des Gestaltpsychologen Kurt Gottschaldt (1902 bis 1991) hatte wesentlichen Anteil am Aufbau einer international orientierten klinischen Psychologie in der DDR und veröffentlichte zahlreiche noch immer beachtete Fachbücher. Als Ausgleich zu seiner wissenschaftlichen Arbeit begann Helm im Alter von 44 Jahren mit dem Malen und widmet sich seit seinem Ruhestand verstärkt diesem Hobby. Seit 1976 veröffentlichte er neben Hörfunkerzählungen auch mehrere auf sein Malen bezogene Bücher.

In dem 1978 erstmals im Aufbau-Verlag erschienenen Buch „Malgründe“ versucht er anhand zahlreicher seiner Bilder zu erklären, warum ein Mann, der scheinbar seinen endgültigen Platz im Leben gefunden hat, plötzlich etwas ganz Neues beginnt und im Malen Glück und Befriedigung findet. Seinen von Albert Ebert beeinflussten Stil bezeichnet Helm selbst als „naive Malerei“. Zu jedem seiner Bilder schrieb Johannes Helm eine Geschichte. Warum hat er es gemalt, welche Gedanken und Gefühle verbinden ihn mit diesem Bild? Weshalb beginnt der 44-jährige Psychologieprofessor plötzlich zu malen und schreiben? Helga Schubert schreibt in ihrem Vorwort zu den „Malgründen“ ihres Mannes: „Eigentlich könnte jeder von uns täglich neu anfangen.“

Für den Band „Gegenwelten“ (2001) – wiederum eine Sammlung seiner Bilder mit den unendlichen mecklenburgischen Himmeln – hatte er diesmal andere Schriftsteller um Texte zu seinen Arbeiten gebeten. Ralph Giordano, Helga Schütz, Jürgen Borchert, Ulrich Schacht und Helga Schubert haben dieser Bitte entsprochen und ihre sehr persönlichen Eindrücke und Empfindungen beim Betrachten der Helm-Arbeiten aufgeschrieben. „Denn wenn wir ein Bild anschauen, machen wir es zu einem Stück von uns selbst. Deshalb schreiben alle, die sich in diesem Buch über meine Bilder äußern, immer auch über sich selbst, schreibt der Psychologe Helm in seinem Vorwort „Bild und Gegenbild“: „So werden meine Bilder von ihnen zum zweiten Mal geschaffen. Und dies zu ganz einmaligen und persönlichen Gegenwelten.“

Die vor knapp 20 Jahren von Gisela und Sören Pekrul gegründete EDITION digital hat sich seit 2011 verstärkt dem E-Book verschrieben. Wie Verlagschefin Gisela Pekrul erläuterte, bestehe der Vorteil der E-Books vor allem darin, dass man immer ausreichend Lektüre bei sich habe, die Schrift vergrößern und sich mit manchen Geräten die Bücher sogar vorlesen lassen könne. Außerdem seien digitale Bücher oft preiswerter als gedruckte. Als sein erstes digitales Erzeugnis hatte der Verlag 1994 die CD-ROM „Mecklenburg-Vorpommern digital“ herausgebracht. Als erstes tatsächliches E-Book legte EDITION digital zur Leipziger Buchmesse 2011 „Schloss Karnitten“ von Manfred Kubowsky vor. Insgesamt umfasst das E-Book-Programm 320 Titel (Stand Juli 2013) von 72 DDR-Autoren, wie Wolfgang Held, C. U. Wiesner, Hans-Ulrich Lüdemann und Erik Neutsch sowie den Sience-Fiction-Autoren Carlos Rasch und Karsten Kruschel. Nachzulesen ist das Gesamtprogramm unter www.ddrautoren.de. Jährlich erscheinen rund 200 E-Books neu, als Nächstes das gesamte Prosawerk des in der DDR mit vielen Auszeichnungen geehrten Berliner Lyrikers und Erzählers Uwe Berger, darunter auch bisher unveröffentlichte Tagebuchaufzeichnungen von 2000 bis 2012 und der nur als E-Book vorgelegte Roman „Suche nach mehr“.

Dazu im Anhang: Titelbild "Gegenwelten", Titelbild "Malgründe" und Pressemitteilung "Wer kauft denn noch DDR-Bücher".

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05.09.2013:
Weltgeschichte in der Eifel

Literarisches Gesamtwerk von Katharina Schubert als E-Book

GODERN bei Schwerin Alle Bücher der Kölner Autorin, Filmemacherin und Produzentin Katharina Schubert, die erst vor fünf Jahren ihre Zweitwohnung in der Eifel zu ihrem Lebensmittelpunkt gemacht hat, sind jetzt von EDITION digital als E-Book umgesetzt worden und können unter www.ddrautoren.de, bei Weltbild, Apple und Amazon erworben werden. Schauplatz ihrer spannend und unterhaltsam geschriebenen Bücher ist bereits seit Langem die Eifel – diese traditionell abgeschiedene Landschaft auf dem Territorium von Deutschland, Belgien und Luxemburg, die aber dennoch nicht außerhalb der Weltgeschichte liegt.

Katharina Schubert wurde 1948 in Potsdam geboren, studierte an der Hochschule für Film und Fernsehen in Potsdam-Babelsberg und zog 1975 zu ihrem Mann nach Köln. Sie schrieb vor allem Texte für Kino- und Fernsehfilme sowie für Radiosendungen, sie produzierte 40 Dokumentarfilme und drei Spielfilme. Zu ihren Auszeichnungen gehört auch der renommierte Adolf-Grimme-Preis. Nach ihren Ideen entstanden Dokumentarfilme wie „Ich habe gelebt und gelebt und gelebt.“ über die DDR-Schriftstellerin Brigitte Reimann, über „Die Chemiearbeiterstadt“ Halle-Neustadt sowie über „Widerstand und Verfolgung in Köln 1933 bis 1945“. Um Verfolgung und Widerstand geht es auch in ihrem ersten Buch „Fluchtweg Eifel“, das akribisch den Schicksalen jüdischer Flüchtlinge und ihrer Fluchthelfer an der inzwischen fast vergessenen Grenze zu Belgien in der Zeit des Faschismus nachgeht.

In dem Buch „Ein blindes Pferd darf man nicht belügen“ erzählt sie sehr einfühlsam die Geschichte des Jungen Hubert, der Anfang des 20. Jahrhunderts in dem Eifel-Dorf Kambach aufwächst. Das Leben der Bauern dort ist hart, und auch Hubert muss neben der Schule auf dem kleinen elterlichen Hof mithelfen, der die vielköpfige Familie nur knapp ernährt. Am liebsten fährt er mit Großvater Johann auf dem Hundewagen. Als sie für die tote Großmutter einen Baum pflanzen, kann er sich nicht vorstellen, dass er selbst einmal ein alter Mann mit Enkeln sein wird. Doch die Leser können das Leben des Bauernjungen nachverfolgen, der sein Dorf während eines ganzen langen Jahrhunderts nur drei Mal verlässt, das aber keineswegs fernab des Weltgeschehens liegt. Auch ihr drittes Buch - „Ein altes Haus für Laura, oder wie Old Shatterhand nach Potsdam kam“ - spielt in der Eifel. Die überraschende Verbindung zwischen der Eifel und ihrer märkischen Heimat stellt die Autorin mithilfe eines literarischen Kunstgriffs her, indem sie das Potsdamer Mädchen Laura von der ihr unbekannten Urgroßtante Josefa ein altes Haus in der Eifel erben lässt. Dass sie dafür eine Ferienreise an den französischen Atlantik opfern muss, passt ihr gar nicht. Doch dann lernt sie Oma Therese kennen - und den Nachbarjungen Benji, dessen Vater Maler ist und Winnetou heißt. Fasziniert hört sie Oma Thereses Geschichten zu und streift mit Benji durch die Gegend. Und sie fragt sich: Wer war Josefa wirklich?

Die vor knapp 20 Jahren von Gisela und Sören Pekrul gegründete EDITION digital hat sich seit 2011 verstärkt dem E-Book verschrieben. Wie Verlagschefin Gisela Pekrul erläuterte, bestehe der Vorteil der E-Books vor allem darin, dass man immer ausreichend Lektüre bei sich habe, die Schrift vergrößern und sich mit manchen Geräten die Bücher sogar vorlesen lassen könne. Außerdem seien digitale Bücher oft preiswerter als gedruckte. Als sein erstes digitales Erzeugnis hatte der Verlag 1994 die CD-ROM „Mecklenburg-Vorpommern digital“ herausgebracht. Als erstes tatsächliches E-Book legte EDITION digital zur Leipziger Buchmesse 2011 „Schloss Karnitten“ von Manfred Kubowsky vor. Insgesamt umfasst das E-Book-Programm 320 Titel (Stand Juli 2013) von 72 DDR-Autoren, wie Wolfgang Held, C. U. Wiesner, Wolfgang Schreyer und Erik Neutsch sowie den Sience-Fiction-Autoren Carlos Rasch und Karsten Kruschel. Nachzulesen ist das Gesamtprogramm unter www.ddrautoren.de. Jährlich erscheinen rund 200 E-Books neu, als Nächstes alle belletristischen Werke des Berliner Psychologieprofessors und Malers Johannes Helm, der seit fünf Jahren mit seiner Ehefrau, der Schriftstellerin Helga Schubert, in Neu Meteln in Nordwestmecklenburg lebt.

Dazu im Anhang: Titelbild "Ein blindes Pferd belügt man nicht", Titelbild "Ein altes Haus für Laura, oder wie Old Shatterhand nach Potsdam kam" und Pressemitteilung "Wer kauft denn noch DDR-Bücher".

Kontakt: EDITION digital – Tel: 03860 505788 – Fax: 03860 505789 - verlag@edition-digital.com
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29.08.2013:
Literatur und Psychologie, Psychologie und Literatur

Gesamtwerk der Schriftstellerin Helga Schubert als E-Book

GODERN bei Schwerin Das literarische Gesamtwerk von Helga Schubert ist jetzt von EDITION digital als E-Book umgesetzt worden und kann unter www.ddrautoren.de, bei Weltbild, Apple und Amazon erworben werden. In ihren Büchern widmet sich die 1991 von einer USA-Universität mit der Ehrendoktorwürde „Doctor of humane letters“ ausgezeichnete Schriftstellerin und Psychologin sowohl ungewöhnlichen DDR-Schicksalen als auch faschistischen Verbrechen während der Nazizeit. Zum Werk der vielseitigen Autorin, die seit fünf Jahren gänzlich in Neu Meteln bei Schwerin lebt, gehören aber auch wunderschöne Kinderbücher über das Mädchen Bimmi.

Helga Schubert wurde 1940 in Berlin-Kreuzberg geboren, wuchs aber nach Evakuierung und Rückkehr in Ostberlin auf. Die Diplompsychologin arbeitete fast 25 Jahre in der Erwachsenen-Psychotherapie, darunter in einer Eheberatung. Aus dieser Tätigkeit schöpfte sie Anregungen für ihre zahlreichen Kurzgeschichten über Schicksale aus dem DDR-Alltag, die ursprünglich nicht in der DDR veröffentlicht werden sollten. Die Konkurrenz der Westverlage stimmte den Aufbau-Verlag um, aber das Misstrauen der Stasi blieb, der sie als „feindlich-negativ“ galt. Während der Wende war Schubert Pressesprecherin des zentralen Runden Tisches in Berlin.

In dem 1990 beim Luchterhand Literaturverlag Frankfurt/Main erschienenen Buch „Judasfrauen“, das ihr auch große internationale Achtung einbrachte, erforscht Helga Schubert zehn Fallgeschichten weiblicher Denunziation im Dritten Reich. In knapper sachlicher Sprache und wohl gerade deshalb unter die Haut gehend, beschreibt sie die Schicksale von zehn Denunziantinnen und weiblichen Spitzeln und ihrer Opfer. Scheinbar harmlose Frauen tragen die Schuld am Tod des Ehemanns, des Sohnes der Freundin, eines unbekannten Mitreisenden, des ehemals hoch verehrten Leipziger Bürgermeisters Dr. Carl Goerdeler ... Die Autorin schrieb dieses aufwühlende Buch zu DDR-Zeiten und durfte hierfür auch in Westberlin Originalakten von Freislers Volksgerichtshof und von Nachkriegsprozessen in der Bundesrepublik studieren.

Ihrem 2003 beim Fischer Taschenbuch Verlag veröffentlichten Buch „Die Welt da drinnen. Eine deutsche Nervenklinik und der Wahn vom ‚unwerten Leben’“ liegen die Akten von 179 Patienten der Schweriner Nervenklinik zugrunde, die 1941 in der Tötungsanstalt in Bernburg in Sachsen-Anhalt ermordet wurden. Detailliert vollzieht Schubert den Weg einzelner Opfer von ihrer Einlieferung in die Klinik bis zu ihrem Tod nach. Mit psychologischer Präzision beschreibt sie zugleich den Werdegang einzelner Ärzte, die sich diesem Tötungsauftrag verschrieben oder ihm widersetzten - ein bewegendes und einzigartiges Stück Literatur, wie es im Vorwort heißt.

Die vor knapp 20 Jahren von Gisela und Sören Pekrul gegründete EDITION digital hat sich seit 2011 verstärkt dem E-Book verschrieben. Wie Verlagschefin Gisela Pekrul erläuterte, bestehe der Vorteil der E-Books vor allem darin, dass man immer ausreichend Lektüre bei sich habe, die Schrift vergrößern und sich mit manchen Geräten die Bücher sogar vorlesen lassen könne. Außerdem seien digitale Bücher oft preiswerter als gedruckte. Als sein erstes digitales Erzeugnis hatte der Verlag 1994 die CD-ROM „Mecklenburg-Vorpommern digital“ herausgebracht. Als erstes tatsächliches E-Book legte EDITION digital zur Leipziger Buchmesse 2011 „Schloss Karnitten“ von Manfred Kubowsky vor. Insgesamt umfasst das E-Book-Programm 320 Titel (Stand Juli 2013) von 72 DDR-Autoren, wie Wolfgang Held, C. U. Wiesner, Hans-Ulrich Lüdemann und Erik Neutsch sowie den Sience-Fiction-Autoren Carlos Rasch und Karsten Kruschel. Nachzulesen ist das Gesamtprogramm unter www.ddrautoren.de. Jährlich erscheinen rund 200 E-Books neu, als Nächstes alle Bücher der aus Potsdam stammenden, seit 1975 in Köln und der Eifel lebenden Drehbuchautorin Katharina Schubert. In ihrem Buch „Fluchtweg Eifel“ verfolgt sie fast vergessene Spuren von meist jüdischen Flüchtlingen und ihren Fluchthelfern an der deutsch-belgischen Grenze in der Eifel.

Dazu im Anhang: Titelbild "Judasfrauen", Titelbild "Die Welt da drinnen", Foto von Helga Schubert und Pressemitteilung "Wer kauft denn noch DDR-Bücher".

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22.08.2013:
Auf der Flucht vor den Russen – und zwar zwei Mal

Gesamtwerk der Leipziger Autorin Holda Schiller als E-Book

GODERN bei Schwerin Die inzwischen 90-jährige Leipziger Schriftstellerin Dolmetscherin und Übersetzerin Holda Schiller hat in ihrem langen Leben auch zwei Fluchten vor den Russen überstanden, diese jedoch erst Jahrzehnte später literarisch verarbeitet – in dem 2000 erschienenen Roman „Deines Nächsten Haus“. Dieser ist wie alle ihre Bücher jetzt von EDITION digital als E-Book umgesetzt worden und kann unter www.ddrautoren.de, bei Weltbild, Apple und Amazon erworben werden. Zum Werk der Autorin gehören auch wunderschöne Kinderbücher wie die beiden Märchen „Die Kinder im Tobteufelhaus“ und „Das Wunderpferdchen aus Kornhagen“.

Holda Schiller wurde 1923 in Bessarabien geboren und besuchte dort eine rumänische Grundschule. Im Zuge der Hitlerschen Zwangsmigrationen der deutschsprachiger Bevölkerung aus Ost- und Südeuropa „Heim ins Reich“ sowie aus Angst vor den Russen kam sie als 17-Jährige nach Deutschland und wurde im okkupierten Polen angesiedelt. Von dort floh sie Anfang 1945 ein zweites Mal vor den Russen – diesmal vor den sich nähernden sowjetischen Truppen. In Brandenburg gelandet, absolvierte sie dort nach Kriegsende eine Lehrerausbildung und unterrichtete von 1947 bis 1958 an Grundschulen in Lehnin, Radebeul und Leipzig. Vor nunmehr einem halben Jahrhundert wechselte sie vom Lehrerberuf zur freiberuflichen Dolmetscherin und Übersetzerin aus dem Rumänischen, Herausgeberin rumänischer Literatur und Schriftstellerin.

In dem Roman „Deines Nächsten Haus“ beschreibt sie das Leben von Rebekka Rebe und deren Tochter Malve, die 1940/41 zwangsweise in den Warthegau umgesiedelt werden, wo ihnen polnische Bauernhöfe - des „Nächsten Haus“ -, Vieh und Feld zur Bewirtschaftung zugewiesen werden. Auf beeindruckende Weise zeigt die Autorin sowohl das von großem Mut und starken Zweifeln geprägte Handeln der neuen rumänisch-deutschen „Herren“ als auch das bittere Schicksal der von Haus und Hof verjagten polnischen Bauern. In dem zweiten autobiografisch geprägten Roman „Das Leben scheidet, nicht der Tod“ lässt Holda Schiller die Leser den schweren Anfang der „Umsiedlerin“ Ermina in einer märkischen Kleinstadt miterleben. Die Tochter eines Wasserschöpfers aus Bessarabien fühlt sich als begeisterte Neulehrerin ihren Schulkindern und allen Menschen guten Willens eng verbunden, will in dem Ort sesshaft werden und - selbst ein Kind haben. Ihren Mann Arno, den philosophisch interessierten Arztsohn, jedoch langweilt das Leben als Neulehrer in der Provinz. Gegen den Willen und viele Vorbehalte seiner Frau setzt er den Wechsel nach Berlin durch. Doch in der Trümmerwüste jener Jahre droht sie menschlich und beruflich zu verkümmern, der Ehekonflikt spitzt sich zu und so muss Ermina sich entscheiden.

Die vor knapp 20 Jahren von Gisela und Sören Pekrul gegründete EDITION digital hat sich seit 2011 verstärkt dem E-Book verschrieben. Wie Verlagschefin Gisela Pekrul erläuterte, bestehe der Vorteil der E-Books vor allem darin, dass man immer ausreichend Lektüre bei sich habe, die Schrift vergrößern und sich mit manchen Geräten die Bücher sogar vorlesen lassen könne. Außerdem seien digitale Bücher oft preiswerter als gedruckte. Als sein erstes digitales Erzeugnis hatte der Verlag 1994 die CD-ROM „Mecklenburg-Vorpommern digital“ herausgebracht. Als erstes tatsächliches E-Book legte EDITION digital zur Leipziger Buchmesse 2011 „Schloss Karnitten“ von Manfred Kubowsky vor. Insgesamt umfasst das E-Book-Programm 320 Titel (Stand Juli 2013) von 72 DDR-Autoren, wie Wolfgang Schreyer, C. U. Wiesner, Hans-Ulrich Lüdemann und Erik Neutsch sowie dem Sience-Fiction-Autor Carlos Rasch. Nachzulesen ist das Gesamtprogramm unter www.ddrautoren.de. Jährlich erscheinen rund 200 E-Books neu, als Nächstes das Gesamtwerk der Berliner Psychologin und Autorin Helga Schubert, die seit 2008 in Nordwestmecklenburg lebt. Zu ihren bemerkenswertesten Büchern zählen der Roman „Die Welt da drinnen“ über NS-Euthanasieopfer der Schweriner Nervenklinik und der Band „Judasfrauen. Zehn Fallgeschichten weiblicher Denunziation im Dritten Reich“.

Dazu im Anhang: Titelbild "Deines Nächste Haus", Titelbild "Das Leben scheidet, nicht der Tod" und Pressemitteilung "Wer kauft denn noch DDR-Bücher".

Kontakt: EDITION digital – Tel: 03860 505788 – Fax: 03860 505789 - verlag@edition-digital.com
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15.08.2013:
Lebensmaxime „Einer trage des anderen Last“

17 Bücher des Weimarer Schriftstellers Wolfgang Held als E-Book

GODERN bei SchwerinWesentliche Teile des literarischen Werks von Wolfgang Held liegen jetzt bei EDITION digital auf E-Book vor. Knapp ein halbes Jahrhundert, nachdem der aus einem konsequent sozialdemokratischen Elternhaus stammende Thüringer Autor freiberuflicher Schriftsteller geworden war, sind 17 seiner Bücher wie „Die gläserne Fackel“, „Visa für Ocantros“ und „Einer trage des anderen Last“ unter www.ddrautoren.de, bei Weltbild, Apple und Amazon als elektronische Ausgaben zu erwerben.

Der 1930 in Weimar geborene Wolfgang Held, der 1959 seine erste Erzählung „Die Nachtschicht“ veröffentlicht hatte, war in der DDR nicht nur als Drehbuchautor von 16 Spielfilmen bekannt. Neben spannenden Krimis und Abenteuerromanen schrieb er auch viele noch immer und wieder lesenswerte Kinder- und Jugendbücher. Zwei autobiografisch geprägte Werke zeigen dem Leser den beliebten Autor auf sehr unterschiedliche Weise: So beschreibt „Einer trage des anderen Last“ humorvoll und mit großer Dramatik das unfreiwillige Zusammenleben des jungen Volkspolizisten und überzeugten Marxisten Wolfgang Held und eines gleichaltrigen evangelischen Vikars, die Anfang der 1950-er Jahre zwar dasselbe Zimmer eines DDR-Lungensanatoriums teilen, aber nicht ihre Ansichten – beide sind an Tuberkulose erkrankt. Der Roman war 1995 erschienen. Sieben Jahre zuvor war noch zu DDR-Zeiten und nach langen Schwierigkeiten der gleichnamige, auch international sehr erfolgreiche und vielfach ausgezeichnete DEFA-Film in der Regie von Lothar Warneke uraufgeführt worden. Der Streifen, für den Held das Szenarium verfasst hatte, wurde in Ost und West als ein „Plädoyer für Toleranz“ verstanden. Und „Einer trage des anderen Last“ könnte auch als Lebensmaxime des über 80-jährigen Autors verstanden werden.

In dem ergreifenden Buch „Uns hat Gott vergessen“ schildert der Schriftsteller ebenso einfühlsam wie spannungsreich die letzten vier Jahre gemeinsamen Lebens mit seiner an Morbus Alzheimer erkrankten Frau. Die ungewöhnliche künstlerische Form eines doppelten Tagebuches lässt den Leser die Nöte und Ängste, aber auch die kleinen Freuden seiner Lebensgefährtin erahnen. Es ist ein großes Buch, das man kaum wieder vergessen kann - die Geschichte einer Liebe, die bis zum Tod und darüber hinaus hält.

Die vor knapp 20 Jahren von Gisela und Sören Pekrul gegründete EDITION digital hat sich seit 2011 verstärkt dem E-Book verschrieben. Wie Verlagschefin Gisela Pekrul erläuterte, bestehe der Vorteil der E-Books vor allem darin, dass man immer ausreichend Lektüre bei sich habe, die Schrift vergrößern und sich mit manchen Geräten die Bücher sogar vorlesen lassen könne. Außerdem seien digitale Bücher oft preiswerter als gedruckte. Als sein erstes digitales Erzeugnis hatte der Verlag 1994 die CD-ROM „Mecklenburg-Vorpommern digital“ herausgebracht. Als erstes tatsächliches E-Book legte EDITION digital zur Leipziger Buchmesse 2011 „Schloss Karnitten“ von Manfred Kubowsky vor. Insgesamt umfasst das E-Book-Programm 320 Titel (Stand Juli 2013) von 72 DDR-Autoren, wie Wolfgang Schreyer, C. U. Wiesner, Klaus Möckel und Erik Neutsch sowie dem Sience-Fiction-Autor Carlos Rasch. Nachzulesen ist das Gesamtprogramm unter www.ddrautoren.de. Jährlich erscheinen rund 200 E-Books neu, als Nächstes das Gesamtwerk der 90-jährigen Schriftstellerin, Dolmetscherin und Übersetzerin Holda Schiller aus Leipzig, welche ursprünglich aus Rumänien stammt. Zu ihren bekanntesten Büchern gehören „Die Kinder im Tobteufelhaus“, „Pechvogel Glückspilz“ und „Das Leben scheidet, nicht der Tod“.

Dazu im Anhang: Foto von Wolfgang Held, Titelbild "Einer trage des anderen Last", Titelbild "Uns hat Gott vergessen" und Pressemitteilung "Wer kauft denn noch DDR-Bücher".

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08.08.2013:
Mehr Aufmerksamkeit für Außenseiter

E-Book-Kollektion zum 70. Geburtstag von Martin Meißner

GODERN bei SchwerinDer Schriftsteller Martin Meißner hat immer viel von dem Lehrer Martin Meißner profitiert: Im Leben wie in seinen Büchern hat sich Meißner, der viele Jahre an einer Förderschule für Lernbehinderte tätig war, der Schwäche der Schwachen, vor allem aber der Kraft der Schwachen gewidmet und für mehr Aufmerksamkeit für Außenseiter plädiert. Zu seinem 70. Geburtstag präsentiert jetzt der Mecklenburger Verlag EDITION digital alle seine zu DDR-Zeiten erschienenen Kinderbücher als E-Book-Kollektion. Die acht Titel sind unter www.ddrautoren.de, Weltbild, Amazon oder von anderen Plattformen herunterzuladen.

Meißner, der 1943 in Lockstedt nahe Klötze in der Altmark geboren wurde, wo er noch heute lebt, konnte und kann für seine Literatur auch von beruflichen und politischen Erfahrungen als Binnenschiffer und Landarbeiter sowie – nach der Wende - als Bürgermeister und Sozialamtsleiter profitieren. Zudem leitete er mehrere Jahre den Landesverband deutscher Schriftsteller (VS) in Sachsen-Anhalt.

Bisher vier Auflagen, die letzte im Jahre 1995, erlebte das Buch „Manuel und der Waschbär“ aus dem Jahre 1983. Der sechs Jahre alte Manuel lebt im Kinderheim und spricht wie ein Vierjähriger, wenn er überhaupt spricht. Meist verweigert er sich, denn er versteht immer noch nicht, warum der Partner seiner Mutter, den er wie einen Vater liebte, ohne ein Wort verschwunden ist. Den Unterricht des freundlichen Sprachheillehrers schwänzt er oder er schweigt seinen Lehrer an. Als Manuel im Wald einen Waschbären entdeckt und den unbedingt retten will, bricht er das Schweigen.

Ebenfalls vier Auflagen brachte der Kinderbuchverlag Berlin von dem Buch „Allein über den Fluss“ heraus. Heino wohnt mit der Großmutter in einem einsamen Haus an der Elbe. Die Schule und alle anderen Häuser des Dorfes stehen am anderen Elbufer. Heino hat kein Problem zur Schule zu kommen, da ihn seine Oma jeden Morgen über den Fluss rudert und am Nachmittag wieder abholt. Die Kräfte der alten Frau lassen aber nach und nun soll Heino allein mit dem Boot übersetzen. Heino ist stark - er geht schon in die 5. Klasse – und möchte so furchtlos sein wie sein Vater, der Binnenschiffer. Doch plötzlich packt ihn die Angst ...

Die vor knapp 20 Jahren von Gisela und Sören Pekrul gegründete EDITION digital hat sich seit 2011 verstärkt dem E-Book verschrieben. Wie Verlagschefin Gisela Pekrul erläuterte, bestehe der Vorteil der E-Books vor allem darin, dass man immer ausreichend Lektüre bei sich habe, die Schrift vergrößern und sich mit manchen Geräten die Bücher sogar vorlesen lassen könne. Außerdem seien digitale Bücher oft preiswerter als gedruckte. Als sein erstes digitales Erzeugnis hatte der Verlag 1994 die CD-ROM „Mecklenburg-Vorpommern digital“ herausgebracht. Als erstes tatsächliches E-Book legte EDITION digital zur Leipziger Buchmesse 2011 „Schloss Karnitten“ von Manfred Kubowsky vor. Insgesamt umfasst das E-Book-Programm 300 Titel (Stand Juni 2013) von 72 DDR-Autoren, wie Wolfgang Schreyer, C. U. Wiesner, Klaus Möckel und Erik Neutsch sowie dem Sience-Fiction-Autor Carlos Rasch. Nachzulesen ist das Gesamtprogramm unter www.ddrautoren.de. Jährlich erscheinen rund 200 E-Books neu, als nächstes 17 Bücher des Weimarer Schriftstellers und Drehbuchautors Wolfgang Held, von denen sieben verfilmt wurden, wie sein wohl bekanntestes Werk „Einer trage des anderen Last“.

Dazu im Anhang: Foto von Martin Meißner, Titelbild "Allein über den Fluss", Titelbild "Manuel und der Waschbär" und Pressemitteilung "Wer kauft denn noch DDR-Bücher".

Kontakt: EDITION digital – Tel: 03860 505788 – Fax: 03860 505789 - verlag@edition-digital.com
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01.08.2013:
Prädikat „Spannend erzählt“

E-Book-Kollektion zum 75. Geburtstag von Elke Nagel

GODERN bei SchwerinElke Nagel? Diese Autorin wird wohl vielen Lesern noch unter ihrem früheren Namen Elke Willkomm bekannt und mit ihren Büchern aus DDR-Zeiten in guter Erinnerung sein. Dazu gehören spannende historische Romane wie „Das Mirakel von Bernsdorf“ und das Kinderbuch „Der fingerkleine Kobold“ sowie der autobiografisch geprägte, gesellschaftskritische Roman „Hexensommer“ aus dem Jahre 1984. Zum 75. Geburtstag der seit 1968 in der Lausitz lebenden Autorin präsentiert der Mecklenburger Verlag EDITION digital ihr Gesamtwerk als E-Book-Kollektion. Die insgesamt sechs Titel sind unter www.ddrautoren.de, Weltbild, Amazon oder von anderen Plattformen herunterzuladen.

Das vielleicht bekannteste Buch der im Sommer 1938 in der mecklenburgischen Stadt Rerik (früher Alt Gaarz) an der Ostsee geborenen Autorin, die nach einem Studium der Germanistik und der Geschichte zunächst als Lehrerin arbeitete, ist die Erzählung aus der Hussitenzeit „Mit Feuer und Schwert“. Das 1973 – und damit vor nunmehr vier Jahrzehnten – in der Reihe „Spannend erzählt“ des Verlages „Neues Leben Berlin“ veröffentlichte Buch wurde in der DDR als Zusatzlektüre für Schüler der 6. Klasse empfohlen und erlebte mehrere hohe Auflagen.

Nach 1990 schrieb Elke Nagel einfühlsame Erzählungen über die Menschen in ihrer neuen sorbischen Heimat. In der 2007 erschienenen, auf Tatsachen beruhenden Novelle „Kreuz am Waldrand“ setzt sich Elke Nagel eindringlich mit der Verantwortung jugendlicher Täter im Faschismus auseinander. Alle im Dorf möchten vergessen, was damals geschah, als SS und Volkssturm den Wald nach geflohenen sowjetischen Kriegsgefangenen durchkämmten: Der junge Igor klammert sich ängstlich mit beiden Händen an eine Birke. Ein gleichaltriger Hitlerjunge erschießt den Wehrlosen – ohne Not. Nur der angeblich verrückte Mattes klettert später von Zeit zu Zeit auf die Milchrampe des kleinen Dorfes und hält dort wütende Reden, in denen er den mit höchsten Orden der DDR geehrten Dorf-Bürgermeister des Mordes an „seinem“ Igor bezichtigt. Ein Buch über Schuld und Schuldbewusstsein.

Die vor knapp 20 Jahren von Gisela und Sören Pekrul gegründete EDITION digital hat sich seit 2011 verstärkt dem E-Book verschrieben. Wie Verlagschefin Gisela Pekrul erläuterte, bestehe der Vorteil der E-Books vor allem darin, dass man immer ausreichend Lektüre bei sich habe, die Schrift vergrößern und sich mit manchen Geräten die Bücher sogar vorlesen lassen könne. Außerdem seien digitale Bücher oft preiswerter als gedruckte. Als sein erstes digitales Erzeugnis hatte der Verlag 1994 die CD-ROM „Mecklenburg-Vorpommern digital“ herausgebracht. Als erstes tatsächliches E-Book legte EDITION digital zur Leipziger Buchmesse 2011 „Schloss Karnitten“ von Manfred Kubowsky vor. Insgesamt umfasst das E-Book-Programm 300 Titel (Stand Juni 2013) von 72 DDR-Autoren, wie Wolfgang Schreyer, Wolfgang Held, Klaus Möckel und Erik Neutsch sowie dem Sience-Fiction-Autor Carlos Rasch. Nachzulesen ist das Gesamtprogramm unter www.ddrautoren.de. Jährlich erscheinen rund 200 E-Books neu, als nächstes alle in der DDR veröffentlichten Kinderbücher von Martin Meißner wie „Die Pferdediebe von Seberitz“.

Dazu im Anhang: Foto von Elke Nagel, Titelbild "Kreuz am Waldrand" und Pressemitteilung "Wer kauft denn noch DDR-Bücher".

Kontakt: EDITION digital – Tel: 03860 505788 – Fax: 03860 505789 - verlag@edition-digital.com
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25.07.2013:
Wer ist Nikolai Bachnow?

EDITION digital lüftet bislang streng gehütetes Geheimnis

GODERN bei SchwerinEin bislang streng gehütetes literarisches Geheimnis lüftet jetzt die EDITION digital aus Godern bei Schwerin mit der Herausgabe des Kinderbuches „Das gestohlene Tierreich“ von Nikolai Bachnow – hinter diesem gemeinsamen Pseudonym verbergen sich der Berliner Schriftsteller Klaus Möckel – Klaus heißt im Russischen Nikolai – und seine 1941 in Moskau geborene Ehefrau Aljonna, deren Mädchenname Bach lautete. Mit der elektronische Ausgabe des achten und (vorerst) letzten Kinderbuches über das Zauberland jenseits der Weltumspannenden Berge schließt EDITION digital zugleich das Gesamtwerk von Klaus Möckel auf E-Book ab. Bereits seit Mitte Juli ist „Das gestohlene Tierreich“ über die Homepage www.ddrautoren.de sowie über Amazon und Weltbild zu haben (7,99 Euro).

Mit ihren zwischen 1996 und 2003 erschienenen Nikolai-Bachnow-Kinderbüchern knüpfen die Möckels an den großen Erfolg von „Der Zauberer der Smaragdenstadt“ und der weiteren vier Bände der Zauberland-Reihe des russischen Mathematik-Professors und Schriftstellers Alexander Melentjewitsch Wolkow (1891 bis 1977) an, der Mitte des vorigen Jahrhunderts die ersten Geschichten vom Mädchen Elli, dem Weisen Scheuch, dem Tapferen Löwen und dem Eisernen Holzfäller veröffentlicht und weltweit Millionen Leser erreicht hatte. Auch in der DDR gehörte die Zauberland-Reihe zu den bekanntesten und beliebtesten Kinderbüchern.

Klaus Möckel, der 1934 in Kirchberg in Sachsen geboren wurde, veröffentlichte 42 Bücher: spannende Krimis, anspruchsvolle Science-Fiction-Bücher, sehr gut recherchierte historische Romane, einfühlsame Lebensberichte und wunderschöne Kinderbücher, darunter Erfolgstitel wie „Hoffnung für Dan“ sowie die literarischen Vorlagen für die Polizeiruf-110-Folgen „Drei Flaschen Tokaier“ und „Variante Tramper“. Sein Gesamtwerk umfasst 38 E-Books mit rund 8.500 Seiten. Hinzu kommen 14 Herausgaben und 19 Übersetzungen aus dem Französischen, Spanischen und Russischen. Seine Frau Aljonna übersetzte mehr als 50 Bücher aus dem Russischen.

Die vor knapp 20 Jahren von Gisela und Sören Pekrul gegründete EDITION digital hat sich seit 2011 verstärkt dem E-Book verschrieben. Wie Verlagschefin Gisela Pekrul erläuterte, bestehe der Vorteil der E-Books vor allem darin, dass man immer ausreichend Lektüre bei sich habe, die Schrift vergrößern und sie sich mit manchen Geräten sogar vorlesen lassen könne. Außerdem seien digitale Bücher oft preiswerter als gedruckte. Als sein erstes digitales Erzeugnis hatte der Verlag 1994 die CD-ROM „Mecklenburg-Vorpommern digital“ herausgebracht. Als erstes tatsächliches E-Book legte EDITION digital zur Leipziger Buchmesse 2011 „Schloss Karnitten“ von Manfred Kubowsky vor. Insgesamt umfasst das E-Book-Programm 300 Titel (Stand Ende Juni 2013) von 72 DDR-Autoren, wie Wolfgang Schreyer, Wolfgang Held und Erik Neutsch sowie dem Sience-Fiction-Autor Carlos Rasch. Nachzulesen ist das Gesamtprogramm unter www.ddrautoren.de. Jährlich erscheinen rund 200 E-Books neu, als Nächstes alle Bücher der 1938 im mecklenburgischen Rerik geborenen Lehrerin und Schriftstellerin Elke Nagel, die in der DDR als Elke Willkomm veröffentlichte – darunter Titel wie die Erzählung aus der Zeit der Hussitenbewegung „Mit Feuer und Schwert“, das Kinderbuch „Der fingerkleine Kobold“ sowie der Roman „Hexensommer“.

Dazu im Anhang: Foto von Aljonna und Klaus Möckel, Titelbild "Das gestohlene Tierreich" und Pressemitteilung "Wer kauft denn noch DDR-Bücher".

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18.07.2013:
Gesamtwerk auf E-Book als Geburtstagsgeschenk

EDITION digital präsentiert Leipziger Autor Joachim Nowotny

GODERN bei SchwerinPünktlich zum 80. Geburtstag des Leipziger Schriftstellers Joachim Nowotny präsentiert der Mecklenburger Verlag EDITION digital dessen Gesamtwerk als E-Book. Die insgesamt 16 elektronischen Bücher sind unter www.ddrautoren.de, Weltbild, Amazon oder von anderen Plattformen herunterzuladen.

Der am 16. Juni 1933 in Rietschen in der Oberlausitz geborene, jedoch schon seit 1953 in Leipzig wohnende Schriftsteller hat ebenso spannende Kinderbücher geschrieben wie auch zum Nachdenken anregende Erzählungen und sensible Romane für Erwachsene. Fünf seiner Geschichten wurden von der DEFA oder dem Deutschen Fernsehfunk verfilmt. Obwohl Nowotny seit Jahrzehnten in Sachsen zu Hause ist, fühlt er sich noch immer sehr stark mit seiner Lausitzer Heimat verbunden und setzt sich vehement-poetisch für deren Bewahrung ein. Als einer der ersten DDR-Autoren hatte er brisante Themen wie Landschafts- und Umweltzerstörung zur Sprache gebracht. Vor allem in dem ein knappes Jahrzehnt nach dessen Erscheinen (1981) von Rolf Losansky verfilmten Buch „Abschiedsdisco“ wendet er sich in einer überzeugenden, zu Herzen gehenden Sprache gegen die Zerstörung der Dörfer seiner Heimat durch den Braunkohletagebau. Wovon handelt diese Erzählung?

Mit seinem Fahrrad macht sich Henning Marko an einem Sonnabend auf die weite Reise zu seinem Urgroßvater, der sein Haus und Dorf nicht verlassen will, obwohl die Abraumbagger schon fast vor seiner Haustür stehen. Dabei hatten ihm Markos Eltern mit Hilfe des SED-Kreissekretärs einen Platz in einem Altersheim ganz in ihrer Nähe besorgen können. Am Ende dieser Tagesreise hat der 15-Jährige sehr viele verschiedene Menschen und deren Lebensmaximen kennengelernt, sodass er noch lange darüber nachdenken muss – nicht zuletzt über sein Verhältnis zu dem Mädchen Dixie aus seiner Klasse. Ob daraus Liebe wird?

Die vor knapp 20 Jahren von Gisela und Sören Pekrul gegründete EDITION digital hat sich seit 2011 verstärkt dem E-Book verschrieben. Wie Verlagschefin Gisela Pekrul erläuterte, bestehe der Vorteil der E-Books vor allem darin, dass man immer ausreichend Lektüre bei sich habe, die Schrift vergrößern und sich mit manchen Geräten die Bücher sogar vorlesen lassen könne. Außerdem seien digitale Bücher oft preiswerter als gedruckte. Als sein erstes digitales Erzeugnis hatte der Verlag 1994 die CD-ROM „Mecklenburg-Vorpommern digital“ herausgebracht. Als erstes tatsächliches E-Book legte EDITION digital zur Leipziger Buchmesse 2011 „Schloss Karnitten“ von Manfred Kubowsky vor. Insgesamt umfasst das E-Book-Programm 300 Titel (Stand Juni 2013) von 72 DDR-Autoren, wie Wolfgang Held, Klaus Möckel und Erik Neutsch sowie dem Sience-Fiction-Autor Carlos Rasch. Nachzulesen ist das Gesamtprogramm unter www.ddrautoren.de. Jährlich erscheinen rund 200 E-Books neu. Für die zweite Julihälfte 2013 sind als kleine Sensation acht Kinderbücher von Nikolai Bachnow geplant, in denen auch das Geheimnis um das Pseudonym dieses Autors gelüftet wird.

Dazu im Anhang: Foto von Joachim Nowotny, Titelbild "Abschiedsdisco" und Pressemitteilung "Wer kauft denn noch DDR-Bücher".

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11.07.2013:
„Schüsse über der Ostsee“ wieder zu haben

DDR-Werk von Wolfgang Schreyer jetzt komplett als E-Book

GODERN bei Schwerin60 Jahre nach dem literarischem Debüt von Wolfgang Schreyer schließt EDITION digital aus Godern bei Schwerin die Neuausgabe seines Werks auf E-Book ab: Seit Mitte Juni ist der Abenteuerroman aus der Zeit des kalten Krieges „Schüsse über der Ostsee“ über die Homepage www.ddrautoren.de sowie über Amazon und Weltbild zu haben (4,99 Euro).

In dem 1956 in der Reihe „Das neue Abenteuer“ erschienenen Roman geht es um einen brisanten, auf Tatsachen beruhenden Spionagefall zwischen den USA und der Sowjetunion. Vorlage für die spannende Erzählung um den amerikanischen Militärflieger Hauptmann Herz des damals 29-jährigen Autors war der erste spektakuläre Luftzwischenfall in der Zeit des kalten Krieges am Karfreitag 1950. Von nun an sammelte der ehemalige Flak-Soldat Schreyer alle Meldungen zu dem Thema, mit den Daten der Flugzeuge und der Abfangtechnik bestens vertraut. Die Reihe „Das neue Abenteuer“, in der von 1949 bis 1990 im Verlag Neues Leben insgesamt 532 Hefte erschienen waren, hat sich längst zu einem weltweit begehrten Sammelgebiet entwickelt.

Autor Wolfgang Schreyer, der 1927 in Magdeburg geboren wurde und damit der Flakhelfergeneration angehört, hatte mit 25 Jahren sein erstes Buch veröffentlicht. Von ihm erschienen insgesamt 46 Bücher mit einer Gesamtauflage von 6 Millionen Exemplaren, davon 38 Titel zu DDR-Zeiten.

Mit „Schüssen über der Ostsee“ liegt dieses rund 15 000 Seiten umfassende DDR-Werk nun komplett als E-Book vor. Zu den fast 40 Büchern, von denen sieben verfilmt wurden, gehören solche Erfolgstitel wie „Die Dominikanische Tragödie“ aus den 1970er Jahren, „Tempel des Satans“ und „Der Traum des Hauptmann Loy“.

Die vor knapp 20 Jahren von Gisela und Sören Pekrul gegründete EDITION digital hat sich seit 2011 verstärkt dem E-Book verschrieben. Wie Verlagschefin Gisela Pekrul erläuterte, bestehe der Vorteil der E-Books vor allem darin, dass man immer ausreichend Lektüre bei sich habe, die Schrift vergrößern und sie sich mit manchen Geräten sogar vorlesen lassen könne. Außerdem seien digitale Bücher oft preiswerter als gedruckte. Als sein erstes digitales Erzeugnis hatte der Verlag 1994 die CD-ROM „Mecklenburg-Vorpommern digital“ herausgebracht. Als erstes tatsächliches E-Book legte EDITION digital zur Leipziger Buchmesse 2011 „Schloss Karnitten“ von Manfred Kubowsky vor. Insgesamt umfasst das E-Book-Programm 300 Titel (Stand Ende Juni 2013) von 72 DDR-Autoren, wie Wolfgang Held, Klaus Möckel und Erik Neutsch sowie dem Sience-Fiction-Autor Carlos Rasch. Nachzulesen ist das Gesamtprogramm unter www.ddrautoren.de. Jährlich erscheinen rund 200 E-Books neu, als nächstes das Gesamtwerk des Leipziger Schriftstellers Joachim Nowotny, darunter das 1990 erfolgreich verfilmte Buch „Abschiedsdisco“. Für den Juli sind als kleine Sensation acht Kinderbücher von Nikolai Bachnow geplant, in denen das Geheimnis um das Pseudonym dieses Autors gelüftet wird.

Dazu im Anhang: Foto von Wolfgang Schreyer, Titelbild "Schüsse über der Ostsee" und Pressemitteilung "Wer kauft denn noch DDR-Bücher".

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siehe auch PresseEcho.de, Businessportal24.com, Multizeitung.de, Artikelpresse.de


18.03.2013:
Sehr großes Interesse an E-Books auf der Leipziger Buchmesse

Mecklenburger Verlag liegt im Trend

Die Goderner Verlegerin Gisela Pekrul hatte nicht mit so einer großen Nachfrage nach E-Books auf der Leipziger Buchmesse gerechnet, so dass das ausgedruckte vollständige Verlagsprogramm von EDITION digital schon am Freitag ausgegangen war. Am Wochenende konnten nur noch Flyer mit Auszügen aus dem Gesamtprogramm verteilt werden.
Insbesondere begrüßten die Besucher, dass der Verlag vergriffene Werke ehemaliger DDR-Autoren veröffentlicht und sie strahlten, wenn sie Ihren Lieblingsautor entdeckten.
Vor allem ältere Besucher kamen an den Stand, um mal in einem E-Book lesen zu können und begeisterten sich für die gute Lesbarkeit in großer Schrift und ließen sich auch mal das Buch vom IPad vorlesen.
Doch nicht alle teilten die Begeisterung für das E-Book. Nachdem Gabriele Herzog vor etwa 50 eifrigen Zuhörern aus dem E-Book "Keine Zeit für Beifall" über Studentenproteste zum Abriss der Leipziger Universitätskirche vorgelesen hatte, gab es durchaus Bedauern, dass dieses 1986 geschriebene, aber erst 1990 zum Druck freigegebene Buch nur noch als E-Book erhältlich ist. Ein kleiner Trost ist die Möglichkeit, die PDF-Fassung am Computer zu lesen.
Trotzdem ist die Goderner Verlegerin mit dem Ergebnis der Buchmesse sehr zufrieden. Auch zu einem weiteren Schwerpunkt des Verlages, der bisher rund 1000 alte Handwerks- und Berufszeichen digitalisiert hat und diese als Dateien oder auf Postern anbietet, gab es eine hervorragende Resonanz.
Für Frau Pekrul steht schon heute fest, dass sie auch im nächsten Jahr wieder in Leipzig dabei sein wird.
Dazu im Anhang drei Fotos zur Auswahl: Klaus Möckel liest aus seinem Buch "Bäckerbrot und Bergkristall", Der Berliner Krimiautor Jan Eik und Frau Pekrul am Messestand sowie Frau Pekrul am Messestand.

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03.03.2013:
Alle Bücher in der Handtasche

Mecklenburger Verlegerin reist mit 260 E-Books zur Leipziger Buchmesse

Vor zwei Jahren experimentierte der seit 19 Jahren existierende kleine Mecklenburger Verlag mit einigen E-Books zu Petermännchen und Schweriner Sagen. Danach wurde die Idee geboren, in der DDR erfolgreiche Schriftsteller zu fragen, ob sie die E-Book-Rechte dem Verlag geben möchten. Das Echo war so überwältigend, dass die 69-jährige Alleinkämpferin sich einen Kindheitstraum erfüllen kann: Jeden Tag über viele Stunden interessante Bücher lesen – beim Übertragen in die digitale Form.
Der Verlag hat mit über 80 Autoren E-Book-Verträge abgeschlossen. Bis das ehrgeizige Ziel erreicht wird, 1000 E-Books von EDITION digital (nomen est omen) herauszubringen, dauert es noch ein bisschen. Aber 260 verlagseigene E-Books kann die Verlegerin Gisela Pekrul auf Ihrem IPad, das sie auf jede Reise mitnimmt, vorzeigen.
Besonders stolz ist sie auf die 37 E-Books von Wolfgang Schreyer, dessen Bücher in der DDR eine Gesamtauflage von sechs Millionen erreichten. Von Erik Neutsch wurden "Spur der Steine", "Der Friede im Osten" und einige andere bekannte Titel verlegt. Das Gesamtwerk des Berliners Klaus Möckel mit 31 Büchern kann man in seiner Vollständigkeit nur bei EDITION digital lesen, weil er sich für seine letzten Werke für das zukunftsträchtige Medium entschied. Von dem Weimarer Schriftsteller Wolfgang Held wurden 16 Titel herausgegeben, wie z. B. "Einer trage des anderen Last" und "Die gläserne Fackel", Bücher nach erfolgreichen DDR-Filmen. Pünktlich zur Buchmesse stellte der Verlag das Gesamtwerk von Hans-Ulrich Lüdemann mit 25 Titeln als E-Book fertig, darunter "Der weiße Stuhl" über seinen NVA-Unfall, der ihn zeitlebens in den Rollstuhl zwingt.
Die E-Books von EDITION digital kann man von fast allen Internetplattformen herunterladen, sie stehen aber auch im verlagseigenen E-Book-Shop www.edition-digital.de bereit. Wer sich noch nicht zum Kauf eines Lesegerätes durchringen konnte, kann sich die PDF-Version kaufen und auf seinem PC lesen.
Dazu im Anhang drei Bilder zur Auswahl: Gisela Pekrul weist Jurij Koch in das E-Book ein, Cover "Die gläserne Fckel" sowie Cover "Spur der Steine".

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17.10.2012:
BÄCKERBROT UND BERGKRISTALL von Klaus Möckel

Nach den Aufzeichnungen von Gisela Pekrul

Was passiert da?! Das gibt ein Unglück, eine Katastrophe! Ich muss das verhindern! Es darf nicht sein, dass hier alles zu Bruch geht, Menschen zu Tode kommen!
Solche Gedanken müssen dem Bergarbeiter und Protagonisten dieser wahren Geschichte durch den Kopf gegangen sein, als er sich mit einer Brechstange in der Hand und dem Mut der Verzweiflung dem Unheil entgegenstemmte. Eine Tat, die anderen das Leben rettete, ihm aber viel zu früh den Tod brachte.
Der Berliner Autor Klaus Möckel, bekannt durch Krimis, historische Romane und Kinderbücher, schildert in seinem neuen Buch das wechselvolle Leben des 1906 in einem schlesischen Dorf geborenen Paul Grabs. Als Bäckergeselle nach Sachsen gekommen, wo er mit seiner Familie ein Siedlungshaus in der Delitzscher Gegend bezieht, hofft der spätere Wismutkumpel für sich wie für seine Familie, in einer aus den Fugen geratenen Welt ein Stückchen Glück zu ergattern.
In diesem Buch, das nach Erinnerungen von Grabs' Tochter geschrieben wurde, geht es um duftendes Bäckerbrot und schimmernde Bergkristalle, um Gewinn oder Verlust in Kriegs- und Nachkriegsjahren, um die nie erlöschende Hoffnung, auch unter schwierigen Bedingungen ein anständiges Leben führen zu können. Auf zum Teil dramatische, zum Teil poetisch-humorvolle Art wird ein Mann gewürdigt, der sich, nicht frei von Widersprüchen, in spannungsgeladener Zeit erfolgreich als Mensch zu behaupten vermag.

Der Autor
Der bekannte ostdeutsche Schriftsteller Klaus Möckel, Jahrgang 1934, ist seit 1969 als freier Autor und Übersetzer tätig. Er schrieb zahlreiche Romane. Eines seiner wichtigsten Bücher ist „Hoffnung für Dan“, ein literarischer Bericht über das Leben eines geistig behinderten Kindes und seiner Familie in der DDR. 1989 entstanden zwei Fernsehfolgen des „Polizeiruf 110“ nach seinen Romanvorlagen. In den letzten Jahren verfasste Möckel mehrere Kinderbücher.

Klaus Möckel liest am 3. November um 15.00 Uhr im Rahmen der 17. Schweriner Literaturtage im Schleswig-Holstein-Haus aus „Bäckerbrot und Bergkristall“.

Klaus Möckel BÄCKERBROT UND BERGKRISTALL. Nach den Aufzeichnungen von Gisela Pekrul.
Softcover, 232 Seiten, 41 Bilder
ISBN: 978-3-86394-804-7
Preis: 12,80 EUR
Kontakt: EDITION digital – Tel: 03860505788 – Fax: 03860505789
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